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BeitragVerfasst: Sa, 12.09.2015 - 09:18 
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Hallo

Ich bin 25 Jahre alt, männlich, und das ist das erste Mal, dass ich in einem Forum über meine Beschwerden schildern werde. Ich denke dieser Schritt zeigt bei allen, dass man mit Ärzten oder den Behandlungen nicht weiterkommt. Leider is das bei mir auch der Fall.

Mein Wunsch ist, dass ich hier jemanden finde der ähnliche Beschwerden hat und mir einen guten Arzt empfehlen kann oder mir einen Weg zeigen kann.

Ich fang dann mal an. Es fing alles so mit 17-18 an. Ich merkte, dass meine Kiefer schief ist und ich hatte immer Verspannungen im Kieferbereich. Es störte mich einfach, es war ein Ziehen im linken Kiefer nach hinten. Dieses Problem habe ich heute übrigens noch, aber dazu kommen wir noch. So landete ich beim Zahnarzr und bekam eine Aufbissschiene. Diese half zwar etwas meinen Tinnitus weniger zu machen, aber nach ner Weile hat sich mix mehr getan. Viele andere Ärzte meinten auch ich bilde mir das ein, es sei alles ok. Und dann passierte es, mit ca 21 Jahren bekam ich eine ISG Blockade die ziemlich schmerzhaft war. Ab da kämpfte ich mit diesen Blockaden. Hatte zeitweil Osteopathie gemacht. Ich bekam die Blockaden immer weg aber sie kamen auch wieder. Irgendwann hab ich nach langer Recherche herausgefunden, dass meine ISG Blockade vom Kiefer kommen können. Ich stieß auf den Aqualizer, bestellte ihn und nach 3 Tagen Benutzung war die ISG Blockade weg. Das war für mich der Beweis, dass es vom Kiefer kommt. Allerdings kamen.

Allerdings kamen die Blockaden wieder sobald ich den Aqualizer nich trug, bzw bei langer Tragedauer, ist der Reiz iwie nicht mehr dagewesen, dass der Aqualizet was bewirkt. Aufgrund der Kosten bestellte ich auch keinen mehr. Hatte bestimmt schon 6 Stück. Ich hattr natürlich immer wiedet Phasen wo es mir gut ging, die Beschwerden waren.aber immer gleich, ich konnte iwie damit umgehen, mit Schmerzmittel, Übungen, Dorn etc.

Doch dann kam dieses Jahr was neues dazu. Seit 4 Monaten leide ich an nächtlichen Rückenschmerzen. Es kam ganz plötzlich und ging nie wieder weg.
Seitdem habe ich nachts sobald ich einschlafe Rückenschmerzen entlang der Wirbelsäule im mittleren und oberen Bereich extremen Verspammungsschmerz, der schon stechend ist und mich nach paar Stunden zum Aufstehen bringt. Sobald ich aufstehe sind die Schmerzen nach 10 minuten weg.
Irgendwann war mir das alles zuviel. Ich ging zum Hausarzt und sagte dasss ich mittags Isg Beschwerden hab und nachts rückenschmerzen. Verdacht: M. Bechterew. Diclofenac verschrieben bekommen. Nach 3 Tagen waren die ISG Beschwerden weg. Nachts? Immer noch selbes Problem, keine Besserung. Ging wieder zum Arzt, fragte ihn. Warum haben die Tabletten gegen meine Isg Blovkade geholfen ( hatte ZIEHEN und schmerzen in den Beinen) aber nicht gegen die Rückenschmerzen. Er wusste nicht weiter und hat mir 2 Überweisungen in die Hand gedrückt,einmal Rheumatologe und einma Orthopäde.

So und das is auch schon die Gegenwart. Hab Termine schon gemacht..

Achja ich war auch schon in der Uni Klinik in Frankfurt wegen dem Kiefer, die haben MRT gemacht und meinten es sei alles ok. Hab schon gesehen, dass der Student keine Ahnunh hatte, bim freiwillig raus.

Hab ein Röntgen der Wirbelsäule dieses werde ich noch hochlade. In der Frontal ansicht ist einr leichte Krümmung zu sehen..

Ich schlafe seit Monaten nicht und plage mich herum. Ich bin von Beruf Gastronom und stehe 10 Stunden am Tag..

