Seite 1 von 1

Wie weiter? MRT HWS, EU Ablehnung, arbeiten um jeden Preis?

Verfasst: Mi, 14.12.2011 - 23:34
von Heinzelmann
Hallo!
Bin neu hier und sollte sicherlich erstmal 14 Tage lesen bevor ich schreibe! :ja:
Aber da fängt es schon an wo liegt eigentlich meine geistige Leistungsfähigkeit?
Muss eine Entscheidung nach der Ablehnung meines Rentenantrages fällen, bin zwar durch den VdK vertreten und wir gehen vor Gericht. Ohne VdK und Akteneinsicht wäre ich allemal chancenlos.
Nach dem Gutachter 1 Hauptleiden und 7 Nebenleiden.


Die wichtigsten Einschränkungen das mir sogar auf dem Gymnastikball das rechte Bein einschläft, ich mich morgens an die 2 Stunden wie nach ein durchzechten Nacht fühle mit körperlich Symptomen beide Knie tun weh der Rücken der Kopf. Nachweisliche Sehschwankungen ins Bessere, höre Musik schneller, das Denken ist anders.

habe nach dreimaligen invertierten Papilom (gutartiger Tumor) in der linken der linken NNH chronische Nasennebenhöhlenentzündung und Trigeminusneuralgie (ob in diesen Bereich auch die HWS aktiv glaube ich auch, da der ganze Ärger erst richtig nach dem Aufstehen losgeht).
LWS sieht nicht besser nach Bandscheiben OP immer noch Schmerzen und Probleme.
Die Meinung einer Chefärztin Fachkrankenhause für Orthopädie vor 3 ½ Jahren noch 5 Jahre bis zu neuen Kniegelengen kann auch nur der Kuarzt und der Rentengutachter beiseite schieben.



Radiologischer Befund vom 15.11.2011
Befund: Verstärkte Lordose
HWK2/3: BSF unauffällig. Foramina nicht eingeengt, leichte Deformierung des re Facettengelenks.
HWK3/4: Dorsal betonte mäßige Höhenminderung des BSF. Retrospondylose breitbasig dorsomedial bis in den lateralen Recessus, leichte Deformierung der Gelenkfacetten. Ventraler SRA stark verschmälert, Einengung der NF am Abgang vom lat Reccssus. bds 30%.
HWK4/5: Höhenminderung des BSF nach dorsal zunehmend auf über 80% Retrospondylose dorsomedial bis lat, vertraler SAR fast aufgebraucht, beidseitige knöcherne NF-Engen, re 50%, li über 50%.
HWK5/6: Höhenminderung des BSF 80%, kleine Erosionen in Wirbelabschlussplatten. Retrospondylose dorsomedial und re lateral, ventraler SAR aufgebraucht, NF-Enge re über 50 %, li geringe Einengung.
HWK6/7: Höhenminderung des BSF über 80%. Retrospondylose dorsomedial sowie auch lat, ventraler SAR mäßig verschmälert, NF-Enge li 30%, geringe Einregung re.
HWK7/BWK1: Unauffälliges Segment. Normal angelegter knöcherner Spinalkanal.

Beurteilung:
- hyperlordotische Fehlhaltung
- Osteochondrose und Retrospondylose HWK4/5 bis HWK6/7, an der oberen HWS auch
Spondylarthrose
- resultierende Einengung des Spinalkanals, punctum maximum bei HWK5/6, multisegmental
beidseitige Neuroforamenengen



Renten Gutachter Befund vom 11.05.2011 eigene Röntgendiagnostik
HWS in 2 Ebenen:
Geringer Linksüberhang des Kopfes. Fehlender Backenzahn rechts am Unterkiefer.
S-förmige Verbiegung der HWS; Hyperlordose beginnend.
Verschmälerung an den Bandscheibenräumen C4-C7
Darstellung der Doppelkonturierung der kleinen Wirbelgelenke von C3-C7.
Bei Diagnosen: Rezidivierende Zervikozephalgien

