Hallo ins Rund,
ich bin neu hier, weibl. 49 Jahre alt. ich brauche Hilfe, wo ich einen guten Diagnostiker finde. Meine Fragen nach einem vernünftigen Orthopäden hier in der Gegend (Umkreis Anklam, PLZ 17xxx) konnte mir bisher keiner beantworten. Bin langsam richtig sauer, weil mich scheinbar kein Arzt ernst nimmt. Der Orthopäde hier schaut immer nur genau das an, was auf der Überweisung steht.
Außerdem will es jetzt auch noch einmal mit Beantragung eienr Erwerbsminderungsrente wagen. Da mein Krankheitsbild durch die Begleitumstände etwas wirr ist, bzw. sich da Einiges vielleicht überlagert, wäre ich dankbar für Tipps, wo ich vielleicht eine fachübergreifende Diagnose bekommen kann, bzw. welche Orthopäde sich da vielleicht hineindenken würde. Das ist die Geschichte:
Im Jahre 2003 wurde zufällig bei Untersuchungen zu meinem Lymphdrüsenkrebs, die Diagnose "juvenile Aufbaustörung (Morbus Scheuermann)" gemacht. Ich wollte eigentlich nur wissen, woher die rasenden Schmerzen in der Hüfte und die gerade noch erträglichen Schmerzen im LW Bereich kommen.
Es wurde dann eine Kernspintomographie LWS gemacht und heraus kam außer der o.g. Diagnose noch eine Schmorlsche Grundplattenimpression L4 mit erheblichem Knochenödem und eine flache linkskonvexe Fehlhaltung. Bei einem MRT wurde noch ein kleiner Tumor in einem der Wirbel gefunden, der sich aber bei Kontrolle nach einem halben Jahr nicht verändert hatte. Ich neige zu Bindegewebsknubbeln, wird wohl so einer sein.
Durch das Einsetzen eines Ports für die Chemo rechts begann ich immer mehr, die linke Schulter hochzuziehen und die rechte nach vorne zu schieben (Schonhaltung).
Der Orthopäde hier malte mir auf, was es mit einer Grundplattenimpression auf sich hat, aber mehr ist nicht passiert. Für die Schmerzen in der rechten Hüfte und in dne Schultergelenken wurde kein Grund gefunden. Man sagte mir, durch die Chemo würde die Gelenkschleimhäute austrocknen, das gäbe sich wieder.
Ein Gutachter wg. Erwerbsminderungsrente meinte, ich hätte eine somatische Störung, ansonsten fehle mir nichts und ich sei einfach ein Simulant, quasi. ich hatte eine Mordsdepression und bin der Sache nicht nachgegangen. Ja, so war es halt, Schmerzen hatte ich sowieso überall, da kam es auf ein paar mehr auch nicht an. Klingt jetzt komisch, ich weiß.
Vor 2 Jahren wurde eine beginnende Osteoporose festgestellt, weil ich mal wieder mit meinen diffusen Hüft- und LWS-Beschwerden genervt hatte. Ich sollte dann halt Kalzium und Vitamin D nehmen, mehr könne man nicht machen und sowas käme halt mit dem Alter. Ich hatte zuvor schon eine Zeitlang mal Einlagen im Schuh getragen, weil es hieß, mein eines Bein sei länger als das andere, dann hieß es, das käme von der leichten Wirbelsäulenverkrümmung.
Inzwischen habe ich große Probleme, einigermaßen gerade zu stehen, also ein leichter Buckel. Dafür gab es dann Krankengymnastik, die Therapeutin erzählte mir was von Morbus Bechterew.
Nun drängt es mich aber doch, denn ich habe nun auch noch eine OP wg. Brustkrebs hinter mir und ständig Lymphstauungen in Arm und Brust. manchmal bekomme ich schlecht Luft, weil auch mein Brustkorb so verspannt ist.
Bestrahlungen im Bereich des Brustkorbs bei beiden Krebserkrankungen waren auch nicht so hilfreich für die Knochen, denke ich. Die Hüfte muckt auch wieder und die LWS, weil ich durch die Lymphstauungen auch nicht Alles richtig bewegen kann. Außerdem bekomme ich Östrogenstopper, was für die Osteoporose nicht so klasse ist, aber ein Test soll erst wieder im Sommer gemacht werden.
Ich habe versucht, mich im Forum zurechtzufinden, aber es ist alles ein wenig viel auf einmal. Immerhin habe ich jetzt kapiert, dass diese ganze WS-Geschichte miteinander in Zusammenhang steht. Vielleicht kamen daher auch die Knieprobleme, nach Glättung des Meniskus bei einer Athroskopie wurde das aber besser. Allerdings hatte ich dann fast 2 Jahre Muskelkrämpfe in dem Bein (Orthopäde: "Nehmen Sie Magnesium").
Bitte entschuldigt, wenn das hier so durcheinander geht, was ich schreibe, aber ich bin im Moment selbst ziemlich durcheinander und habe, ehrlich gesagt, auch ein wenig Angst vor Ärzten, dieser Gutachter war ein total gemeiner Typ.
Bin jetzt schon für eure Hilfe dankbar, egal welcher Art und wenn ich zu einem Thema hätte im Forum lesen können, entschuldigt bitte, dass ich damit etwas überfordert bin. Wenn es da etwas gibt, ein einfacher Hinweis genügt mir!
Liebe Grüße
Nigrica
Morbus Scheuermann, Schmerzen nach Chemo - wo Diagnostik?
- mamaratlos
- Profi

- Beiträge: 1131
- Registriert: Mo, 22.09.2008 - 17:35
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: TOCHTER - Throrakolumbalskoliose
im Korsi -24,7° thorakal ,darüber links konvex 1-2 von 32° darunter 21,5 nach copp
SOHN - Kyphose/Skoliose
Kyphosewinkel 30°
BWK9-LKW 2
Skoliose 7° - Therapie: TOCHTER:
2008 Reha in Bad Kösen
2009 Korsi von CCtech Herr Nahr
durchgegehnd kg nach Schroth(auserhalb des Regelfalls)
SOHN: kg nach Schroth, März/April Sobi 2011 - Wohnort: Duisburg
Hallo Nigrica,
wurde dein Blut denn schonmal auf Morbus Bechterew untersucht? Das wäre das erste was ich an deiner Stelle jetzt machen lassen würde.
Da wird im ersten Schritt geguckt ob du eine Entzündung im Körper hast. Bestimmt wird dabei die Konzentration des C-reaktiven Proteins. Das kann man bestimmt auch beim Hausarzt machen lassen.
Gruß
Björn
wurde dein Blut denn schonmal auf Morbus Bechterew untersucht? Das wäre das erste was ich an deiner Stelle jetzt machen lassen würde.
Da wird im ersten Schritt geguckt ob du eine Entzündung im Körper hast. Bestimmt wird dabei die Konzentration des C-reaktiven Proteins. Das kann man bestimmt auch beim Hausarzt machen lassen.
Gruß
Björn
