Hallo Saphira,
Saphira hat geschrieben:Was ich mir noch überlegt habe, ob bei die nicht eine PAO oder die Triple mit kürzerer bzw. vereinfachter Nachbehandlung aufgrund deines RLS besser für dich wäre? Da dürftest du von Anfang an teilbelasten und sitzen und dich im gewissen Rahmen mehr bewegen. Bremen bietet beispielsweise eine solche Triple-Variante mit einfacherer Nachbehandlung an.
Ja, das habe ich mir auch schon überlegt. Daher meine Frage nach den Unterschieden was eine Indikation betrifft.
Allerdings reicht das Maß an Bewegungseinschränkung nach einer PAO sicher auch um die Symptome explodieren zu lassen. Das habe ich nach meiner Patella-Luxation gesehen.
Für meinen Rücken ist ja vor Allem die Zeit an Krücken belastend, also sollte die so kurz wie möglich sein.
Auch wegen der Gefahr, dass ich selbst bei Teilbelastung noch nicht aktiv genug sein kann um das Risiko durch das Gezappel im Griff zu haben.
Insofern muss ich im Grunde so lange wie unbedingte Ruhe erforderlich ist diese irgendwie erreichen. Und wenn es mit einem Gips ist. Und danach muss ich so schnell wie möglich von Null auf Hundert. So würde es vielleicht funktionieren... Und da wäre eine PAO vielleicht geeigneter.
Was ist denn eigentlich an der Triple in Bremen vereinfacht?
Und haben die vereinfachte Triple und die PAO die gleichen Langzeitergebnisse wie die normale Triple?
Zum Neurologen werde ich auf jeden Fall gehen, auch wenn ich da heute ja keinen "Silberstreif am Horizont" gesehen habe als ich die Behandlungsmöglichkeiten nochmal ganz detailliert nachgelesen habe. In
den Strudel aus Medikamenten, Verschlimmerung der Symptome, mehr Medikamente, noch schlimmere Symptome... will ich definitiv nicht geraten! Und nirgends eine Garantie, dass die Symptome nicht von jetzt auf gleich viel schlimmer zurück kommen. Und dann eine neue Medikation einzustellen würde Wochen dauern. Und derweil schaukel ich mir dann fröhlich alles locker...
Bislang bin ich gut damit zurecht gekommen die Symptome weitestgehend zu ignorieren, cool zu bleiben, gar nicht drüber nach zu denken. Dem einfach keine große Bedeutung bei zu messen.
Ich setze mich im Konzert an den Rand um aufstehen zu können... ich hole ne neue Runde Getränke für meine Gäste wenn ich zappelig werde... ich gehe nachts in den Keller und sortiere ne Runde Wäsche wenn ich vor Zappeln nicht schlafen kann. Alles kein großes Problem! Mir darf bloß keiner sagen ich soll still liegen!
Drei neue Sachen habe ich heute erfahren:
-Zum Einen liegt das Risiko der Augmentation, also der plötzlichen Verschlimmerung der Symptome durch Medikamente, bei
60%( das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...)!
-Zum Anderen ist jenseits des 50. Lebensjahres eine Verschlimmerung der Symptome zu erwarten! (Also nix warten auf die TEP!)
-Und dann war auch sehr interessant, dass alleine die Bemühung die Symptome zu unterdrücken zur Verschlimmerung führt. Das erklärt vielleicht auch, warum ich mit meiner Methode die Symptome zu akzeptieren ohne mich verrückt machen zu lassen, so gut fahre. Die zwangsläufig zu erwartende Angst vor den RLS-Symptomen nach der OP wird also fatale Folgen haben.
All das bestärkt mich darin
nicht auf eine TEP zu warten,
keine Medikamente zu nehmen und auf meien Bauch zu hören.
So, das war wieder mein Wort zum Sonntag...

... blablabla... sorry...
Geschwätzige Grüße,
Gaby