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Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?
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Seite 1 von 2

Autor:  Mr. Skolio [ Mi, 27.05.2015 - 20:24 ]
Betreff des Beitrags:  Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo!

Ich eröffne hier einmal einen neuen Thread mit der Frage, wer erfolgreich seinen Flachrücken wegtrainiert, verbessert, verschönert oder in irgend eine Form positiv "bearbeitet" hat?

Ich habe schon viel recherchiert und Übungen gibt es ja zuhauf. Sei es Schroth, klassische Physio-Therapie oder Muskelaufbau. Was nun wirklich hilft (jemandem geholfen hat), ist für mich die Frage.

Wenn jemand eine erfreuliche Geschichte zu erzählen hat, wie er es geschafft hat, den Flachrücken zu verbessern, immer nur hier her schreiben! Solche Tipps sind viel Wert.

Gruß!

:lupe:

Autor:  Mr. Skolio [ Mo, 01.06.2015 - 13:54 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

:?: Flachrückenbrüder, wo seid ihr?

Autor:  Klaus [ Di, 02.06.2015 - 09:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo Mr. Skolio,

so viele spezielle Übungen gegen Flachrücken gibt es nicht. Es ist eher so, dass bei Flachrücken entsprechende Hinweise bei den Schroth Übungen zu beachten sind. Das ist nicht unbedingt das gleiche.
Ich habe mal aus eigenem Interesse in 2006 eine spezielle Anfrage zur Übung "snake in the montain" gestartet:
viewtopic.php?f=9&t=5833
Wenn ich mir das Ergebnis angucke und auch die sonstigen Beiträge bis heute, scheint sich kaum jemand mit Flachrücken-Übungen und dem entsprechenden Erfolg auseinanderzusetzen. Es ist ja auch generell eine schwierige Situation, sozusagen aus einer Geraden eine Krümmung zu machen. Umgekehrt geht das besser. ;) Damit haben ja auch alle mit insgesamt steilgestellter Wirbelsäule Probleme.

Ich habe die Übungen "snake in the montain" ein paar mal probiert. Sie wirkt auch gut, aber da die Beschwerden in diesem Bereich fehlen, habe ich damit wieder aufgehört. :) Ich weiß, dass alles zusammengehört und möglicherweise meine HWS Probleme damit zusammenhängen können. Aber es gibt in meinem Fitness-Studio eine Bauchmuskelübungen im Sitzen, bei der ich die obere BWS gezielt in die Krümmung bringe.

Früher gab es auch eine Diskussion zum entsprechenden Rahmouni Korsett, was den Flachrücken nicht genügend berücksichtigt hatte. Dies war auch Thema eines Symposiums in Bad Salzungen in 2007. Wie das heute ist, weiß ich nicht, da ich kein Korsett trage.

Insofern wird das Ergebnis Deiner Umfrage wohl nicht ergiebig sein. Vielleicht mal ab und zu "nach oben pushen".

Gruß
Klaus

Autor:  general-rammstein [ Di, 02.06.2015 - 17:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

das wäre sicher auch ein thema für mich. und die frage was man überhaupt tun kann?

Autor:  Saphira [ Di, 02.06.2015 - 18:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo Mr. Skolio,

bei meiner letzten Reha in Sobi Ende 2013 war eine Übung speziell gegen Flachrücken in dem grünen Heftchen drin (die war dort bei meiner ersten Reha 2011 noch nicht drin), die nannte sich "gegen Flachrücken über dem Ball" (oder so ähnlich; ich habe das Heftchen leider grad nicht vorliegen). Da ich allerdings nicht als Flachrücken eingestuft wurde (da streiten sie sich bei mir ja alle, ob das nun eher ein Flachrücken ist oder normal oder gar eher hyperkyphotisch, also totale Uneinigkeit :rolleyes: ), musste ich diese Übung nicht machen und kann daher leider nicht mehr dazu sagen.

Grüßle,

Saphira

Autor:  mick [ Di, 02.06.2015 - 21:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo an alle!

In diesem Thread
viewtopic.php?f=5&t=29557&p=1079247&hilit=flachr%C3%BCcken#p1079247
hatten wir das Thema schon mal, da ist auch die Ballübung beschrieben.

Ich finde bei mir vom Optischen her, dass sich mein Flachrücken mit den dort beschriebenen Methoden/Übungen verbessert hat (finde insbesondere den Unterarmstütz hilfreich und auch eine Auswahl von Fitnessgeräten, wie man es in Salzungen gezeigt bekommt), kann aber keine Gradzahlen dazu sagen, ist also allein mein persönliches Gefühl.

