Konkretere Diagnose

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Lego66
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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Mo, 09.05.2016 - 22:53

Und zu guter Letzt für heute: Ich dachte, das könnte vielleicht noch andere interessieren. Deshalb habe ich es aus meiner PN-Antwort an Joe hierhinkopiert. Ich weiß, ist lang... :rolleyes:


Hallo Joe,

die Idee kam definitiv von Rahmouni. Ich will nicht sagen, er hat mich überfahren, aber irgendwie hat wer mich, wie soll ich sagen...? ... überfahren! ;)

Er hat in den letzten eineinhalb Jahren wohl einige Korsette mit Halsteil gemacht und alle hatten die gleichen Probleme:
Die Befestigung von hinten hat den Kopf tendenziell zu weit nach vorne geschoben und das hat zu einer Art Nickbewegung geführt, die wohl so nicht erwünscht war. Das Halsteil hat dadurch nicht genug Halt/Entlastung gebracht und war sehr anstrengend zu tragen.
Außerdem ist es im Alltag ja nicht wirklich praktisch, dass man das Halsteil nicht selbst hoch und runter stellen oder abnehmen kann, ohne das ganze Korsett auszuziehen. Das führt zu geringeren Tragezeiten und weniger Erfolg.

Das Halsteil vorne zu befestigen erfordert natürlich eine grundsätzlich andere Bauweise des Korsetts. Vorne schließen geht dann nicht mehr.
Und da hatte Rahmouni meines Erachtens einen echt genialen Geistesblitz:
Er hat aus der Not eine Tugend gemacht!

Die normale Bauweise übt alleine dadurch, dass man beim Schließen das Vorderteil und besonders die Seiten immer enger macht, einen enormen Druck auf alle Organe und die Seiten der Rippen aus. Das ist der Grund für etliche Probleme, die im Forum seit Ewigkeiten hoch und runter diskutiert und besprochen werden. Druckstellen, Sodbrennen, Übelkeit, Schmerzen in den Rippen, eingeschränkte Atmung... um nur einige zu nennen.

Und dabei ist der Druck von der Seite, bei allen ohne nennenswerte Skoliose, garnicht so wichtig. Es zählt der Druck von vorne und von hinten!
Der Druck von vorne kann durch die Bauweise mit zwei Schalen problemloser, ohne Druck auf den Magen etc., über das Becken, die Rippen und das Brustbein erfolgen. Und zwar haupsächlich, weil man vorne eine formbare Schale hat, anstelle des flachen, ungeformten Teils, dass man beim Schließen unter die geformte Schale schiebt... :rolleyes: ... ich weiß, hört sich kompliziert an.
Der Schneider nennt dieses Ding Untertritt... machts auch nicht deutlicher, hmm...?
Das Ding ist zwar weicher, als der Rest des Korsetts, aber definitiv platt!

Also hat man mit dem zweischaligen Korsett sowohl mehr Stabilität, als auch besseren Tragekomfort!

Dass Rahmouni nicht vorne und hinten eine Befestigung für das Halsteil macht, hat wohl den Grund, dass es dann wirklich keine aktive Komponente mehr gibt. Das ist aber nur meine Vermutung.

Und beim OT vorbeischauen sollte man als Korsett-Träger eh regelmäßig. Finde ich zumindest. Das kann ich mir anders garnicht vorstellen. Der ganze Körper ist doch ständig in Bewegung und Veränderung durch ein Korsett. Und wenn man wirklich was erreichen will, muss man daran arbeiten. Zusammen mit dem OT!
Und "altersmilde" erscheint Rahmouni mir übrigens nicht. Für mich ist er vielmehr ein nimmer-müdes Genie! Das ganze Team mit eingeschlossen. :rahmouni:

Soooo, das war das Wort zum Dienstag von Gaby.

:halloatall:

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Radiator » Di, 10.05.2016 - 14:31

Ha, erstmal Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen wertvollen neuen Informationen.
Wieder erwarten hat sich damit im Kypho-Bereich doch noch mal was entscheidendes getan.
Ich bin ja sehr gespannt auf die längerfristigen Erfahrungen mit dem neuen Rahmouni Design,
werde es aber vermutlich selbst demnächst ausprobieren.

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Di, 10.05.2016 - 15:28

Hallo Joe,

willkommen im Club! Du bist jetzt schon der Vierte im Bunde.
Das wird ein sehr interessantes Jahr 2016 ;) Ich bin schon sehr gespannt auf eure Berichte. Ihr müsst mich vielleicht etwas mit der Nase drauf stoßen, wenn es soweit ist. Nicht dass ich eure Berichte am Ende verpasse... :rolleyes:

Übrigens habe ich selbst alles Andere als eine Hyperkyphose. Ich bin flach wie ein Bügelbrett. ;D Ich weiß nicht, ob du das schon gelesen hast. Und auch, oder gerade für mich ist die neue Bauweise ein großer Schritt nach vorne. Meine Osteopatin, man höre und Staune, ist ganz begeistert von dem Unterschied. Sie therapiert mich schon viele Jahre regelmäßig und hat mich neulich darauf angesprochen.

