Was bedeutet dies nun genau? Rezept mit Fachbegriffen
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Iris.
Was bedeutet dies nun genau? Rezept mit Fachbegriffen
Hallo,
nach immer wieder kehrenden Schmerzen vorallem im Schulterbereich bin ich heute zum Arzt, er sagte auch etwas von Scheuermann.
Nach Röntgen erhielt ich ein Rezept zur Krankengymastik,aber was heisst das im einzelnen alles?
fixierte kyphose bws und
muskuläre dysbalance nuchal
protraktionshaltung hws und kopf
Kann mir das jemand erklären?Wäre super.
Grüsse Iris
nach immer wieder kehrenden Schmerzen vorallem im Schulterbereich bin ich heute zum Arzt, er sagte auch etwas von Scheuermann.
Nach Röntgen erhielt ich ein Rezept zur Krankengymastik,aber was heisst das im einzelnen alles?
fixierte kyphose bws und
muskuläre dysbalance nuchal
protraktionshaltung hws und kopf
Kann mir das jemand erklären?Wäre super.
Grüsse Iris
- seemannskiste
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Re: Ws bedeutet dies nun genau
Gast hat geschrieben:Hallo,
nach immer wieder kehrenden Schmerzen vorallem im Schulterbereich bin ich heute zum Arzt, er sagte auch etwas von Scheuermann.
Nach Röntgen erhielt ich ein Rezept zur Krankengymastik,aber was heisst das im einzelnen alles?
fixierte kyphose bws und
muskuläre dysbalance nuchal
protraktionshaltung hws und kopf
Kann mir das jemand erklären?Wäre super.
Grüsse Iris
kyphose bedeute eine krümmung der brustwirbelsäule nach vorne ( hat der arzt was von gradzahl gelabert ? ) fixiert heißt wie schon das wort sagt fixiert. die wirbelsäule hat sich in diesem abschnitt natürlich versteift ( eine art schutzfunktion ) die wirbel die in der fixierten gegend liegen bewegen sich nicht mehr.
an dieser kyphose kann man mit korsett & kg nichts mehr rütteln.
aber es soll ärzte geben die eine kyphose als fixiert bezeichnen, diese aber nicht fixiert ist.
wenn natürlich mehrere gute ärzte sagen fixiert, dann kann man auch davon ausgehen das es stimmt.
muskuläre dysbalance nuchal
nuchal müsste nacken heißen, dysbalance = muskulatur ist nicht ausgeglichen
protraktionshaltung hws und kopf
müsste halswirbelsäule neigt sich „zum kinn“ bedeuten
beste grüße dave
Umwege im Leben erweitern die Ortskenntnis.
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Iris.
Hallo,
vielen Dank für deine Antwort.
Mein Arzt ist nämlich erst einmal in den Urlaub gefahren
Er sagte aber gestern auch etwas von einer Versteifung an der man nichts mehr machen kann, allerdings hat er nicht von Gradzahlen bisher geredet.
Das nächste Problem ist wohl das mein Halswirbel sehr lang ist, das führt wohl dazu das ich den Kopf noch mehr nach vorne neige wie sowieso schon.
Das andere kommt von der Überlastung (behinderten Sohn) und deswegen soll ich KG machen. Allerdings habe ich eine Freundin die Feldenkrais macht, wäre das auch gut?
Grüsse Iris
vielen Dank für deine Antwort.
Kannst du mir erklären was dies für mich bedeutet zukünftig und welche Risiken?fixiert heißt wie schon das wort sagt fixiert. die wirbelsäule hat sich in diesem abschnitt natürlich versteift ( eine art schutzfunktion ) die wirbel die in der fixierten gegend liegen bewegen sich nicht mehr.
Mein Arzt ist nämlich erst einmal in den Urlaub gefahren
Er sagte aber gestern auch etwas von einer Versteifung an der man nichts mehr machen kann, allerdings hat er nicht von Gradzahlen bisher geredet.
Das nächste Problem ist wohl das mein Halswirbel sehr lang ist, das führt wohl dazu das ich den Kopf noch mehr nach vorne neige wie sowieso schon.
