Kyphose 79° und Lordose 78°

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jeanne
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Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von jeanne » Di, 09.04.2019 - 22:50

Hi,
war nun endlich bei Dr. Wilke in Berlin, und es wurde auch ein Röntgen gemacht (s. Bild).
Überraschung, ich bilde mir die Kyphose doch nicht ein :rolleyes:

Ich habe nun allgemeine Krankengymnastik verschrieben bekommen (soll fortlaufend sein) und soll im September nochmal bei ihm vorstellig werden. Was sagt ihr?
Ich bin übrigens 38 Jahre alt; 1,79m gross und wiege 78 kg.

Viele Grüße,
J.
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Klaus
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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von Klaus » Mi, 10.04.2019 - 09:59

Hallo jeanne,

Die Normalwerte:
BWS Kyphose 25-40 Grad
LWS Lordose 35-55 Grad
Insofern liegst Du sehr deutlich darüber.
Ich habe nun allgemeine Krankengymnastik verschrieben bekommen (soll fortlaufend sein)
Es wundert mich bei der Diagnose, dass es nur um allgemeine Krankengymnastik gehen soll. Keine Schroth KG, keine Spiraldynamik? Oder gezielte Dehnung, weil Du möglicherweise noch sehr flexibel bist?

Gruß
Klaus

jeanne
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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von jeanne » Mi, 10.04.2019 - 11:02

Hi, ... naja, Begrüssung ... vor den Spiegel stellen, vorbeugen ... Röntgen ... Röntgenbild vermessen ... Schreiben an die Krankenkasse zur fortlaufenden Krankengymnastik aufgesetzt ... Verordnung bekommen ... Termin im September gemacht. Das war alles.

Duke
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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von Duke » Mi, 10.04.2019 - 14:02

Hi,

also Dr. Wilke ist in seiner Diagnose bzw Beratung schon gewissenhaft. Klar muss man sagen, seine Auslastung an Patienten ist sehr hoch und da geht es schon flott zu.

Trotz alledem wird das erst einmal der Weg für dich sein. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass er nicht Schroth oder Spiraldynamik vorgeschlagen hat.

Persönlich legt er sich da aber nicht fest. Man muss selber herausbekommen was für einen funktioniert sowie umsetzen lässt und was nicht.

Eine langfristige Heilmittelverordnung ist schon einmal der richtige Start. Eine große Rolle spielt ja auch deine Schmerzsituation. Wenn er sich jetzt auf etwas spezialisiert und dann auf das Rezept schreibt, weis ich nicht wie es mit der Abrechnung bei der Krankenkasse ist.

Ich musste damals Schroth auf mein Rezept schreiben lassen, da es sonst Probleme bei der Abrechnung für meinen Therapeuten gegeben hätte.

Grüße Duke

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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von jeanne » Mi, 10.04.2019 - 15:32

Danke für die Antworten!
Duke hat geschrieben:
Mi, 10.04.2019 - 14:02
Trotz alledem wird das erst einmal der Weg für dich sein. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass er nicht Schroth oder Spiraldynamik vorgeschlagen hat.
Also ich kann beschwören das er weder das Wort "Schroth" noch "Spiraldynamik" ausgesprochen hat! Auf dem Rezept steht:

Allgemeine Krankengymnastik
WS2a Sonstige und nicht näher bezeichnete Kyphose
M4D24G Thorakalbereich; sonstige Lordose: Lumbalbereich;
M4046G Funktionsstörungen/Schmerzen durch Gelenkfunktionsstörung, Gelenkblockierung (auch ISG oder Kopfgelenke)
Therapieziele: Funktionsverbesserung, Schmerzreduktion durch Verringern o. Beseitigen der Gelenkfunktionsstörung

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Klaus
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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von Klaus » Mi, 10.04.2019 - 18:35