Weitere Anhaltslunkte.

Hab ne Hyperlordose und Hals etwss schief und nach vorne.
Ansonsten Schulter nicht gleich hoch und Beckenschiefstand..

Kann jemand waa dazu sagen.

Das Röntgen. http://fs1.directupload.net/images/150912/dr2in2pb.jpg


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BeitragVerfasst: Sa, 12.09.2015 - 19:55 
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Hallo Serhat,

Zitat:
Hab ein Röntgen der Wirbelsäule dieses werde ich noch hochlade. In der Frontal ansicht ist einr leichte Krümmung zu sehen..

Das sieht nach einer leichten Skoliose aus.
Zitat:
Hab ne Hyperlordose und Hals etwss schief und nach vorne.

Dazu fehlt eine seitliche Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule. Eine Hyperlordose (Hohlkreuz) ist oft mit einer Hyperkyphose (Rundrücken) verbunden, wobei auch die HWS verändert sein kann. Die natürliche HWS Lordose kann abgeschwächt sein, sodass es zu einer Steilstellung kommen kann, die sozusagen den Kopf nach vorn schiebt. Die Probleme mit dem Kiefer spielen da auch eine Rolle, weil alles zusammenhängt.
Zitat:
Er wusste nicht weiter und hat mir 2 Überweisungen in die Hand gedrückt,einmal Rheumatologe und einma Orthopäde.

Was den Orthopäden angeht, würde ich mich gleich an einen Spezialisten für Fehlstellungen wenden:
viewtopic.php?f=25&t=6472
In Deinem Fall wohl Dr. Verres in Bingen mit gerade eröffneter neuer Praxis, aber bereits mit sehr vielen Erfahrungen. Den Termin bei Deinem Orthpäden würde ich absagen.
Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit bei den "normalen" Orthopäden (durchaus auch in Uni-Kliniken) nicht weiterkommen, das zeigen hier die Erfahrungen seit mindestens 10 Jahren. Und Du hast in Deiner Einleitung ja selbst davon gesprochen.
Was den Morbus Bechterew angeht, gibt es zunächst mal einen einfachen Bluttest. Ob man dazu einen Rheumatologen braucht, würde ich bei Dr. Verres abklären.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Sa, 12.09.2015 - 20:41 
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Hallo Klaus

Danke für deine Mühe. Einen Bluttest habe ich bereits gemacht, dann werde ich die Blutwerte einfordern von meinem Hausarzt ?

Ne frage. Ist eine Skoliose immer angeboren oder kann auch eine CMD und eine daraus resultierende Beckenschiefstellung eine Skoliose verursachen ?

Ich müsste auch mal eine instrumentelle Funktionsanalyse machen und meine HWS röntgen. Hab immer das gefühl da stimmt was nicht. Mein Gesicht ist auch leicht nach links verzogen. Sieht man am linken Auge besonders. Diese Ärzte machen eh einen verrückt. Man würde sich das einbilden und bla is klaa..


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BeitragVerfasst: Sa, 12.09.2015 - 20:52 
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Schroth-KG
Auf den Bluttest alleine kann man sich nicht stützen/verlassen.

Es gibt viele,die HLA-B27 positiv sind und keine Spondyloarthritis haben und anders herum.
Auch lässt sich die Diagnose nicht so einfach anhand von Blutwerten stellen.Es müssen nicht zwangsläufig Entzündungszeichen im Blut sein.

Ein erfahrener Orthopäde wie Dr. Verres wird vermutlich in der Lage sein,entweder selbst zu diagnostizieren oder entsprechend weiter zu verweisen.

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In der Idee leben heißt,
das Unmögliche behandeln,
als wenn es möglich wäre.
Goethe


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BeitragVerfasst: Sa, 12.09.2015 - 21:50 
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Hallo Serhat,

Zitat:
Ne frage. Ist eine Skoliose immer angeboren oder kann auch eine CMD und eine daraus resultierende Beckenschiefstellung eine Skoliose verursachen ?

