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BeitragVerfasst: Mi, 04.06.2014 - 21:48 
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Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
@ Mr. Skolio,

für mich ist die Basis der gesamten Therapie, dass die Wirbel gut stehen. Das erreiche auch ich nie dauerhaft, und sehe jetzt zum ersten Mal, dass ich damit wohl doch nicht ganz alleine dastehe. Wirklich sehr interessant das Ganze.

Ich gehe jede Woche zur MT, und da zu einer bestimmten Therapeutin, die in meiner 30-Jährigen Physio-Karriere die Erste ist, die es geschafft hat, dass die Korrektur der Blockaden den Weg aus der Praxis übersteht.

Und zwar macht sie das ganz sanft nach Dorn. Die betreffenden Wirbel werden gehalten und ruckeln sich durch Pendelbewegungen der Arme (BWS), durch vor und zurück pendeln eines Beins (LWS), oder durch Drehen des Kopfes (HWS) zurück in die richtige Position. Alles was mit Krachen, Knacken und sonstigen Special-effects verbunden ist hält nicht mal bis zum Auto uind lutscht die Wirbelgelenke aus! Was dann wieder zu noch häufigeren Blockaden führt... usw...

Wir müssen da ja nicht unbedingt vergleichbar sein, aber bei mir geht es jetzt nach zwei Jahren Korsett (über 20 Stunden/Tag) und eineinhalb Jahren Dorn-Therapie erst so langsam bergauf. Das heißt die Zahl der wöchentlich zu korrigierenden Blockaden/Verschiebungen geht zurück und auch die Intensität der Verschiebungen nimmt ab. Trotzdem gehen jede Woche zu Anfang der Therapie mindestens 15-20 Minuten dafür drauf, erstmal alles zurecht zu rücken. Dass man dann da anschließend nicht gleich reintrainieren kann leuchtet ein. Und davon hat Dr. Hoffmann mir auch vehement abgeraten. Er sagte, Schrothen sei nichts für mich.
Allerdings ist meine Skoliose in der BWS auch nur sehr gering, gerade genug um die Blockaden zu begünstigen, aber ansonsten nicht erwähnenswert. Vielleicht macht da sogar die Torsion noch die größeren Probleme.

Was ich damit sagen will: So lange die Wirbel nicht stabil und gut stehen, kannst du trailieren wie du willst. Keine noch so ausgefeilte Übung wird dich weiter bringen, weil alles was du mit Kraft machst neue Blockaden auslöst oder alte verstärkt. Und so kannst du nie eine ausbalancierte Muskulatur erzielen, die dir bei deiner Skoliose weiterhilft. So zumindest meine Erfahrung. Aber vielleicht sind wir dahingehend auch nicht vergleichbar... Letzten Endes ist das Körpergefühl ganz wichtig. Und das Selbstvertrauen gegenüber den Therapeuten und Ärzten, dass du derjenige bist, der deinen Körper am Besten kennt!

Ich bin gespannt wie es bei dir weiter geht! Aber sicher steht und fällt das Ganze auch mit einm/einer echt einfühlsamen Therapetin, die oder der dich irgendwann sehr gut kennt und weiß wie dein Körper reagiert. (Jens fand ich übrigens auch einen echten Lichtblick in Salzungen. ;D )

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: So, 09.07.2017 - 17:34 
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Hallo!

Wie schnell die Zeit vergeht. Ich melde mich nach einer Kieferoperation und abgeschlossener kieferorthopädischer Behandlung (Zahnspange) wieder zurück.

Ziel war ja, die vermutete Ursache meiner extremen Verspannungen und Schmerzen (Kieferfehlstellung) zu beheben. 3.5 Jahre hat alles gedauert. Von den Ärzten wurde mir mitgeteilt, dass eine Normalisierung überhaupt erst nach einigen Monaten bis zu Jahren eintreten sollte - wenn die Ursache das Kiefer war...

In der Tat sind meine Schmerzen momentan nicht besser, sondern haben sich im Lauf der Zeit immer mehr verschlimmert. Ich musste mein Studium abbrechen, kann mich auf nichts mehr konzentrieren. Es ist die Hölle.

Hat denn jemand in den Vergangenen 3 Jahren etwas mehr Erfahrung und Erfolg(?) mit Flachrücken in der BWS sammeln können und möchte dies mit mir teilen?

