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BeitragVerfasst: Mo, 23.02.2015 - 12:14 
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Diagnose: Kyphoskoliose in verbindung mit Scheuermann. Versteift von th3 bis l3 und neu dazu Vorfall L5/S1
Therapie: Nehme, Schmerz bedingt 4x40mg Oxycodon und nach Bedarf Morphium 2%
Moin,
als ich ende letzten Jahres nochmal operiert wurde, hab ich gefragt ob ich meinen Korsett mitbringen soll. Die Ärztin hat es abgelehnt, mit der Bemerkung, Korsett schönund Gut, aber die Muskulatur wird dadurch zu schnell abbaut. Dies wäre nicht Sinnvoll.

Ciao

Peter


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BeitragVerfasst: Mo, 23.02.2015 - 13:03 
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01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
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01/17: lumbal 26° mit 6-7° Rotation, thorakal 21°
Therapie: Korsett 2/08-5/16: 2/08-2/15 Rahmouni, 03/15-5/16 CCtec; KG, 8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen), Barfußschuhe
fischotter hat geschrieben:
Moin,
als ich ende letzten Jahres nochmal operiert wurde, hab ich gefragt ob ich meinen Korsett mitbringen soll. Die Ärztin hat es abgelehnt, mit der Bemerkung, Korsett schönund Gut, aber die Muskulatur wird dadurch zu schnell abbaut. Dies wäre nicht Sinnvoll.

Hallo Peter,

bei Stützkorsetts, wie sie früher auch nach OPs (bei nicht-primärstabilen Methoden) getragen werden mussten, wird die Muskulatur abgebaut, bei Korrekturkorsetts ist das nicht der Fall, gute Chêneau-Korsetts zwingen den Körper zu einem gezielten Muskelauf- und -umbau.

LG
Tammi

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"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe

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Ich habe die WhatsApp-Gruppe der Korsisters übernommen. Bei Interesse bitte PN an mich.


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BeitragVerfasst: Mo, 23.02.2015 - 13:48 
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Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Tammi hat geschrieben:
fischotter hat geschrieben:
Moin,
als ich ende letzten Jahres nochmal operiert wurde, hab ich gefragt ob ich meinen Korsett mitbringen soll. Die Ärztin hat es abgelehnt, mit der Bemerkung, Korsett schönund Gut, aber die Muskulatur wird dadurch zu schnell abbaut. Dies wäre nicht Sinnvoll.

Hallo Peter,

bei Stützkorsetts, wie sie früher auch nach OPs (bei nicht-primärstabilen Methoden) getragen werden mussten, wird die Muskulatur abgebaut, bei Korrekturkorsetts ist das nicht der Fall, gute Chêneau-Korsetts zwingen den Körper zu einem gezielten Muskelauf- und -umbau.

LG
Tammi

... dem stimme ich zu. Hatte selbst nach der OP aufgrund der nicht-primärstabilen Implantate ein Korsett; der Unterschied zu einem korrigierenden war klar erkennbar:
aus Kunststoff mit den üblichen Schnallen, aber: symmetrisch, keine Pelotten, entsprach genau der Form meines Oberkörpers (der Oberkörper sollte ja nicht "umgeformt", sondern gestützt und gehalten werden), kein Druck, von Anfang an angenehm zu tragen.
Es erfolgt Muskelabbau, wie etwa bei einem Gips, bei einer "Schiene" nach einer Knieverletzung; erfolgt wäre dieser Muskelabbau sicherlich aber auch durch das Einhalten der Verbote nach der OP (wer nur liegt und ein bisschen geht, und als einzige Physiotherapie erstmal nur paar Minuten am Tag isometrische Übungen macht, baut Muskeln ab im Vergleich zu einem vorher "alltagsfitten" Menschen).
In einem Korrekturkorsett hingegen muss man aktiv dagegenarbeiten :ja:

Schlechte, zur "Korrektur" verschriebene Korsetts (bei denen sich im Röntgenbild keine oder nur kaum Korrektur zeigt) und zusätzlich häufig noch ihre unnötig stark bewegungseinschränkende Form (zum Gesäß hin zu lang, unter den Achseln zu hoch, schwer, keine Luftlöcher) haben leider auch diese den Muskelabbau fördernde Wirkung.

In der Kombination mit einer OP wäre ich mit dem Weitertragen des zuvor verwendeten Korsetts aber auch sehr vorsichtig: Druck auf das OP-Gebiet? Zwingt einen das Korsett in eine Körperhaltung, die nach der OP nicht eingenommen werden darf?

