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 Betreff des Beitrags: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Mi, 26.10.2016 - 15:17 
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Hallo,

ziemlich vor den Kopf gestoßen schreibe ich mal wieder etwas zu meiner aktuellen Situation.

Nach wie vor bin ich nicht wirklich Schmerzfrei. Streckenweise verschafft mir Schroth hier und da mehr Luft, aber es ist einfach nur ein muskulärer Kampf den ich täglich verliere. Unsicher darüber was nun das richtige ist und ob ein Korsett helfen könnte oder es doch nicht so von Vorteil ist. Am anfang war ich sehr davon überzeugt und um so mehr ich mich damit beschäftigte wurde ich immer unsicherer, gerade was das Thema instabilität angeht und da ich jetzt schon oft das knacken und ploppen höre sobald ich mich dann zu lange in der nicht korrigierten Position befinde, stimmt mich das schon nachdenklich.
Wenn ich dann aber sehe das es eine Chance sein könnte, dann würde ich es doch sehr gerne probieren, aber ich möchte nicht so die mörder Aufrichtung, da ich da so die Probleme sehe, daher fand ich persönlich Cctec etwas besser, die nicht so auf sie radikale Aufrichtigung aus sind...


Arbeitsbedingte sitzen verlangt meinen Körper alles ab und bringt mich am Ende des Tages immer wieder an meine Grenzen. Schroth und Dehnen können dies zumindest kurzweilig verbessern bzw lindern. Trotzdem merkt man der Muskulatur an das Ihr alles abverlangt wurde.

Da ich irgendwie nach wie vor das Gefühl habe nicht vorwärts zu kommen und mich immer noch in der selben Spirale befinde, obwohl ich besser da stehe etc pp und Dr. Wilke mir nur den Rat gab so weiter zu machen wie bisher und ich irgendwie damit nicht sehr glücklich war, bin ich viel am überlegen wie es weiter gehen soll. Das krazt alles sehr ans Nervenkostüm.

Meine Physiotherapeutin riet mir mich doch noch einmal bei einen Orthopäden hier in Dresden vorzustellen, sie halte Ihn für sehr kompetent und von Ihm kämen auch viele Patienten mit WS Problem und ein Rezept für Schroth zu Ihr.

Ich dachte naja ok versuch es einmal, du hast nichts zu verlieren. Der Termin war nun heute und sehr zeitnah.

Ich sprach vor erklärte meine Leiden und mein Problem sowie meinen derzeitigen Weg. Er hörte sich alles an, machte sich ein Bild der Sache und ich erzählte Ihn von Cctec in Berlin etc. Herrn Dr. Wilke usw.

Sehr neutral verlief das ganze Gespräch und kaum wertend. Er fragte mich was denn mein anliegen sei und ich sagte Ihm das ich schon ein Korsettherapie anstrebe. Er schrieb mir ein grünes Rezept und sagte mir das er so ein Korsett nur dann unterstützen würde, wenn die Orthese hier in DD gefertigt würde, da dafür kurze Wege zwischen Orthesenbauer und Orthopäde bestehen muss. Verwies auch zum teil auf das Uniklinikum und den Bereich für Wirbelsäulenprobleme.

Wenn ich so überzeugt von Cctec sei dann müsse ich es mir in Berlin verschreiben lassen.

Ich merkte trotzdem den Unterschied zwischen einen Spezialisten und jemanden der Tag täglich damit zutun hat, aber er war den meisten Orthopäden ein Stück voraus und nicht komplett inkompetent.

Ich sollte mich bei Herrn Selle melden, Orthesenbauer in Dresden. Er sei schon 25-30 Jahre im Geschäft und versorge Skoliose und Hyperkphose im Jugendalter.

Dann war die Behandlung zu ende er war fort, ich war von den ganzen überrumpelt, so das ich vergas mal nach meinen Cobb zahlen zu fragen, die alten Röntgenbilder hatte ich ja noch.

Ich nahm das Rezept und überlegte stark ob ich zu diesen Orthesenbauer ginge, aber auch hier dachte ich mir, ok gib der Sache eine Chance, es muss ja nicht heißen nur weil bestimmte Personen hier im Forum nicht genannt werden, dann sind Sie automatisch dafür nicht geeignet.

