Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndrom..

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von MammaMia97 » Di, 23.07.2013 - 17:19

Hallo,

Das wäre ein sehr eng anliegendes T-shirt, aber im Bikini möchte ich nicht, weil ich ein sehr großes Feuermal am Rücken habe und den Leuten hier im Forum den Anblick ersparen möchte...

Aber danke, dann werde ich morgen oder übermorgen mal Bilder machen und diese hier reintun...

MammaMia
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von MammaMia97 » Sa, 03.08.2013 - 14:56

Tut mir Leid, aber werde wegen Urlaub wohl erst in 2-3 Wochen dazu kommen, die Bilder zu machen und hochzuladen.
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von MammaMia97 » Sa, 28.06.2014 - 21:21

Hallöchen, ich melde mich auch mal wieder.

Ich hatte vorletzte Woche den Abschlusstermin bei Herrn Kolandt (bzw. Koßbiehl). Nachdem er mir im Januar eine zweite Runde Physiotherapie verschrieben hat, habe ich es dann wirklich jeden Tag druchgezogen, und war jeden Tag ca. 5km wandern (bzw bin ich in die Schule gelaufen statt den Bus zu nehmen) und bin mindestens einmal die Woche im Schwimmbad. Der Physiotherapeut hat mir unglaublich viele hilfreiche Tipps gegeben, und jetzt war meine Wirbelsäule auf den Röbis fast gerade. Die Schmerzen haben sehr stark abgenommen, es zieht hin und wieder mal ein bisschen, aber das geht schnell vorbei mit einer Wärmflasche oder meinem Kater :D

Was ich allerdings seeeehr unangenehm fand, war, dass die Türen zwischen Röntgenraum unf Flur offen standen, und das der Arzthelferin erst aufgefallen ist, als ich sie darauf hingewiesen hatte. Sie war dann aber so nett und hat sich gleich entschuldigt und sie geschlossen :) Und der Orthopäde hat nur Röntgenbilder von vorne gemacht, das hat mich dann schon etwas verwirrt.

Ich war zwar zwischendurch nicht angemeldet hier, aber ich habe immer wieder passiv mitgelesen und bin sehr dankbar für eure Tipps. Ich denke, wenn ich jetzt dranbleibe und immer wieder viel bewege, Dehnübungen mache und die Muskeln schonend trainiere (im Sommer gehts zum Wanderurlaub und Reiten in den Harz und nach den Sommerferien folgt eine dreitägige Gletscherexkursion in die Alpen, wo wir auch viel wandern werden), dann hab ich das Problem im Griff, und wenn ich doch wieder mehr Schmerzen habe, dann kann ich ja immer noch wieder zu einem Arzt gehen (dann aber selbst zu einem vernünftigen, Tipps bekommt man hier ja genug ;) ).

Vielen Dank noch mal für eure Hilfe :)

LG, MammaMia
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von Klaus » So, 29.06.2014 - 10:29

Hallo MammaMia97,
Und der Orthopäde hat nur Röntgenbilder von vorne gemacht, das hat mich dann schon etwas verwirrt.
Das Problem bei Dir war und ist leider immer noch, dass Du keine konkrete Diagnose hast. Das ist nicht nur Vorraussetzung für eine optimale Behandlung, sondern auch für entsprechende zielgerichtete Tipps hier im Forum.
Wenn Du hier von Scheuermann-Syndrom sprichst, dann wäre eine seitliche Röntgenaufnahme dringend erforderlich gewesen!
Was ist denn bei der frontalen Aufnahme herausgekommen?
Der Physiotherapeut hat mir unglaublich viele hilfreiche Tipps gegeben, und jetzt war meine Wirbelsäule auf den Röbis fast gerade
Was sagt denn der Therapeut zu Deiner Situation? Rundrücken, Hohlkreuz, Skoliose ??
Und mit "fast gerade" ist die frontale Aufnahme (2 Aufnahmen?) gemeint?
und wenn ich doch wieder mehr Schmerzen habe, dann kann ich ja immer noch wieder zu einem Arzt gehen (dann aber selbst zu einem vernünftigen, Tipps bekommt man hier ja genug ;) ).
Schmerzen sind nicht unbedingt allein die Leitlinie, sondern die Verlaufskontrolle durch Röntgenaufnahmen. Je älter Du wirst, desto schwieriger wird eine Behandlung, auch wenn diese natürlich immer möglich ist. Viele Erwachsene können ein Lied davon singen, was sie früher alles versäumt haben. Allerdings gibt es eine zielgerichtete und (in erster Linie auch durch Internet) bekannte Behandlung noch nicht so lange.