Zunächst mal würde ich die Skoliose nicht so sehr in den Vordergrund bringen, denn die ist möglicherweise gar nicht relevant, sondern eher die Hyperlordose und evtl. Hyperkyphose. Die sind nämlich genauso ernst zu nehmen und können durchaus Dein Hauptproblem sein.
Der Zusammenhang von CMD und Skoliose besteht zwar, aber wer nun was auslöst und welche Korrektur nun wie wirkt, ist wohl etwas strittig. Ich erinnere mich an einen Vortrag, wo eine Zahnärztin von bis zu 70 % Skoliose Korrekturmöglichkeit sprach, wenn man die CMD gezielt angeht. Das ist im gleichem Moment von einem Spezialisten für Fehlstellungen der Wirbelsäule bestritten worden.
Zitat:
Ich müsste auch mal eine instrumentelle Funktionsanalyse machen und meine HWS röntgen. Hab immer das gefühl da stimmt was nicht. Mein Gesicht ist auch leicht nach links verzogen. Sieht man am linken Auge besonders. Diese Ärzte machen eh einen verrückt. Man würde sich das einbilden und bla is klaa.

Kann es sein, dass Du noch zu weit von einem Termin bei einem Spezialisten entfernt bist? Du verzettelst Dich und kommst in unnötige Spekulationen!

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: So, 13.09.2015 - 18:45 
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Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen
Hallo Serhat,

ich bin eine derjenigen, die zusätzlich zur Skoliose eine Kieferfehlstellung hat. Ob es da einen Zusammenhang gibt, darüber streiten sich die Geister. Und auch bei meiner letzten Reha in Bad Sobernheim haben wir im Patientenkreis ausgiebig diese Thematik diskutiert. Es gibt über die Zusammenhänge unterschiedliche Aussagen. Mein Orthopäde z.B. glaubt eher an keinen oder eher einen geringen Zusammenhang und die Skoliose würde nicht verschwinden, wenn der Kiefer passt. Mein Kieferorthopäde hingegen sieht durchaus einen Zusammenhang, wenn auch eher funktionaler Art, also über die Muskelzüge. Auch er sagt, dass die Skoliose durch eine Korrektur der Kieferfehlstellung nicht verschwinden wird und diese in jedem Fall zusätzlich therapiert werden sollte, es aber dennoch zu einer funktionalen Verbesserung und damit einer besseren Behandelbarkeit der Skoliose führen kann. Irgendwie hängt dann eben doch wieder alles zusammen vom Kopf bis zum kleinen Zeh. Aber was sich dann wierum bedingt, ist schwer zu sagen. Es gibt dazu leider auch noch viel zu wenig wissenschaftliche Forschung über gerade solche Zusammenhänge.

Warst du denn schonmal bei einem Kieferorthopäden zur genaueren Diagnostik? Bei mir läuft das Ganze jetzt auf eine zweite kieferorthopädische Behandlung (ich war als Kind/Jugendliche bereits 6 Jahre in kieferorthopädischer Behandlung) mit fester Spange und sogar mit Umstellungs-OP hinaus :rolleyes: . Vielleicht ist deine Fehlstellung doch gravierender, als bislang angenommen und muss ebenfalls behandelt werden. Ich bekomme da begleitend Physiotherapie (nicht nur einmal, das reicht beileibe nicht aus). Vllt. kannst du dir von deinem Zahnarzt auch mal Physiotherapie verordnen lassen. Und dass ein Osteopath das Problem nicht in nur einer Sitzung lösen können wird, ist auch klar. Sowas braucht immer mehrere Sitzungen in einem gewissen Zeitabstand. Vllt. wäre zusätzlich zu einer konkreteren Diagnostik deines Rückens auch hier intensivere Krankengymnastik oder sogar Manuelle Therapie hilfreich.

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute. Aber der erste Weg ist eine konkretere Diagnostik, sowohl was deinen Rücken als auch deinen Kiefer betrifft.

Grüßle,

Saphira

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Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.


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BeitragVerfasst: So, 13.09.2015 - 23:22 
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Therapie: Auf der suche..
Hallo liebe Saphira

Ja da hast du Recht. Es ist wirklich ein umstrittenes Thema. Aber ich bin der Meinung, dass wir, die darunter leiden, besser einschätzen können ob es diese Zusammenhänge gibt.
Ich hab in der Hinsicht schon sehr viel gelesen. "Absteigende" und auf "Aufsteigende" Symptomatik. Alles hängt miteinander zusammen wie du schon sagtest.

