Konkretere Diagnose

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Lego66
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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Sa, 05.12.2015 - 22:27

Hallo,

...was ich noch berichten wollte:
Ich nehme das neue Muskelentspannungsmittel jetzt in voller Dosis seit zwei Wochen (insgesamt vier Wochen) und am Freitag hatte ich bei der MT nur 3 Blockaden!!! Das ist eine kleine Sensation für mich.
Gut, ich trage das Korsett mit Halsteil auch etwa 22 Stunden am Tag. Und das werde ich auch weiter so halten. Aber immerhin...

Und jetzt hoffe ich mal wieder, dass das kein Zwischenhoch, sondern der Anfang einer echten Verbesserung ist. Drückt mir die Daumen ;)

Gruß,
Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von general-rammstein » So, 06.12.2015 - 19:36

hi gaby,

darf ich fragen was du dir für ein entspannerle reinpfeifst? da ich doch einige parallelen zu mir erkenne könnte das eine option für mich sein...

gruß

chris

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Max60 » So, 06.12.2015 - 21:47

Hallo Gaby,

ich drück dir alle meine Daumen, dass es klappt.

Ich hab auch schon meine Erfahrungen mit Muskelentspannungsmitteln sammeln können:
  • mit Cuprum aceticum als Infusion hab ich zumindest eine kurzfristige Entspannung (1-2 Tage) erreichen können
    mit Ortoton hat es bei mir wegen der Nebenwirkungen gar nicht geklappt
Gruß Max
Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen. Meister Eckhart

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Mo, 07.12.2015 - 10:19

Das ist jetzt mein vierter Versuch mit Muskelentspannungsmitteln.

Vor X Jahren habe ich auch mal wochenlang Infusionen bekommen. Da hatte ich allerdings noch kein Korsett und so ist die Sache total nach hinten losgegangen.

Am Anfang der Korsetttherapie hat Dr. Hoffmann mir Mydocalm verschrieben. Den Erfolg kann man schwer beurteilen, da ich zeitgleich das Korsett bekommen habe. Das Mittel ist inzwischen verboten.

Dann hat er mir im Juni wegen der nicht enden wollenden Blockaden Tolperisol verschrieben. Der Erfolg war kurz sehr gut. Aber leider nur für 3-4 Wochen. Im September gings dann steil bergab. Da habe ich allerdings auch das Korsett nur 18 Stunden und das Halsteil nur 14 Stunden getragen.
Im Oktober habe ich dann die Tragezeiten auf 22 Stunden hochgefahren. Ohne Erfolg. Dann sollte ich Tolperisol absetzen und dafür langsam bis zur Höchstdosis ansteigend Ortoton nehmen. Bei der Höchstdosis bin ich jetzt seit gut zwei Wochen.

Mal sehen wie lange es wirkt...

Liebe Grüße,
Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von eric » Sa, 12.12.2015 - 08:23

Hallo,
ich habe nun auch eine Lösung für die Abdeckung des Halsteils gefunden. Die Idee eines "Spannbettlaken" hat mit weiter geholfen. Aus dem Frotteeschlauch habe ich einen Lappen geschnitten, ringsum mit einem Einzugstunnel versehen, wo ein Gummizug rein kam. Fertig war das Mini-Spann-Laken für mein Halsteil. Das Ergebnis könnt ihr selbst auf den Bildern sehen.
Ich werde noch welche anfertigen, dann auch mit weißem Garn und etwas sauberer verarbeitet, aber als Test geht es so allemal.
Gruß eric
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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Sa, 12.12.2015 - 23:14

Hallo Eric,

auch ne sehr gute Lösung! Du bist ja ein echter Bastler :lach:

Ich möchte meine Überzieherlies nicht mehr missen...

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Di, 15.12.2015 - 16:08

Hallo,

ich trage das Korsett samt Halsteil jetzt seit bestimmt 6-7 Wochen 22-23 Stunden am Tag. Und ich habe..., ich traue mich kaum es laut auszusprechen,... ich habe keine Schmerzen mehr.

So, und jetzt geh ich ganz schnell auf Holz klopfen...