Gruß
Klaus

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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von MammaMia97 » So, 29.06.2014 - 20:14

Hallo Klaus,

Auf den frontalen Aufnahmen (ja der macht nur halbe, also BWS und LWS) sah es tatsächlich fast gerade aus. Also man hat keine wirkliche Krümmung mehr gesehen, sondern vielmehr eine leichte Schrägstellung. Aber auch nicht sehr stark, und von außen sieht es überhaupt nicht mehr schief aus, finde ich. Wenn mir einer erklärt, wie man hier Bilder hochlädt, dann kann ich das gerne zeigen ;) . Der Physiotherapeut meinte immer nur, dass ich meinen Rundrücken aufrichten soll, er sprach auch was von juveniler Kyphose und Adoleszentenkyphose, aber hat die Begriffe immer wieder abgewechselt. Was meinst du denn mit "zielgerichteter Behandlung"? Das Schrothen? Ich bin jetzt wieder verwirrt :/

Einen schönen Sonntagabend euch :D
MammaMia97
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von Kaffeetrinker » So, 29.06.2014 - 21:53

Also haste nen Rundrücken und das ist dein Hauptproblem.

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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von Klaus » Mo, 30.06.2014 - 10:04

Hallo MammaMia97,
Der Physiotherapeut meinte immer nur, dass ich meinen Rundrücken aufrichten soll,...
also ist der Rundrücken (Hyperkyphose) und möglicherweise auch das Hohlkreuz (Hyperlordose)?? Dein eigentliches Problem !!
Dazu gibt es häufig eine relativ geringe begleitende Skoliose, wie offensichtlich auch bei Dir, die man nach Deiner Schilderung auch getrost vergessen kann.
Insofern bringt das Hochladen der frontalen Aufnahmen auch nichts.
Was meinst du denn mit "zielgerichteter Behandlung"? Das Schrothen?
Ein Rundrücken/Hohlkreuz ist genauso ernst zu nehmen, wie eine Skoliose!
Auch hier ist Schroth KG eine optimale Option, statt asymmetrisch (Skoliose) wird symmetrisch trainiert.
Und auch ein Korsett kann angebracht sein, das kommt ganz auf die konkrete Diagnose an, wo unbedingt auch die Winkel gemessen werden müssen.
Ich bin jetzt wieder verwirrt :/
Kann ich gut verstehen, denn viele Orthopäden ignorieren leider den Rundrücken/Hohlkreuz und vermitteln dem Patienten ein völlig falsches Bild, indem sie nur auf die (evtl.) Skoliose gucken.
Deshalb findest Du auch in diesem Thread von Anfang an den Tipp, einen Spezialisten aufzusuchen. Die Mutter davon zu überzeugen, ist bei Dir offenbar ziemlich schwierig. Aber ich finde es schon unverantwortlich, wenn die nicht alles unternimmt, Dir zu helfen. Eine Mitschuld daran trifft aber auch die zu vielen inkompetenten Orthopäden vor Ort, die auch den Eltern ein völlig falsches Bild vermitteln können, wenn sie erst gar keine seitlichen Aufnahmen machen!

Gruß
Klaus

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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von MammaMia97 » Di, 08.07.2014 - 19:12

danke nochmal für die Tipps. Ich werde versuchen, einen Termin bei Dr. Hoffmann zu bekommen, sobald ich alleine flexibel bin (leider ist das frühestens nächstes Jahr). Ich habe meine Mutter mal hier durchlesen lassen, aber sie findet, dass das übertrieben ist und der Ortho doch gesagt hat es sei alles ok... Menno... Also gar keine Chance sie rumzukriegen... Und im Moment kann ich mir das Zugticket und alles einfach nicht leisten :(
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von Klaus » Mi, 09.07.2014 - 20:21

Hallo MammaMia97,
Ich habe meine Mutter mal hier durchlesen lassen, aber sie findet, dass das übertrieben ist und der Ortho doch gesagt hat es sei alles ok... Menno..
Genau das bestätigt meine Aussage:
Klaus hat geschrieben:Eine Mitschuld daran trifft aber auch die zu vielen inkompetenten Orthopäden vor Ort, die auch den Eltern ein völlig falsches Bild vermitteln können, wenn sie erst gar keine seitlichen Aufnahmen machen!
Ich weiß einfach nicht, was man online noch machen kann. Bis zum nächsten Jahr kann sich die Situation noch weiter verschlechtern, wenn nicht endlich optimal gehandelt wird.