Euer Mr. S

PS: Ich bin mittlerweile sogar soweit, eine Operation in Betracht zu ziehen, falls keine andere Methode greifen sollte und ich nur so die Schmerzen in den Griff bekomme kann... :flop:

Hier der ursprüngliche Beitrag:

Zitat:
Hallo Skoliotiker

Ende 2013 war ich für 4 Wochen in Bad Salzungen. Es war mein erster Kontakt mit Schroth. Jetzt, ein paar Monate später, stehe ich im Grunde genau so verwirrt da wie vorher. Aber alles der Reihe nach:

Salzungen

In Salzungen wurde die Diagnose bestätigt, dass ich einen Flachrücken und eine Skoliose (mit stärkster Biegung in der Brustwirbelsäule von ca. 19°) habe. Ich habe das Schrothen in Salzungen sehr ernst genommen, obgleich es mir unglaublich viel abverlangt hat. Dass meine Symptome sich in den 4 Wochen verschlimmert haben, war nicht nur für mich, sondern auch für die Ärzte und Therapeuten eigenartig. Zwar sagt man, dass die leichten Skoliosen oft verhältnismäßig stark zu spüren sind, jedoch trat durch das Schrothen auch 0% Besserung ein. Eher das Gegenteil:

1. Ich habe schon vor meinem Schrothaufenthalt auf diesem Forum über Hustenreiz und Übelkeit berichtet, die gefühlt von der Region HWS / BWS ausgehen. Während des Schrothens wurden diese "maximiert"! Mehr als ein paar Atemzüge hintereinander schaffe auch jetzt noch nicht in Abfolge - Übelkeit und Husten sind die Folge. Auch jetzt noch denke ich, es hängt mit dem Flachrücken zusammen. Die Verspannungen an dieser Stelle sind extrem. Im Geiste möchte ich mir am liebsten von innen die Wirbelsäule nach hinten/aussen drücken.

2. Während dem Salzungen-Aufenthalt wurde mir von Patienten geraten, meine Kieferstellung kontrollieren zu lassen, da sich durch das Schrothen ansteigende Kieferschmerzen bemerkbar machten. Tatsächlich ist das Ergebnis, dass ich nach vielen Monaten des "Meinungeinholens" erhalten habe, eine Kieferfehlstellung mit unterschiedlich langen Kiefern. Schmerzen und eine Vielzahl an Symptomen. Die Behandlung hat bereits begonnen. Diese Thema streife ich nur, da es wohl ein eigenes ist.

Meine Fragen:

Ich hab schon recherchiert, bin jedoch, wie so oft bei diesem Thema, verunsichert. Welche "normalen" Muskelaufbauübungen wurden denn hier im Forum schon gegen Flachrücken mit Erfolg eingesetzt? Ich schrecke immer vor den Mafia-Methoden der Fitnesscenter zurück. Therabandübungen?

Welche Schroth-Übungen wurden denn hier im Forum schon gegen Flachrücken mit Erfolg eingesetzt?


Ich danke euch schon jetzt für eure Tipps! :)

LG!

Mr. S


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BeitragVerfasst: Di, 11.07.2017 - 14:10 
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1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
Hallo Mr. S.,

dass du nach so einer Prozedur, Kiefer-OP UND Zahnspange über drei Jahre, Schmerzen in der Wirbelsäule hast, das wundert mich kein bischen.
Bei mir reicht es schon, eine Mini-Füllung zu bekommen, um mich wochenlang rückentechnisch aus der Bahn zu werfen.

Spannung und Verschiebung im Kiefer und auch die feste Verbindung der beiden Gaumenplatten durch eine Zahnspange über einen so langen Zeitraum sind Gift für die WS. Hast du womöglich jetzt auch noch so eine Leiste hinter den Zähnen, um zu verhindern, dass sie sich wieder verschieben? Dadurch wären die Gaumenplatten ja dann weiter fixiert und das ist nicht gut für deinen Rücken. Diese Gaumenplatten haben nicht umsonst einen Spalt, die müssen sich gegeneinander bewegen können. Sonst geht es auf Kosten der HWS.

Mr. Skolio hat geschrieben:
PS: Ich bin mittlerweile sogar soweit, eine Operation in Betracht zu ziehen, falls keine andere Methode greifen sollte und ich nur so die Schmerzen in den Griff bekomme kann...

Das ist wohl eher keine Lösung!
Der Flachrücken ist nicht operabel. Das hat mir Dr. Hoffmann gerade erst attestiert, weil der MdK meiner Versicherung diese schlaue Anregung gab, um Kosten für die Physio zu sparen.
Was willst du denn da operieren? Versteifen, was eh zu steif ist? Verbiegen, was zu gerade ist? Und man unterschreibt bei so einer OP auch nicht ohne Grund, dass es nicht gesagt ist, dass dadurch die Schmerzen verschwinden. Wenn das immer so einfach wäre...