:hallo:

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Thomas » Di, 15.12.2015 - 16:35

Lego66 hat geschrieben:ich trage das Korsett samt Halsteil jetzt seit bestimmt 6-7 Wochen 22-23 Stunden am Tag. Und ich habe..., ich traue mich kaum es laut auszusprechen,... ich habe keine Schmerzen mehr.
Ich bewundere Dich echt für Deinen Durchhaltewillen.

Und das mit der Schmerzfreiheit durch Korsett kenne ich. Hätte ich vorher auch nie für möglich gehalten!

Gruß Thomas
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aktueller Thread: Neuroforamenstenose und Korsett mit Halsteil

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Di, 15.12.2015 - 18:26

Hallo Thomas,

das Witzige ist ja, dass das garnicht so viel Durchhaltewillen erfordert. (Zumindest in der kalten Jahreszeit...) Ich bin eher erstaunt, dass ich das nicht schon viel früher mal probiert habe. Irgendwas in mir war der Ansicht, 14 Stunden Halsteil müssten reichen. Wahrscheinlich, weil bei mir ja "alles nicht so schlimm" ist :rolleyes: . Von Hoffmann oder Rahmouni bekommt man dazu ja auch keine Aussage. Ist wahrscheinlich auch gut so. Man muss das selbst rausfinden/erfahren.

Das war auch diesmal keine Vernunftentscheidung sondern eine Reaktion auf die Schmerzen, reiner Selbstschutz. So konnte es nicht weitergehen und die Lösung lag auf der Hand. Es ging mir im Korsett immer sofort besser. Und je weniger ich es ausgezogen hab, desto länger hatte ich dieses wundervolle Gefühl schmerzfrei zu sein. Und ganz nebenbei wird das Korsett zur Selbstverständlichkeit.

Mal sehen wie lange ich das durchziehe...

Lieben Gruß,
Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von eric » Di, 15.12.2015 - 19:12

Hallo Gaby,
wirklich bewundernswert! Ich könnte das Halsteil nicht in den Alltag integrieren. Wie machst du damit Hausarbeit, Auto fahren muss ich auch noch......
Toll wenn es dir hilft - nur weiter so.
Eric

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Di, 15.12.2015 - 21:47

Hallo Eric,

je mehr man es trägt, desto mehr Dinge erlernt man im Alltag damit. Es geht sooo viel mehr mit Halsteil als ich dachte.

Allerdings wäre mein Tag so nicht möglich ohne den Entschluss, dass ich mich mit dem Ding ganz selbstverständlich in der Öffentlichkeit bewege. Darüber hatte ich ja schon berichtet. Und Autofahren, wie gesagt, inzwischen mit gelockertem Halsteil (ich klappe es nicht ganz auf, das stört!) auch schonmal Strecken von einer halben Stunde. So kann ich den Kopf nach hinten in die Schale legen (etwa bei Huckelstrecken etc.) und kann aber auch den Kopf nach vorne nehmen und habe dann gute Bewegungsfreiheit für den Schulterblick (etwa auf der Autobahn). Und wenn ich aussteige mache ich es mit einem Handgriff wieder zu und habe dadurch meine Tragezeiten extrem gesteigert. Ich muss halt dann das Korsett nicht komplett ausziehen. Das erleichtert den Tagesablauf sehr.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht berufstätig bin. Und für die Dinge, die mir im Haushalt besonders schwer fallen, habe ich schon seit fast zwanzig Jahren eine Haushaltshilfe. Aber das haben Andere mit so einem großen Haushalt auch und da bleibt auch wirklich noch genug übrig. Und das geht halt inzwischen alles ein wenig langsamer. Aber es geht. Dadurch dass ich weniger Schmerzen habe, bin ich insgesamt belastbarer. Ich bin den ganzen Tag auf den Beinen. Es sind nicht so viele Dinge, die ich wirklich garnicht kann. Einiges ist allerdings sehr mühsam. Aber es gibt für alles eine Lösung.