---
Der Befund vom Neurochirurgen vom 13.12.11
Handschriftlich
Spinalstenose HW 4-6, Cervikscephalgien
ist Zervikozephalgien und Cervikscephalgien das Selbe?
---
das Hauptproblem ist das ich morgens wie ein Zombi bin, wie nach einer durchzechten Nacht, 2-3 Stunden, heute war ein ganz schlimmer Tag, nass kalt der Wind!
Das ganze geht nach dem Aufstehen los!
kann eigentlich nicht die die Trigeminusneuralgie nach einen gutartigen Tumor in der Nase sein
und die chronische Nasennebenhöhlenentzündung 4x die gesamte Nasenschleimhaut entfernt, was wohl auch eine größere Narbe ist.
---
es gibt auch Tage wo ich nicht richtig schlafen kann, denke das Macht aber die Psyche, dann tuen die Knie weh (damit schlage ich mich aber auch schon 42 Jahre rum) das können die auch allein sein.
Der Rücken, Bandscheiben OP LW 4/5
---
Der Orthopäde hat mal gesagt "bei ihnen steht kein Wirbel richtig" der Neurochirurg "wenn sie ihre schlechte Körperhaltung nicht in den Griff bekommen, dann geht hier bald gar nichts mehr"
---
Viele Fragen (um ehrlich mit so einen Befund würde ich auch vorsichtig sein), aber in diesem Forum bin ich richtig ?

Re: Wie weiter? MRT HWS, EU Ablehnung, arbeiten um jeden Pre

Verfasst: Do, 15.12.2011 - 13:46
von Scheuermann_22
Hallo und :welcome: , Heinzelmann,

das ist ja eine ganze Reihe von Krankheitssymptomen, die du da an den Tag legst. Also mit dir möchte ich bestimmt nicht teilen... :nein:

Doch nun zu dir,
Heinzelmann hat geschrieben:Bin neu hier und sollte sicherlich erstmal 14 Tage lesen bevor ich schreibe!
Das ist richtig, aber nach deiner Schilderung wird es höchste Zeit, dass dir geholfen wird. Also nichts wie ran an die Tasten... ;)
Heinzelmann hat geschrieben:Muss eine Entscheidung nach der Ablehnung meines Rentenantrages fällen, bin zwar durch den VdK vertreten und wir gehen vor Gericht. Ohne VdK und Akteneinsicht wäre ich allemal chancenlos.
Da hast du erst mal was in der Hand. Super! :zustimm:
Heinzelmann hat geschrieben:Die wichtigsten Einschränkungen das mir sogar auf dem Gymnastikball das rechte Bein einschläft, ich mich morgens an die 2 Stunden wie nach ein durchzechten Nacht fühle mit körperlich Symptomen beide Knie tun weh der Rücken der Kopf. Nachweisliche Sehschwankungen ins Bessere, höre Musik schneller, das Denken ist anders.
Bist du nach solchen Nächten überhaupt noch arbeitsfähig?
Heinzelmann hat geschrieben:Viele Fragen (um ehrlich mit so einen Befund würde ich auch vorsichtig sein), aber in diesem Forum bin ich richtig ?
Du bist hier richtig, was deine Rückenprobleme angeht. Vielleicht können dir auch andere User was zu deiner geistigen Leistungsfähigkeit erzählen; Fakt ist: Du bist scheinbar verwirrt mit solch einer Vielzahl von Befunden. Das kann ich schwer nachvollziehen! ;)

Aber versuche erst einmal, die tatsächlichen Ursachen für all deine Probleme zu finden... vielleicht bist du beruflich zu sehr angespannt (weiß ja nicht, was du beruflich so machst? ;) )

Hier im Forum findest du öfters die Namen Dr. Wilke in Berlin und Dr. Hoffmann in Stuttgart. Außerdem gibt es für den Rücken von anderen Usern die Kurkliniken Bad Salzungen und Bad Sobernheim zu empfehlen.

Ich für meinen Teil kann dir da erst einmal wenig weiterhelfen, sorry, aber ich bin auch noch ziemlich unsicher, was meinen Rücken angeht. Meine Beschwerden sind allemal geringfügig gegen deine, aber du kannst dir gern einmal meinen Threads durchlesen - vielleicht ist es für dich ein Ansporn... :lach:

Hoffe aber wenigstens, ich konnte dich ein wenig aufmuntern! :flower:
Gruß Scheuermann_22

Re: Wie weiter? MRT HWS, EU Ablehnung, arbeiten um jeden Pre

Verfasst: Do, 15.12.2011 - 14:18
von Outlaw
Hallo und willkommen.