Ich machte mich auf den Weg und wollte nun wissen was Herr Selle zu sagen hatte. Ich kam bei Ihn an, Termin hatte ich keinen, aber er nahm sich kurz Zeit und wir redeten.

Und genau hier beging der eigentliche Supergau, er frage mich was ich den habe, ich schaute ihn an und sagte es stünde doch auf den Rezept, dass war natürlich nur ein grünes Rezept und sollte rein dafür dienen mich Beraten zu lassen.

Herr Selle erklärte mir kurz und knapp zusammengefasst das er keine Erwachsenen Hyperkyphosen mit Korsett versorge, denn das würde nichts bringen. Grund seines erachten das es Bio mechanisch nichts bringe. Ein Grund, das Sternum könnte man nicht aufbiegen, genau so erachtete er eine Operation als Unsinn, denn da werden Spannungen auf Spannungen erzeugt vorn und hinten wodurch das Spannung hinten irgendwann nachgibt.

Ich erklärte Ihn das es doch nachweislich Patienten gäbe die im Erwachsenenalter damit Erfolge erzielten, Name Korsettbauer Klaus Nahr, Rahmouni. Er erklärte mir das er diese alle kenne und für Ihn das ein reines Geschäft ist. Er sagte er mache das nicht, da er es rein Bio mechanisch als absoluter quatsch hält und dann fragte er mich warum er mich sonst so wegschicken sollte, ich sei motiviert und würde gut mitarbeiten, dass merke er mir an, aber er baut solche Korsetts für Erwachsene Hyperkyphosen nicht.
Es wer für Ihn ja auch Geld, aber ihm ging es nicht ums Geld.

Er sagte er versorge schon 25 Jahre Patienten mit Korsetts und seiner Ansicht nach und es gäbe auch Studien darüber mache das keinen Sinn im Erwachsenenalter. Und im Endeffekt stellte er es etwas so da als wer es für Rahmouni und Klaus Nahr nur Geld mache.

Ich brach dann das Gespräch ab und sagte Ihm, schon sehr witzig das es soviele Gegenbeispiele gäbe und das dies nicht alles falsch sein könnte.

Er sagte mir er wolle mich ja nicht demotivieren und ich solle auch bedenken das es ein Geschäft wer mit dem auch Geld verdienen würde, dass er aber aus seiner Überzeugung sowas nicht baut. Ich fände bestimmt jemand der mir eins bauen würde...

Das war mal ein kurzer Überblick und das würde den Rahmen sprängen wenn ich alles niederschreibe. Fakt ist das war für mich wie ein Schlag ins Gesicht, also man klammert sich ja an gewissen Strohhalme und ich müsste es ja besser wissen, da man ja hier im Forum andere Beispiele sieht und über diese auch Berichte liest. Trotzdem wenn man das so ins Gesicht gesagt bekommt fängt man schon an irgendwie zu zweifeln.

Es zeigt für mich nur mal wieder das man wohl echt nur über die hier im Forum genannten Ärzte weiter kommt. Trotzdem sieht man wieder einmal es gibt 10000000000 von Meinungen. Der eine sagte ja zum Korsett, der nächste nein.

Für den Patienten ist das alles sehr frustrierend. Ich habe jetzt schon soviele Meinungen zum Thema gehört, was von Ärzten und Therapeuten kam, ich kann es schon nicht mehr zählen.

Grüße Phill


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Mi, 26.10.2016 - 17:20 
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Hallo lieber Phill,

zwar schreibe ich hier nur noch selten, lese aber regelmäßig noch hier im Forum mit. So verfolge ich auch deine Geschichte schon seit einiger Zeit und kann dir echt nur raten mal zu Dr. Hoffmann zu fahren. Ja, es ist ein weiter Weg, aber im Endeffekt sparst du Zeit und vor allem Nerven. Es ist keinesfalls so, dass er jedem gleich ein Korsett verordnet. Ich habe ihn so kennengelernt, dass er eines verordnet, wenn er Chancen einer Verbesserung sieht, sei es der Krümmungswinkel oder eben schmerztechnisch.