LG,
Gaby

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06/2014: hth: 38°, th: 57°, lu: 34°
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Therapie: 3x Katharina-Schroth-Klinik: 2003, 2004, 2006
2006-2010 Schroth-KG
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02/2015: Wiederaufnahme Schroth-KG
05/2018: Fortsetzung Schroth-KG ohne MT
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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von brownapple2017 » Di, 15.12.2015 - 22:47

:respekt: , wie du dein Korsett mit Halsteil in den Alltag integriert hast. :top:
*Melanie* :hallo:

Meine Skoliosegeschichte:
Mein allererster Korsettversuch:

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Mama69 » Fr, 08.01.2016 - 13:28

Huhu,
seid nicht böse, habe mir nicht den ganzen Thread durchgelesen (sollte das Thema schon erwähnt worden sein: sorry).
Stolpere über euren Bericht mit den Muskelentspannungsmitteln. Bevor ihr euch solche Hämmer reinpfeifft, habt ihr es schon mit Magnesium probiert? Ich spreche nicht von einer Brauseteblette bei Bedarf sondern von hochdosiert über längere Zeit (Monate). Also ca. 600-800 mg über den Tag verteilt. Magnesium wird gerne als 08/15 Mineral bezeichnet, hat aber bei Mangel viel größere Auswirkungen als ein paar Wadenkrämpfe. Und leere Speicher aufzufüllen dauert seeeeehr lange (am eigenen Leib erfahren).

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Sa, 09.01.2016 - 09:37

Hallo Mama69,

ich nehme immer wieder monatelang hochdosiertes Magnesium aus der Apotheke. Habe schon alle möglichen Präparate ausprobiert, aber zwischendurch brauche ich da auch mal Pausen, weil ich es nicht so gut vertrage.
Glaub mir, ich bin sicher nicht der Typ, der sich so ein Muskelentspannungsmittelchen mal eben "reinpfeift". Überhaupt finde ich diesen Ausdruck etwas unpassend. Ich bin schließlich kein Junky...

Am Mittwoch bin ich in Stuttgart und sehe auch Dr. Hoffmann. Da ich nach einem kurzen Hoch von etwa drei Wochen jetzt schon drei Wochen lang übelste Blockaden in rauen Mengen habe, will ich das Medikament wieder absetzen. Mal sehen was der Doc dazu sagt.
Die Frage ist ja auch, wie gehts dann weiter? Es sind zwar eine Menge Symptome und Schmerzen durch das Korsett verschwunden, aber die Blockaden leider nicht. Und das trotz 22-23 Stunden Tragezeit mit Halsteil und optimaler Physio. Was kann man denn da noch verändern/steigern? Ich frage mich auch die ganze Zeit, wie um alles in der Welt ich an die immer neuen Blockaden komme? Passiert das in den kurzen Zeiten im Bad, oder beim An- und Ausziehen, oder während ich das Korsett trage? Keine Ahnung...

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Mama69 » Sa, 09.01.2016 - 09:58

Hallo Gabi,
sorry für den Ausdruck, sollte kei Angriff sein, hab ihn von Chris übernommen, fande ihn eher lustig als negativ :friede: :friede:
Wenn du das mit dem Magnesium schon ausprobiert hast, ist es ja gut. Wollte es einfach mal als Tipp nennen, da ich in meinem Umfeld einige Bekannte habe, die das nicht wussten und sehr dankbar für den Tipp waren. Einige konnten ihre Schmerzen damit lindern und auch ich benötige seit Auffüllen der Speicher weniger Schmerzmittel.

Natürlich kann man mit Magnesium nicht alles heilen. Das mit den Blockaden kenne ich auch, hab auch keine Idee, was man dagegen tun kann. Bei mir kommen die Blockaden ganz plötzlich bei einer völlig harmlosen Bewegung :nein:

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Sa, 09.01.2016 - 12:22

Hallo Mama69,

schon ok, ich hab mich da eher über einen anderen Schreiber geärgert. Kommt ja auch immer auf den Zusammenhang an...

Das mit diesen ewigen Blockaden macht mich echt fertig. Mal hier und da ne Blockade alle paar Wochen würde ich glatt belächeln. Aber jede Woche mindestens 10-15 blockierte Wirbel plus Kreuzbein, Becken, Atlas, Schädel... das ist doch echt des Guten zu viel. Die letzten vier MT sind mal wieder komplett, also 40-50 Minuten, nur fürs Deblockieren draufgegangen. Und am Ende immer der Rat der Therapeutin, die ja eigentlich von Hause aus einem Korsett sehr skeptisch gegenüberstehen, das Korsett die nächsten Tage besser nicht auszuziehen. Aber selbst wenn ich mich daran halte, weil ich ja auch merke dass ich das Korsett echt brauche, stehe ich die Woche drauf wieder vor dem gleichen Scherbenhaufen. Das ist doch zum :tot:

Ich zermartere mir das Hirn, wobei das immer passiert. Aber wie du schon sagst: Es sind totale Banaliitäten, unvermeidbare Dinge. Ich will auch nicht ständig darüber nachdenken bloß nix falsch zu machen. Und es passiert bestimmt auch im Korsett. Das meinte Dr. Hoffmann letztes Mal auch schon. Ist bloß die Frage, wie man das verhindern kann, OB man das verhindern kann. Vielleicht ist mein Korsett auch inzwischen zu weit... ich hab seit dem Gipsen zwei Kilo abgenommen...
Keine Ahnung!

Sind das bei Dir auch so viele Blockaden und in allen "Etagen"?

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Mama69 » Sa, 09.01.2016 - 13:36

Nein, Gabi, so schlimm sind meine Blockaden nicht, es sind immer wieder die gleichen zwei Wirbel. Auf denen lastet natürlich enormer Zug durch meine Fehlstatik. Es scheint so, als arbeiten diese Wirbel (obere Brustwirbel) anstelle einer Ausgleichkrümmung. Habe ja einen großen Knick und bin oben nahezu gerade, das ist relativ untypisch, meistens haben die Skoliosen eine Gegenkrümmung (S-Form).
Meine Beschwerden sind hauptsächlich Schmerzen wegen der Abnutzung (Wirbel reiben aufeinander) sowie Spannungsschmerzen wegen der Fehlbelastung. Diese sind aber durch das Magnesium besser geworden.

Meine Tochter hat trotz ihres jungen Alters und eines gut korrigierendes Korsetts häufige Blockaden bzw. "Ausrenkungen" (weiß grade nicht, welches Wort geeignet ist). Fürchte, es sind die schwachen Bänder und Sehnen, die familiär vorliegen und evtl. die Ursache der Skoliose sein könnten, aber so genau weiß man das ja bei der idiopatischen Skoliose nicht. Leider.

Daher kann ich dir leider auch nicht helfen, wir sind selber ratlos bzw froh, in guter Physio zu sein, wo dann bei Bedarf wieder eingerenkt wird bzw Spannungen rausgenommen werden.

Hoffe, du findest einen Weg, der die häufigen Blockaden reduziert, vielleicht kann ja auch am Korsett noch etwas nachgebessert werden? Alles Liebe und Gute für dich.

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Sa, 09.01.2016 - 18:30

Danke, das wünsche ich euch auch!

... vielleicht haben Rahmouni und Hoffmann nächste Woche ja eine zündende Idee... :nixweiss:

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Lego66 » Do, 14.01.2016 - 21:56

Hallo,

nur ganz kurz: Der gestrige Termin bei Hoffmann/Rahmouni war sehr aufschlussreich.

Der x-te Versuch mit Muskelentspannungsmitteln ist offiziell für gescheitert erklärt worden und wird abgebrochen (... na wenigstens keine Chemie mehr! :rolleyes: )

Da meine WS viel zu flach ist, der Bereich unterhalb der Schlüsselbeine auf Höhe der Reklis zu stark vorsteht und der Übergang HWS/BWS bessere Unterstützung/Stabilität braucht, schlagen die Herren ein neues Korsett vor (ich habs befürchtet :/ ). Das sollte dann ein Schalenkorsett werden, das seitlich geschlossen wird und das an diesen Stellen wohl besser ansetzen kann. Vorne wäre eine zweite Schiene für das Halsteil, das dadurch stabiler und wirksamer wäre.

Mein erster Gedanke war: Ohne mich!
Inzwischen denke ich drüber nach...

Mit meiner derzeitigen Statik habe ich wohl keine großen Chancen jemals ohne Korsett schmerzfrei zu sein.
Ich will definitiv nicht mein Leben lang rund um die Uhr ein Korsett tragen müssen!

Ich muss nachdenken...

LG, Gaby

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Re: Konkretere Diagnose

Beitrag von Thomas » Fr, 15.01.2016 - 15:58

Hallo Gaby,

das sind nicht unbedingt gute Nachrichten.

Aber ich würde es mit dem neuen Korsett mal versuchen. Wenn es besser korrigiert reicht ja vielleicht ein stundenweises Tragen!

Liebe Grüße

Thomas
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