Frage Benötige Hilfe

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Thomas
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Thomas »

Hallo Scen,

schön zu hören, dass es Dir in der Rommelklinik gut geht und Du gut versorgt bist!

Was sagen sie dort zum Korsett?

Viele Grüße

Thomas
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Alter Nickname: Schildkröterich

aktueller Thread: Neuroforamenstenose und Korsett mit Halsteil
Sven23
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Sven23 »

Hallo Thomas,
ach mit dem Korsett bin ich hier nicht alleine...Kein Problem die unterstützen das, aber wollen natürlich auch die Haltung aktivieren und die Stabilität in der Zeit ohne Korsett fördern. Was ja völlig richtig ist! Aber meine Ärztin und Physio sind positiv dem Korsi gehenüber eingestellt, vor allem als ich erzählt habe das ich damit selber von 130 mg Oxycodon und 90 mg Arcoxia runter bin....

Aber der Nachschlaf , wie ihr seht läuft noch nicht bei mir:) Aber ich versuche nochmal die Augen zu zumachen....
Sven
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Klaus
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Klaus »

Hallo Sven,
Es sollen Übungen speziell für meinen Typus der Fehlstellung gefunden und zusammen gestellt werden, die typischen Besonderheiten meiner WS und meiner Haltung (Becken schief stand, Senkfüsse etc. wurde erkannt).
Auch die Besonderheit kurze LWS Hyperlordose, tiefe BWS Hyperkyphose und BWS Flachrücken? Kommt ja nicht so oft vor.

Gruß
Klaus
Saphira
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Saphira »

Hallo Sven,

erstmal freut es mich, dass du gut dort angekommen und bis jetzt zufrieden dort bist ;) . Die Physiotherapeuten dort sind sicherlich gut. Die Infiltrationen musst du einfach schauen, ob und wie viel sie dir bringen. Bei mir hatten sie anfangs auch viel mehr gesagt, was sie alles machen wollen und letztendlich ist leider viel weniger von dem gemacht worden. Das fand ich schon enttäuschend und man musste immer wieder nachhaken. Bleib also zur Not hartnäckig ;) .

Das mit den Antidepressiva ist dort (leider) eine gängige Methode. Daher werden sie diesen Vorschlag von dir dankend mit Handkuss angenommen haben. Nur wehe, man möchte das nicht, dann ist man bei denen gleich unten durch :rolleyes: . So erging es mir jedenfalls und es wurde mir sowas von penetrant aufgeschwatzt, das hatte mich schon gestört :rolleyes: . Ich hab's dann drei Tage lang probiert, aber die Nebenwirkungen waren echt übel heftig, sodass ich mich geweigert habe, das Zeugs weiter zu nehmen. Damit war ich bei denen dann vollends unten durch :rolleyes: . Besser schlafen konnte ich damit auch nicht. Eher im Gegenteil, ich war innerlich so dermaßen unruhig, dass ich überhaupt nicht mehr schlafen konnte.

Musst du ausprobieren und schauen, ob es dir beim Schlafen hilft. Kannst du für dich einordnen, warum du schlecht schläfst (Schmerzen, innere Unruhe, Grübeln, zu warm, zu kalt, zu laut etc.)? Und was hast du bislang versucht (Stichwort Schlafhygiene)? Ich würde das erstmal alles reflektieren und schauen, an welchen anderen, nichtmedikamentösen Stellschrauben du noch drehen kannst. Es ist halt leider so, dass man von Antidepressiva so schnell nicht mehr loskommt, wenn man die einmal für längere Zeit genommen hat. Und die Aussage 2-3 Jahre ist schon eine verdammt lange Zeit. Da werden dann schnell 5 oder 10 Jahre draus. Da musst du dann echt auch konsequent mit dem Absetzen sein und durch die Entzugserscheinungen durch (das sagt dir nämlich keiner, dass die bis zu 3 Monate oder länger anhalten können und schnell nimmt man dann doch wieder was) :rolleyes: . Ich hatte selbst nach nur 3 Tagen Einnahme 3 Monate lang damit zu kämpfen, bis ich mich wieder normal gefühlt habe und alle Nachwirkungen wieder weg waren.

Ich wünsche dir trotzdem weiterhin einen erfolgreichen Aufenthalt und dass du für dich möglichst viel mitnehmen kannst.