Glaub mir, es macht auch keinen Sinn, das Korsett bei jemanden vor Ort anfertigen zu lassen. Habe das selbst durch bevor ich zu Dr. Hoffmann und Rahmouni wechselte. Ich bin beiden einfach nur dankbar. Bin jetzt ca. 1 Jahr ohne Korsett und meinem Rücken geht es super. Keinerlei Schmerzen, Optik auch wesentlich besser als vorher und ich bin überzeugt davon, dass auch die Krümmung an sich deutlich und langfristig besser wurde. Muss endlich mal wieder zur Kontrolle. Sicher verdienen Ärzte und Korsettbauer dadurch Geld, aber umsonst würde ich auch nicht arbeiten.
DU kennst deinen Körper am Besten, probiere es einfach aus und du wirst selbst feststellen ob es dir was bringt oder nicht. Wenn nicht, dann war es halt ein Versuch.
Ich habe auch nicht wirklich abgeschult, sondern es hat sich so ergeben. Von Instabilitäten merke ich nichts und das, obwohl ich schon seit mittlerweile 6 Jahren keinerlei KG mehr mache.

Also wie gesagt, ich kann es dir nur empfehlen. Er hat halt mit Abstand die meiste Erfahrung mit Erwachsenen. Hör dir einfach mal seine Meinung an, danach kannst du immer noch überlegen, für welche Therapie du dich entscheidest. Schlimmstenfalls hast du halt einen Ausflug ins Schwabenländle gemacht, bestenfalls weißt du endlich, woran du bist.

_________________
LG
Minimine

Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Mi, 26.10.2016 - 20:58 
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Hallo Phil,

Herr Selle sagt ganz eindeutig, dass er aus Überzeugung keine Erwachsenen-Korsette baut. Insofern ist jeder Versuch einer Überzeugung völlig sinnlos und das Positive an der Sache ist die Information darüber für die User dieses Forums.

Zu Dr. Hoffmann ist zu sagen, dass der nach Wunsch auch CCtec Korsette unterstützt, weil Du das ja favorisierst.
Zu dem Thema habe ich aber bereits gesagt, dass der direkte Kontakt zu CCtec schon hilfreich sein könnte, wenn es um unterstützende Orthopäden geht. Hast Du das mal probiert?

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Do, 27.10.2016 - 06:11 
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Hallo,

also es gibt noch einen Arzt in Berlin der die meisten Korsetts verschreibt für Erwachsene bei Cctec, da hab ich am 26.11 einen Termin.

Die Frage für mich ist aber auch, ob das überhaupt das richtige für mich ist, ich war immer sehr positiv dem Korsett gestimmt, nach dem ich mich aber noch etwas beschäftigt habe damit, habe ich auch viele negative Stimmen gelesen, was auch die Aussage von Dr Wilke zum Thema Erwachsene tun sich erfahrungsgemäß sehr schwer damit und anscheind musste er schon einige Abbrüche miterleben..

Trotzdem würde ich es probieren, wenn der Arzt hierfür sagt das es mir helfen könnte oder sinn macht. Dr Wilke schien ja eher der Meinung ich schaffe das auch allein...

Zu Herrn Selle möchte ich nicht mehr viel ergänzen, außer das der Mann sehr von sich überzeugt ist und ich mich immer nur Frage wenn Op quatsch ist und Korsett und die Skoliose sein Fokus, was soll man denn als Patient in meiner Lage tun??? Von der Brücke springen oder auf gut Glück so weiter machen...dieser man ist glaube Bildungsresistent.

Was mich auch nachdenklich macht ist meine HWS ich merke schon die Korrektur durch Schroth, aber um so mehr Korrektur, da bekomme ich auch ein komisches gefühl in der HWS, leichte Steifigkeit. Das wird wohl duch das abgeflachte stück über der Kyphose liegen und die kompensation der HWS.

Grüße Phill


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Do, 27.10.2016 - 20:10 
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Hallo Phil,

also Unsicherheit ist wirklich ein schlechter Ratgeber. Du solltest schon wissen, was Du machen möchtest und ein Korsett ist immer nur ein persönlicher Versuch!!
Zitat:
Trotzdem würde ich es probieren, wenn der Arzt hierfür sagt das es mir helfen könnte oder sinn macht.

Dir sollte klar sein, dass mein Tipp mit CCtec und dem "verbundenen Arzt" nur die Möglichkeit darstellen sollte, als überzeugter und entschlossener Mann an ein Korsett zu kommen. Gehe deshalb bitte nicht davon aus, dass es sich um einen Spezialisten handelt, bei dem Du eine zweite kompetente Meinung bekommst.
Zitat:
dieser man ist glaube Bildungsresistent.