Das andere kommt von der Überlastung (behinderten Sohn) und deswegen soll ich KG machen. Allerdings habe ich eine Freundin die Feldenkrais macht, wäre das auch gut?
Grüsse Iris
- Toni
- Profi

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- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
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- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Iris, willkommen im Kreis der "bescheuerten" (Scheuermann)-Wirbelsäulen!
Bei uns Scheuermann-Kyphosen ist der Zwischenraum (Bandscheibe, bestehend aus knorpeligem Faserring und galertigem Kern) verschlissen, zermürbt und verschmälert. Das führt zusammen mit den typischen Keilwirbeln in diesem Berich dazu daß sich auf der Innenseite (ventral) die Wirbelkörper fast berühren. Das führt zu lokalen Entzündungen die wiederum zu einer Art vernöchernder Spangen von Wirbelkörper zu WK führen KÖNNEN!
Bei mir steht in mehreren Befunden/Gutachten schon vor 15 Jahren: Fixierte Kyphose. Ein Arzt sagte mal: "Seien sie doch froh, daß sie noch solche Schmerzen haben, solange ist ihre BWS noch nicht fixiert. Und wenn es nicht mehr weh tut dann haben sie zwar einen festen, starren Buckel, aber dafür keine Schmerzen mehr. Die Übergangsphase zu dieser Vernöcherung ist sehr schmerzhaft!"
Na toll!
Damit konnnte und wollte ich mich nicht abfinden.
Um zu prüfen ob eine Kyphose tatsächlich fixiert ist, oder ob ses sich die Doktores nur einfach machen, muss eine vermessung der restbeweglichkeit der Wirbelsäule stattfinden. Diese Vermessung ist nach SCHOBER und OTT standartisiert und gehört in jeden sorgfältigen Befund!
Wurde das bei Dir gemacht?
Den Verknöcherungszustand kann man am scharfen Röntgenbild sogar als Laie erkennen. Hast Du Deine Röbis?
Infolge der BWS-Kyphose (Rundrücken) kommt es in der HWS zu einer Hyperlordose und oft auch in der LWS zu einem zu starken Hohlkreuz.
Die darunter und darüber liegenden Wirbelsäulenabschnitte versuchen die BWS Verkrümmung zu kompensieren und verkrümmen sich dadurch auch in die jeweiligen Gegenrichtungen
Dadurch kommt der ganze Körper in einen "Teufelskreis" von Fehlstatik > Verspannung> Verkrampfung > Muskelüberlastung > Verkürzung einiger Bereiche-Überdehnung anderer Gruppen, Schmerzen> Schmerzgedächtnis> Schonhaltung> Bewegungsmangel > Noch mehr Fehlstatik...usw... und der Teufelskreis schliest sich und schaukelt sich auf.
Du musst den teufelskreis durchbrechen mit den effektivsten und für Deine Situation geeignetsten Therapien.
Mir brachte ein Korsett von Rahmouni und eine Reha in Bad Salzungen eine echte Erlösung und eine nie für möglich gehaltene begradigung der angeblich "fixierten" Kyphose.
Andere hatte nich so viel Glück, siehe auch die Beiträge von Lurchi/Petra bei der Korsett und Schroth leider zu spät kam und die deshalb operiert werden musste.
Du brauchst zuerst mal überhaupt eine sorgfältige Diagnose. Den Cobb-Winkel von Kyphose und HWS/LWS Hyperlordose, die Vermessung nach SchoberOtt, die Auswertung eines Ganz-WS Röntgenbildes.
Du solltest auch keine 0-8-15 KG machen sondern gezielt eine SCHROTH Therapie suchen! Wer das bei Dir in der Nähe macht erfährst Du von der Tel Nr. in Bad Sobernheim in unseren Links.
Ansonsten findest Du in diesem älteren Tread von mir viele Tricks gegen die Scheuermann-Schmerzen: Lies das mal bitte:
http://skoliose-info-forum.de/viewtopic ... 0363#10363
wenn Du noch Fragen hast, wir helfen Dir gerne!
