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 Betreff des Beitrags: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Di, 21.02.2017 - 20:59 
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Hallo miteinander!

Ich hatte letzte Woche einen Autounfall bin dann auch ins Krankenhaus. Dort wurde meine HWS geröngt und ein CT gemacht. Beides unauffällig und ich bin mit einer Gehirnerschütterung wohl "davon gekommen". Nun habe ich heute einen Anruf von meiner Hausärztin bekommen dass ich doch bitte die Röntgenaufnahmen im KKH abholen soll und zu einem Orthopäden gehen soll, da etwas mit meiner HWS nichts stimmt aber das nicht von dem Unfall kommt sondern schon davor da war. Leider wurde mir nicht gesagt was genau da nicht stimmt und die Bilder helfen mir leider auch nicht weiter... Kann mir jemand von euch vielleicht sagen was da nicht stimmt denn ich wüsste echt sehr gerne was ich habe...
Bilder als Link unten und nocheinmal im anhang!:)

Vielen Danke im Vorraus!!:)



https://www.dropbox.com/s/6xwp640gqy1o9 ... .jpeg?dl=0

https://www.dropbox.com/s/kt8wjf9masivv ... .jpeg?dl=0


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Di, 21.02.2017 - 23:51 
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ich sehe keine hws-lordose oder sehe ich das falsch?


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 10:56 
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general-rammstein hat geschrieben:
ich sehe keine hws-lordose oder sehe ich das falsch?

Das ist richtig.

Hallo disturbedprincess,

zunächst mal, ich habe den Thread hierher verschoben, weil Du kein Gast bist.

normalerweise hat die HWS eine natürliche Lordose, bei Dir ist die HWS aber steilgestellt und geht eher in eine Kyphose. Also eine Fehlstellung.
So etwas kommt in der Regel aber nicht isoliert vor. Soll heißen, dass in der BWS und LWS ebenfalls Fehlstellungen auftreten können.
Dazu gehört neben Skoliose auch Hyperkyphose (Rundrücken) und Hyperlordose (Hohlkreuz). Deswegen sollte eine Röntgen-Ganz-Aufnahme der Wirbelsäule von vorn und von der Seite gemacht werden, mit Bestimmung der entsprechenden Winkel. Erfahrungsgemäss ist so eine Aufnahme aber meistens nur in Kliniken möglich. Sollten sich weitere Fehlstellungen ergeben, kommt erschwerend dazu, dass die meisten Orthopäden bezüglich konservativer Therapie inkompetent sind, weil die praktische Erfahrung fehlt. Insbesondere bei Erwachsenen.
Es macht also Sinn, gleich an einen Spezialisten zu denken.
viewtopic.php?f=25&t=6472

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 11:49 
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Hallo ich habe gerade einen Befund zu meiner HWS geholt, da ich geröngt wurde und verstehe nicht viel ausser eine rechtskonvexe skoliose. Außerdem habe ich auch eine Überweisung zum Orthopäden bekommen. Ich habe ein bisschen Angst, dass ich nun ein korsett tragen muss, da ich nich richtig einschätzen kann, wie schlimm das ganze ist. Kann mir jemand bitte den folgenden Befund näher erläutern?

Befund:

Unpysiologiscje kyphotische Abwinkelung im Segment C4/5 ohne vermehrtes Aufklappen des dorsalen Intervertebralraumes. Harmonisch flache rechtskonvexe HWS Skoliose. Normale Größe, Form und Struktur der Worvel und deren Anhangsgebilde ohne Hinweis auf eine Fraktur. Zentrale Darstellung. Unauffällige paravertebrale Weichteilenverhältnisse.

Danke schonmal im Vorraus!!:)


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BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 12:04 
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Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
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Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Es wäre für die Übersichtlichkeit besser, Du bleibst in diesem Thread: viewtopic.php?f=5&t=31756; vielleicht kann das ein Admin zusammenlegen?

zu Deinem Befund:
Unpysiologiscje kyphotische Abwinkelung im Segment C4/5 ohne vermehrtes Aufklappen des dorsalen Intervertebralraumes.
Buckel nach hinten bei Halswirbeln 4 und 5, ohne dass der Zwischenraum zwischen den Wirbeln nach hinten grösser wird
Harmonisch flache rechtskonvexe HWS Skoliose.
Normale Größe, Form und Struktur der Worvel und deren Anhangsgebilde ohne Hinweis auf eine Fraktur.

Das heisst sicherlich Wirbel und nicht Worvel ;) und dann ist es ja klar: alles normal und kein Hinweis auf einen Bruch.
Zentrale Darstellung. Unauffällige paravertebrale Weichteilenverhältnisse.
Das Gewebe um die Wirbel herum sieht normal aus.

