Strukturelle Hyperkyphose aufgrund schlechter Haltung in der Jugend?
Verfasst: Do, 22.12.2022 - 20:24
Hallo
Immer wieder liest man, dass eine schlechte Haltung in der Jugend zu Problemen an der Wirbelsäule führt. Dennoch wird z.B. die Hyperkyphose resultierend aus Morbus Scheuermann klar von einer Fehlhaltung abgegrenzt, da letztere aktiv korrigiert werden kann. Manchmal ist die Rede davon, dass aus einer Fehlhaltung eine strukturelle Deformation (Keilwirbel) resultieren kann. Diese müsste dann ja nicht zwangsläufig aufgrund eines Scheuermanns entstanden sein.
Die kausale Kette scheint wenig erforscht zu sein. Kommt zuerst die schlechte Haltung, und dann wachsen die Wirbelkörper asymmetrisch, oder wachsen die Wirbelkörper asymmetrisch was zur schlechten Haltung führt? Ganz intuitiv macht es aus meiner Sicht total Sinn, dass eine Fehlhaltung im Jugendalter zu einer strukturell deformierten Wirbelsäule führt.
Ich selbst habe eine strukturelle Hyperkyphose (41 Grad) mit mehreren Keilwirbeln. (Abgelaufener) Scheuermann wurde nicht diagnostiziert, da andere Anzeichen dafür fehlen. In meiner Jugend sass ich sehr oft und lang vor dem PC oder der Gaming-Konsole. Und ich bin fast sicher, dass dies zum ungleichmässigen Wachstum der Wirbelsäule geführt hat. Interessant ist hingegen, dass viele meiner damaligen Schulfreunde einen ähnlich schlechten Lifestyle hatten, aber heute absolut keine Probleme mit der Wirbelsäule haben.
Deshalb wollte ich hier mal nachfragen, ob jemand aktuelle wissenschaftliche Infos dazu kennt?
Oder alle jene, die selbst von einer strukturellen Hyperkyphose betroffen sind: Hattet ihr chronische Fehlhaltung in der Jugend?
PS: Es geht mir hier wirklich darum, etwas zu lernen. Damit ich mir selber entweder weniger Vorwürfe machen muss oder dass ich besonders genau die Haltung meiner Kinder korrigieren kann, damit diese nicht die selben Fehler begehen, im Smartphone-Zeitalter erst recht!
Immer wieder liest man, dass eine schlechte Haltung in der Jugend zu Problemen an der Wirbelsäule führt. Dennoch wird z.B. die Hyperkyphose resultierend aus Morbus Scheuermann klar von einer Fehlhaltung abgegrenzt, da letztere aktiv korrigiert werden kann. Manchmal ist die Rede davon, dass aus einer Fehlhaltung eine strukturelle Deformation (Keilwirbel) resultieren kann. Diese müsste dann ja nicht zwangsläufig aufgrund eines Scheuermanns entstanden sein.
Die kausale Kette scheint wenig erforscht zu sein. Kommt zuerst die schlechte Haltung, und dann wachsen die Wirbelkörper asymmetrisch, oder wachsen die Wirbelkörper asymmetrisch was zur schlechten Haltung führt? Ganz intuitiv macht es aus meiner Sicht total Sinn, dass eine Fehlhaltung im Jugendalter zu einer strukturell deformierten Wirbelsäule führt.
Ich selbst habe eine strukturelle Hyperkyphose (41 Grad) mit mehreren Keilwirbeln. (Abgelaufener) Scheuermann wurde nicht diagnostiziert, da andere Anzeichen dafür fehlen. In meiner Jugend sass ich sehr oft und lang vor dem PC oder der Gaming-Konsole. Und ich bin fast sicher, dass dies zum ungleichmässigen Wachstum der Wirbelsäule geführt hat. Interessant ist hingegen, dass viele meiner damaligen Schulfreunde einen ähnlich schlechten Lifestyle hatten, aber heute absolut keine Probleme mit der Wirbelsäule haben.
Deshalb wollte ich hier mal nachfragen, ob jemand aktuelle wissenschaftliche Infos dazu kennt?
Oder alle jene, die selbst von einer strukturellen Hyperkyphose betroffen sind: Hattet ihr chronische Fehlhaltung in der Jugend?
PS: Es geht mir hier wirklich darum, etwas zu lernen. Damit ich mir selber entweder weniger Vorwürfe machen muss oder dass ich besonders genau die Haltung meiner Kinder korrigieren kann, damit diese nicht die selben Fehler begehen, im Smartphone-Zeitalter erst recht!