Ich denke, dass bei mir der Kiefer und die HWS die Übeltäter sind. Mein Kiefer ist nämlich links nach hinten verschoben, man spricht hier glaub ich von einer Diskusverlagerung, auch wenn das die Uniklinik abstreitet. Ich hab auch einen Tinitus und mein linkes Ohr ist versperrt, das heißt ich hör auf dem linken Ohr schlecht und kann auch keine Wattestäbchen einführen.
Mit der Zeit hat sich das Problem sozusagen bis zum Becken verlagert und heute haben wir jetzt die Beschwerden. ISG, Ischias, Beckenschiefstand, Skoliose und und und.

Ich hab zeitweise den Aqualizer getragen, und meine Beckenbeschwerden gingen dadurch weg, das ist allerdings dann nur temporär, bis sich alles wieder verschiebt und wieder deblockiert. Ich mache auch täglich Dehnübungen.

Was bei mir eigenartig ist liebe Saphira. Ich habe im Kiefergelenk überhaupt keine Schmerzen und auch kein Knacken, habe aber wie gesagt eine Diskusverlagerung. (ich denke ohne reposition). Meine linke Seite ist nur extrem verspannt und ich muss dein mein Hals zur Seite machen damit es knackt und diese Verspanntheit etwas weggeht. Ich muss auch mal meine HWS prüfen lassen..

Was ich momentan tu ist Medikamenten Therapie. Jedesmal wenn ich diese Ischias Probleme habe, nehme ich Diclofenac und die Schmerzen sind meist nach 2 Tagen wieder weg.

Aber wie gesagt, ich kann nachts seit 4 Monaten nicht schlafen, weil ich nur nachts im mittleren Rücken Schmerzen habe.

Wie gesagt, hab das Gefühl, durch die Disbalance im Kiefergelenk, entwickelt sich alles immer Stück zu Stück zum Schlechteren. Mal schaun, was als nächstes kommt.

Ich habe allerdings keine großen Hoffnungen, bei diesen Ärzten hier. Man hat keinen Bock mehr, wenn der erste Satz schon fällt..

Ich suche noch einen guten CMD Spezialisten. Komme aus dem Rhein Main Gebiet und hier ist die AUswahl nicht so doll.. Hab nicht mal ne instrumentelle Funkionsanalyse machen lassen. DIe kommt aber mit Sicherheit als nächste


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BeitragVerfasst: Mo, 14.09.2015 - 07:57 
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• Schmerzen (Steilst. Th7-Th11, HWS unklar)
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• Befund -Ende 04/2015:
Kyph. 48° n. Stagnara
Sko. th 7° , lu 9° n. Cobb
Muskuläre Dysbalance
Therapie: .
• Destruktiven Sport abgebrochen
• Seit 01/2015 strecken und dehnen
• Rahmouni Korsett seit Ende 08/2015,
• Reha nach Schroth sobald KK Prozedere abgeschlossen und Termin gesichert ist.
• Ambulante Schroth KG seit Mitte 10/2015
Hallo Serhat :)

Die Auswahl für CMD Spezialisten ist in diesem Skoliose Forum tatsächlich nicht vorhanden :P ;)
Da bekomme ich allerdings eine Auswahl, wenn ich "Craniomandibuläre Dysfunktion Spezialisten" bei Google eingebe.
Nachtrag: Wer lesen kann ist klar im Vorteil ! :D
Du sprachst von der Auswahl im Rhein Main Gebiet ... Jetzt ist das auch bei mir angekommen ..


Ich würde einen Termin bei einem Skoliose Spezialist und einem CMD Spezialisten empfehlen.
Welchen ich übrigens nun auch in Angriff nehme, da meine Symptome deinen sehr, sehr ähneln und ich auch noch beinahe täglich ein zusäztliches Brennen im Nervus Trigeminus Versorgungsbereich + Händen und Füsse verspüre.
Wie ich lesen konnte, wird vermutlich meine HWS und/oder der Kiefer dafür verantwortlich sein, da Neurologen und HNO Ärzte nichts finden konnten und so letztendlich eine psychosomatische Ursache in Betracht zogen, obwohl die Probleme (Tinitus, Brennen) erstmals einige Zeit nach einer kieferchirurgischen und zahnärztlichen Behandlung auftraten.
Meinen destruktiven Sport betrieb ich ebenfalls in diesem Zeitrahmen (Stichwort Wirbelsäule).

