Ich bin 24 Jahre alt, Studentin und hatte Morbus Scheuermann, der von meinem ***** - Orthopäden damals nicht erkannt wurde. Weder mit 11 noch mit 12 noch mit 14, obwohl schon meiner Mutter mein Rundrücken auffiel. und jetzt bin ich ausgewachsen. Leider.
ich habe schon vor einiger Zeit hier geschrieben, allerdings als Gast. [Lilly.]
Dann hatte ich eine ziemlich stressige Zeit, anschließend Probleme bei der Registrierung - mein Account war angeblich inaktiv oder so, vielleicht lags an meinen Einstellungen.
Naja, jetzt habe ich es es jedenfalls hingekriegt
Bei mir hat sich einiges getan. Habe 20 Schroth - KGs hinter mir, weitere werden folgen. Ich mache jeden Tag meine Übungen und habe auch schon einiges erreicht.
Eine Kur für Bad Sobernheim ist ab dem 20. August geplant.
Allerdings muss sie noch beantragt werden. Ich bin bei der Debeka privat versichert.
Jetzt meine Frage an euch: Welcher Orthopäde kann und wird den Antrag so formulieren, dass er auch genehmigt wird? Mein Orthopäde 1 ist von Schroth nicht so wirklich überzeugt, außerdem nimmt er das mit den Folgeschäden glaube ich nicht so ernst.
Und der 2. meinte bei der Diagnosestellung "ich schreibe da jetzt nichts von skoliotischer Fehlhaltung, sonst nimmt Sie keine Versicherung mehr, und ich schreibe auch nur leichte Hyperkyphose hin." Und dann meinte er noch "muss es denn wirklich Schroth sein? Die Übungen macht man nach 2 Wochen eh nie mehr, besser ist es, Sport zu treiben, das hält man eher durch. Naja, eine Kur würde ich Ihnen trotzdem verschreiben, da lernt man die Übungen besser. "
Das klang halt nicht so, als würde er das schreiben, was für eine Bewilligung nötig ist.
Was wäre, wenn ich zu Doktor Hoffmann ginge? Der wüsste doch sicher, was man schreiben muss. Allerdings ist er dann vielleicht "beleidigt" dass ich nicht nach Salzungen komme?
Ein weiterer Vorteil wäre, dass ich endlich mal so untersucht werde, wie es nötig ist. Sehr viele Angaben zu meiner Kyphose und Skoliose habe ich bisher nicht bekommen. Und ich könnte wegen Korsett fragen. Auch wenn ich mir das noch sehr überlegen würde, aber seine Meinung würde mich interessieren.
Zweite Frage noch: Kann es sein, dass sich eine (leichte) Skoliose verschlimmert, weil sich die Kyphose verbessert? Ich habe das Gefühl, diese eine vorstehende Rippenseite kommt täglich weiter vor.
Angeblich ist meine Skoliose ja nicht behandlungsbedürftig, bzw. es ist nicht mal eine. Darüber sind sich die Leute nicht so einig. Tatsache ist, dass ich einen asymetrischen Brustkorb und einen Rippenbuckel habe. Aber laut einigen Personen ist es keine Skoliose, weil die Wirbel nicht wirklich verdreht sind. Naja, aber egal was es ist, es nervt mich total und es soll sich auf keinen Fall verschlimmern!