Scheuermann-kollegiale Grüße
Toni
Das mit der Versteifung ist eine etwas undurchsichtige seltsame Sache.Anonymous hat geschrieben:Hallo,
vielen Dank für deine Antwort.Kannst du mir erklären was dies für mich bedeutet zukünftig und welche Risiken?fixiert heißt wie schon das wort sagt fixiert. die wirbelsäule hat sich in diesem abschnitt natürlich versteift ( eine art schutzfunktion ) die wirbel die in der fixierten gegend liegen bewegen sich nicht mehr.
Mein Arzt ist nämlich erst einmal in den Urlaub gefahren![]()
Er sagte aber gestern auch etwas von einer Versteifung an der man nichts mehr machen kann, allerdings hat er nicht von Gradzahlen bisher geredet.
Das nächste Problem ist wohl das mein Halswirbel sehr lang ist, das führt wohl dazu das ich den Kopf noch mehr nach vorne neige wie sowieso schon.
Das andere kommt von der Überlastung (behinderten Sohn) und deswegen soll ich KG machen. Allerdings habe ich eine Freundin die Feldenkrais macht, wäre das auch gut?
Grüsse Iris
Bei uns Scheuermann-Kyphosen ist der Zwischenraum (Bandscheibe, bestehend aus knorpeligem Faserring und galertigem Kern) verschlissen, zermürbt und verschmälert. Das führt zusammen mit den typischen Keilwirbeln in diesem Berich dazu daß sich auf der Innenseite (ventral) die Wirbelkörper fast berühren. Das führt zu lokalen Entzündungen die wiederum zu einer Art vernöchernder Spangen von Wirbelkörper zu WK führen KÖNNEN!
Bei mir steht in mehreren Befunden/Gutachten schon vor 15 Jahren: Fixierte Kyphose. Ein Arzt sagte mal: "Seien sie doch froh, daß sie noch solche Schmerzen haben, solange ist ihre BWS noch nicht fixiert. Und wenn es nicht mehr weh tut dann haben sie zwar einen festen, starren Buckel, aber dafür keine Schmerzen mehr. Die Übergangsphase zu dieser Vernöcherung ist sehr schmerzhaft!"
Na toll!
Damit konnnte und wollte ich mich nicht abfinden.
Um zu prüfen ob eine Kyphose tatsächlich fixiert ist, oder ob ses sich die Doktores nur einfach machen, muss eine vermessung der restbeweglichkeit der Wirbelsäule stattfinden. Diese Vermessung ist nach SCHOBER und OTT standartisiert und gehört in jeden sorgfältigen Befund!
Wurde das bei Dir gemacht?
Den Verknöcherungszustand kann man am scharfen Röntgenbild sogar als Laie erkennen. Hast Du Deine Röbis?
Infolge der BWS-Kyphose (Rundrücken) kommt es in der HWS zu einer Hyperlordose und oft auch in der LWS zu einem zu starken Hohlkreuz.
Die darunter und darüber liegenden Wirbelsäulenabschnitte versuchen die BWS Verkrümmung zu kompensieren und verkrümmen sich dadurch auch in die jeweiligen Gegenrichtungen
Dadurch kommt der ganze Körper in einen "Teufelskreis" von Fehlstatik > Verspannung> Verkrampfung > Muskelüberlastung > Verkürzung einiger Bereiche-Überdehnung anderer Gruppen, Schmerzen> Schmerzgedächtnis> Schonhaltung> Bewegungsmangel > Noch mehr Fehlstatik...usw... und der Teufelskreis schliest sich und schaukelt sich auf.
Du musst den teufelskreis durchbrechen mit den effektivsten und für Deine Situation geeignetsten Therapien.
Mir brachte ein Korsett von Rahmouni und eine Reha in Bad Salzungen eine echte Erlösung und eine nie für möglich gehaltene begradigung der angeblich "fixierten" Kyphose.
Andere hatte nich so viel Glück, siehe auch die Beiträge von Lurchi/Petra bei der Korsett und Schroth leider zu spät kam und die deshalb operiert werden musste.