Viele Grüße
Raven

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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BeitragVerfasst: Di, 24.02.2015 - 10:35 
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Hallo,
mein Korsett hat unterstützende Funktion und hatte ich direkt nach der letztem Op bekommen. Mein Rücken kann sich eigentlich nicht mehr verformen, da ich ja von TH3 bis L3 und L5 bis S1 versteift bin. Daher sah ich ja kein Problem kurzfristig das Teil zu tragen, aber man ist ja alt aber noch lernfähig.Ich muß noch etwas hinzufügen. Wenn mein Rücken Probleme macht, ziehe ich das Ding an für 2-4 Stunden und der Schmerz läßt nach.

ciao
Peter


Zuletzt geändert von fischotter am Di, 24.02.2015 - 12:20, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di, 24.02.2015 - 11:56 
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Therapie: Korsett von Rahmouni, laufen mit MBT Schuhen, Reha 30.10. bis 26.11.2013 Bad Salzungen
Hallo,

als nutzlos würde ich mein Korsett nicht gerade beschreiben. Ich stehe jetzt mit dem Korsett vollständig im Lot und habe nur noch eine geringe Lotabweichung laut der 3D Vermessung von gestern bei Dr. Hoffmann. Somit habe ich eins meiner Ziele schon nach 2 Jahren Korsettzeit erreicht und bin sehr froh darüber. Ich bin gespannt, wie Rahmouni darauf reagiert, aber ich denke, er ist auch zufrieden mit dem Ergebnis. Jetzt heißt es noch dieses Ergebnis auch zu halten und zu festigen.

Gruß Agrimon

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bin eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und noch Interesse für andere Dinge hat

Meine Skoliose-Geschichte: Meine Skoliose


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BeitragVerfasst: Mo, 15.02.2016 - 07:35 
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Diagnose: begradigte Skoliose, starkes Paket und Hüftschiefstand
Therapie: Korsett (5-12) ohne Erfolg, OP (12, Neustadt Holstein), Physiotherapie, Schroth,
Ich habe in meiner Kindheit 7 Jahre ein Korsett getragen, von den Besten angefertigt. Mit 12 Jahren war die Skloliose dennoch dermaßen schlimm, dass sie die inneren Organe einzuschränken drohte. die Rippen waren derart deformiert, dass ich bis heute aussehe wie ein Kasten. Das Korsett hat nicht nur gar nicht geholfen, sondern hat dazu beigetragen, dass sich mein Körper nicht entwickeln und sich meine Muskulatur nicht aufbauen konnte. Ob die Rippendeformierung am Korsett liegt und es mir letztendlich sogar geschadet hat, weiß ich nicht und ich möchte auch nicht spekulieren, aber gebracht hat es auf keinen Fall etwas. Ich denke, wenn eine Skoliose in den Genen steckt, ist sie mit einem Korsett nicht aufzuhalten. Woher die Skoliose kommt, kann ich bei mir nicht sagen, aber ich habe noch andere körperliche Defizite, so dass es eindeutig ist, vererbt worden zu sein. bei So etwas hilft wohl leider nur, den Wachstumsgien ein Schnippchen zu schlagen, indem man sie durch eine OP ausschaltet, so wie bei mir.Seitdem signiert mein Körper, sowohl im Aussehen als auch die Organe betreffe, also keine Verschlechterung seit 16 Jahren.
Ich glaube, eine sehr gute Pysio ist besser als ein Korsett, welches den Brustkorb einschränkt und den Muskelapparat hemmt. Evtl. ringt ein Korsett nur etwas bei Jugendlichen, die aufgrund falschen Tischtragens eine leichte nicht sichtbare Skoliose entwickelt haben, aber selbst hier heist es, Ursachen und nicht Symptome zu bekämpfen.


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BeitragVerfasst: Mo, 15.02.2016 - 08:44 
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Hallo Genesis,

es gibt leider immer wieder stark progrediente Skoliosen, die sich auch durch ein gutes Korsett nicht aufhalten lassen, das ist allerdings eher selten. Meine eigene Skoliose wurde mit 6 Jahren festgestellt, zuerst wurde ich 5 Jahre falsch behandelt, 2008 hatte ich 34 Grad lumbal und 17 Grad thorakal, eine stark rotierte LWS und und eine starke Lotabweichung nach links. Damals bekam ich mein erstes Korsett. 7 Jahre lang habe ich dann Korsetts von Rahmouni getragen, die leider keine Verbesserung gebracht haben, außer vielleicht minimal bei der Lotabweichung nachdem ich im Korsett irgendwann zumindest halbwegs gerade stand, wirklich verschlechtert hat es sich aber auch nicht. Meine Rückenmuskulatur hat in den Korsetts auch nicht gelitten, trotz Vernachlässigung der KG nach Schroth, gute Korsetts sorgen heute sogar für einen Umbau der Muskulatur zu Gunsten der Korrektur. Mittlerweile bin ich seit einem Jahr bei CCtec, bin lange ausgewachsen, nach wenigen Monaten war die Lotabweichung komplett weg, meine Haltung und die Stabilität der Wirbelsäule verbesserten sich, je mehr ich mich mit Korsett bewegte, da es stark auf die Muskeln wirkt was ich auch immer noch merke, wenn ich längere Zeit frei sitzen muss im Korsett. Trotz aktuell dürftigen Tragezeiten sieht mein Rücken recht gut aus, die Skoliose ist kaum zu erkennen, die Lotabweichung kommt nicht zurück. Bei mir ist die Skoliose auch genetisch bedingt, eine Cousine meines Vaters hat auch eine Skoliose-OP hinter sich und vor meinem ersten Korsett verschlechterte sich meine Skoliose sehr stark.

