Den Eindruck habe ich nicht so ganz.minimine hat geschrieben:Bei Skoliosepatienten wird ja auch routinemäßig zumindest bei der Erstdiagnose eine seitliche Ganzaufnahme gemacht.
Mag sein, dass ich das anders registriere, weil ich in der Wirbelsäulensprechstunde hier in Hannover andere Erfahrungen gemacht habe. Beim ersten Mal kannte ich das Forum nicht, beim zweiten Mal musste ich massiv eine seitliche Ganz-Aufnahme fordern und deswegen fallen mir die ähnlichen Erfahrungen hier besonders auf.
Es sei denn, Du meinst "es sollte routinemäßig..."
Natürlich sollte es die Mindestvorraussetzung sein, das bemängele ich hier doch auch, zumal bei xtg seitliche Bereiche ausserhalb des Kyphose Scheitel-Bereiches einfach fehlen.Fakt ist doch, dass es die technischen Möglichkeiten dazu gibt und ich bleibe bei meiner Meinung, dass es die absolute Mindestvoraussetzung sein sollte, dass zur Diagnostik eine Ganzaufnahme angefertigt wird.
Technisch ist es bislang aber so gewesen, dass die seitlichen Strukturen beim Röntgen unterschiedliche Dosierungen benötigen, um ein gutes Ergebnis über alle Bereiche zu erzielen. Deshalb wurden da z. Bsp. auch in Bad Salzungen Teilaufnahmen gemacht.
Vor einiger Zeit gab es mal eine Diskussion darüber, warum die seitlichen Aufnahmen bei Dr. Hoffmann trotzdem gut sind. Dr. Steffan hat damals nochmal seine Ansicht mit den Teilaufnahmen geäussert.
Wie das heute ist, weiß ich nicht, ich kann mir nur vorstellen, dass die Digitaltechnik andere Möglichkeiten bietet.
Na das ist in Hannover, einer Großstadt, nach wie vor nur an einer Stelle möglich, dazu braucht man eine Überweisung in die Wirbelsäulensprechstunde. Und die Digitaltechnik ist auch erst seit kurzem dort eingeführt.Kann ja sein, dass es dennoch gute Ärzte gibt, die dennoch diese technischen Möglichkeiten nicht haben, aber es gibt ja auch die Möglichkeiten zu Überweisungen nur zum Röntgen.
Meine seitlichen Ganz-Aufnahmen aus 2005, die von der Assistentin als besondere Herausforderung angesehen wurde und stolz als gut gelungen präsentiert wurden, waren wirklich nur mittelmässig.
Das alles im Annastift, einer Abteilung der Medizinischen Hochschule Hannover. Da erwartet man eigentlich etwas anderes.
Insofern muss man einfach die Möglichkeiten der Röntgenaufnahmen mit der Kompetenz des Arztes koppeln, wenn man von einem Spezialisten auf einer Liste spricht. Und da sind wir uns ja wohl einig, dass Frau Dr. Arntz nicht ohne Anmerkung auf so eine Liste gehört.
Dieses hätte als Bemerkung zu dem Namen in die Liste gehört. Und dann hätte man als Erwachsener auch noch selbst recherchieren müssen, wenn man denn weiß, dass es allein schon organisatorisch andere Wege zwischen der Behandlung von Kindern und Erwachsenen geben kann.J.-Maria hat geschrieben:Ich kenne zufriedene Eltern, deren Kinder dort in Behandlung (in Kooperation mit Behring) sich befinden, zu Kyphose-Erwachsenenversorgung kann ich leider nichts sagen.
Gruss
Klaus