Ansonsten kann ich Dir nur dasselbe raten wie Klaus in Deinem anderen Thread - geh damit gleich zu einem Spezialisten für Wirbelsäulenverkrümmungen!
Grüsse, Lady S


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BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 12:13 
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Lady S hat geschrieben:
Es wäre für die Übersichtlichkeit besser, Du bleibst in diesem Thread: viewtopic.php?f=5&t=31756; vielleicht kann das ein Admin zusammenlegen?

zu Deinem Befund:
Unpysiologiscje kyphotische Abwinkelung im Segment C4/5 ohne vermehrtes Aufklappen des dorsalen Intervertebralraumes.
Buckel nach hinten bei Halswirbeln 4 und 5, ohne dass der Zwischenraum zwischen den Wirbeln nach hinten grösser wird
Harmonisch flache rechtskonvexe HWS Skoliose.
Normale Größe, Form und Struktur der Worvel und deren Anhangsgebilde ohne Hinweis auf eine Fraktur.

Das heisst sicherlich Wirbel und nicht Worvel ;) und dann ist es ja klar: alles normal und kein Hinweis auf einen Bruch.
Zentrale Darstellung. Unauffällige paravertebrale Weichteilenverhältnisse.
Das Gewebe um die Wirbel herum sieht normal aus.

Ansonsten kann ich Dir nur dasselbe raten wie Klaus in Deinem anderen Thread - geh damit gleich zu einem Spezialisten für Wirbelsäulenverkrümmungen!
Grüsse, Lady S


Ja es sollte wirbel und nich worvel heißen :D

Ich bin neu hier und kenne mich daher noch nicht so aus... wie meinst du dass ein admin die threads zusammen würfel kann? Bzw wie erreiche ich das:D


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 12:17 
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Klaus hat geschrieben:
general-rammstein hat geschrieben:
ich sehe keine hws-lordose oder sehe ich das falsch?

Das ist richtig.

Hallo disturbedprincess,

zunächst mal, ich habe den Thread hierher verschoben, weil Du kein Gast bist.

normalerweise hat die HWS eine natürliche Lordose, bei Dir ist die HWS aber steilgestellt und geht eher in eine Kyphose. Also eine Fehlstellung.
So etwas kommt in der Regel aber nicht isoliert vor. Soll heißen, dass in der BWS und LWS ebenfalls Fehlstellungen auftreten können.
Dazu gehört neben Skoliose auch Hyperkyphose (Rundrücken) und Hyperlordose (Hohlkreuz). Deswegen sollte eine Röntgen-Ganz-Aufnahme der Wirbelsäule von vorn und von der Seite gemacht werden, mit Bestimmung der entsprechenden Winkel. Erfahrungsgemäss ist so eine Aufnahme aber meistens nur in Kliniken möglich. Sollten sich weitere Fehlstellungen ergeben, kommt erschwerend dazu, dass die meisten Orthopäden bezüglich konservativer Therapie inkompetent sind, weil die praktische Erfahrung fehlt. Insbesondere bei Erwachsenen.
Es macht also Sinn, gleich an einen Spezialisten zu denken.
viewtopic.php?f=25&t=6472

Gruß
Klaus


Okay vielen dank Klaus!

Dann werde ich das in die wege leiten.

Ich haben ausversehen einen neuen Thread gemacht mit einem befund den ich dazu bekommen habe. viewtopic.php?f=5&t=31758
Kannst du den hierher verschieben bzw die beiden irgendwie zusammen bringen?
Ich bin neu hier und kenne mich leider noch nich so aus:(


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 12:45 
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Diagnose: juvenile idiopathische Skoliose
01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
02/15: lumbal 32° mit 12° Rotation, thorakal 28°
01/17: lumbal 26° mit 6-7° Rotation, thorakal 21°
Therapie: Korsett 2/08-5/16: 2/08-2/15 Rahmouni, 03/15-5/16 CCtec; KG, 8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen), Barfußschuhe
Hallo disturbedprincess,

ich habe deine beiden Threads jetzt zusammen gelegt.

Liebe Grüße
Tammi

_________________
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe

Verlauf: viewtopic.php?f=27&t=31324
Rehatagebuch 2015: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?f=9&t=30726

Ich habe die WhatsApp-Gruppe der Korsisters übernommen. Bei Interesse bitte PN an mich.