Diesen Nachschmerz habe ich auch (siehe hier )
Ebenfalls im oberen Ledenwirbelbereich, wie du ihn auch verspürst.
Der orthopädische Facharzt für Skoliose/Verformungen, könnte bei der Aufklärung behilflicher sein, als die ordinären Orthopäden. ... Wie die i.d.R. arbeiten ist ohnehin bekannt :/
Die Problematiken, bei denen der Auslöser in deiner HWS liegen könnte, musst du nur auch explizit erwähnen.
Ich tat dies nicht, da ich den Zusammenhang nicht sah, daher verlief die Untersuchung auch nicht in diese Richtung und konzentrierte sich lediglich auf meine Verformung ! Wird, bei meinem nächsten Termin, jedoch nachgeholt.

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BeitragVerfasst: Mo, 14.09.2015 - 08:41 
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Hallo serhat,

seltsam, dass Du deine Hyperlordose ausblendest, die Frage nach einer Hyperkyphose nicht beantwortest und in den Kommentaren immer nur von Skoliose die Rede ist.
Zitat:
Ich habe allerdings keine großen Hoffnungen, bei diesen Ärzten hier. Man hat keinen Bock mehr, wenn der erste Satz schon fällt....Ich suche noch einen guten CMD Spezialisten.

Der dringende Tipp mit dem Spezialisten für Fehlstellungen der Wirbelsäule ist gegeben. Es ist natürlich Deine Sache, wenn Du das nicht annehmen möchtest.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 14.09.2015 - 10:30 
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@ Klaus

Ich danke dir vielmals und habe auch deine Empfehlungen zur Kenntnis genommen.

Du hast Recht was die Hyperlordose und Hyperkyphose betrifft. Diese sind beide bei mir vorhanden und ich mache täglich Übungen um zumindest ein Verschlimmern zu vermeinden. Aber ich glaub viel gewichtiger ist die Tatsache, dass hier durch etwas was im Kopfbereich ich sag ma "nicht richtig sitzt", eine Verkrümmung der Wirbelsäule verursacht. Ich sehe z.b das mein Bauch links etwas rausragt, was ja eindeutig zeig, das mein Becken an der linken Seite nach vorne verdreht ist und rechts nach hinten. Also eine Rotation vorhanden ist. Diese Rotation ist natürlich für weitere Sachen der Auslöser.

Und du hast Recht mit den Spezialisten, ich sollte wirklich mal diesen Spezialisten aufsuchen. Werd da mal anrufen und einen Termin machen. Zahlt die Kasse das? Oder ist es komplett privat? Braucht man ne Überweisung vom Hausarzt?

Danke Klaus


Um zu dir zu kommen @ Namor

Ja! Einen CMD Spezialisten brauch ich definitiv, kennst du da einen.? Ich war in Frankfurt bei einem Zahnarzt, der angeblich auf CMD auch spezialisiert ist. Die wollten mir eine Zebris Schiene für 3000 Euro andrehen und waren total überzeugt, dass es mein Problem beseitigt. Komischerweise haben die nicht mal einen manuellen Funktionstest gemacht, sie haben GAR NICHTS überprüft. Und das hat mir schon gezeigt, dass die auf das Geld fixiert sind und nicht meine Genesung.


Um zum Schlafproblem zu kommen. Es ist wirklich unheimlich. Ich liege abends im Bett 3 Stunden, uberhaupt kein Problem ja und dann schlaf ich 2 Stunden und wache mit Schmerzen auf im mittleren und oberen Rückenbereich auf, wo ichmir denke WTF woher kommen diese Schmerzen aufeinmal. Die Muskeln sind dann auch total verspannt. Die ganze Wirbelsäule schmerzt. Komischerweise helfen bei mir die Schmerztabletten bei dieser Form von Schmerz nicht. Ich hab mal Ibu 800 genommen experimentell, hilft NULL. Es is so en Krampfartiger Muskelschmerz, kp wie ich es beschreiben soll, auch mal stechend und ich muss dann wirklich aufpassen wie ich mich bewege. Je nachdem wie stark die Schmerzen waren, habe ich noch 2-3 Std leichten Nachschmerz und so gegen Abend könnte ich wie Tarzan auf Bäume klettern. Es raubt einem den Schlaf ja. Ich bin froh, wenn ich mal 5 Stunden durchschlafe.