Was genau hast du denn momentan für Beschwerden?

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Di, 11.07.2017 - 15:35 
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Hallo Gabi!

Freut mich, dass du mir antwortest.

Zitat:
dass du nach so einer Prozedur, Kiefer-OP UND Zahnspange über drei Jahre, Schmerzen in der Wirbelsäule hast, das wundert mich kein bischen.
Bei mir reicht es schon, eine Mini-Füllung zu bekommen, um mich wochenlang rückentechnisch aus der Bahn zu werfen.


Ja. Mir kommt auch vor, dass sich die Verspannungen nachdem ich die Zahnspange raus bekommen habe, erst einmal verschlimmert haben. Die Verspannungen sind momentan unglaublich. Ich löse z.B. eine durch ein gezielte Bewegung und 5 Minuten später ist sie wieder an der exakt gleichen Stelle aufzufinden. Ein Zusammenhang zwischen Kiefer, Kiefergelenke, Kaumuskulatur, Zahnstellung, Wirbelsäule und den Verspannungen im ganzen Oberkörper ist bei mir auf jeden Fall zu spüren. Ich spüre, wie es oft von unten nach oben und oft von oben nach unten wandert! Z.B. bei diversen Körperübungen.

Zitat:
Spannung und Verschiebung im Kiefer und auch die feste Verbindung der beiden Gaumenplatten durch eine Zahnspange über einen so langen Zeitraum sind Gift für die WS. Hast du womöglich jetzt auch noch so eine Leiste hinter den Zähnen, um zu verhindern, dass sie sich wieder verschieben? Dadurch wären die Gaumenplatten ja dann weiter fixiert und das ist nicht gut für deinen Rücken. Diese Gaumenplatten haben nicht umsonst einen Spalt, die müssen sich gegeneinander bewegen können. Sonst geht es auf Kosten der HWS.


Ich bin mir nicht sicher, was du mit den Verbindungen der Gaumenplatten meinst. In meinem Fall war es so, dass ich eine feste Zahnspange am Ober und Unterkiefer hatte. Brackets mit Draht. Die Oberkieferbehandlung war etwas mühseliger und schmerzhafter, da mir jeder einzelne Zahn um ein paar Millimeter nach hinten gezogen wurde. Das wurde mit Gummizügen bewerkstelligt, die an Implantaten eingehängt waren, die im Oberkiefer verschraubt waren. Zum Schluss wurde die "Feinjustierung" der Zähne mit Gummiringen umgesetzt - an einem Zahn z.B. im Oberkiefer eingehängt und an einem anderen Unterkiefer auch, um ihn in die richtige Position zu ziehen. Das waren dann mitunter 12 Gummiringe zugleich. Das waren grade mal 3 Monte. Die Verspannungen, Würgereize, Kopfschmerzen, usw. die alleine dadurch entstanden waren - oh Gott! Noch jetzt, wenn ich mit der Zahnbürste an einen der hintersten Backenzähne ankomme, der lange durch Gummibänder malträtiert wurde, überkommt mich ein ordentlicher Würgereiz.

Ich habe einen Draht hinter die Schneidezähne oben und unten geklebt bekommen, ja. Der bleibt wohl 2-3 Jahre drin. Zusätzliche eine Schiene, die sich nicht unbedingt sehr gut anfühlt beim Schlafen. Ich trage sie lieber tagsüber.

Bei der Kiefer-OP wurde mir der Oberkiefer verschoben. Wundschmerz habe ich noch jetzt nach ca. 4 Montan. Aber ok, ich beschwere mich nicht, das habe ich einkalkuliert.

Kannst du mir genauer erklären, was du mit diesen Gaumenplatten und dem Spalt meinst? Gibt es da Literatur im Internet oder sonst wo???


Zitat:
Der Flachrücken ist nicht operabel. Das hat mir Dr. Hoffmann gerade erst attestiert, weil der MdK meiner Versicherung diese schlaue Anregung gab, um Kosten für die Physio zu sparen.
Was willst du denn da operieren? Versteifen, was eh zu steif ist? Verbiegen, was zu gerade ist? Und man unterschreibt bei so einer OP auch nicht ohne Grund, dass es nicht gesagt ist, dass dadurch die Schmerzen verschwinden. Wenn das immer so einfach wäre...

Was genau hast du denn momentan für Beschwerden?


Verstehe..., wenn Dr. Hoffmann dieser Meinung ist, wird es wohl stimmen. Verbiegen, was zu gerade ist, war der Gedanke. Nicht, dass ich das möchte, aber als letzter Ausweg wäre es gedacht gewesen. Ich bin überhaupt erst auf die Idee gekommen, dass sowas möglich sein könnte, weil eine der Elektroschock-Damen in Salzungen bei der Behandlung meinte, ich solle mir den Flachrücken nicht(!) operieren lassen.

