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 Betreff des Beitrags: Lendenstrecksteife - genauere Infos?
BeitragVerfasst: Do, 20.09.2018 - 22:17 
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Hallo,

wie vielen anderen Scheuermännern (und -frauen) wurde bei mir eine Lendenstrecksteife diagnostiziert. Allerdings hab ich dabei noch einige Verständnisprobleme.

- Wofür sorgt sie allgemein körperlich? Im Internet hab ich jetzt gefunden, dass diese wohl verhindern soll dass man mit durchgestreckten Knien die Hyperlordose durch Aktivierung der Rumpfmuskulatur verringern kann und somit quasi steif wie ein Brett ist. Bei gebeugten Knien ist es hingegen möglich. Stimmt das oder stell ich mir das falsch vor?

- Um dagegen vorzugehen wurde gesagt, dass ich die Beinrückseite dehnen soll. Aber ist dies gerade bei einer Hyperlordose nicht kontraproduktiv, da dann die verspannten Hüftbeuger und verspannten unteren Rückenstrecker einen noch weiter in das Hohlkreuz ziehen?

- Sind die Beinbeuger und Rückenstrecker in irgendeiner Form verbunden und man sollte beide Bereiche dehnen oder sind diese voneinander getrennt zu betrachten?

Hoffe jemand kann mir bei meinen Fragen helfen :)


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BeitragVerfasst: Fr, 21.09.2018 - 08:53 
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Hallo Sero,

was ist denn Dein aktueller Stand bezüglich Schroth Therapeuten in Berlin?
Hast Du Dir mal eine Liste schicken lassen?
Aus Links & Adressen:
Zitat:
Hotline für Patienten, die nach SCHROTH ausgebildete Krankengymnasten in ihrer Umgebung suchen: 06751/874-174
Es werden die genauen Postleitzahlenbereiche der gewünschten Gegenden benötigt!


Ich habe vor kurzem zufällig eine Sendung im RBB gesehen, wo der Therapeut Stefan Datt zu dem Thema Atlas Korrektur bei seiner Arbeit gezeigt wurde. Dabei ist mir eingefallen, dass der früher hier auch als erfahrener Schroth Therapeut genannt worden ist. Auf der Homepage ist aktuell die Skoliose auch als ein Schwerpunkt aufgeführt, ein Anruf wird sicherlich klären, ob das auch bei Hyperkyphose/Hyperlordose gilt.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 21.09.2018 - 15:32 
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Registriert: Mi, 02.05.2018 - 16:03
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Hallo Klaus,

nun ja, ich bin beim genannten Physio gewesen (ist eher eine große Praxis mit mehreren Therapeuten) und war eher nicht begeistert. Zunächst durfte ich trotz ausdrücklichem Wunsch auf Behandlung bei nur einer Person gleich drei verschiedene Therapeuten (hier hat man quasi nicht 6x20 min sondern direkt 3x40 min KG) kennenlernen, d.h. man hat die ersten 5-10min immer erst damit verbringen müssen die Probleme zu erklären.
Der erste der Therapeuten war eher auf der Esoterik-Schiene anzusiedeln und hat mich eine halbe Stunde über den Geist und die Seele zugequatscht. Die anderen beiden waren an sich ok, aber der eine schien das Problem eher nicht ernst zu nehmen bzw. der andere sah alles total schwarz (O-Ton: "Das ist doch alles nicht schlimm und bisschen Bewegung regelt das schon" vs. "Da wird sich wohl nicht allzu viel machen lassen"). Auf Fachfragen angesprochen konnten sie mir keine wirklichen Antworten geben und auch den Zusammenhang von Hyperkyphose und -lordose konnten sie nicht genauer erläutern. Auf die Lendenstrecksteife angesprochen konnten alle nichts mit dem Begriff anfangen, entsprechend blieben meine Fragen auf der Strecke weshalb ich das Forum damit jetzt beglücken darf.

Lange Rede kurzer Sinn: Es ist bei so viel Auswahl in Berlin nicht allzu einfach kompetente Therapeuten zu finden. Viele behaupten zunächst bei der Informationseinholung dass sie sich mit Dingen auskennen, was sich später fast schon regelmäßig als falsch herausstellt.

Hab mir jetzt ein neues KG-Rezept geholt und gehe wohl zu einer normalen KG und werde darauf bestehen nur Dehnübungen für die Ischio's und Rückenstrecker zu machen :D

PS: Wäre weiterhin sehr dankbar wenn mir jemand die oben stehenden Fragen beantworten kann :)


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BeitragVerfasst: Fr, 21.09.2018 - 18:10 
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Ich kann Dir Deine Fragen leider auch nicht beantworten, möchte Dich aber darauf hinweisen, dass Lendenstrecksteife auch ein Zeichen für Bandscheibenprobleme sein kann. Bei einem Vorfall oder Vorwölbung in der LWS spannt sich die umgebende Muskulatur reflektorisch an um die "kaputte" Bandscheibe zu schützen, das gibt dann die Lendenstrecksteife. Bei mir ist das z.B. wegen meiner Vorwölbungen so. An Deiner Stelle würde ich es erstmal ein paar Monate konservativ probieren. Wenn Du damit nicht weiterkommst würde ich dann auf einem MRT bestehen. Viele Vorwölbungen bzw. Vorfälle kann man heutzutage minimalinvasiv behandeln. Meine Vorwölbungen werden nächsten Dienstag mit einer Laser-OP geschrumpft. Der Arzt, der das macht, ist recht optimistisch, mir damit helfen zu können. Mein Hausarzt meint auch, die Methode und der Arzt seien gut. Ich hatte dieselbe OP letztes Jahr schonmal und zwar eine Etage weiter oben. Ist etwas schmerzhaft aber man kann es gut aushalten. Ist alles für Dich erstmal kein Thema sondern ein "Ausblick" auf das, was vielleicht noch kommen kann.


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BeitragVerfasst: Sa, 22.09.2018 - 10:05 
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Hallo Sero,

Zitat:
Auf die Lendenstrecksteife angesprochen konnten alle nichts mit dem Begriff anfangen, entsprechend blieben meine Fragen auf der Strecke weshalb ich das Forum damit jetzt beglücken darf.

Das hätte ich jetzt nicht gedacht.
Deine konkreten Fragen bezüglich Behandlung sind eigentlich nur bei einem guten Physiotherapeuten vor Ort zu klären.

Ich habe im Forum zu Stefan Datt recherchiert:
viewtopic.php?f=6&t=23605&p=1046249&hilit=Schroth+Therapeut+Berlin#p1046249
Ist zwar aus 2011 bzw. 2012, spricht aber für sich.
Die Skolinale (J-Maria) gibt es übrigens seit vielen Jahren nicht mehr, deswegen hatte ich tote LINKS in der Sammlung Berlin/Brandenburg gelöscht. Hinweise auf Therapeuten liefen nämlich über die Homepage der Skolionale.

Gruß
Klaus


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