Können hier vielleicht Eltern eine PN schreiben, die Du an Deine Mutter weiterleiten könntest?

Gruß
Klaus

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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von MammaMia97 » Mo, 06.10.2014 - 20:48

Ja, vielleicht hilft das. Danke für dieses tolle Angebot!

Kurz zu meiner Situation: im Moment geht es mir gut, ich mache auch regelmäßig die Übungen, die mir in der Physiotherapie gezeigt wurden, außerdem bin ich viel wandern mit dem Patenhund und ich gehe ein-zweimal die Woche schwimmen und schwimme dann meistens auf dem Rücken. Die Schmerzen sind fast weg seit diesem Programm und ich fühle mich insgesamt viel fitter und besser.

Es tut mir Leid, dass ich bereits relativ lange nicht mehr hier vorbeigeschaut habe, denn im Moment bin ich sehr viel anderweitig beschäftigt, aber ich versuche, meinen Rücken so wenig wie möglich zu vernachlässigen. Auch meine Sportlehrerin hat gemeint, dass sich meine Haltung sehr verbessert hat in letzter Zeit.

lg, MammaMia97
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von MammaMia97 » Di, 30.12.2014 - 23:24

Hallöchen, es gibt mich noch :)

Mal wieder einen kurzen Bericht absetzen :)

Im Herbst war ich ein bisschen faul bei dem doofen Wetter, und sehr wenig draußen. Der Rücken hat es mir mit Schmerzen gedankt. Also nur die Physioübungen machen ist nicht so toll. Dazu kam der Stress durch Schule und Co. das ist ja jetzt erstmal (bis Februar) auch vorüber. Seit es wieder besseres Wetter gibt hier, war ich wieder sehr viel draußen und hab mich bewegt, und schwupps- die schmerzen waren wieder viel besser bzw. sogar ganz weg. Im Moment gehts mir also recht gut. Mal schauen, wie das dann aussieht, wenn es nächstes Jahr ans Abitur geht...

Lg, MammaMia97
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von MammaMia97 » So, 26.07.2015 - 22:57

Hallo! Mich gibts noch :) Im Moment bin ich sehr oft schwimmen, sonstiger Sport ist gerade schwer, weil ich mir den Fuß ein wenig verzogen hab. Konnte bis vor einem Monat nicht gehen, aufgrund frisch gestochener Ohrlöcher, aber endlich darf ich wieder. In der Zeit war ich dann joggen und wandern sowie hin und wieder mal klettern. Der Rücken findet schwimmen wohl am besten, denn er hat sich in der Zeit gerne mal gemeldet. Aber nicht so krampfige Schmerzen wie vor der Behandlung, sondern eher “hey ich bin auch noch da, kümmer dich mal wieder“...

Wie lange muss man eigentlich auf einen Termin bei Dr Hoffmann warten? Denn so wie es im Moment aussieht bin ich bald daheim raus und selbst flexibel, sodass ich die Sache nochmal in Angriff nehmen könnte.

Das größte Problem hatte ich tatsächlich während der Abiklausuren, am letzten Tag hatte ich sogar die Bandage an, ich wusste nicht mehr, wie ich noch sitzen sollte :( Das waren total unbequeme Stühle!

Lg MammaMia97
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von Peaches » Mi, 29.07.2015 - 13:18

Hallo MammaMia,

Schön, dass es dich noch gibt :) Also die Wartezeiten bei Dr. Hoffmann sind im Moment so 3 Monate. Schade, dass du von deiner Mutter keine Unterstützung bekommst. Wir waren am Montag bei ihm und meine 17 jährige Tochter findet ihn voll süss. Du hast ja auch manchmal Schmerzen, deshalb hoffe ich sehr, dass du es bald schaffst alleine zu Dr. Hoffmann zu fahren.

Liebe Grüsse
Peaches
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndr

Beitrag von MammaMia97 » Mo, 24.08.2015 - 22:21

Hallo Peaches!