Du hast Rente beantragt ??

Kam da vorher ein Angebot auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ??

Ich kenne mich jetzt nicht so mit Rente aus aber wenn Du z.B. eine LTA beantragst, schicken di Dich normal zu ner Reha, um festzustellen was geht und was nicht. Wenn das Ergebnis der Reha negativ ausfällt, ist der Weg in eine Rente etwas leichter. Ich hatte vor meinen OPs eine Reha, die fälschlicherweise als "der Kerle hat nix" dokumentiert wurde. Es folgten 3 OPs und ich kämpfe nun schon seit langem mit dem Leben an sich. An Arbeit ist da nun nach der 3. OP vorerst auch nicht zu denken, wobei sich das bei mir sicherlich bessern wird. Aber man hat mir bereits eine weitere Reha angdeutet, wo weitere Entscheidungen im Januar fallen werden. Die KV will mich wieder als Zahler und nicht als Empfänger sehen und ich denke, es wird wieder auf ne medizinische Reha hinauslaufen, deren Endergebnis wohl die Entscheidung des weiteren Lebensweg bringen soll. Die LTA habe ich ja bereits zugesichert bekommen aber finde mal einen Job als Schwerbehinderter ohne Studium und sonstige Scheine ....

Bei den ganzn Schreiben der KV kam halt auch das Wort "Rente" ins Spiel, daher bin ich darauf aufmerksam geworden. Sollte die Reha ergeben, dass eine dauerhafte Arbeitsmöglichkeit nicht gegeben ist werden wohl sowohl die A.f.A. als auch die KV auf Rente "drängen". Nur diesmal werde ich in eine Rehastelle gehen, die sich mit Rücken auskennt, denn ich will zum einen noch nicht in Rente und zum Anderen sollte das Ergebnis nicht Erfolgsorientiert sein (man munkelte von "geschönten" Ergebnissen, da die Rehaanbieter ja auch Erfolge vorweisen müssen) ....

Re: Wie weiter? MRT HWS, EU Ablehnung, arbeiten um jeden Pre

Verfasst: Do, 15.12.2011 - 16:22
von Kaffeetrinker
Wenn dann Erwerbsminderungsrente beantragen, und solange du eh nicht arbeiten kannst und vielleicht schon ausgesteuert bist halte ich das für den besten Weg.
Und wenn du wieder voll arbeiten willst kannst du immer noch tschüß sagen zur EM-Rente.

Re: Wie weiter? MRT HWS, EU Ablehnung, arbeiten um jeden Pre

Verfasst: Do, 15.12.2011 - 23:22
von Heinzelmann
Hallo !
Erstmal danke für eure Beiträge!!
Ohne die Akteneinsicht wüsste ich vieles nicht, der Gutachter hat Teilhabe am Arbeitsleben angekreuzt, eine zusätzliche Begutachtung durch HNO und Neurologie gefordert, davon steht aber in meinem Exemplar nichts mehr drin!!
Müsste nun meine ganzen Unterlagen durchschauen ob mein Orthopäde die HWS als geschädigt angesehen hat, dann hätte er aber eigentlich sagen müssen mit dem Kopf das kommt auch von der HWS. Man muss sich wirklich einen Zettel machen wo die ganzen Symptome drauf stehen, na ja manchmal muss man auch sagen was die hören wollen! :rolleyes:
Was wird mein Orthopäde Mitte Januar sagen wenn ich mit 2 Befunden ankomme die er nicht veranlasst hat! Lasse noch ein MRT vom Knie machen leider geht nur eins und gehe dann zur Chefärztin Termin steht schon wie schnell das doch privat geht!
Ob das gut war vor 3 1/2 Jahren von ihr zu sagen noch 5 Jahre bis zu künstlichen Kniegelenken, der REHA Arzt hat gelacht und das hat sie vor 10 Jahren gesagt, zu meinen Nothilfepass (habe mal falschen Blut bekommen) wir haben nichts gefunden! 3 Monate später nach einer Nasen OP wider oder noch da!
---
Aber ich muss was für meine Muskulatur tun sonst wird es ganz schlimm, nun soll der Reha Sport auch falsch gewesen sein, weil nicht genügend abgestimmt war!
MfG