Meine Beschwerden? Es sind sehr viele:

Verspannungen im ganzen Oberkörperbereich
Haltungsfehler
Verspannungen in der Kaumuskulatur mit schmerzenden Stellen
Schmerzen im Kiefergelenk
Eingeschränkte Kieferöffnung
Ausstrahlende Schmerzen ins Gesicht, Kopf, Nacken, Schulter, Rücken, HWS
Eingeschränkte Kopfdrehung
Kopfschmerzen
Teils Ohrenschmerzen
Teils Tinnitus
Schwindel
Benommenheit und Konzentrationsschwäche
Antriebslosigkeit
Magen- / Darmprobleme
Schlafstörungen
Teils Herzrhythmusstörungen
Brustschmerzen (Stechen, Verspannungen)
Schluckbeschwerden, Würgereiz, Hustenreiz
Teilweise Probleme mit den Augen (Fokussierungsprobleme, Trägheit der Augen)
Abgestorbene, kribbelnde, heiße, Hände und Unterarme

Ich denke, das sind soweit alle. Für mich ist es mittlerweile schon einfacher, die Liste der Symptome z.B. des CMD-Syndroms aus dem Internet zu kopieren und die 1-2 rauszustreichen, die ich nicht habe.

Hast du eine Fehlstellung im Kiefer? Knirscht du mit den Zähnen im Schlaf (Anspannung der Kaumuskulatur)??


Liebe Grüße!

Skolio


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BeitragVerfasst: Di, 11.07.2017 - 18:27 
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Diagnose: Kyphose 73°,
Skoliose LWS 11°

Hashimoto Thyreoiditis
Therapie: KG nach Schroth, Dehnen

Reha Sobernheim 2012, Salzungen 2016
Zitat:
Schwindel
Benommenheit und Konzentrationsschwäche
Antriebslosigkeit
Magen- / Darmprobleme
Schlafstörungen
Teils Herzrhythmusstörungen
Brustschmerzen (Stechen, Verspannungen)
Schluckbeschwerden, Würgereiz, Hustenreiz
Teilweise Probleme mit den Augen (Fokussierungsprobleme, Trägheit der Augen)
Abgestorbene, kribbelnde, heiße, Hände und Unterarme


Meine Empfehlung bei den Symptomen:

Schilddrüse checken lassen mit Blutbild (ft3, ft4, TSH, TPO-AK, TRAK, TAK). Dazu einen Ultraschall für Grösse, Lage und Struktur. Ausserdem Nährstoffe wie Selen, Biotin, Folsäure, Ferritin (Eisenspeicher), Holotranscobalamin (aktives B12), B-Vitamine, Vitamin D prüfen lassen. Dazu Cortisol und ggf. ein Geschlechtshormonprofil.

Und selbst die Werte ansehen und nachforschen gehen!!!


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BeitragVerfasst: Mi, 12.07.2017 - 10:44 
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Hallo Zebrastreifen!

Wow, ja, ich habe nicht erwähnt, dass ich Hashimoto Thyreoiditis "habe". Die werte sind so, dass es momentan ruht, sagen die Ärzte. Erhöhte Antikörper, aber kein künstlicher Hormon Bedarf und die Schilddrüse sieht im Ultraschall unauffällig aus!

Hast du denn ähnliche Symptome!?


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BeitragVerfasst: Mi, 12.07.2017 - 11:05 
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Skoliose LWS 11°

Hashimoto Thyreoiditis
Therapie: KG nach Schroth, Dehnen

Reha Sobernheim 2012, Salzungen 2016
In Unterdosierung und vor dem Einstieg mit Schilddrüsenhormon hatte/habe ich solche Symptome heftig.

Ich rate dir hol deine Befunde, seh nach welche Werte gemacht wurden und schau nach ob da nicht doch eine Behandlung sinnvoll wäre.


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BeitragVerfasst: Mi, 12.07.2017 - 11:32 
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Gut, mach ich!


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BeitragVerfasst: Mi, 12.07.2017 - 17:36 
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Hallo Mr. Skolio,

Zitat:
weil eine der Elektroschock-Damen in Salzungen bei der Behandlung meinte...

Was meinst Du denn damit?

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 12.07.2017 - 21:01 
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Hallo Klaus!

Es gibt im Keller diese Strom-Behandlung, wo die Muskeln anfangen lustig zu zucken. Eine der Damen, die mich damit behandelt haben, erwähnte dies.


