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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus scheuermann, skoliose
BeitragVerfasst: Sa, 07.01.2017 - 12:27 
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Registriert: Sa, 16.11.2013 - 18:55
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Diagnose: Atypischer, thorakolumbaler Scheuermann
Flachrücken, weitg. fixiert
BS-Vorfälle HWS u. LWS
Osteochondrose
Retrolysthese
multiple Blockaden
Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
Hallo Alsa,

Alsa hat geschrieben:
Aber was bedeutet Unbeweglichkeit?

Die Muskelverkürzung an sich macht unbeweglich wegen der hohen Muskelspannung.
Und darüber hinaus kann sehr hohe Spannung/Verkürzung der Rückenmuskulatur wohl auch die Wirbelabstände verringern, weil ja ständig Druck auf die Bandscheiben ausgeübt wird. Und das führt logischerweise auch zu Unbeweglichkeit, weil die Wirbel sich dann nicht so frei gegeneinander bewegen können. Das wiederum führt auch schnell zu Blockaden der Wirbel, was dann für einen großen Teil der Schmerzen verantwortlich sein kann. Und in dem Fall würde natürlich Mobilisation nach hinten losgehen, weil das zu noch mehr Blockaden führen würde.

Das alles trifft in meinem Fall so zu. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass das bei einer reinen Muskelverkürzung ohne eine zugrunde liegende Wirbelsäulenerkrankung auch immer so extrem ist. Und ein RöBi hilft da bei der Einschätzung nicht weiter. Da könnte man ja allenfalls sehr stark verringerte Wirbelabstände sehen, die schon zur Bildung von Randzacken/Knochenspangen führen. Und in dem Moment liegt ja eine echte Diagnose vor, die Osteochondrose.

Unsere Beiträge haben sich jetzt gerade überschnitten. :D
Sollte ich hier mit meinen Erklärungsversuchen falsch liegen, wird Klaus das bestimmt zurecht rücken. ;)

LG, Gaby


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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus scheuermann, skoliose
BeitragVerfasst: Mi, 25.01.2017 - 08:45 
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Registriert: So, 01.01.2017 - 18:21
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Hallo Klaus,

du hast in deiner Antwort damals geschrieben, dass es keine typischen Keilwirbel sind. Was bedeutet das?
Ein Arzt meinte nämlich, dass ich auf TH6-TH7 leichte Keilwirbelbildung habe. Wäre das für eine Korrektur hinderlich? Komisch finde ich auch, dass mit 17 (2008) noch kaum Keilwirbel zu sehen waren und mit 21 (Bild 2012) sind die dann wohl schlimmer geworden. Aber ich war doch ausgewachsen? Werden die noch schlimmer? oder kann das daran gelegen haben, dass ich jahrelang einen VitaminD-Mangel hatte? Oder täuschen die sich einfach und es sind keine Keilwirbel, sondern nur ein schlechtes Bild?

Mit freundlichem Gruß

Alsa


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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus scheuermann, skoliose
BeitragVerfasst: Mi, 25.01.2017 - 11:10 
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Registriert: Mi, 23.06.2004 - 17:36
Beiträge: 12941
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Hallo alsa,

Zitat:
du hast in deiner Antwort damals geschrieben, dass es keine typischen Keilwirbel sind. Was bedeutet das?

Ich habe gesagt:
Klaus hat geschrieben:
Typische Keilwirbel sehe ich nicht, die wären je nach Anzahl etwas hinderlich.

Also ich sehe sie nicht, was nicht heißt, dass es sie doch gibt. Und ich sehe nur BWS Röntgenbilder!!
Ein Röntgenbild in der Hand mit entsprechender Hintergrundbeleuchtung ist ausserdem was anderes, als ein hier eingestelltes Foto. Und solche Feinheiten sollten man hier grundsätzlich nicht erwarten. Deswegen gilt die Aussage, dass Keilwirbel hinderlich bei der Korrektur sein können, wirklich nur ganz allgemein.
Wie schon mal gesagt, es macht keinen Sinn, sich über die Vergangenheit Gedanken zu machen.
Es kommt jetzt auf die Behandlung der aktuell vorliegenden Situation an!
Und hier muss Dr. Hoffmann diagnostizieren und einen entsprechenden Behandlungsvorschlag machen, der im übrigen auch immer nur ein Versuch ist, bei dem man abwarten muss, wie er wirkt. Es gibt teilweise noch ungeklärte Faktoren in den Strukturen, sodass der Fokus völlig unabhängig von Keilwirbeln auf den bestmöglichen Erfolg ausgerichtet ist.

Gruß
Klaus


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