Hallo jeanne,
M4D24G Thorakalbereich; sonstige Lordose: Lumbalbereich;
M4046G Funktionsstörungen/Schmerzen durch Gelenkfunktionsstörung, Gelenkblockierung (auch ISG oder Kopfgelenke)
Also diese Ziffern und Zahlen stellen den sogenannten "ICD-10 Code" dar (bitte googeln). Der ist aber bezüglich
"sonstige Lordose: Lumbalbereich":M40.46 Was das "G" bedeutet, weiß ich nicht.
Einen Code M4D24G gibt es nach meinem Wissen nicht. Wenn es M40.24 sein sollte, wäre "Sonstige und nicht näher bezeichnete Kyphose : Thorakalbereich" gemeint.
Schreiben an die Krankenkasse zur fortlaufenden Krankengymnastik aufgesetzt ...
Es gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten:
Wenn es um den "besonderen Verordnungbedarf" (früher Praxisbesonderheit) gehen sollte, müsste die Gradzahl der Kyphose auftauchen und ab 60 Grad wäre das bei Erwachsenen automatisch genehmigt, also auch bei Dir.
Wenn es um einen "langfristigen Heilmittelbedarf" als Einzelfall-Entscheidung gehen sollte, müsste ein Antrag gestellt werden, der erst nach einer bestimmten Frist als genehmigt gilt, wenn die Krankenkasse sich nicht rechtzeitig dazu äussert. Sie kann den auch ablehnen, was wohl häufiger passiert.

Ich bin ziemlich ratlos, zumal nach Deiner Schilderung auch von einer gezielten Behandlung der ausgeprägten Hyperkyphose keine Rede ist. Und eigentlich sollte es auch so sein, dass man die vorgeschlagene Behandlung selber gut nachvollziehen kann.

Gruß
Klaus

jeanne
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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von jeanne » Mi, 10.04.2019 - 19:42

Hi! Ja, es ging um den langfristigen Heilbedarf. Ich hatte mich vorher schon etwas eingelesen hier im Forum und auch den Tip bekommen dort hin zu gehen, und grosse Hoffnungen für den Termin gehabt. Ich weiss ja nicht ob ich hätte sagen müssen "Hallo, ich möchte Schroth" oder "Hallo, ich möchte nach Bad Sowieso". Aber ich bin doch kein Arzt, ich weiss doch sowas nicht! Bisher hiess es ja auch nur "da kann man nix machen", bis ich dann einem Arzt ein HRT abgezwungen habe. Da wusste ich als Nicht-Arzt natürlich nicht das man ein Röntgen machen muss ;)

Jetzt habe ich erstmal bei einer Physiotherapie-Praxis nebenan Termine gemacht und mir einen Zettel mit Hinweisen aus dem Forum zusammengestellt wie "weit atmen", "Raupe" und Co. ... aber die haben definitiv keine Ahnung von Schroth oder Spiraldynamik oder was auch immer es sonst so gäbe ...

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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von kuddelmuddel123 » Mi, 10.04.2019 - 22:16

Hallo,
alternativ zu der Physiotherapiepraxis neben an könntest Du in der Klinik in Bad Sobernheim und / oder in der Klinik in Bad Salzungen anrufen und nach Physiotherapeuten fragen, die bei ihnen die Schrothausbildung gemacht haben.
Da bekommst Du dann Adressen passend zu deiner Postleitzahl bzw. drumrum.
Bei den Adressen könntest Du dann anrufen und fragen, ob
- sie Erfahrung mit der Behandlung von Kyphose haben
- sie Erfahrung mit Erwachsenen haben
- wann sie die letzte Fortbildung gemacht haben

Ich habe mit meiner Skoliose am Anfang auch nicht gewusst, wo ich hin soll. Mein damaliger Arzt hat mir die Frau seines Kollegen empfohlen.
Das war jedoch nix, die Zeit dort hat mich kein Stückchen weiter gebracht.
Dann habe ich von einer Nachbarin eine Schroth-Therapeutin empfohlen bekommen. Dort war ich dann ca. 6 Monate bis zu meiner Reha.
In der Reha habe ich dann erfahren, dass die Schroth-Therapeutin leider meinen Rücken falsch eingeschätzt hat und mich in die Krümmung reintrainiert hat. In der Reha habe ich es dann richtig gelernt und auch die oben genannten Fragen zur Auswahl einer neuen Therapeutin mit auf den Weg bekommen und dann auch eine passende Therapeutin gefunden.