Du brauchst zuerst mal überhaupt eine sorgfältige Diagnose. Den Cobb-Winkel von Kyphose und HWS/LWS Hyperlordose, die Vermessung nach SchoberOtt, die Auswertung eines Ganz-WS Röntgenbildes.
Du solltest auch keine 0-8-15 KG machen sondern gezielt eine SCHROTH Therapie suchen! Wer das bei Dir in der Nähe macht erfährst Du von der Tel Nr. in Bad Sobernheim in unseren Links.
Ansonsten findest Du in diesem älteren Tread von mir viele Tricks gegen die Scheuermann-Schmerzen: Lies das mal bitte:
http://skoliose-info-forum.de/viewtopic ... 0363#10363
wenn Du noch Fragen hast, wir helfen Dir gerne!
Scheuermann-kollegiale Grüße
Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
Wie Toni schon geschrieben hat, hilft wirklich nur KG nach K. Schroth. Alles andere kannst du vergessen bzw. ergänzend machen.Anonymous hat geschrieben:Das andere kommt von der Überlastung (behinderten Sohn) und deswegen soll ich KG machen. Allerdings habe ich eine Freundin die Feldenkrais macht, wäre das auch gut?
Ich mach auch ab und zu Feldenkrais. Bin aber nicht von der Methode überzeugt. Irgendwie ist mir das alles zu langsam und ich denk dabei immer, dass Schroth viel effektiver ist. Vor allem sind manche Feldenkrais-Übungen kontraproduktiv und führen zur Mobilisierung von WS-Abschnitten, die eigentlich stabilisiert werden sollten.
Lern lieber erst vernünftig Schroth und dann kannst du dir die dazu passenden Feldenkrais-Lektionen rauspicken.
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Iris
Hallo Toni,
ganz vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Also ich hoffe das ich bei dem Orthopäden wo ich bin gut aufgehoben bin und er betreut wohl auch eine Handballmannschaft.
Meine Röntgenbilder liegen noch in der Praxis,die kann ich mir ja holen. Zur Zeit beantrage ich eine Rhea (www.flachsheide.de) da könnte ich die Diagnose ja noch einmal überprüfen lassen.
Also gestern hat er folgendes getan (mir war aber schon klar das bei mir nicht mehr einfach nur eine Spritze helfen wird):
Ich musste verscheidene Haltungen einnehmen und er hat Schlüsselwörter seiner Arzthelferin durch gesagt,danach hat er mir den Verdacht mit Scheuermann erklärt und gesagt er müsse Röntgenbilder haben um genaueres sagen zu können.
Es wurd dann 2 Bilder im stehen aufgenommen (Halswirbel und Brusthöhe) das gleich wurde seitlich im sitzen noch einmal getätigt.
Danach erklärt er mir dann das der Brustwirbel wir befürchtet steif sei, mein Halswirbel länger sei wie normal und das mir mit KG auch Entlastung entstehen kann. Das man den Wirbel nicht mehr "reparieren" kann, aber durch Übungen weitere Fehlhaltungen verhindern kann.Er hat mir noch sehr nahe gelegt das ich meinen Sohn möglichst nicht mehr trage (was trotz Behinderung von ihm möglich ist,da er keine Körperbehinderung hat).
Nun werde ich deine Links mal nachlesen und versuchen weiter zu verstehen.
Grüsse Iris
ganz vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Also ich hoffe das ich bei dem Orthopäden wo ich bin gut aufgehoben bin und er betreut wohl auch eine Handballmannschaft.
Meine Röntgenbilder liegen noch in der Praxis,die kann ich mir ja holen. Zur Zeit beantrage ich eine Rhea (www.flachsheide.de) da könnte ich die Diagnose ja noch einmal überprüfen lassen.
Also gestern hat er folgendes getan (mir war aber schon klar das bei mir nicht mehr einfach nur eine Spritze helfen wird):
Ich musste verscheidene Haltungen einnehmen und er hat Schlüsselwörter seiner Arzthelferin durch gesagt,danach hat er mir den Verdacht mit Scheuermann erklärt und gesagt er müsse Röntgenbilder haben um genaueres sagen zu können.