Findest Du nicht, dass das völlig überzogen ist? Das kannst Du bestenfalls dann mit ihm diskutieren, wenn Du mit einem Korsett gute Erfahrungen gemacht hast. Selbst dann muss man unterschiedliche Meinungen akzeptieren.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Fr, 28.10.2016 - 08:25 
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Hallo,

naja ist ja klar das man unsicher wird. 10000 von Meinungen und das verunsichert. Daher hab ich mir jetzt auch einen Termin bei Dr Hoffmann geholt. Ich merke einfach da geht kein weg daran vorbei und ich hab die Nase auch echt gestrichen voll.

Ich habe nicht das Problem mit der Korsetttherapie, ich möchte nur nicht noch mehr kaputt machen als schon ist, wenn der betreffende Arzt sagt das würde was bringen, dann werd ich das auch durchziehen.

Dr Wilke hat es mir nicht verschrieben, aber auch nicht gesagt das es nichts bringt.

Mit der alternative in Berlin, ja da hast du recht, das man da nicht weis ob kompetenz vorhanden ist, das mein ich auch mit unsicherheit, nützt mir nicht viel er verschreibt mir ein Korsett und am Ende ist das garnicht dir richtige alternative. Aber vom Weg her und da cctec in Berlin ist, wer es deutlich besser.
Auch zu dieser Sache herscht bei mir unsicherheit, zumal der Termin schon im Nov ist oder wer und bei Dr Hoffmann der Termin erst im Januar. Da stellt sich halt die Frage ob ich das überhaupt in Berlin versuchen soll oder erst einmal die fundierte Meinung von Herrn Hoffmann im Januar abwarte.

Und zu Thema Herrn Dr Selle, vielleicht ist mein Kommentar sehr hart, aber ich muss sagen wir sind alle Menschen und kein stück Müll oder stück Fleisch und man muss selber mal darauf achten was man sagt, aber das kannst du natürlich nicht beurteilen du warst ja nicht dabei...Seine Meinung respektier ich, aber wenn man sich nicht einmal die andere Seite anhört und nur auf seine Stand verharrt, dann ist man Bildungsresistent, es entwickelt sich alles weiter und so eine Einstellung ist zum teil auch ein Grund warum hier Patienten 10000 von km fahren um Hilfe zu bekommen und das kann auch nicht der Sinn der Sache sein, dass alle immer zu den selben Ärzten und Korsettbauern fahren. Aber das Thema führt jetzt auch etwas weit und das ist jetzt hier auch nicht mein anliegen. Das ist meine Meinung und die muss man auch nicht teilen und so hat er seine.

Grüße Phill


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Fr, 28.10.2016 - 14:24 
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Hallo Phill,

Zitat:
ja da hast du recht, das man da nicht weis ob kompetenz vorhanden ist, das mein ich auch mit unsicherheit, nützt mir nicht viel er verschreibt mir ein Korsett und am Ende ist das garnicht dir richtige alternative. Aber vom Weg her und da cctec in Berlin ist, wer es deutlich besser.

Also wenn Du ein Korsett nur dann probieren möchtest, wenn ein Arzt das auch empfiehlt, hättest Du schon längst Dr. Hoffmann oder andere aufsuchen müssen. Damit hätten wir uns die langen Diskussionen sparen können, die Dich offensichtlich nur verunsichert haben. Anstatt aus Deinen Überlegungen zum Fazit zu kommen, es in eigener Verantwortung einfach mal zu probieren. Davon wolltest Du doch sogar Herrn Selle überzeugen!

Dafür wäre der "Arzt in Berlin" gedacht, den Du möglicherweise auch überzeugen musst. Deine Gradzahlen sind ja nicht so beeindruckend, auch ein "williger" Arzt muss eine Grundlage haben, schon wegen der Krankenkasse.

Bezüglich Dr. Hoffmann kannst Du ja den Arzt in Berlin in die Richtung lenken, dass Du zunächst mal nur die Möglichkeit einer Korsett-Verordnung mit ihm erörtern möchtest. Dann hast Du Sicherheit bezüglich Korsett-Begleitung in Berlin.