Viele Grüße,
mick

Autor:  Klaus [ Mi, 03.06.2015 - 10:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Was die Ball-Übung betrifft
viewtopic.php?p=1079190#p1079190
kenne ich das nur in einer Kombi-Übung (tiefe Hyperkyphose) in Bauchlage. Doppelseitig gegurtet, Arme rechtwinklig auf 2 Hocker.
Dabei dient der Ball unter der Brust eher dem Zweck nicht (weiter) in den Flachrücken zu gehen. Beim Durchmesser musste ich für die häusliche Anwendung in einen Spielzeugladen gehen. :)

Ansonsten sind es bei mir generell die Kombi-Übungen gewesen, bei denen es entsprechende Ausführungshinweise bei Flachrücken gibt. Typisch die "Hocker über dem Kopf" Übung: Hockerbeine nach innen zusammendrücken, Kopf leicht anheben!

Gruß
Klaus

Autor:  Mr. Skolio [ So, 14.06.2015 - 20:55 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Aha, es tut sich also doch etwas hier.

Ok, ich werde mir alles bald durchlesen - mal sehen :top:

PS: Der von "mick" verlinkte Thread war eh von mir gestartet. Jedoch waren mir da zu wenig Erfolgsmeldungen dabei... ;)

Autor:  Klaus [ Di, 16.06.2015 - 10:37 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Zitat:
PS: Der von "mick" verlinkte Thread war eh von mir gestartet. Jedoch waren mir da zu wenig Erfolgsmeldungen dabei... ;)

Nun hat mick aktuell kurz von ihrem Erfolg berichtet, den sie als persönliches Gefühl beschreibt.
Mehr ist das leider nicht.

Gruß
Klaus

Autor:  Mr. Skolio [ Di, 16.06.2015 - 12:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo!

Danke für eure Beiträge!

@Klaus

Snake in the mountain sieht kompliziert aus - jedoch interessant. Würde ich mir jedoch autodidaktisch nicht zutrauen...
Welche Übung ist denn das im Fitnessstudio? Ist das die, bei der man sitzt und den Oberkörper gegen ein Gewicht nach vorne beugt??

@Saphira/Klaus

Ich werde mir die Ballübung nochmals genauer unter die Lupe nehmen, danke für den Hinweis!

@mick

Ok, danke! Die Unterarmstütz werd ich mal probieren...!

So weit, so gut!

Ich warte also noch auf die überzeugende Erfolgsmeldung! ;D

Autor:  Klaus [ Di, 16.06.2015 - 17:46 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo Mr. Skolio,

Zitat:
Welche Übung ist denn das im Fitnessstudio? Ist das die, bei der man sitzt und den Oberkörper gegen ein Gewicht nach vorne beugt??

Ja, google mal mit "Eisenhauer F2", gleich der erste Eintrag. In der Endphase könnte man etwas länger verweilen. Das ist aber eher eine Gefühlssache ohne Beweis einer Wirkung. Gezielt gegen Flachrücken wäre schon zu viel gesagt.

Gruß
Klaus

Autor:  mick [ Di, 16.06.2015 - 20:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo an alle!

@Mr.Skolio: Ich hab schon gesehen, dass du den Link auch gestartet hattest, wollte nur zum einen sagen, dass da schon Übungen beschrieben sind und zum anderen, dass ich persönlich für mich einen Erfolg mit den von mir beschriebenen sehe, ohne die jetzt noch einmal genau beschreiben zu müssen.
Du hast aber recht, dass da wenig Erfolgsmeldungen bei waren (war ja auch nicht ganz genau dieselbe Frage, glaube ich).

Selbst wenn ich mehr als ein persönliches Gefühl bringen könnte, wäre es übrigens noch schwierig zu sagen, welche Übung besonders erfolgreich war oder ob in meinem Fall nicht auch das Korsett einen Anteil am "Erfolg" hat.

Vom Gefühl der Übungsausführung und dem Zustand direkt danach finde ich symmetrische Kraftübungen (z.B. die Unterarmstütz) eigentlich hilfreicher als diese kombinierten Schroth-Übungen, bei denen man ja "nur" gegen Hockerbeine, Türrahmen oder Sprossenwände drückt.
Allerdings ist da die Gefahr, dass man, wenn man nicht aufpasst, da in den oberen Bogen reinrutscht also in die vorhandene Krümmung reintrainiert. Finde, das ist das schwierige bei Flachrücken + Skoliose: Einerseits muss man sich strecken (aus der seitlichen Krümmung und Rotation heraus) und andererseits aber wieder in die "richtige" Krümmung hinein (aus dem Flachrücken heraus).

Viele Grüße,
mick

Autor:  Mr. Skolio [ Mi, 17.06.2015 - 19:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

@ Klaus

Ja, das ist die Übung, bei der auch ich im Fitnessstudio immer zumindest das "Gefühl" hatte, dass es gut ist für den Flachrücken. Ob wirklich was hilft, kann ich selbst nicht wirklich sagen.