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Thomas » Di, 10.05.2016 - 15:29

Lego66 hat geschrieben:Dass Rahmouni nicht vorne und hinten eine Befestigung für das Halsteil macht, hat wohl den Grund, dass es dann wirklich keine aktive Komponente mehr gibt. Das ist aber nur meine Vermutung.
Ich hatte letzthin Kontakt mit , der ja im Februar auch ein neues Korsett mit Halsteil von Rahmouni bekommen hat. Sein Halsteil hat sowohl vorne als auch hinten eine Abstützung. Macht Rahmouni also auch. Allerdings hat man dann wieder das Problem, dass man dann das Halsteil nicht abnehmen oder verstellen kann, ohne das Korsett komplett auszuziehen.

Gruß Thomas
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aktueller Thread: Neuroforamenstenose und Korsett mit Halsteil

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Di, 10.05.2016 - 15:35

Hallo Thomas,
Schildkröterich hat geschrieben: Allerdings hat man dann wieder das Problem, dass man dann das Halsteil nicht abnehmen oder verstellen kann, ohne das Korsett komplett auszuziehen.
Ja, und das ist echt enorm viel angenehmer, und auch alltagstauglicher, wenn man das kann.
Wäre interessant zu erfahren, warum Rahmouni in dem speziellen Fall zwei Abstützungen gemacht hat. Und ob das wirklich Vorteile hat, die diesen großen Nachteil aufwiegen.

Hat er im Forum schon darüber berichtet? Ich hab nix gefunden...

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von eric » Di, 10.05.2016 - 19:26

Hallo Gaby,
du sprichst mir aus der Seele - das Halsteil selbst auszuziehen, ohne das Korsett umständlich abzulegen wäre/ist ein riesiger Vorteil. wenn dann noch dazu eine bessere "Bauchpresse" durch das "Zweischalensystem" stattfindet, finde ich das super.
werde beim nächsten Termin das Thema ansprechen.
Gruß eric

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Di, 10.05.2016 - 21:12

Hallo Eric,

lange nichts von dir gehört. Ich habe schon etliche Male darüber nachgedacht, wie es dir inzwischen ergangen sein mag.

Ich lese zwischen den Zeilen, dass deine Schmerzen doch nicht ganz verschwunden sind. :/ Schade.
Ich dachte, du wärst durch mit dem Thema. Hatte mich schon darauf gefreut, dass es bei mir auch bald soweit sein könnte.
eric hat geschrieben:du sprichst mir aus der Seele - das Halsteil selbst auszuziehen, ohne das Korsett umständlich abzulegen wäre/ist ein riesiger Vorteil. wenn dann noch dazu eine bessere "Bauchpresse" durch das "Zweischalensystem" stattfindet, finde ich das super.
Damit triffst du echt den Punkt! Das mag sich erstmal unspektakulär anhören. Es sind aber zwei ganz entscheidende Unterschiede für den, der dieses Korsett tagtäglich trägt und damit auf seine Tragezeiten kommen muss und will.

Liebe Grüße,
Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von eric » Do, 12.05.2016 - 12:39

Hallo Gaby,
ganz ist das Thema für mich scheinbar noch nicht erledigt.
Ich brauche immer mein Korsett, wenn der Tag/ die Arbeit zu anstrengend war, da brauche ich wieder ein bis drei Tage nachts mein Korsett und dann geht es wieder besser.
Es ist immer gut, wenn man sein Korsett griffbreit im Schrank hat ;-)
Gruß eRic

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Thomas » Sa, 14.05.2016 - 20:40

Hallo Gaby,

die Bewilligung für mein Korsett ist da! Steht also unserem Treffen nichts mehr im Wege! :-)
Lego66 hat geschrieben:Hat er im Forum schon darüber berichtet? Ich hab nix gefunden...
In diesem Thread hat er darüber berichtet, dass er ein neues Korsett bekommen wird, das ein nicht abnehmbares Halsteil haben wird. Hat sich aber wohl deutlich verzögert. In seinem Profil schreibt er, dass er seit Februar ein neues Rahmouni-Korsett hat. Da hab ich einmal nachgefragt.

Viele Grüße

Thomas
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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » So, 15.05.2016 - 13:48

Hallo Eric,

aber immerhin kommst du die meiste Zeit ohne Korsett aus. Das ist doch schon fantastisch! Ich wünsche mir nichts mehr, als irgendwann mal an den Punkt zu kommen!
Ich denke, damit kann man doch leben, oder? Selbst wenn man es jede Nacht braucht.