Grüßle,

Saphira
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Sven23
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Sven23 »

Hallo Saphira,
ach das mit dem Absetzen da bin ich nicht so in Sorge...ich habe das Oxycodon auch abgesetzt und letztes Jahr hatten die als Schmerzbeimedikation damals auch Amitriptylin verschrieben. Das habe ich von heute auf morgen ohne Probleme abgesetzt. Das Doxepin ist so niedrig dosiert (10mg) das nehme ich zur Not auch langfristig wenn es keine Nebenwirkungen macht...und bei der geringen Dosis sehe ich mit dem Absetzen kein Problem.
Ach so ich kann schlecht schlafen weil ich wach werde und mir das Bein weh tut bzw. die Hand eingeschlafen ist und.mir das Schulterblatt rechts schmerzt.

Morgen geht das letzte Tilidin raus, aber dann muss hier mit dem Bein auch was passieren, es nervt so langsam...ich bin gespannt.

Ansonsten war heute Chefarzt visite...und siehe da ich sei hypermobil.... hatten wir ja auch schon vermutet, daher die schnelle Aufrichtung von 62 auf 33 grad. Wird wohl langfristig auf Korsett und Stabiübungen hinauslaufen, aber das wäre ja OK. Das Einschlafen des Armes führen die hier auch auf die hypermobilität zurück.... Ich verdrehe mich Nachts im Schlaf....könnte passen....

Aber was das mit dem Bein ist, habe ich seit Jahren, konnten sie mir bis jetzt nicht beantworten, sie machen noch Diagnostik...war gerade nochmal zum Beckenröntgen und gleich gibt es eine Leitstrommessung....

Viele Grüße Sven
Saphira
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Saphira »

Hallo Sven,

ist nach wie vor Dr. Jäger der Chefarzt dort? Den fand ich eigentlich ganz okay und bemüht ;) . Nur mit meiner Stationsärztin hatte ich wie gesagt ein bisschen Pech. Dann drücke ich dir die Daumen, dass sie da diagnostisch noch vorankommen. Da ging bei mir damals leider gar nichts, obwohl Dr. Hoffmann mich auch explizit deswegen dorthin geschickt hatte :rolleyes: . Heißt, wir waren hinterher kein bisschen schlauer als vorher. Hat dann eben noch Jahre gedauert, bis man da mehr rausgefunden hat. Und was das mit meinem Fuß war, hat bis heute keiner rausgefunden. Der wird immer mal wieder taub und dann hab ich ne Fußheberschwäche und dann geht's wieder weg und dann kommt's wieder usw. Hab mich mittlerweile damit abgefunden, weil ich es eh nicht ändern kann.

Bei dir scheint das mit der Hypermobilität durchaus ein größeres Thema sein. Letztendlich wäre da ein Humangenetiker der richtige Ansprechpartner. Sowas lässt sich z.B. über Muskel- und Hautbiopsien feststellen.

Mir schläft manchmal auch nachts meine Hand ein. Aber ich hab inzwischen eine ganz gute Liegeposition gefunden, wo das nicht passiert. Nur wenn ich mal nicht aufpasse, dann kann es sein, dass es mir wieder einschläft. Wegen deinem Bein: hast du es schonmal versucht, mit einem etwas dickeren Kissen zwischen den Beinen zu schlafen? Das mache ich aufgrund meiner Hüft- und Knieprobleme bereits seit Jahren und hab da seitdem so gut wie keine Schmerzen mehr ;) . Generell sind Kissen ein guter Tipp, sich da im Bett entsprechend zu lagern, gerade auch mit Korsett. Vllt. findest du so auch eine Möglichkeit, deinen Arm entsprechend so zu lagern, dass er nicht mehr einschläft. Oder hast du wegen deiner HWS schonmal über die Option mit einem Halsteil an deinem Korsett nachgedacht? Thomas hat damit gute Erfahrungen gemacht bzgl. seiner HWS-Problematik. Du kannst in der Rommel-Klinik ja das Thema mal ansprechen. Ich hatte damals eine Mitpatientin, die hat dort für nachts so eine Art Halskrause bekommen. Vllt. wäre sowas mal einen Versuch wert zu probieren? Du kannst es ja mal ansprechen, bei der Visite oder auch bei den Physios. Oder auch mal Schlingentisch ausprobieren. Du hast jetzt dort die Möglichkeit, vieles auszuprobieren. Ich drücke dir die Daumen.

Grüßle,

Saphira
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Sven23 »

Hallo Saphira,
ja Dr. Jäger ist immer noch der Chefarzt...der hat mich heute staunend untersucht wegen der.Flexibilität der Hüfte und alle standen drum herum:) das kann sonst kein Mann in ihrem Alter.... naja....heute haben die Befundbesprechung und morgen habe ich einen Termin bei meiner Stationsärztin zur.Befundbesprechung....

