Hallo Chey,
jede konservative Maßnahme bei Fehlstellung/Fehlhaltung ist immer auch nur
ein Versuch, den man selbst auch aktiv begleiten sollte. Das ist anfangs natürlich schwierig, weil man sich da voll und ganz auf die Therapeuten/Korsettbauer verlässt. Aber die Erfahrungsberichte hier im Forum sagen auch ganz eindeutig, dass die meisten Eigenkompetenz entwickeln (müssen), um den Versuch zu optimieren. Man weiß voher nie so ganz genau, was hinterher herauskommt. Und dabei ist es wohl die Schwierigkeit, diesen Versuch auch als solchen zu vermitteln, ohne die Motivation bzw. den Erfolg von vorn herein zu beschränken.
Vor einiger Zeit gab es hier eine lange Diskussion um den Schaden bei Schroth, den slowengel in seiner Situation als solchen bezeichnet hatte:
viewtopic.php?f=27&t=30133
Du kannst Dir selbst ein Bild davon machen. Mein Fazit ist jedenfalls, dass Schroth nicht unbedingt den gesamten Körper berücksichtigt und deshalb in Einzelfällen die Therapie in die falsche Richtung gehen kann. Hier war es zwar die Verringerung der Hyperkyphose, aber Verstärkung der Hyperlordose.
Deshalb kann ich Dir nur raten, Deine konkrete Situation während der REHA auch ganz genau zu hinterfragen und alle Korrekturvorgänge genau an Dir selbst zu beobachten. Das sollte allerdings auch der Sinn einer REHA sein, diese Vorgänge richtig zu erspüren.
Im übrigen sollte man immer die Relationen im Blick haben. Eine 100% Garantie gibt es nie, aber viele entsprechende positive Erfahrungsberichte zur persönlichen Orientierung.
Gruß
Klaus