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 13:32 
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erinnert mich sehr an "mein problem", welches ab der lws eine komplette steilstellung zeigt. von der thematik an sich würde ich dir evtl. mal, also als leitplanke, ein vorabtelefonat mit hr. rahmouni / harzer der gleichnamigen orthopädiewerkstatt empfehlen. aber grundsätzlich gehören für eine kompetente einschätzung hier sicher noch die schon erwähnten ws-ganzaufnahmen dazu damit man sich ein ganzheitliches bild und "am wichtigsten" einen überblick über einen möglichen auslöser der problematik verschaffen kann.

ps ich vergaß:

eine WS-ganzaufnahme kann fast jede ortopädische klinik durchführen, auf der überweisung muß nur draufstehen, dass eine WS-ganzaufnahme aller abschnitte durchgeführt werden soll. wenn das nicht der fall ist wird gerne nur ein abschnitt gemacht und alles mit "abrechnungsgründen" "begründet"


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 14:25 
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Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
lumbal 64°, thorakal 56°
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disturbedprincess hat geschrieben:
Ich habe ein bisschen Angst, dass ich nun ein korsett tragen muss

Wie alt bist Du denn - vermutlich erwachsen?
Wenn ich das recht verstehe, hast Du ja keinerlei Beschwerden.
Dann dreht es sich im Moment wohl hauptsächlich darum, zuerst mal die Wirbelsäulen-Situation im Ganzen (kompetent!) abzuklären; daraus resultiert dann eine Empfehlung für eventuelle(!) Massnahmen oder regelmässige Kontrollen.
Lass Dir das alles genau erklären, stelle alle Fragen, die zu dazu hast (aufschreiben!) - die Entscheidung liegt letzten Endes bei Dir. Diese Abklärung würde ich aber auf jeden Fall machen lassen; dann weisst Du woran Du bist.
Grüsse, Lady S


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 19:40 
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disturbedprincess hat geschrieben:
(Klaus) Kannst du den hierher verschieben bzw die beiden irgendwie zusammen bringen?

Tammi hat geschrieben:
ich habe deine beiden Threads jetzt zusammen gelegt.

Danke, auch wenn es dadurch zwischendurch etwas irritierend wurde. ;)

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Mi, 22.02.2017 - 20:13 
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Hallo,

ich würde erst mal durchatmen und keine Panikattacke bekommen. Hier ist jemand, der nach einem Autounfall richtigerweise ein Röntgen der HWS bekommen hat. Und da der Autounfall vielleicht auch schlimmer war, noch ein CT um ganz sicher zu gehen. Im Röntgen sieht man wohl keine Frakturen. Und das ist gut so.

Man sieht zwar eine kyphotische Krümmung, das hat aber noch lange nicht zu bedeuten, dass hier eine Wirbelsäulendeformität besteht. Wahrscheinlichere Ursachen können Schmerzen oder eine Schonhaltung sein, die durch den Unfall entstanden sind. Oder es war vielleicht eine Liegendaufnahme wo der Hinterkopf auf einem Kissen lag, etc....
Jetzt muss man deswegen nicht immer gleich den ganzen Körper für eine möglicherweise unnötige Röntgenaufnahme bestrahlen, und erst Recht muss man nicht telefonisch mit Orthopädietechnikern bezüglich eines Korsetts in Kontakt treten.

Wenn die Schmerzen wenige Tage nach dem Unfall weg waren, dann ist wohl nichts Schlimmeres passiert. Genau wird das der Orthopäde sagen können. Wenn weiterhin eine Verkrümmung zu sehen ist, oder Beschwerden bestehen, dann kann man in der Tat eine weitere Ursachenforschung machen. Und diese sollte mit einer körperlichen Untersuchung beginnen (und nicht mit einer Ganzwirbelsäulen-Röntgenaufnahme)


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Do, 23.02.2017 - 09:03 
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sehr geehrter herr trobisch,

von einem korsett habe ich nichts erwähnt. das es sich um eine schonhaltung nach schleudertrauma handelt mag ja sein. das es sich um einen durch dieses trauma zufällig entdeckten befund handeln könnte aber auch oder? sicher steht noch die frage im raum, ob vorher schon probleme in bestimmten WS-abschnitten bestanden haben oder sehe ich das falsch?

was würden sie der betroffenen denn nun konkret raten? und wie sieht der weiterbehandelnde orthopäde, ob weiterhin eine verkrümmung besteht?