Vielen Dank für deine Info, dann mach ich mich mal dran, mir da einen Termin geben zu lassen, sobald ich meine neue Wohnung habe :)

Ich hab wieder ein bisschen was zu erzählen!
Im Moment mache ich den Führerschein und da gibts so ein paar Problemchen (die ich aber inzwischen ganz gut zu händeln weiß):
Zuerst der Sitz... Ich einer Fahrstunde hatte ich den Sitz nicht senkrecht genug eingestellt, da hat der Rücken dann gleich so gezickt, dass ich drei Tage die Bandage dran hatte, dann ging es wieder. Außerdem hat das Fahrschulauto ein Lumbalkissen, find ich toll, das hilft mir :)
Und die Kopfstützen kann man nicht im Winkel verstellen, das ist doof. Da kriegt man schnell ein Ziehen im Nacken. Aber wenn ich richtig sitze, dann funktioniert das gut :)
Also wie gesagt, das ist nicht einfach alles immer richtig einzustellen, aber wenn ich das gemacht hab dann klappt das sehr gut.
Ich hab auch meiner Fahrlehrerin, die super nett und einfühlsam ist, gleich am Anfang von meinen Problemen erzählt, und da hat sie mir das alles gezeigt. Auch ist es so, dass sie mir immer extra viel Zeit lässt, um alles richtig einzustellen, und auch während dem Fahren darf ich jederzeit anhalten (natürlich nicht auf der offenen Straße ;) ), um irgendwas zu korrigieren. Wenn sie merkt, dass ich verkrampfe, dann stupft sie mich auch vorsichtig in die Seite, dass ich wieder entspannter werde. Also sie hilft mir da extrem und nimmt auch meine Probleme ernst :D

In Alltag klappt es momentan nach wie vor gut bei mir, ich treibe immer noch fast jeden Tag Sport.

Das wars dann eigentlich auch schon wieder :)

Lg Mia
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Re: Ich fühle mich schlecht aufgehoben mit Scheuermann-Syndrom..

Beitrag von MammaMia97 » Mi, 16.01.2019 - 09:31

Hui, war lange nicht mehr hier :shock:


Wollte euch aber von den Neuigkeiten berichten, die es in meinem Wirbelsäulenleben so gibt :)

Habe vorletzten Sommer angefangen, fast 100% barfuß zu laufen... Habe gemerkt wie gut mir das tut, wie toll sich meine Haltung verbessert und was man dann für schöne Muskeln bekommt. Hab mir dann für die unangenehmen Jahreszeiten Barfußschuhe gekauft (also keine dämpfenden, sondern schon fast Socken) und kann jetzt so oft wie möglich ganz nebenbei meine Haltung verbessern.
Zusätzlich hab ich leichtes Krafttraining auf der Matte und im Wald angefangen, das hat mich zwar seltsamerweise nicht kräftiger gemacht, aber dehnbarer. Hab ich aus unerfindlichen Gründen aber wieder schleifen lassen, vielleicht weil es mir nicht so viel Spaß gemacht hat und die Erfolge ausgeblieben sind...

Eine weitere Neuerung ist das Radfahren: dadurch, dass ich jetzt im Flachland studiere und immer mit dem Rad zur Uni fahren kann und man hier wunderschöne Touren machen kann, bin ich ein kleiner Suchti geworden :mrgreen: Bevor sich jetzt einer Sorgen wegen der Haltung macht: hab ein großes Fahrrad wo ich sehr gerade draufsitze und kann mittlerweile gut freihändig fahren, was ich auf Feldstrecken auch oft tu, und wenn ich gemerkt hätte, dass das meiner Haltung abträglich wäre, hätte ich das nicht so durchgezogen.

Und noch was hat sich verändert: ich habe mein Bett eingetauscht :D
Hatte am Anfang des Studiums manchmal im Sommer auf dem Balkon auf unserer WG-Hängematte übernachtet und ebenfalls gemerkt, wie gut mir das tut :)
Seit letztem Sommer schlafe ich in der WG also in einer XXL-Hängematte (Liegefläche 2,30×1,70) und das wunderbar :) dabei wird, weil sich das trotz der richtigen Liegefläche und -technik ja ein minibisschen durchhängt, immer die Seite auf der man schläft ein wenig gedehnt. Das Witzige an der Sache: ich schlafe in der HäMa viel lieber auf meiner "kürzeren", also der rechten Seite, da, wo die Schulter hängt (auch wenn das mittlerweile kaum mehr sichtbar ist). Im Bett (bei meinen Eltern) nach wie vor links :lol:

Und daraus ergab sich, dass ich trotz meiner fast nicht mehr sichtbaren Krümmung im letzten Jahr doch nochmal 2,5cm gewachsen bin (oder ob das doch nochmal ein letzter Schub war? Aber mit 21???)...

Und letzten Sommer hab ich (Stehjob Museumsaufsicht) von Kolleginnen und Besuchern und auch außerhalb der Arbeit immer wieder Komplimente bekommen, was ich doch für eine tolle Haltung hätte :D Das hat mich immer riesig gefreut!

In diesem Sinne wünsch ich euch ein tolles, erfolgreiches, gesundes neues Jahr!
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