Als Physio hatte ich gestern Vojtja und heute Brunkow...da merkte ich eine andere Haltung bei mir und ich merke das mir das gut tut....

Die nächsten Tagen wollen die mit mir ein spezielles auf mich abgestimmtes Stabiprogramm erarbeiten was ich zu Hause machen kann und mir wurde zweimal die Woche Vojtja oder Brunkow empfohlen, plus diverse Fuß und Aufrichtungsübungen....
korsettuli
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von korsettuli »

Hi Saphira, Hi Sven23,

früher wurde ich oft mit starken Schmerzen im Knie wach. Besonders wenn ich auf der Seite geschlafen habe. Es schien mir als wenn das Kniegelenk im Schlaf seitlich abgeknickt oder verdreht wurde. Während einer Kur wurde mir empfohlen nachts beim Schlafen in der Seitenlage ein kleines Kissen zwischen die Knie zu legen. Ich wurde auch aufgeklärt, dass Viele so ein kleines Kissen „Fritzchen“ nennen.
Seit ich mit einem Fritzchen zwischen den Knien schlafe, habe ich diese Schmerzen nicht mehr.
Seit gut einem halben Jahr habe ich oft nachts mit und ohne Korsett in der Seitenlage „eingeschlafene Arme“. Gibt es da Erfahrungen beim Korsett mit Halsteil? Mein Korsett hat kein Halsteil. Kann ein Halsteil am Korsett dazu beitragen, dass die Arme nachts weniger oder nicht mehr einschlafen?

Gruß aus dem Rheinland
Korsettuli
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Sven23 »

Hallo Korsetulli,
ich kann leider nicht sagen ob ein Halsteil das Einschlafen der Hände verhindert, da ich keines habe. Was helfen könnte ist eine gute Unterpolsterung (Kissen) unter dem Korsett bzw. dem Arm.
Ansonsten würde ich das Problem beim Arzt vorstellen (Fr Richthofen) aber ich kann mir nicht vorstellen das man deshalb ein Halsteil verschrieben bekommt, zumal da wohl eventuelle Kontraindikationen genau geprüft werden...bevor es ein Halsteil gibt wird erstmal viel und lange anderes ausprobiert....so ist jedenfalls mein Eindruck in Stuttgart.... was ich ja auch für richtig halte, weil ein Halsteil schon ein sehr starker Eingriff in das Wirbelsäulengefüge darstellt.

Viele Grüße
korsettuli
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von korsettuli »

Guten Morgen Sven23,

natürlich ist erst eine ärztliche Beratung und dann ggf. die ärztliche Verordnung erforderlich.
Meine Frage richtet sich auch eher an Korsettträger:innen die Erfahrung mit einer Hals- oder Kopfstütze am Korsett und evtl. mit eingeschlafenen/tauben Armen haben oder hatten.
LG
Korsettuli
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eric
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Therapie: Korsett mit Halsteil von Rahmouni
Vorab schon einige andere Korsetts
-zur Schmerzreduktion
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von eric »

Hi,
mir hat mein Halsteil am Korsett geholfen, die Schmerzen und Verspannungen in der HWS in den Griff zu bekommen.
Gruß Eric
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Klaus
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Klaus »

Hallo korsettuli,

ein Hinweis:
hier geht es bei der benötigten Hilfe um die Situation von Sven.

Gruß
Klaus
Sven23
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Sven23 »

Hallo ihr lieben,
so Ergebnis der Nervenleitstrommessung war das ich eine chronische L5 Wurzelreizung habe...jetzt wird mit Cortison und Lidocain an gespritzt...

Ich wusste doch das da Jahrelang was nicht stimmt...
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Sven23 »

Guten morgen zusammen,
ich will mal was positives berichten...mein Nachtschlaf hat sich deutlich verbessert...habe heute neun Stunden geschlafen und war nur zweimal kurz wach...das hatte ich zwei Jahre nicht mehr. Die Muskulatur war weitestgehend relaxiert und ich bin nicht ständig mit Schmerzen und Verspannungen nachts wach geworden. Ich fühle mich erholter....

Ich habe eine Übungszusammenstellung am Freitag erhalten, die ich hier am Wie alle zwei Stunden durchführen soll was ich gestern und die erste Einheit heute morgen schon gemacht habe....Entlich habe ich was.auf mich zugeschnittenes an der Hand was mir aktuell gut tut.

Morgen werde ich erneut gespritzt...S1 und dann ISG und mein Übungsprogram soll mit ein paar symmetrischen Übungen aus dem Schrothprogram erweitert werden...