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Do, 23.02.2017 - 12:29 
Arzt / Ärztin
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Hallo,

ein Zufallsbefund ist in der Regel ein Zufallsbefund, weil er sonst keine Beschwerden macht. Die meisten Zufallsbefunde muss man nicht behandeln. Nicht jeder, bei dem zufällig eine Art Skoliose oder Kyphose im Röntgen gesehen wurde braucht ein Korsett oder eine OP. Genausowenig wie jemand keine Behandlung brauch, bei dem zufällig ein Bandscheibenvorfall im MRT gesehen wurde.
Als Arzt kann ich der Patientin zu nicht viel raten, da ich sie nicht kenne. Als Forumsmitglied würde ich sagen, dass sie bei persistierenden Beschwerden nochmal zum Arzt gehen sollte. Erst wenn sie bei dem aktuellen Arzt nicht vorankommt oder ein schlechtes Gefühl hat, dann würde ich ihr eventuell einen anderen Arzt empfehlen.

Meine Kritik war eher eine allgemeine, da ich in letzter Zeit wieder eine Eigendynamik verspüre mit immer häufiger vorkommenden konkreten Behandlungvorgaben sehe, wie z.B.:
- mach eine Ganzwirbelaufnahme
- mach unbedingt Schroth
- bloß keine OP
- hier braucht man ein Korsett
- usw.

Aber in so einem Forum muss es ja auch kritische/mahnende Mitglieder geben ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Do, 23.02.2017 - 13:48 
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hallo herr dr. trobisch,

mit dieser antwort gebe ich mich voll und ganz zufrieden und habe dem von ihnen gesagten nichts mehr hinzuzufügen!


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Do, 23.02.2017 - 15:22 
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Hallo Herr Dr. Trobisch,

Zitat:
Aber in so einem Forum muss es ja auch kritische/mahnende Mitglieder geben ;)

Aber selbstverständlich.
Zitat:
Meine Kritik war eher eine allgemeine, da ich in letzter Zeit wieder eine Eigendynamik verspüre mit immer häufiger vorkommenden konkreten Behandlungvorgaben sehe,

Auch das können Sie gern wiederholen. Nur muss ich auch hier wieder richtig stellen, dass es um Austausch von Erfahrungen und Tipps geht, die die mündigen User annehmen können oder nicht. Wenn bei mir der Eindruck entsteht, dass neue User dies als persönliche Diagnose deuten könnten, bin ich sofort bei einer Klarstellung. Und wenn es um die Behandlungs-Möglichkeiten geht, sind das bei neuen Usern auch nur allgemeine Informationen. Ich wüsste auch nicht, wie man sich selbst mit einem korrigierenden Korsett versorgt oder eine Schroth REHA ohne jegliche ärztliche Verordnung macht.

Zitat:
Man sieht zwar eine kyphotische Krümmung, das hat aber noch lange nicht zu bedeuten, dass hier eine Wirbelsäulendeformität besteht

Deswegen war die Rede von Abklären!
Zitat:
Jetzt muss man deswegen nicht immer gleich den ganzen Körper für eine möglicherweise unnötige Röntgenaufnahme bestrahlen

Wenn man die Wirbelsäulen Situation abklären möchte, sollte man schon eine Ganz-Aufnahme erstellen lassen. Es macht immer Sinn seine Wirbelsäule zu kennen, dann kann man von vorn herein bestimmte Dinge u.U. auch gleich ausschliessen. Natürlich kann man das ignorieren und sich erst mal vor Ort mit anderen Ärzten beraten. Ist nur ein Tipp gewesen, der aus den leidvollen Erfahrungen vieler User mit Fehlstellungen resultiert, was ja das eigentliche Thema dieses Forums ist.

Im übrigen sollte dieses Abklären bei einem Spezialisten stattfinden, der sicherlich auch erkennen kann, ob es hier eher um ein allgemeines orthopädisches Thema geht.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Do, 23.02.2017 - 19:32 
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Der Befund ist zufällig entstanden. Ich habe schon seid ca 2 Jahren starke Dauerkompfschmerzen, Verspannungen und Bruxismus noch dazu. Diesen Monat war ich beim Osteopaten und meine Kopfschmerzen waren fast weg was mir eine unglaublich last abhenommen hat. Nun seid dem Unfall, der jetzt schon 2 Wochen her ist habe ich noch stärkere Kopfschmerzen und auch schlimme Rückenschmerzen in der HWS und den Schultern, sowie schwindel und konzentrationsstörungen. Da ich mich schon länger mit Rückenschmerzen plage könnte der zufällige Befund nun ja die Ursache für das ganze sein unter anderem auch für die kopfschmerzen. Eine schonhaltung oder sonstiges habe ich nicht nach dem Unfall eingenommen und die Befunde beim Röntgenbild sind auch alle schon vor dem unfall bestanden. Ich habe morgen einen termin beim Orthopäden und hoffe dass er mir weiterhelfen kann, da es sehr nervig ist die auswirkungen einer Gehirnerschütterung und eines schleudertraumas noch dazu schon 2 wochen ohne großartige besserung mit sich rumzutragen...