Wenn auf Deinem Rezept nur Krankengymnastik steht, dann ist das auch für eine Schroththerapie eigentlich ausreichend.
Spiraldynamik klappt darüber in der Regel nicht.
Wichtig wäre jedoch noch, dass auf Deinem Rezept neben Kyphose auch der Winkel aufgeschrieben ist. Bei Deiner Gradzahl hast Du - wenn gesetzlich versichert - ein Recht auf fortlaufende KG und das ohne dass Du einen Antrag bei der Kasse stellen musst.

VG, Kuddelmuddel

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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von Duke » Do, 11.04.2019 - 06:59

Hallo,

grundsätzlich stellt man selber einen Antrag auf eine langfristige Heilmittelverordnung bei der Krankenkasse. Herr Dr. Wilke fertigt auch ein Schreiben an, was für die Krankenkasse bestimmt ist.

Bei mir stehen keine Gradzahlen auf dem Rezept und ich halte das auch nicht für notwendig, da man separat von der Krankenkasse einen Bescheid bekommt und den legt man halt dem jeweiligen Arzt vor und somit hat man auch die Möglichkeit mehr Physiotherapie zu bekommen.

Wie ich oben schon bereits sagte. Herr Dr. Wilke schreibt nicht grundsätzlich Schroth auf das Rezept, er legt sich da nicht fest, da er ja nicht einmal weis welche Therapieform in Frage kommt. Man muss halt eine gewisse Eigenkompetenz und Eigenverantwortung entwickeln.

Spiraldynamik wird meines Erachtens selten über die Krankenkasse bezahlt. Das er natürlich nichts davon gesagt hat wundert mich. Es gibt aber halt auch nicht nur Schroth oder Spiraldynamik. Auch mit Faszien Training kann man viel erreichen.

Du kannst dir aus der Rehaklinik Bad Sobernheim eine Liste der anerkannten Therapeuten in deiner Umgebung schicken lassen, wenn du vor hast Schroth zu probieren. Es kann dann aber natürlich sein, dass Schroth auf deinem Rezept stehen muss. Dann wirst du noch einmal gezwungen sein bei Herrn Dr. Wilke anzurufen und dir ein neues Rezept schicken zu lassen.

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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von Klaus » Do, 11.04.2019 - 14:08

Hallo jeanne,

Dr. Wilke steht ja nun als Spezialist in der Liste und damit sollte eigentlich auch gewährleistet sein, dass er Dich so berät, dass Du alles gut nachvollziehen kannst. Warum das bei Dir nicht geklappt hat, weiß ich nicht.
Insofern sollte es auch keinen Grund geben, Details einer möglichen Behandlung selbst in das Gespräch einbringen zu müssen. Und eigentlich auch nicht über die Gestaltung der KG Verordnung nachdenken zu müssen.
Meine Fragen waren keinesfalls vorwurfsvoll gemeint.

Der langfristige Heilmittelbedarf ist, wie schon gesagt, eine Einzelfall-Entscheidung, die nicht so einfach genehmigt wird. Ich wundere mich eben, warum nicht die Hyperkyphose mit >60 Grad als besonderer Verordnungsbedarf gewählt wurde.

Gruß
Klaus

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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von Klaus » Do, 11.04.2019 - 14:17

Hallo kuddelmuddel,
Ich habe mit meiner Skoliose am Anfang auch nicht gewusst, wo ich hin soll. Mein damaliger Arzt hat mir die Frau seines Kollegen empfohlen.
Das war jedoch nix, die Zeit dort hat mich kein Stückchen weiter gebracht.
Das sollte bei einem Spezialist aber nicht passieren.
Wichtig wäre jedoch noch, dass auf Deinem Rezept neben Kyphose auch der Winkel aufgeschrieben ist. Bei Deiner Gradzahl hast Du - wenn gesetzlich versichert - ein Recht auf fortlaufende KG und das ohne dass Du einen Antrag bei der Kasse stellen musst.
Das ist der besondere Verordnungsbedarf, der hier am einfachsten wäre. Allerdings bedeutet das einen gewissen organisatorischen Aufwand der Praxis, im Gegensatz zum langfristigen Heilmittelbedarf, bei dem der Arzt sofort vom möglichen Regress befreit ist.