Alle Opiate sind seit zwei Tagen raus!!!!

Viele Grüße
Saphira
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Saphira »

Hallo Sven,

na das klingt doch mal gut ;) . Was nimmst du aktuell an Medikation? Bist du im Hauptgebäude oder im Nebengebäude untergebracht? Die Physios sind teilweise schon gut. Da habe ich aber bei mir zu Hause auch großes Glück und einen guten Physiotherapeuten gefunden ;) . Aber ich hab da auch schon einige durch und große Unterschiede festgestellt. Und nicht jeder Physiotherapeuten passt für jeden Patienten. Da musst du anschließend zu Hause dich vielleicht auch nochmal weiter umschauen oder mit deiner/m bisherigen Physio die Sachen aus der Rommel-Klinik besprechen, ob das miteingebaut werden kann.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, vor allem mit möglichst wenigen bis gar keinen Medikamenten.

Grüßle,

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Klaus
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Klaus »

Hallo Sven,

die Rommelklinik scheint ja in Deiner Situation eine sehr gute Lösung zu sein.
Ich bin gespannt, was die zusätzlichen Schroth Übungen bringen werden.

Gruß
Klaus
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Sven23 »

Hallo zusammen,
ja bis jetzt bin ich hier positiv gestimmt, es.tut sich was...
Meine aktuelle Medikation liegt bei 25 mg Doxepin, das sind homöophatische Dosen...ich weiß ja aus meiner Berufstätigkeit was unsere Patienten so an Trizyklika nehmen...

Ggf. nimmt sie noch Gabapentin mit rein, dass die Nerven in den Beinen bei den chronischen Wurzelreizungen in L5 und S1 weniger "feuern"....was ich als Indikation nachvollziehen kann und da auch mitgehen würde.

Grüße:)
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Sven23 »

Hallo zusammen,
es geht aufwärts...gestern habe ich eine Spritze auf S1 erhalten...es ist eine Besserung eingetreten...Mein Übungsprogramm ist um zwei Schrothübungen und drei Übungen zur Tiefenstabilisation erweitert worden...Morgen gibt es noch eine Spritze auf L5 und dann wollen wir mal sehen was der aktuelle Stand ist.

Wenn die anschlägt ist gut, wenn nicht werde ich auf Gabapentin eingestellt. Also ich muss wirklich sagen, dass die sich hier bemühen und eine umfassende Diagnostik erstellt haben welche einem erklärt wird und entsprechend spezifisch behandelt wird! Die Ärztin ruft einen sogar abends an und fragt nach dem aktuellen Befinden! Also ich bin voll zufrieden!

Viele Grüße
Sven23
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von Sven23 »

Hallo zusammen,
jetzt ist auch entlich klar woher die Nervenwurzelreizung auf L5 und S1 (die habe ich ja mindestens seit 7Jahren, hat keiner bisher festgestellt...): Es liegt an der Fehlstellung im unteren Skoliosebogen und die permanente rechts Drift der Wirbelsäule über Jahre....mein rechtes Becken müssen etwas nach hinten und das rechte Schulterblatt nach vorne....Das ist jetzt auch meine Haltungseinstellung bei den Übungen...

Viele Grüße
janvi
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Re: Frage Benötige Hilfe

Beitrag von janvi »

>geteilte Matratzen im Bett und das bei Rückenschmerzpatienten, Teppichboden im Zimmer bei Allergiker)

Die Betten sind jetzt aus Bj. 2019 und die Fußböden auch im Nebengebäude aus hochwertigem und pflegeleichtem Kunststoff. Die Therapieräume im OG1 sind momentan entkernt und werden komplett neu ausgestattet. Meine Stationsärztin Frau Dr. Maercklin hat sich immer verständlich ausgedrückt, mir nichts aufgeschwätzt sondern auf Augenhöhe informiert und entsprechend ihrer Überzeugung und Erfahrungen mehr oder weniger präzise Empfehlungen abgegeben. Abgesehen von naturheilkundlicher Medizin hat hierzu noch nicht mal eine einzige Pille aus der Apotheke gehört.

Grundsätzlich ist bei medizinischen Problemen natürlich immer klar, daß der aktuelle Stand der Wissenschaft unzulänglich ist und kein Mediziner hexen kann. Zudem versammeln sich in der Rommel Klinik typischerweise gehäuft Patienten mit post-komplikativen Vorbehandlungen (oder weniger vornehm vom Murks anderer Ärzte Betroffenen Patienten) von welchen dann eben auch nicht allen in der vorgesehenen Zeit von wenigen Wochen geholfen werden kann.
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