Hat jemand vielleicht noch ein paar tipps gegen starke verspannungen außer physio und massagen?


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Do, 23.02.2017 - 19:36 
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Registriert: Di, 21.02.2017 - 20:38
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Klaus hat geschrieben:
Hallo Herr Dr. Trobisch,

Zitat:
Aber in so einem Forum muss es ja auch kritische/mahnende Mitglieder geben ;)

Aber selbstverständlich.
Zitat:
Meine Kritik war eher eine allgemeine, da ich in letzter Zeit wieder eine Eigendynamik verspüre mit immer häufiger vorkommenden konkreten Behandlungvorgaben sehe,

Auch das können Sie gern wiederholen. Nur muss ich auch hier wieder richtig stellen, dass es um Austausch von Erfahrungen und Tipps geht, die die mündigen User annehmen können oder nicht. Wenn bei mir der Eindruck entsteht, dass neue User dies als persönliche Diagnose deuten könnten, bin ich sofort bei einer Klarstellung. Und wenn es um die Behandlungs-Möglichkeiten geht, sind das bei neuen Usern auch nur allgemeine Informationen. Ich wüsste auch nicht, wie man sich selbst mit einem korrigierenden Korsett versorgt oder eine Schroth REHA ohne jegliche ärztliche Verordnung macht.

Zitat:
Man sieht zwar eine kyphotische Krümmung, das hat aber noch lange nicht zu bedeuten, dass hier eine Wirbelsäulendeformität besteht

Deswegen war die Rede von Abklären!
Zitat:
Jetzt muss man deswegen nicht immer gleich den ganzen Körper für eine möglicherweise unnötige Röntgenaufnahme bestrahlen

Wenn man die Wirbelsäulen Situation abklären möchte, sollte man schon eine Ganz-Aufnahme erstellen lassen. Es macht immer Sinn seine Wirbelsäule zu kennen, dann kann man von vorn herein bestimmte Dinge u.U. auch gleich ausschliessen. Natürlich kann man das ignorieren und sich erst mal vor Ort mit anderen Ärzten beraten. Ist nur ein Tipp gewesen, der aus den leidvollen Erfahrungen vieler User mit Fehlstellungen resultiert, was ja das eigentliche Thema dieses Forums ist.

Im übrigen sollte dieses Abklären bei einem Spezialisten stattfinden, der sicherlich auch erkennen kann, ob es hier eher um ein allgemeines orthopädisches Thema geht.

Gruß
Klaus


Mir ist es auch wichtig dass nicht irgendwas an meiner wirbelsäule übersehen wird und ich später noch mehr probleme mit meinem rücken als ich eh schon habe, bekomme.


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Do, 23.02.2017 - 19:54 
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mit den zusätzlichen angaben bewegen wir uns möglicherweise doch von einem "reinen symptomlosen" zufallsbefund hin zu einem möglichen auslösenden befund ab, der blöderweise durch ein simples schleudertrauma aufgedeckt und nun an uns herangetragen wurde...? :juggle:


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS Deformationen?
BeitragVerfasst: Do, 23.02.2017 - 20:59 
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Hallo disturbedprincess,

Zitat:
Der Befund ist zufällig entstanden. Ich habe schon seid ca 2 Jahren starke Dauerkompfschmerzen, Verspannungen und Bruxismus noch dazu.

Leider hast Du das am Anfang nicht gesagt, was allerdings bei neuen Usern häufiger passiert, weil man noch nicht weiß, auf welche wichtigen Details es ankommt. Insofern nur die Bestätigung dafür, dass man die Situation der gesamten Wirbelsäule schon grundsätzlich kennen sollte. Orthopäden neigen leider dazu, immer nur dort zu röntgen, wo die Beschwerden auftreten.
Zitat:
Mir ist es auch wichtig dass nicht irgendwas an meiner wirbelsäule übersehen wird und ich später noch mehr probleme mit meinem rücken als ich eh schon habe, bekomme

Deswegen auch der Tipp mit dem Spezialisten, um aus deren praktischer Erfahrung auch eine Abgrenzung von Beschwerden zu versuchen. Wenn ich alles auf den Unfall schiebe, vergesse ich möglicherweise den Anteil von Beschwerden, der eine ganz andere Ursache hat.
Auch wenn man bei Dir möglicherweise zweigleisig (Unfallfolgen / gesamte Wirbelsäule) fahren muss, solltest Du beim Besuch des "normalen" Orthopäden nicht zu viel bezüglich Fehlstellungen erwarten.

Gruß
Klaus


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