Trägt sich das Korsett denn so sporadisch immer noch so selbstverständlich wie zu der Zeit, als du es regelmäßig getragen hast? Oder hast du Probleme es zu schließen oder den Druck zu ertragen?
Und was ist mit dem Halsteil? Trägst du das auch noch ab und an?

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » So, 15.05.2016 - 13:56

Hallo Thomas,

ja, den damaligen Bericht hatte ich gelesen. Ich dachte, er hätte vielleicht nochmal was zu seinen jetzigen Erfahrungen geschrieben.

Herzlichen Glückwunsch zur Genehmigung! Dann habe ich ja jetzt was, worauf ich mich in Stuttgart freuen kann. :D
Wann wirst du bei Rahmouni sein? Ich habe um 10:45 Termin zum Abgeben und danach wahrscheinlich 2-3 Stunden Zeit irgendwo was leckeres Essen zu gehen.

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Thomas » Di, 17.05.2016 - 16:10

Lego66 hat geschrieben: Wann wirst du bei Rahmouni sein? Ich habe um 10:45 Termin zum Abgeben und danach wahrscheinlich 2-3 Stunden Zeit irgendwo was leckeres Essen zu gehen.
Ich versuch auch, um 10:45 da zu sein. Um 13:30 muss ich wieder zurück sein, denn da hab ich Gipstermin!

Freue mich!

Gruß Thomas
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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Di, 17.05.2016 - 18:46

Ich freu mich auch ;D

Vielleicht gehe ich dann noch n`bischen shoppen, während du gegipst wirst. :lach:
Mein Abholtermin ist bestimmt eher gegen 14:30.

LG,
Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Max60 » Di, 17.05.2016 - 19:31

Hallo Gaby,

ich hab um 11:00 Uhr meinen Termin und schau, dass ich auch etwas früher da bin ;D

Liebe Grüße
Max
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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von eric » Di, 17.05.2016 - 19:45

Lego66 hat geschrieben:aber immerhin kommst du die meiste Zeit ohne Korsett aus. Das ist doch schon fantastisch! Ich wünsche mir nichts mehr, als irgendwann mal an den Punkt zu kommen!
Ich denke, damit kann man doch leben, oder? Selbst wenn man es jede Nacht braucht.
Ja damit kann ich gut leben - bin mal gespannt, ob der Zustand noch lange hält!?
Lego66 hat geschrieben:Trägt sich das Korsett denn so sporadisch immer noch so selbstverständlich wie zu der Zeit, als du es regelmäßig getragen hast?
Du hast mit deiner Frage ins Schwarze getroffen - ich kann es nur noch nachts 6 Stunden am Stück tragen, dann wache ich auf und muss es ausziehen.
Lego66 hat geschrieben:Oder hast du Probleme es zu schließen oder den Druck zu ertragen?
Schließen geht problemlos, ich glaube nicht dass der Druck das Problem ist, sondern das Liegen auf dem Rücken und der Pelotte zwischen den Schulterblättern.
Lego66 hat geschrieben:Und was ist mit dem Halsteil? Trägst du das auch noch ab und an?
Ebenso wie das Korsett trage ich das Halsteil ab und an, aber nicht außerhalb meiner vier Wände.

Sorry, ich komme einfach mit der Zitierfunktion nicht klar ;-) Habe zur besseren Lesbarkeit die Zitierfunktion angewendet, Gruß Thomas

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » So, 22.05.2016 - 20:18

Hallo Eric,

es beruhigt mich außerordentlich, dass ich nicht die Einzige bin, die ab und an an dem Medium verzweifelt... :lach:

Ja, das mit den Tragezeiten ist so ne Sache. Bei mir gibt es auch so magische Grenzen, wenn ich die unterschreite, dann wird es schwierig. Man wünscht sich das Korsett weniger zu tragen, aber das Korsett trägt sich viel leichter, wenn man es praktisch ständig trägt.
eric hat geschrieben: ich glaube nicht dass der Druck das Problem ist, sondern das Liegen auf dem Rücken und der Pelotte zwischen den Schulterblättern.
Ich stelle fest, dass ich den Druck der Pelotte nur dann schmerzhaft finde, wenn ich in dem Bereich Blockaden habe. Wenn ich frisch therapiert und ohne Blockaden bin, dann schlafe ich auch problemlos die ganze Nacht auf dem Rücken und wache ohne Schmerzen auf. Das ist dann jedesmal echt himmlisch... Allerdings trage ich das Korsett ja auch 21 Stunden am Tag.

Ich wünsche dir, dass du den Sprung iregndwann schaffst und das Korsett garnicht mehr brauchst. :top: Vielleicht klappt es ja doch.