Gruß
Klaus

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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von Klaus » Do, 11.04.2019 - 14:40

Hallo Duke,
grundsätzlich stellt man selber einen Antrag auf eine langfristige Heilmittelverordnung bei der Krankenkasse. Herr Dr. Wilke fertigt auch ein Schreiben an, was für die Krankenkasse bestimmt ist.
Das ist richtig.
Bei mir stehen keine Gradzahlen auf dem Rezept und ich halte das auch nicht für notwendig, da man separat von der Krankenkasse einen Bescheid bekommt und den legt man halt dem jeweiligen Arzt vor und somit hat man auch die Möglichkeit mehr Physiotherapie zu bekommen
Die Gradzahl spielt bei dem besonderen Verordnungsbedarf schon die entscheidende Rolle, weil die sich auf eine Diagnose-Liste beziehen. Bei der langfristigen Heilmittelverordnung geht es in der Begründung auch um vergleichbare Diagnosen. Insofern wären 79 Grad Kyphose schon ein gutes Argument.

Ansonsten kann es doch nicht sein, dass man sich nach dem Besuch bei einem Spezialisten um die Art der KG selber kümmern soll. Es ist hier nach den Schilderungen von jeanne noch nicht einmal von einer Korrektur der Hyperkyphose die Rede.

Gruß
Klaus

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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von jeanne » Do, 11.04.2019 - 23:38

Danke für die ganzen Antworten (und insbesondere auch das Verständnis - bin ich gar nicht gewohnt sowas :eek: )

Wie lange dauert eigentlich so eine Reha in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen?
Persönlich würde ich am liebsten bzw. unbedingt auch ein Korsett probieren.

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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von Duke » Fr, 12.04.2019 - 07:15

Hallo,

man hat mich wohl hier etwas missverstanden. Wenn ich von der Beantragung einer langfristigen Heilmittelverordnung spreche, dann sind die Gradzahlen wichtig. Steht dann aber auch alles ausführlich im Schreiben vom Arzt.

Auf dem Rezepten muss es dann aber nicht stehen.

Wenn du keine weiteren Schmerzen hast, dann würde ich erst einmal schauen wie weit du mit Physiotherapie kommst. Korsetttherapie ist immer so eine Sache für sich, aber zu den Vor- und Nachteilen kann man sich hier im Forum ausführlich belesen.

Generell ist es wichtig sich ein gewissen Verständnis für sein Krankheitsbild und Therapiemöglichkeiten anzueignen.

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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von Klaus » Fr, 12.04.2019 - 10:40

Hallo Duke,
Wenn ich von der Beantragung einer langfristigen Heilmittelverordnung spreche, dann sind die Gradzahlen wichtig. Steht dann aber auch alles ausführlich im Schreiben vom Arzt.
Na ja, bei Dir steht das wohl, ob es bei jeanne auch steht, wissen wir bislang nicht.
Auf dem Rezepten muss es dann aber nicht stehen.
Das ist richtig.
Allerdings muss dann bei der fortlaufenden Verordnung ausserhalb des Regelfalles unter medizinische Begründung.... "Langfristverordnung bzw. langfristige Heilmittelverordnung genehmigt" stehen.
Eigentlich müßte jeanne mit normalen Verordnungen bei WS2a (3x6) starten und dann mit der ersten Verordnung ausserhalb des Regelfalles den Antrag zusammen mit der Begründung von Dr. Wilke bei der Krankenkasse stellen.

Gruß
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Re: Kyphose 79° und Lordose 78°

Beitrag von killer » Fr, 12.04.2019 - 14:23

Hallo Jeanne,

eine Reha dauer kann man nicht Pauschalisieren. Es kommt auf die Versicherung an die die Reha bezahlt. Bei mir ist es die Rentenversicherung,

ich habe erst einmal 3 Wochen genehmigt bekommen, eine Verlängerung wie auch Verkürzung ist möglich.

Ich hoffe Dir damit erst einmal geholfen zu haben.

Gruß Jörg
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