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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 13:44 
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Das dachte ich mir zwar, aber war mir im internen Umgangston bisher nicht bekannt. Die haben in Bad Salzungen ja keine psychatrische Abteilung. :D

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 16:26 
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Super, Klaus. Hab heut eh noch zu wenig gelacht :lach:


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BeitragVerfasst: Di, 01.08.2017 - 15:21 
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Hallo Mr. Skolio,

nicht, dass du denkst ich antworte einfach nicht. Meine Antwort ist leider beim Crash verloren gegangen. War ziemlich lang,,, :/
Keine Ahnung, ob ich das noch zusammenkriege...
Mr. Skolio hat geschrieben:
Kannst du mir genauer erklären, was du mit diesen Gaumenplatten und dem Spalt meinst? Gibt es da Literatur im Internet oder sonst wo???

Meine Osteopatin hatte mir das mal erklärt. Meine Zähne stehen über dreißig Jahre nach der Zahnspange nicht mehr so toll. Aber sie hat mir von einer Zahnspangen-Behandlung im Erwachsenenalter abgeraten. Ihrer Aussage nach ist die Bewegung zwischen den beiden Gaumenplatten des Oberkiefers genauso wichtig, wie die Bewegung in jedem Gelenk des Körpers. Das leuchtet mir auch ein. Wenn du das googeln willst, würde ich nach entsprechender Literatur für Osteopaten suchen.
Mr. Skolio hat geschrieben:
Ich spüre, wie es oft von unten nach oben und oft von oben nach unten wandert!

Das kenne ich auch. Schmerzen und Blockaden suchen sich ihren Weg raus aus dem Körper und wandern z.B. von der BWS nach oben oder unten die Wirbelsäule entlang. Und dabei eben auch über den Atlas bis in den Schädel und die Kiefergelenke.
Andersherum ist das natürlich auch möglich. Es beginnt im Kiefer und wandert über Bänder und Muskulatur in die HWS. Um das nachvollziehen zu können, muß man nicht an Gespenster glauben... ;) Auch wenn viele klassische Mediziener einen bei so einer Vermutung erstmal anschauen, als würde man wirres Zeug faseln. :lach:
Mr. Skolio hat geschrieben:
Ich habe einen Draht hinter die Schneidezähne oben und unten geklebt bekommen, ja. Der bleibt wohl 2-3 Jahre drin. Zusätzliche eine Schiene, die sich nicht unbedingt sehr gut anfühlt beim Schlafen. Ich trage sie lieber tagsüber.

Das ist genau das, was ich meinte. Die obere Zahnreihe ist fest miteinander verbunden und die minimalen Bewegungen der Gaumenplatten gegeneinander sind nicht möglich. Das ist sicher nicht der Auslöser für deine Probleme, aber es wirkt sich derzeit bestimmt zusätzlich negativ aus.
Mr. Skolio hat geschrieben:
Für mich ist es mittlerweile schon einfacher, die Liste der Symptome z.B. des CMD-Syndroms aus dem Internet zu kopieren und die 1-2 rauszustreichen, die ich nicht habe.

Ich halte es jetzt mal wie du: Außer Schluckbeschwerden, Würgereiz, Hustenreiz kenne ich alle anderen Symptome im Zusammenhang mit meiner WS-Problematik.
Mr. Skolio hat geschrieben:
Hast du eine Fehlstellung im Kiefer? Knirscht du mit den Zähnen im Schlaf (Anspannung der Kaumuskulatur)??

Ich habe keine wirkliche Fehlstellung im Kiefer. Und meine zeitweiligen Probleme mit Spannung in den Kiefergelenken rühren eher von der massiven Korrektur der HWS-Fehlstellung (über Druck auf den Kiefer von vorne) durch das Korsett.
Alles andere hatte ich jedoch auch schon vor dem Korsett. Vielmehr sind die Symptome mit jedem neuen Korsett etwas mehr zurückgegangen und teils ganz verschwunden. Einen Riesenanteil daran hat allerdings auch die regelmäßige begleitende Physiotherapie. Bislang hatte ich eine langfristige Genehmigung für 1-2 Doppeltermine MT plus KG pro Woche. Zusätzlich gehe ich alle 3-4 Wochen auf eigene Rechnung zu einer Osteopatin. Und das seit fast fünf Jahren. Derzeit warte ich mal wieder auf die Entscheidung der KV über die Verlängerung. :rolleyes:

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Do, 03.08.2017 - 10:25 
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Danke, Lego66,

dass du ein zweites Mal geantwortet hast, das war sehr erhellend. Jetzt kann ich manches besser nachvollziehen.

S


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