Geradehalter oder Kyphose-Korsett - Wien

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korsettuli
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Re: Geradehalter oder Kyphose-Korsett - Wien

Beitrag von korsettuli » Fr, 31.07.2020 - 22:13

Hallo, ich bin 67 Jahre und trage mein Rahmouni-Korsett seit gut 2 Jahren. Ein richtiges Korsett, oder besser gesagt eine Rumpforthese in Schalenbauweise halte ich für wirksamer als Geradehalter oder textile Stützmieder. Ein reines Stützkorsett ist m.E. auch nicht genug. Die Fehlhaltung bzw. Fehlstellung wird nur stabilisiert und festgeschrieben. Fehlhaltungen können auch an der Entstehung der Schmerzen beteiligt sein. Daher meine ich, dass ein Korsett möglichst auch korrigierend sein sollte. Meins ist auch ein korrigierendes Kyphosekorsett.
Eigentlich ist es ein Problem mit der Krankenversicherung, die meint, dass ein nur stützendes Korsett auch nur weniger kosten darf.
Gruß aus dem Rheinland.
Korsettuli

Cargnelli
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Re: Geradehalter oder Kyphose-Korsett

Beitrag von Cargnelli » Sa, 01.08.2020 - 01:24

Klaus hat geschrieben:
Fr, 31.07.2020 - 13:39
Luca hat geschrieben:Aber ohne Extension auch keine gescheite Korrektur.
ich hatte nur schnell geguckt und diese Orthese gesehen, die ja im Namen und in der Indikation speziell die Extension hat. Aber beim genauen Hingucken gibt es noch weitere SBrace Korsetts, die bei sagittalen Fehlstellungen in Frage kommen.

Hallo Martin,

noch eine organisatorische Anmerkung.
Die Direkt-Links, die Du gesetzt hast, verweisen auf kommerzielle Firmen, was wir hier im Forum nicht so gern sehen. Insbesondere die "Skoliose at" Seite lässt eher vermuten, dass es sich hier um eine nicht kommerzielle Hilfeseite handeln könnte. Nun ist die Versorgung in Österreich schwierig und wir sind deshalb sehr auf entsprechende Tipps angewiesen.
Deshalb werde ich die Direkt-Links zeitnah entschärfen und mit Stichwort zur eigenen Suche versehen.
Ferner werde ich, Dein Einverständnis vorrausgesetzt, Deinen Thread Titel mit "Wien" ergänzen, damit Österreicher diesen Thread besser finden und evtl. mitdiskutieren können
vielen herzlichen Dank!
Klaus hat geschrieben:
Fr, 31.07.2020 - 13:39

Grundsätzlich ist es so, dass bei genügend positiven Erfahrungen entsprechende Ärzte und OT's in der Liste aufgenommen werden und auch einen Direkt-Link erhalten können. Das gilt auch für den Fall, dass es einen überzeugenden Bericht gibt, der zum Testen (ganz hinten in der Liste) führen kann. Insbesondere dort, wo es keine ausreichende Versorgung gibt.
Ich werde berichten
Klaus hat geschrieben:
Fr, 31.07.2020 - 13:39
Bei den Schroth Therapeuten gibt es andere Wege, in Deutschland über die Hotline in Bad Soberheim oder das Telefonbuch. In Österreich hatte hatte ich mal eine Internetsuche gemacht und festgestellt, dass es auch landesweit Therapeuten gibt.

Grundsätzlich sollte hier die eigene Recherche durchgeführt werden, die auch folgendes enthalten sollte
1. Wieviel Erwachsene Patienten werden behandelt und speziell bei Dir
2. Wieviel Hyperkyphose Patienten gibt es davon

Gruß
Klaus
Am Donnerstag bin ich bei der Orthomanufaktur, die mir jetzt schon von zwei Therapeutinnen unabhängig voneinander vorgeschlagen wurde.

Liebe Grüße,
Martin

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Re: Geradehalter oder Kyphose-Korsett - Wien

Beitrag von Cargnelli » Sa, 01.08.2020 - 01:44

korsettuli hat geschrieben:
Fr, 31.07.2020 - 22:13
Hallo, ich bin 67 Jahre und trage mein Rahmouni-Korsett seit gut 2 Jahren. Ein richtiges Korsett, oder besser gesagt eine Rumpforthese in Schalenbauweise halte ich für wirksamer als Geradehalter oder textile Stützmieder. Ein reines Stützkorsett ist m.E. auch nicht genug. Die Fehlhaltung bzw. Fehlstellung wird nur stabilisiert und festgeschrieben. Fehlhaltungen können auch an der Entstehung der Schmerzen beteiligt sein. Daher meine ich, dass ein Korsett möglichst auch korrigierend sein sollte. Meins ist auch ein korrigierendes Kyphosekorsett.
Eigentlich ist es ein Problem mit der Krankenversicherung, die meint, dass ein nur stützendes Korsett auch nur weniger kosten darf.
Gruß aus dem Rheinland.
Korsettuli
Vielen Dank für die Hinweise - also werde ich auch um ein korrigierendes Korsett ersuchen

Liebe Grüße,
Martin

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Re: Geradehalter oder Kyphose-Korsett - Wien

Beitrag von Klaus » Sa, 01.08.2020 - 11:44

Hallo korsettuli,
Eigentlich ist es ein Problem mit der Krankenversicherung, die meint, dass ein nur stützendes Korsett auch nur weniger kosten darf.
Na ja, hier geht es um die Versorgung in Österreich, die nach den bisherigen Berichten leider anders ist, als in Deutschland. Es sind wohl mehr private Mittel erforderlich.

Hallo Martin,
...also werde ich auch um ein korrigierendes Korsett ersuchen
Wie sieht das denn aktuell mit der Krankenversicherung in Österreich aus? Würden die so etwas bezahlen oder ist ein Teil sowieso selbst zu bezahlen. Belastet das den Arzt, der so etwas verordnet?

Wie ist das mit der Physiotherapie? Ist die "skoliose at" Praxis mit den Preisen typisch? Danach sollte man ja möglichst privat versichert sein.
Ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo man bei der Schroth Therapie nur eine geringe Zuzahlung zur Verordnung leisten muss. Bei geringem Einkommen entfällt das. Das gleiche gilt für eine stationäre Schroth REHA, die es in Österreich in der Form nicht gibt.

Gruß
Klaus

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