Es wurd dann 2 Bilder im stehen aufgenommen (Halswirbel und Brusthöhe) das gleich wurde seitlich im sitzen noch einmal getätigt.
Danach erklärt er mir dann das der Brustwirbel wir befürchtet steif sei, mein Halswirbel länger sei wie normal und das mir mit KG auch Entlastung entstehen kann. Das man den Wirbel nicht mehr "reparieren" kann, aber durch Übungen weitere Fehlhaltungen verhindern kann.Er hat mir noch sehr nahe gelegt das ich meinen Sohn möglichst nicht mehr trage (was trotz Behinderung von ihm möglich ist,da er keine Körperbehinderung hat).
Nun werde ich deine Links mal nachlesen und versuchen weiter zu verstehen.
Grüsse Iris
- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Das ist leider GAR KEIN Qualitätsmerkmal. Im gegenteil! da ist er sicher gut in Kniegelenksproblemen und Kreuzbandverletzungen, aber Wirbelsäule ist schon ein Spezialthema wo es in Deuschland nur eine Handvoll kompetenter Orthopäden gibt!Iris hat geschrieben:Hallo Toni,
ganz vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Also ich hoffe das ich bei dem Orthopäden wo ich bin gut aufgehoben bin und er betreut wohl auch eine Handballmannschaft.
Das ist doch eine psychosomatische Klinik! Da haben sie sicher KEINE Schroth-Therapeutin und keinen WS-Kompetenten Orthopäden. Bin mir nicht sicher ob Du da richtig bist es sei denn es würde eine noch gravierendere psychosomatische erkrankung bei Dir vorliegen, gegen die deine WS Probleme völlig in den Hintergrund treten müssen.Iris hat geschrieben:Meine Röntgenbilder liegen noch in der Praxis,die kann ich mir ja holen. Zur Zeit beantrage ich eine Rhea (www.flachsheide.de) da könnte ich die Diagnose ja noch einmal überprüfen lassen.
Das habe ich befürchtet! 4 Einzelbilder Statt WS Ganzaufnahme! Damit alleinschon ist es der Beweis daß der Orthopäde KEIN WS-Spezialist sein kann. Solche Stückaufnahmen können nicht vermessen werden und eine ganzheitliche Beurteilung der gesamen Körperstatik ist auch nicht möglich. Die Überschneidungsbereiche bekommen bei dieser Methode die doppelte Strahlenbelastung. SCHADE!Iris hat geschrieben: Also gestern hat er folgendes getan (mir war aber schon klar das bei mir nicht mehr einfach nur eine Spritze helfen wird):
Ich musste verscheidene Haltungen einnehmen und er hat Schlüsselwörter seiner Arzthelferin durch gesagt,danach hat er mir den Verdacht mit Scheuermann erklärt und gesagt er müsse Röntgenbilder haben um genaueres sagen zu können.
Es wurd dann 2 Bilder im stehen aufgenommen (Halswirbel und Brusthöhe) das gleich wurde seitlich im sitzen noch einmal getätigt.
Hat er Dir bestimmte Übungen genannt?Iris hat geschrieben: Danach erklärt er mir dann das der Brustwirbel wir befürchtet steif sei, mein Halswirbel länger sei wie normal und das mir mit KG auch Entlastung entstehen kann. Das man den Wirbel nicht mehr "reparieren" kann, aber durch Übungen weitere Fehlhaltungen verhindern kann.
Es sollten wirklich SCHROTH Übungen sein!
Das mit dem fixiert glaube ich einfach nicht mehr. Das ist erst der fall wenn es durch "Spangenbildung" verknöchert!
Lies mal erst.Iris hat geschrieben:Er hat mir noch sehr nahe gelegt das ich meinen Sohn möglichst nicht mehr trage (was trotz Behinderung von ihm möglich ist,da er keine Körperbehinderung hat).
Nun werde ich deine Links mal nachlesen und versuchen weiter zu verstehen.
Grüsse Iris
Dann sehen wir weiter!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