@mick

Absolut. Das ist auch bei normalen "Kräftigungsübungen" bei mir immer eine Herausforderung, nicht in die Skoliose rein zu arbeiten.

Autor:  Mr. Skolio [ Fr, 09.02.2018 - 22:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Ein kleines Update in puncto Flachrücken, Skoliose, Diagnose und Therapie.

Zuerst mal: :!: Vorsicht bei Flachrücken und Schroth :!:

Ich war bei Dr. Hoffmann und habe so nebenbei erfahren, dass in meinem Fall Schroth genau das Falsche war.
Jegliche Form von Muskelaufbau ist bei verkürzter muskulärer Situation fatal, da sich die Schmerzen erhöhen, wie das ja bei mir der Fall war. Zu lesen hier: viewtopic.php?f=5&t=29557

Meine Diagnose ist nun diese: Lendenstrecksteife, Verkürzung der ischiocruralen Muskulatur mit leichter Skoliose (die sich, wie es scheint, sogar verbessert hat, ohne Schroth weiter angewendet zu haben).
Der zu flache Rücken ist also laut Dr. H ein Resultat hieraus.


Als Ursache sei zu schnelles Wachstum im Kindes-/Teenageralter zu sehen, so Dr. Hoffmann. Eine Ungleichheit von Muskel- und Knochenlänge ist das Resultat - von mir laienhaft ausgedrückt.

Therapie: Zuerst nur Dehnen. Wochenlang. Dann erst mit Muskelaufbau beginnen!

Jedem, der hierzu noch Fragen hat, gebe ich gerne Auskünfte.


Euer
Mr. Flachrücken
(Meinem alten Namen mache ich keine Ehre mehr)

Autor:  Klaus [ Sa, 10.02.2018 - 14:36 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo Mr. Skolio,

Zitat:
Jegliche Form von Muskelaufbau ist bei verkürzter muskulärer Situation fatal, da sich die Schmerzen erhöhen, wie das ja bei mir der Fall war.

Das ist nichts Neues.
Zitat:
Therapie: Zuerst nur Dehnen. Wochenlang. Dann erst mit Muskelaufbau beginnen!

Auch das ist in bestimmten Fällen nichts Neues, entweder sind die Verkürzungen für ein optimales Schrothen noch zu groß oder es gibt Verkürzungen, die mir Schroth nicht erfasst werden. Damit meine ich die ganzheitliche Betrachtung, die bei der REHA offensichtlich aus Zeitgründen unterschiedlich ausfallen kann. Immerhin hat kyphoboy nach Korsett/Schroth nur mit erheblichen Aufwand für Rolfing einen Durchbruch erzielt.
Insofern kann ich "Vorsicht bei Flachrücken und Schroth" als allgemeingültige Aussage nicht nachvollziehen, wohl aber Deine ganz individuelle Situation, die mit der REHA nicht klar kam.

Gruß
Klaus

Autor:  Lego66 [ Sa, 10.02.2018 - 23:11 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo Ihr Beiden,

Klaus hat geschrieben:
Insofern kann ich "Vorsicht bei Flachrücken und Schroth" als allgemeingültige Aussage nicht nachvollziehen, wohl aber Deine ganz individuelle Situation, die mit der REHA nicht klar kam.


Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht, wie Mr.Skolio. Als jemand, bei dem der Flachrücken das eigentliche Hauptproblem ist, fällt man dort schon durch das Raster, finde ich. Und das bedeutet, dass die Reha eindeutig kontraproduktiv ist, weil an der Kerndiagnose vorbeitherapiert wird.

Die Erfahrung hat Dr. Hoffmann ja offensichtlich über die Jahre auch gemacht, denn sonst hätte er uns wohl nicht von der Reha abgeraten.
Im Nachhinein war es gut, dass ich es trotzdem probiert habe, denn jetzt weiß ich was er meinte. ;)
Mir ging es selten so schlecht, wie nach der Reha. Ich habe Monate gebraucht, um mich davon zu erholen.

Meine Manualtherapeutin ist auch regelmäßig in Sobernheim und hat meinen Fall, bzw. den Flachrücken mit seiner typischen Symptomatik, mit einem der Therapeuten eingehend besprochen, die dort die Physios schulen. Sie sind letztenendes darin übereingekommen, dass uns die Schroth-Reha nichts bringt oder dass sie sogar schaden kann.
Das ist etwa zwei Jahre her.

LG, Gaby

Autor:  Mr. Skolio [ So, 11.02.2018 - 00:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

@ Klaus

Geschrieben hab ich ja "Vorsicht" und nicht "Lasst es sein". Dass man jemanden zur Vorsicht rät, ist, denke ich, schon nachvollziehbar.