Im übrigen weiß man nie, was denn "die richtige Alternative" ist, das stellt sich erst im Laufe der Behandlung heraus. Mit dieser Unsicherheit muss man sich abfinden, sonst kommt man nicht weiter.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Fr, 28.10.2016 - 16:43 
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Hallo,

macht es im sinn die KK zu wechseln? Man hört immer nicht viel gutes von der AOK!

Grüße Phill


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Do, 12.01.2017 - 20:27 
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Hi,

mal ein ein Update zu meiner Hyperkyphose und den heutigen Besuch bei Dr. Hoffmann.

An sich kann ich mich nur positiv zu Dr. Hoffmann äußern. Sehr kompetente Beratung und sehr angenhemes Gespräch sowie Team bei Herrn Hoffmann.

Meine Diagnose war schon wie ein Schlag ins Gesicht. Hyperkphose mit 75 Cobb, schon hart. Reha und Korsett wurden verschrieben. Über mein Wunsch zu Cctec zu gehen war er sehr sehr positiv gestimmt, zu Rahmouni äußerte er sich nicht so positiv.

Er findet das Konzept für Hyperkyphosem sehr gut was Cctec fährt, Rahmouni sei seiner Sicht sehr eingeschliffen, in seiner Sicht und nicht offen für neues, er muss in letzteter Zeit viel zu viele Erwachsene verzeichnen die absolut nicht zu recht kommen mit Rahmouni, für Skoliose sei es deutlich besser.

Ich bin gut beweglich auch die WS und hätte keine Verkürzung der Beinrückseitem etc. Skoliose habe ich nicht, aber eine Hyperlordose und Steilstellung der HWS. Scheitelpunkt sitzt tiefer was die Ursache dafür ist.

Vll lag es auch an 5 Stunden Autofahrt warum es 75 Cobb waren, sitzen ist ja mein Problem, ich merke ja wie ich zusammen sacke nach jeglicher Schroth Aufrichtung, aber das es soviel ist da war ich Platt.

Nach dem ich mich negativ zur Op äußerte versuchte Dr Hoffmann mir eine Op schön zu reden und er hätte damit auch gut Ergebnisse und das man halt bei meiner Zahl auch diese Option bedenken soll falls ein Korsett nicht funktioniert, aber das will ich absolut nicht. Ich hoffe das Korsett hilft.

Grüße Phill


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Fr, 13.01.2017 - 12:06 
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Hallo Phill,

Zitat:
Meine Diagnose war schon wie ein Schlag ins Gesicht. Hyperkphose mit 75 Cobb, schon hart.

Geschätzt hattest Du das ja schon längst.
Warum Dr. Wilke mehrmals ein Röntgenbild als Grundlage nicht machen wollte, bleibt sicherlich für alle ein Rätsel. Das solltest Du jetzt einfach abhaken.
Zitat:
Skoliose habe ich nicht, aber eine Hyperlordose und Steilstellung der HWS. Scheitelpunkt sitzt tiefer was die Ursache dafür ist.

Alles gut nachvollziehbar.
Zitat:
Reha und Korsett wurden verschrieben....Über mein Wunsch zu Cctec zu gehen war er sehr sehr positiv gestimmt.

Das was Du wolltest und Du hast auch die OP Empfehlung in den Hintergrund gestellt, so wie das in Deiner Situation auch sein sollte. ;)
Was ist mit KG vor der REHA?
Mit 75 Grad Kyphose sollte es zukünftig kein Problem sein, sofern die Krankenkassen wirklich mitspielen.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Fr, 13.01.2017 - 12:44 
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Hi,

naja aus der Sicht das ich alles verschrieben bekommen habe gut und hab halt noch ein Rezept für KG Ausnahmereglung / Heilmittelverordnung.

75 Cobb ist schon heftig, wenn man von Dr Wilkes stand ausgeht. Natürlich merke ich aber auch schon krass wie sich die WS aufrichtet durch Schroth, um so mehr war ich dann doch Platt vom Wert.


Hr Hoffmann sagte ich solle mich doch ruhig wieder zu Herrn Wilke begeben trotz Korsettverschreibung von Ihm, wer vom Weg her für mich viel besser. Sie kennen sich ja alle...

Grüße Phill


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Sa, 14.01.2017 - 07:55 
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Hi,

nochmal ein Nachtrag bzw Frage zur Vermeserung.

