Hallo ihr alle!
Nacdem ich im Korsett-forum schon einiges zu Laras Korsett berichtet habe,
möchte ich doch nun auch noch von unserem Aufenthalt im allgemeinen berichten.
Vorweg gleich: Lara ist der Abschied nach 4 Wochen richtig schwer gefallen, sie hat sich sehr wohlgefühlt. Ich, als Mutter und Begleitperson, im übrigen auch! Wir haben sehr nette Leute kennengelernt (herzliche Grüsse an alle, die mit uns dort waren, besonders an Pia, Andrea, Britta, Nora, Miriam und viele Kinder), viele hilfreiche Gespräche geführt, etwas psychologische Unterstützung bekommen, viele Schroth-Übungen gelernt und eine Menge über Skoliose im allgemeinen und speziellen erfahren. Lara wird im Juli 2004 wieder nach Sobernheim gehen.
Sie ist 1cm "gewachsen" (d.h. aufgerichtet) und auch etwas "entdreht"; ihre Grundkörperhaltung hat sich verbessert (Hohlkreuz, Schulterhöhe, Kopfhaltung, Beckenstand), das sieht man auf den Raster-Vergleichsphotos).
Die Zimmer dort sind hell, sauber, modern; das Essen war einigermassen, die Übungshallen manches mal zu voll (mehr Therapeuten für die Kinder wären echt sinnvoll), die Atemtherapie und Massagen haben Lara besonders gut gefallen.
Für mich war etwas schwierig, dass man um 22.30 h im Zimmer sein muss (ich fühlte mich in Jugenherbergszeiten zurückversetzt -also ganz jung- wenn der Hausmeister mit seiner grossen Taschenlampe im Erwachsenenaufenthaltsraum auftauchte und uns ins Bett schickte!!). Aber es ist schon einzusehen, dass dann im Haus Nachtruhe herrschen muss, denn der Tag ist für die Patienten lang und anstrengend.
Es ist ganz beruhigend und stimmt optimistisch zu sehen, wieviel sich in der kurzen Zeit bei Lara bewegt hat. Das motiviert sehr, am Ball zu bleiben, das "richtige" Korsett kontinuirlich zu tragen, vor allem auch die Atemübungen regelmässig zu machen, weil sie das A&O für die Derotation sind. Das Hausaufgabenprogramm ist übersichtlich und gut zu bewältigen. Das finde ich ganz wichtig, denn zuviel würde einen scheinbar unüberwindlichen Berg bedeuten.
Alles in allem war es eine ganz wichtige Zeit für uns BEIDE, in körperlicher und psychischer Hinsicht für Lara, in psychischer auch für mich. Ich bin etwas gelassener und hoffnungsvoller, werde versuchen, die Skoliose mehr in den Hintergrund zu stellen (seit Dez.2002 war sie die grosse Überschrift in unserem Leben, jetzt sollte sie mehr in den Alltag intergriert werden) und sie als nicht so sehr beeinträchtigend zu sehen. Es ist für Lara noch nicht zu spät etwas zu tun und wir hoffen sehr, dass sich die Skoliose aufhalten oder sogar noch verbessern lässt.
Ich kann nur allen Mut machen einen solchen Aufenthalt für sich zu nutzen!
loewin16
Unser Aufenthalt in Bad Sobernheim
Hallo loewin.
Das ist wirklich schön! Man spürt soviel Kraft und Optimismus aus Deinem Bericht - Ihr seid wirklich auf dem besten Weg!
Ich wünsche Euch alles alles Gute und bin fest davon überzeugt, dass Lara es schafft!
Ich denke, Deine Erfahrungsberichte werden anderen Eltern und Kindern, die mit der Diagnose "Skoliose" schockiert werden, sehr helfen.
Jenny
Das ist wirklich schön! Man spürt soviel Kraft und Optimismus aus Deinem Bericht - Ihr seid wirklich auf dem besten Weg!
Ich wünsche Euch alles alles Gute und bin fest davon überzeugt, dass Lara es schafft!
Ich denke, Deine Erfahrungsberichte werden anderen Eltern und Kindern, die mit der Diagnose "Skoliose" schockiert werden, sehr helfen.
Jenny