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Radiator » Mo, 23.05.2016 - 13:18

Bei diesen "Muskelgeschichten" (Verspannungen, Myogelosen, usw.) im Korsett hilft ziemlich gut jede Menge Magnesium,
aber nicht das Oxid, das ist ein besseres Abführmittel, sondern eher Mg-Citrat oder Mg-Aspartat.
Kombinieren muss man das mit Vitamin D3 in ausreichender Menge, denn das D3 zeigt dem Mg wo es hin muss,
nämlich in Muskel und Knochen. Die allermeisten haben sowiese einen D3 Mangel.
Am besten mal nachmessen lassen und dann ggf. gzielt ergänzen gem. Tablle:http://grassrootshealth.net/media/image ... single.pdf
Hat mir immer gut geholfen ....

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Klaus » Di, 24.05.2016 - 10:14

Hallo radiator,
Hat mir immer gut geholfen ....
Das muss man wohl betonen.
Bei Magnesium-Mangel, den man festgestellt haben sollte, hilft das MG-Citrat, weil es besser aufgenommen wird.
Bei Vit-D3 Mangel sollte man natürlich auch substituieren, aber erst nachdem man per Blutkontrolle festgestellt hat, um welchen Mangel es sich handelt. Danach richtet sich die Dosis bzw. die Aufsättigungs-Therapie.

Ansonsten sind "Muskelgeschichten" bei Fehlstellungen der Wirbelsäule in den meisten Fällen eine unmittelbare Folge aufgrund der mechanischen Überlastung von Strukturen.

Gruß
Klaus

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Mi, 25.05.2016 - 20:44

Hallo miteinander,

ich habe auch etwa ein Jahr lang Vitamin D genommen (und zeitweilig Diasporal-Magnesium), nachdem die Blutkontrolle einen heftigen Vitamin-D-Mangel ergeben hatte. Wie es wahrscheinlich allerdings auch bei 80% der Bevölkerung der Fall wäre. Anfangs habe ich eine höhere Dosis genommen, dann weniger, wie vom Doc empfohlen.
Ich hatte viel mehr Energie und Kraft z.Bsp. beim Treppensteigen, die Krämpfe in den Beinen und mein Restless-Legs-Syndrom waren deutlich zurückgegangen.

Als ich es nach etwa vier Monaten abgesetzt hatte, fiel recht schnell auf, dass die Symptome zurückkamen. Also habe ich es nach Rücksprache mit meinem Hausarzt wieder in der geringeren Dosis genommen und es erst kürzlich, nach über einem Jahr, abgesetzt.

Leider werden jetzt, nach etwa drei Wochen, Restless-Legs-Syndrom und Krämpfe wieder deutlich mehr. Also werde ich es wohl wieder nehmen, denn das Gezappel in der Nacht und die Krämpfe bringen mich um den Schlaf. :muede:
Mein Hausarzt sagt, es spräche nichts dagegen es dauerhaft zu nehmen. Ich will mal hoffen er hat Recht. Was tut man nicht alles für seinen Schönheitsschlaf... ;)
Klaus hat geschrieben:Ansonsten sind "Muskelgeschichten" bei Fehlstellungen der Wirbelsäule in den meisten Fällen eine unmittelbare Folge aufgrund der mechanischen Überlastung von Strukturen.

Es wäre toll, wenn man diesen muskulären Teufelskreis mit etwas Magnesium oder D3 ausschalten künnte. Ich möchte es ja gerne glauben, und ich bin wirklich ein Optimist, aber DAS gelingt wohl eher nicht. Weder mit Vitaminpillen noch mit Muskelentspannungsmitteln. Leider...

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Radiator » Fr, 27.05.2016 - 09:40

Klaus hat geschrieben:Ansonsten sind "Muskelgeschichten" bei Fehlstellungen der Wirbelsäule in den meisten Fällen eine unmittelbare Folge aufgrund der mechanischen Überlastung von Strukturen.
Schon klar, aber MIT Korsett wird die Muskulatur noch mehr be- oder überlastet, merkt man zumindestens an den Muskulären Krämpfen und
da hilft die Kombi Magnesium und Vitamin D3 wirklich ganz enorm.
Allerdings muss man dazusagen, dass ich bei einer konsequenten, durchgehenden Vitamin D3 Ergänzung auch 2 x pro Jahr den 25-OH-Vit.D3 Spiegel messen lasse und sehe das der fein bei ca. 50ng/ml liegt.
Dazu benötige ich trotz Sommer und Sonnenschein ca. 4 - 6 Kapseln Dekristol 20.000IE Vit.D3 pro Monat durchgehend nur um diesen Spiegel zu halten (nicht steigern).
Und wie von "lego" beschrieben, ist Leistungsfähigkeit auch besser.

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