geplante Reha im Vorstellungsgespräch erwähnen

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Timo2608
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geplante Reha im Vorstellungsgespräch erwähnen

Beitrag von Timo2608 » Di, 03.01.2017 - 21:35

Hallo Leute,

ich habe folgendes Problem, dass mir ziemlich Sorgen mach im Moment.

Ich habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch für einen neuen Job, den ich auch unbedingt möchte. Wenn alles glatt läuft und ich genommen werden, könnte ich am 01.03.17 anfangen.
Nun das Problem: Am 29.03.17 beginnt meine Reha in Bad Sobernheim. Wie gehe ich damit um?

1. Möglichkeit: Ehrlich sein

Ich denke, es kommt schlecht das beim Vorstellungsgespräch gleich zu sagen, auch wenn es ehrlich wäre.
Vermutlich denkt die Firma dann, ob es evtl. noch mehrmals Rehabesuche geben wird oder ober ich öfters länger Krank bin.
Wäre ja verständlich, lieber einen "gesunden" Mitarbeiter einstellen, als einen wo man nicht so recht weiß was er hat.

2. Möglichkeit: Erst nach unterzeichen vom Arbeitsvertrag das mit der Reha erwähnen.

Hier wäre dann zwar der Vertrag im trockenen, aber als Arbeitgeber kommt man sich doch auch verar**** vor, wenn einer anfängt und nach 3 Wochen erstmal ein Monat krank ist.

3. Möglichkeit: Erstmal nichts erwähnen und Reha auf Ende 2017 verschieben

Hier weiß ich nicht wie die Rentenversicherung reagiert, da ich die Reha aufgrund von Schule von Januar auf März verlegt habe. Machen die das nochmal mit?


Ich hoffe ihr könnt mir hier Tipps geben oder habt evtl. selber Erfahrungen damit.

Viele Grüße


Timo

general-rammstein
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Re: geplante Reha im Vorstellungsgespräch erwähnen

Beitrag von general-rammstein » Di, 03.01.2017 - 22:22

ich würde, wenn du den job wirklich willst, den rehatermin verschieben! kommt natürlich auch auf deinen persönlichen leidensdruck an. die reha, wenn genehmigt, kriegst du auch später noch ohne probleme. beim wunschjob, naja da wäre ich mir nicht so sicher...

ps: und gleich mit reha innert eines monats wäre doch vermutlich der galgenstrick für die einstellung oder?

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Re: geplante Reha im Vorstellungsgespräch erwähnen

Beitrag von Lady S » Di, 03.01.2017 - 22:24

Ich weiss ja nicht, wie Dein derzeitiger Status ist, aber wäre es denn theoretisch denkbar, dass Du beim Vorstellungsgespräch gleich sagst, Du kannst erst am 01.05. anfangen?
2. Möglichkeit: Erst nach unterzeichen vom Arbeitsvertrag das mit der Reha erwähnen.
halte ich für keine gute Lösung. Abgesehen davon, dass Dir der Arbeitgeber das zu Recht übelnehmen wird, hast Du ja sicherlich eine Probezeit, d.h. die Kündigung ist ohne Angabe von Gründen und gewöhnlich mit einer ganz kurzen Frist möglich.
Grüsse, Lady S

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Re: geplante Reha im Vorstellungsgespräch erwähnen

Beitrag von Ambiation » Di, 03.01.2017 - 22:27

Also grundsätzlich ist ja deine Gesundheit das wichtigste ;)

Ich würde in deiner Situation die Variante 3 nehmen und die Reha verschieben, soweit das möglich ist. Ich mach momentan auch keine Reha, obwohl es mal wieder nötig wäre. Bei mir ist der Grund momentan auch die Arbeit...

Sollte es nicht klappen die Reha zu verschieben, würde ich dir zur Variante 1 raten, denn nicht Ehrlich sein ist gar nicht gut. Denn wenn du es dem Chef erst nach Vertragsunterzeichnung sagst, kann er dich theoretisch gleich wieder kündigen dank Probezeit.

Die Variante 2 würde ich dir nur empfehlen, wenn du auf Pokern stehst. Denn nichts anderes ist das.

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Re: geplante Reha im Vorstellungsgespräch erwähnen

Beitrag von Klaus » Mi, 04.01.2017 - 10:59

Hallo Timo,

ich habe Deinen Thread von "Grüße & Sonstiges" hierher verschoben, weil es laut Deiner Vorstellung insbesondere um Hyperkyphose geht.

Ich würde Dir zukünftig empfehlen, hier in einem neuen Thread Deine Gesamtsituation zur Diskussion zu stellen. Sonst wird das zu unübersichtlich. In der Vorstellungsrubrik gibt es bereits eine Frage zur Krankenkasse, das sollte dort aber nicht sein.

Gruß
Klaus

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Re: geplante Reha im Vorstellungsgespräch erwähnen

Beitrag von kuddelmuddel123 » Mi, 04.01.2017 - 17:09

Hallo Timo,

zu der Frage, wie die Rentenversicherung reagiert, ob eine nochmalige Verschiebung möglich ist - kann ich leider nix sagen.
--> kannst Du das eventuell vor dem Vorstellungsgespräch mal telefonisch erfragen? Eventl. könntest Du ja auch sagen, dass der potentielle Job für die Gesundheit von Vorteil wäre.

Zum Vorstellungsgespräch:
ich würde ihnen nix von der Reha sagen. Ich hätte da zu große Bedenken, ob sie mich dann wegen der Skoliose / Kyphose erst gar nicht einstellen - in der Annahme, dass es bei Dir optisch für naive Leute nicht auffällig ist. Daher würde ich im Gespräch sagen, dass ich zum 1.5. anfangen könnte. Als Begründung (falls Du im Bewerbungsschreiben den 1.3. angegeben hast) könntest Du eventuell einen größeren Urlaub anführen, der sich kurzfristig ergeben hat.
Am 1.3. anfangen und dann Ende März in Reha gehen, dürfte nach meiner Erwartung zu eine Probezeitkündigung von Seiten des neuen AG führen. Das würde ich nicht riskieren.

VG, Kuddelmuddel

Timo2608
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Re: geplante Reha im Vorstellungsgespräch erwähnen

Beitrag von Timo2608 » Fr, 06.01.2017 - 13:14

Hallo Leute,

danke für die Tipps!
Ich hab mich jetzt dazu entschieden, die Reha zu verschieben, sollte ich den Job wirklich bekommen.
Hatte bis jetzt noch nie eine Reha, dann wirds auf paar Monate auch nicht mehr ankommen.

Gruß Timo

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