Kann es wirklich soviel ausmachen wie man steht beim Röntgen. Ich finde halt wenn ich mich korrigiert nach Schroth hinstelle mit gestreckten Armen nach vorn, dann sieht das nicht wie 75 Cobb aus, wenn ich aber keine Körerpannug aufweise dann siehst es deutliche schlimmer aus.

Für mich ist halt die Frage was bei solchen Röntgenbildern überhaupt sinn macht. Man versucht ja durch Schroth und Korsett eine grundlegend bessere Haltung einzunehmen.

Nach Schroth sieht mein Rücken deutlich besser aus, sagt ja auch meine Therapeutin das die Ws noch sehr beweglich ist, aber nach 5 h Autofahrt kann ich das nicht halten, da ist auch immer der Kreislauf den ich beschrieben habe. Die WS sackt halt dann zusammen trotz korrigierter Haltung, wohl zuviel druck im sitzen auf die Bandscheiben etc,, kanns mir nicht ganz erklären.

Schrothe ich dann wieder, steh ich deutlich besser und aufgerichteter. Ich frag mich halt wie sowas dann halt auch verfälscht in der Vermessung.

Hab mich bewusst nicht aufgerichtet beim vermessen bzw Röntgen, durch Schroth spürt man das ja mittlerweile sehr gut, ob man kacke da steht in falscher Haltung oder nicht, vielleicht rede ich es mir auch schön, aber was macht den bei so einen Röntgen überhaupt sinn? Schlapp oder korrigiert stehen?

Grüße Phill


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Sa, 14.01.2017 - 13:58 
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Hallo Phill,

Deine Fragen verwundern mich ein bischen, zumal Du Dich doch schon sehr intensiv mit Deiner Situation auseinandergesetzt hast.

Zitat:
Kann es wirklich soviel ausmachen wie man steht beim Röntgen.

Normalerweise würde man von der Optik eines Rückens direkt auf die Stellung der Wirbelkörper schliessen, insofern wäre eine Korrektur der Fehlhaltung auch mit einer entsprechenden Korrektur der Wirbelkörperstellung verbunden. Nicht umsonst wird eine Korsett-Korrektur durch Röntgenkontrolle überprüft, wobei man das auf Schroth übertragen kann.
Da aber zwischen Optik und Wirbelkörper-Stellung ein großer Unterschied bestehen kann, lässt sich die Korrektur der Fehlhaltung nicht 1:1 auf die Wirbelkörper übertragen. Insofern kann es viel ausmachen, wie man steht, muss aber nicht.
Zitat:
Für mich ist halt die Frage was bei solchen Röntgenbildern überhaupt sinn macht. Man versucht ja durch Schroth und Korsett eine grundlegend bessere Haltung einzunehmen.

Ein Röntgenbild dient in der Regel am Anfang der Ermittlung der tatsächlichen Situation, die erst zu behandeln ist !
Insofern sollte man sich so hinstellen, wie man normal ohne bereits bekannten "Korrekturgedanken" steht, also "schlapp". Sofern der Arzt nicht wissen möchte, was z. Bsp. bislang mit der Behandlung möglich gewesen ist.
Bei der REHA ist der Ansatz bei der "Vermessung" anders, dort macht man einen Vergleich anhand der optischen Aufnahmen, vorher ohne Schroth-Kenntnisse (schlapp) und hinterher mit angewandten Schroth Kenntnissen. Einerseits wird damit natürlich der Erfolg der REHA in den meisten Fällen immer gut sein :) (die Leute wachsen in der Regel auch um ca. 2 cm), andrerseits kennt man dann auch die eigenen Möglichkeiten.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Hyperkyphose/-lordose
BeitragVerfasst: Di, 07.02.2017 - 17:32 
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ich wollte nur einmal ein kleines update geben zu meiner Situation.

Ich war sehr erstaunt, da man doch oft nicht so viel gutes hier im Forum über die AOK liest mein Korsettt wurde ohne Beanstandung innerhalb von 2 Wochen genehmigt, ich hatte mit mehr wiederstand gerechnet.

War selber sehr erstaunt darüber. Jetzt kann ich mich wohl vom Kopf her restlos darauf einstellen. Ich hoffe es wird alles funktionieren und das Korsett hilft mir entsprechend und ich gewöhne mich dann schnell daran.

Grüße Phill


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