danke euch schon mal für die schnellen Antworten:-)
zunächst möchte ich euch von meinem echt unschönen Tag erzählen. Heute morgen habe ich das Medikament, welches mir von Dr. Richthofen verordnet wurde abgeholt. Dieses heißt Myditin. Das sollte mir bei der Entspannung meiner Muskeln und Verkürzungen helfen und schmerzen reduzieren. Eine Tablette morgens meine die Dame in der Apotheke. Also gesagt getan, habe ich beim Frühstück die erste genommen. Tja eine halbe Stunde später bin ich aufgestanden und hatte kein Gefühl mehr in den Muskeln und konnte nicht mal mehr eine nummer in mein Handy tippen. Meine Beine sind weggesackt und mir wurde schwarz vor Augen. Gerade noch bei meiner Nachbarin im Haus unten angekommen war’s dann vorbei, bin einfach weggekippt. Der Rettungswagen hat mich dann ins Krankenhaus gebracht und dort liege ich jetzt erstmal. Nach mehreren Infusionen bin ich wieder so einigermaßen stabil und das Medikament hat nachgelassen. Also jetzt weiß ich, das Mittel wird mich wohl nicht weiter begleiten. Ich hatte wohl alle Nebenwirkungen zusammen. Also das Medikament soll ja Muskeln entspannen, aber das war danit wohl nicht gemeint.
Das gut an der Sache ist, eventuell kann man hier direkt mein mrt machen, sodass ich das in einem erledigen kann und man mir eventuell auch als Medikament eine Alternative vorschlagen kann. Als ich mir im Beipackzettel nochmals alles durchgelesen habe, stand dort ausdrücklich bei ersteinnahme sollte möglichst eine Aufsicht dabei sein. Das hätte sie mir vielleicht sagen sollen, weil wöre ich heute nicht direkt aus der Türe raus, hätte es so schnell wohl niemand mitbekommen.
Aber das war auf jeden Fall meine Erfahrung für den ersten Schritt
Eric: du machst mir Hoffnung und Motivation für mein Korsett:-)
Klaus: Dann sind wir wohl so wie es aussieht in einem ähnlichen Boot.
Kannst du mir das mit dem „fixiert“ eventuell nochmal erklären, weil ich mir auch nicht sicher bin ob sie genau das Wort verwendet hat oder ein anderes, das war nämlich eher so beiläufig um mir Mut zu machen. Mich irritieren diese Begriffe immer so, weil klar ist ja, dass ich durch die Abflachung und eben die leichten keilwirbel definitiv eine Änderung der knöchernen Struktur habe, also das es nicht einfach eine fehlhaltung ist. Natürlich kommt diese durch die Verkürzungen der Muskeln dazu, aber dann wäre die Situation der Wirbelsäule ja dennoch fixiert, da es ja ein strukturelles Problem ist, welches ich ja schon seit Kindheit, früher Jugend habe. Oder spricht man von einer fixierten kyphose nur, wenn sich bereits knochenspangen gebildet haben?
Weil ich denke eine komplette Aufrichtung wäre ja nur möglich bei einer fehlhaltung, nicht Fehlstellung (die bei mir ja dennoch irgendwie vorliegen muss, gerade wegen der leichten keilwirbel und abgeflachten bws und steilstellung hws).
Die andere Frage wäre bezüglich der HWS, wenn diese steilgestellt ist, bedeutet das, man neigt eher zum sogenannten vorgestreckten Gaierhals? Weil insgesamt sieht man das bei mir zumindest äußerlich nicht so richtig.
Wegen dem Thema Sport, bis zur Reha wird es wohl noch etwas dauern. Gibt es Möglichkeiten hier nun trotzdem was zu machen, weil ich möchte auch nicht ganz tatenlos sein, auch grade wenn dann das Korsett da ist, damit ich nicht darin Muskeln abbaue. Also kann ich auch bis dahin als Übergang zuhause Brustmuskeln und beinrückseiten, Hüfte und so dehnen und Yoga machen? Und zumindest Beine, Bauch mit Pilatis trainieren und anschließenden dehnen. Oder ist das auch eher schlecht und ich sollte bis zur Reha mal nicht so viel machen ? Natürlich will ich nicht in die Struktur noch weiter reinarbeiten, aber der Körper besteht ja auch noch aus anderen Muskel , die ich auch nicht jetzt komplett vernachlässigen will. Ich gehe auch noch regelmäßig zur Schroth Therapie und lerne dort ein paar kleine Übungen, die ich zuhause mache.
Zu dem Thema gibt es einfach zu viel. Ich hoffe nicht schon eure nerven zu überstrapazieren
Grüße an euch
Jessie