Heute bin ich nur einmal um 7 Aufgewacht, um 1 Schlafen gegangen. Ich bin aber auch diesmal in ner ganz anderen Position eingeschlafen. Und zwar so, dass mein Kopf aufrecht ist mit Kissen natürlich, also dass ich sozusagen die Wand gegenüber ansehe. und gar kein Holkreuz entstehen kann, sozusagen ein Rundrücken. Und ich hatte morgens viel weniger Schmerzen. Aber ich hatte trotzdem etwas Schmerzen. Ich schließe MB bei mir nicht aus. Aber ich halte es für unwahrscheinlich. Weil wie schon gesagt, wenn da was entzündliches wäre, dann müsste Diclofenac 150mg am Tag mindestens etwas helfen, das tut es aber gar nicht. Aber meine Ischiasnerventzündungen sind schon mit 75mg beseitigt. Ich nehm auch jetzt noch weiter Diclo, weil sobald ich die DInger absetze entzündet es sich in ner Woche spätestens wieder. Die Sache hat sich schon chronifiziert, bzw der Nerv is wahrscheinlich so überreizt auch von der Fehlstatik und bla, dass er sich immer wieder entzündet. Und Ischiasnerv Entzündungen sind wirklich ekelhaft. Machst dein Bein Hoch und zieht im Po und wenn du es nicht behandelst, strahlst bei mir bis zu den Knien. Oberschinkelaußen sowie Innenseite heftige Schmerzen dann. Bin froh, dass ich das mit Diclo ganz gut im Griff habe.

Nur diese schlaflosen Nächte machen mich noch verrückt.

Versuchs echt mal mit ner neuen Matratze. Ich hab eine gefunden, werde sie mir wahrscheinlich holen und zwar ist es die
Badenia Irisette Vitaflex Flextube Matratze

Hast du auch ein Hohlkreuz?

Ich hab auch ne Weile recherchiert wegen den Härtegraden und habe ich für H2 entschieden. Ich wiege 75 Kilo und bin 178 lang. Damit die Wirbelsäule gerade ist, müssen so gewissen Körperteile (Schuler und Becken) einsinken können. Das klappt bei ner harten Matratze nicht. Deswegen werd ichs diesmal mit ner weichen probieren.



Ich war im Hotel und da hab ich auf einer Bonellfedernkernmatratze geschlafe, ich hab 3 Nächte ohne Schmerzen durchgeschlafen ja. Die Matratze war dermaßen weich. Und Bonell soll ja gerade nicht gut für den Rücken sein :D. Das ist Irre. Manchmal weiß man echt nicht wem oder was man glauben soll.

Gute Besserung


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BeitragVerfasst: Mo, 14.09.2015 - 19:11 
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Hallo Serhat,

Zitat:
Und du hast Recht mit den Spezialisten, ich sollte wirklich mal diesen Spezialisten aufsuchen. Werd da mal anrufen und einen Termin machen. Zahlt die Kasse das? Oder ist es komplett privat? Braucht man ne Überweisung vom Hausarzt?

Ich hatte schon mal Dr. Verres in Bingen genannt. Er ist ein niedergelassener Orthopäde, zu dem Du auch einfach mit der Gesundheitskarte gehen kannst. Vorsichtshalber würde ich bei der Terminierung aber konkret nachfragen. Manchmal wollen Fachärzte auch Überweisungen haben.

Du solltest wirklich strategisch vorgehen und dies erst einmal als Ausgangspunkt sehen! Die Rotation der Wirbelsäule gehört eindeutig auch dazu. Wenn Dr. Verres es vorschlägt oder Du es dann trotz einer anderen Einschätzung abklären willst, kannst du immer noch einen CMD Spezialisten aufsuchen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 14.09.2015 - 19:46 
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• Ambulante Schroth KG seit Mitte 10/2015
Jaein, ich habe kein Hohlkreuz als Fehlstellung.
Neige allerdings zur ausgleichenden Fehlhaltung aufgrund meiner Hyperkyphose und ich weiss auch nicht, wie lange das schon so geht. Ist also gut möglich, dass es sich um einen Schaden handelt, der aus Jahren anhaltender hyperlordosischer Fehlhaltung resultiert.