Dass es nichts Neues für dich ist, freut mich. Eventuell ist es ja für jemanden Hilfreich, für den es neu ist. Für mich war es neu.

Autor:  Mr. Skolio [ So, 11.02.2018 - 00:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

@Lego66

Super, das freut mich, dass du das am eigenen Leib nachvollziehen kannst und konntest. Was du über deine Therapeutin erzählst, finde ich sehr interessant.

Ich nutze diese Gelegenheit, um mich von diesem Forum zu verabschieden. Danke an alle, die mir mit Rat zur Seite standen.

Autor:  Klaus [ Mo, 12.02.2018 - 10:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo Mr. Skolio,

Zitat:
Dass es nichts Neues für dich ist, freut mich. Eventuell ist es ja für jemanden Hilfreich, für den es neu ist. Für mich war es neu.

Nochmal zur Verdeutlichung, damit nicht ein falscher Eindruck entsteht:
Zitat:
Jegliche Form von Muskelaufbau ist bei verkürzter muskulärer Situation fatal, da sich die Schmerzen erhöhen, wie das ja bei mir der Fall war.

Das ist die Grundlage für Schroth, deswegen wird in den speziellen Übungen Dehnung und Muskelaufbau in den gedehnten Strukturen kombiniert. Aus dem gleichen Grund schreibe ich hier immer wieder neu, dass man beim Fitness Training viel falsch machen kann, weil man meist in verkürzten Strukturen trainiert.
Was bei der REHA im individuellen Fall tatsächlich passiert, ist immer schwer zu beurteilen. Natürlich kommt es darauf an, wie man eingeteilt wird und welche Übungen in Frage kommen. Bei meiner eher seltenen Situation musste das am Anfang noch mal geändert werden. Ich habe auch einen Flachrücken, aber in einem ganz anderen Zusammenhang wie bei Gaby, die insgesamt einen flachen Rücken hat und auch zu den seltenen Fällen gehört. Hier kann ich mir schon vorstellen, dass man mit Schroth grundsätzlich nicht weiterkommt.
Zitat:
Therapie: Zuerst nur Dehnen. Wochenlang. Dann erst mit Muskelaufbau beginnen!

Wenn die Verkürzungen zu stark sind, kann Schroth nicht optimal wirken. Da kommt das hier immer wieder erwähnte Extra Dehnen des Dr. Hoffmann ins Spiel oder die Korsett-Therapie als stärkste Waffe gegen Verkürzungen. Aber wie schon gesagt, man muss das ganzheitlich sehen. Selbst die Fußstellung ist wichtig, was bei meiner REHA aus Zeitgründen nur kurz gestreift wurde. Das kann schon ein Problem sein.

Möglicherweise haben wir hier in der Diskussion ein Problem mit der Definition "Flachrücken".
Normalerweise ist das allein eine abgeflachte BWS Kyphose, bei der andere auch fehlgestellte Bereiche durchaus mit Schroth behandelbar sind. Und nicht ein insgesamt abgeflachter Rücken bzw. steilgestellte Wirbelsäule, für die Schroth scheinbar wenig geeignet ist.

Gruß
Klaus

Autor:  Lego66 [ Mo, 12.02.2018 - 22:36 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Umfrage: Erfolg bei der "Bekämpfung" von Flachrücken?

Hallo Klaus, Hallo Mr.Skolio,

Klaus hat geschrieben:
Möglicherweise haben wir hier in der Diskussion ein Problem mit der Definition "Flachrücken".
Normalerweise ist das allein eine abgeflachte BWS Kyphose, bei der andere auch fehlgestellte Bereiche durchaus mit Schroth behandelbar sind. Und nicht ein insgesamt abgeflachter Rücken bzw. steilgestellte Wirbelsäule, für die Schroth scheinbar wenig geeignet ist.

Das genau ist wohl der Punkt.
Ist ein Rücken ein echter Flachrücken und nicht bloß eine Begleiterscheinung zu anderen fehlgestellten Bereichen, die man mit Schroth behandeln kann, hat man mit Schroth wohl keine Chance auf Erfolg.
Ich habe außer Dr. Hoffmann noch nie einen Arzt getroffen, der den Flachrücken als das eigentliche Problem sieht. Und so ist es auch in den Schroth-Rehas. Der Flachrücken wird auf eine Begleiterscheinung, einen Nebenschauplatz reduziert, der den Erfolg der Schroth-Reha allenfalls negativ beeinflussen kann.
Dass er selbst das eigentliche Problem sein kann, wird irgendwie negiert. Wahrscheinlich weil die Behandlungsansätze einfach nicht darauf ausgerichtet sind.

LG, Gaby

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