alves hat geschrieben:Und bitte bitte könnt ihr die Gradzahl schätzen so aus erfahrung.
Da kann man auf jeden Fall ein rundrücken und Hohlkreuz erkennen oder.
Auch eine geschätzte Gradzahl bringt Dir nichts, abgesehen davon, dass der Schätzer unweigerlich doch in eine Verantwortung kommt, die keiner hier übernehmen kann.
Es ist ein typischer Rundrücken mit Hohlkreuz, der sicherlich nicht in der OP Indikation ist,
aber dringend in eine Schroth REHA sollte. Also im Sinne dieses Forums nichts Dramatisches!
Im übrigen muss immer eine Röntgen Ganz-Aufnahme gemacht werden, um den tatsächlichen Zustand der Wirbelsäule zu erfassen. Der optische Eindruck kann durchaus von dem Röntgenbild abweichen !!
Was kann man da noch machen?????
Welche übungen kann ich zuhause machen für mein Rücken.
Was empfehlt ihr mir
Nach der eindeutigen Diagnose kommt der Behandlungsvorschlag und das ist nach meiner Meinung eine stationäre Schroth REHA.
Wie schon mehrfach gesagt, ist der Weg über Dr. Hoffmann der schnellste und einfachste.
Eine andere Möglichkeit ist, einen Arzt zu finden, der so eine REHA über den entsprechenden Antrag befürwortet. Dieser Antrag muss sehr gezielt gestellt werden, damit er erfolgreich ist.
Und dazu gehört nun mal eine konkrete Diagnose!
Wenn Deine Eltern sich querstellen bezüglich Fahrt nach Stuttgart, kannst Du sie entweder doch versuchen, sie zu überzeugen oder Dich in folgende aufwendige Suche in Deiner Region begeben:
1. Röntgen-Ganz-Aufnahme, ist meistens nur in grossen Kliniken im Rahmen einer Wirbelsäulensprechstunde möglich, dazu Überweisung von einem Orthopäden (macht nicht jeder)
2. Während dieser Sprechstunde auf Schroth hinweisen und darauf bestehen
3. Warten, bis der Bericht der Klinik mit der Empfehlung beim überweisenden Orthopäden eingegangen ist
4. Den Orthopäden veranlassen, den Antrag zu stellen. Geht natürlich nur, wenn der das will. Die meisten kennen nur "viel Muskeln aufbauen, ansonsten kann man da eigentlich nichts mehr machen"
5. Evtl. willigen Hausarzt überzeugen und ihn mit konkreten Daten beliefern, er kann auch so einen Antrag stellen, wobei zu fragen ist, wie ernst er als Allgemeinarzt bei so einer speziellen orthopädischen Diagnose genommen wird.
6. Argumente für den Antrag aus dem Forum sammeln, sonst droht Ablehnung oder völlig falsche Klinik.
Alle Erfahrungsberichte dazu zeigen, dass dieser Aufwand in keinem Verhältnis zu einem einmaligen Besuch bei Dr. Hoffmann steht! Wenn es denn in der Region überhaupt erfolgreich ist. Lies Dich dazu mal durch das Forum.
Ich habe befürchtungen das ich später wenn ich älter bin so um die 50-60 das ich dann ein extremen buckel habe.
Dieses Risiko besteht durchaus und es ist möglicherweise nicht nur die optische Komponente, sondern auch Beschwerden, die deutlich zunehmen können!
Also der Titel Deines Threads "Verdacht auf Kyphose" ist nicht richtig, Du hast eine!
Allerdings möchte ich im Neuen Jahr mal damit anfangen, die medizinischen Begriffe richtig zu gebrauchen.
Es gibt nämlich eine natürliche BWS Kyphose und LWS Lordose.
Wenn diese, wie bei Dir verstärkt sind, spricht man von BWS
Hyperkyphose und LWS
Hyperlordose.
Die Therapeuten haben es da einfacher, für sie gibt es den Rundrücken und das Hohlkreuz.
Damit kann man auch in spezielle Fälle gehen, wie z.Bsp, mich

, wo eine Hyperkyphose auch sehr tief fast schon im LWS Bereich liegt. Das ist dann kein Rundrücken mehr, sondern ein Flachrücken mit einer Sitzkyphose.
Alles Klar.
Gruss
Klaus