CMD Spezialisten kenne ich keine, lese mich allerdings schlau und werde auch hier nochmal schreiben, wenn ich eine/n gute/n gefunden habe (In meiner Praxis und nicht nur in der Theorie/Erfahrungen Anderer).
Im Übrigen halte ich die Fachärzte für die Besten, die selber an der zu untersuchenden Erkrankung leiden !
Alleine schon wegen dem Tinitus, ist das eine sinnvolle Unternehmung. .. Nicht auszumalen wie das wird, wenn der sich noch verschlimmert. Habe inzwischen 3 verschiedene Töne im Ohr, die mich Abends länger wach halten und Morgens nicht ausschlafen lassen, auch wenn ich eigentlich noch dürfte oder könnte... Dazu noch das Brennen und zack, schon bin ich Morgens gerädert und nicht gut drauf.

Keinen oder zu wenig Schlaf zu finden, kann bekanntlich sehr schnell sehr krank machen.
Ich beneide dich also nicht um deine Nachtschmerzen, die inzwischen schlimmer zu sein scheinen als meine.
Wenn es in einer hyperkyphotischen Schlafhaltung, die deine Hyperlordose aufhebt, besser geht, versuch doch mal die Beine angewinkelt hoch zu legen. Z.B. durch ein grosses Kissen, Decke oder meinetwegen sogar eine Sessellehne.
Dadurch legt sich deine LWS ebenfalls möglichst geradlinig auf den Untergrund.

Ich hoffe, dass dir ein WS Spezialist und CMD Spezialist bei der kompletten Aufklärung deiner Situation und einer möglichst guten Behandlung behilflich sein kann.
... Wieviel und ob dein Kiefer bei deiner WS eine Rolle spielt, muss echt noch geklärt werden.
Ich war mir z.B. 100%ig sicher, dass eine innere Zahnentzündung für mein Gesichtsbrennen verantwortlich ist und habe mir deshalb einen völlig gesunden Backenzahn ziehen lassen.
Die eigenen Vermutungen können also auch sehr täuschen ! .. Selbst wenn es ratsam ist, ihnen immer zu folgen.

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BeitragVerfasst: Di, 15.09.2015 - 08:17 
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Hallo Serhat,

zum Thema Diskusverlagerung noch kurz: sowas müsste man eigentlich auf einem MRT erkennen können. Und dann hättest du wohl auch teilweise massive Schmerzen im Kiefergelenk und eine eingeschränkte Mundöffnung. Und ich weiß, wovon ich spreche, da ich beidseits eine Diskusverlagerung im Kiefergelenk habe (auf der einen Seit mit und auf der anderen Seite ohne Reposition) :rolleyes: . Evtl. sind es bei dir aber lediglich die Muskeln, die sich aufgrund der gesamten Fehlstatik ungleich ausgebildet haben und zu der optischen Schiefe führen. Ich hatte dir ja schonmal den Tipp gegeben, dir von deinem Zahnarzt Physiotherapie aufschreiben zu lassen und dann einen auf Craniosakraltherapie spezialisierten Physiotherapeuten aufzusuchen. Und wenn es um Funktionsdiagnositk geht, findest du die am ehesten bei einem ganzheitlich arbeitenden und auf Erwachsene spezialisierten Kieferorthopäden. Irgendwelche teuren Schienen bringen dich da ohne vorhergehende vernünftige Diagnostik nicht weiter. Deshalb solltest du auch deinen Rücken abklären lassen. Adressen (Dr. Verres in Bingen z.B.) wurden dir ja bereits genannt. Ich kenne Dr. Verres persönlich und weiß, dass er auch über den Tellerrand hinausschaut und wahrscheinlich deine Kieferproblematik auch mit einbezieht, wenn du es mit ansprichst. Aber verharre dich nicht auf das eine, sondern lass die Gesamtsituation abklären.

Grüßle,

Saphira

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