Liebe Grüße
Tammi

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BeitragVerfasst: Mo, 15.02.2016 - 08:51 
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Abgesehen davon kommt es auch bei Op's recht häufig vor, dass danach Probleme auftreten. Schmerzen, Nach-Op's, Befundverschlechterungen etc.. Davon erzählen die Operateure in der Regel nichts. Ich sehe zunehmend Patienten die nach den Op's Probleme haben. Das mag daran liegen dass immer schneller operiert wird (zum Teil schon ab 30°) und, dass Pat. geradezu überredet werden sich möglichst schnell operieren zu lassen. Am besten wird schon bei der Erstuntersuchung ein Termin zur Op vereinbart.

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Dr. K. Steffan
http://www.mvz-sobernheim.de
http://www.spine-concept-sobernheim.de
Tel.06751-8560440


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BeitragVerfasst: Mo, 15.02.2016 - 09:03 
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Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Hallo Genesis,

viel bzgl. der im Forum auftauchenden Unterschiede - Korsett hilft gut, Korsett hilft nicht - hängt sicher mit der Qualität von Korsetts zusammen.
Gewisse Tendenzen (klar, das sind nur Tendenzen, aber es gibt auch Studien) gibt es hier ja schon, bzgl. Bauform und Wirksamkeit von orthopädischen Korsetts. Die Wirksamkeit einer Therapie wird deutlich verzerrt, wenn sich innerhalb dieser viele "Untertherapieformen" finden, die zu einem großen Anteil beitragen und erst recht beigetragen haben (früher gab es noch mehr von diesen schlechten Korsetts).

Ich trug eines, zwischen meinem 10. und 13. Lebensjahr. Es half trotz hoher Tragezeiten (18 - 23 Stunden am Tag, nie "Durchhänger", auch mir nie etwas wie Urlaub ohne Korsett erlaubt) nicht. Keine einzige Röntgenkontrolle zeigte eine Verbesserung oder auch nur einen annähernden Stopp des Fortschreitens der Verkrümmung gegenüber einer vorherigen. Die Korsettherapie fand zwischen 1993 und 1997 statt.
Mit dem, was ich heute über Korsetts weiß: dieses "Teil" hatte mit solchen, die bei sehr vielen Patienten Verbesserungen zu zeigen, nichts zu tun.
Beispielsweise hatte meines keine Pelotten, keine Ausweichzonen, war völlig symmetrisch, war hinten zu schließen, und wurde selbst in Zeiten von viel Wachstum nur alle paar Jahre durch ein neues ersetzt (und auch nicht zwischendurch abgeändert; die Korsettschnallen wurden dann eben weiter außen zugemacht, so wie man ein weiteres Loch bei einem Gürtel wählt, wenn der nicht mehr passt). :flop:
Gäbe es nur solche Korsetts, würde ich die Korsetttherapie eindeutig ablehnen.
Gleiches galt für die Physiotherapie: Nach heutigem Wissen war von der Physiotherapie, die ich erhielt, nichts hinsichtlich Krümmungsreduktion und gezieltem (!) Muskelaufbau zu erwarten. Es handelte sich mal um ca. ein Jahr Voijta (ausschließlich Voijta, wird heutzutage für Skoliotiker die sich normal bewegen können - z.B. nicht mehrfachschwerbehindert - nicht empfohlen), in einer anderen Praxis - wir wechselten nur aus räumlichen Gründen, dass die andere Therapie nicht sinnvoll war, wussten wir nicht - um symmetrische Übungen ähnlich Pilates. Keiner der Physiotherapeuten hat ich je für mein Krümmungsmuster interessiert, Diagnose "Skoliose" war alles.

Bei mir ist übrigens eine Vererbung auch wahrscheinlich: Beide Elternteile haben eine leichte bis mittlere Skoliose, Gradzahlen unbekannt (sie sind nicht in Behandlung). Behandelt wurde die Skoliose meines Vaters nie, die meiner Mutter mit Therapien die nach heutiger Sicht nicht helfen (schwimmen gehen).
Nach der OP gab es übrigens bei mir auch keine Verschlechterung, weder in Form der (seltenen) Krümmungszunahme im versteiften Bereich, noch in der Form von Krümmungszunahmen im nichtversteiften Bereich (gut, bei Th3-L5 ist nicht mehr viel übrig, es hätte aber trotzdem zu einer Zunahme kommen können). Verschleißerscheinungen habe ich glücklicherweise bis jetzt auch nicht. Nie Nach-OPs, keine erneute Orthesenversorgung, und beides war auch nie im Gespräch. An Schmerzen kenne ich auch nur solche, die auf temporäre ungünstige Umstände zurückzuführen sind. (Sprich: Ich habe durchaus rascher als "rückengesunde" Leute Schmerzen, wenn ich z.B. zu lange oder auf schlechten Stühlen sitze, ein technisches Praktikum machen muss und dergleichen. Ich bin aber im Alltag schmerzfrei und nehme auch keine Schmerzmittel.)
Das von Dr. Steffan genannte ist mir bewusst. Ich kenne viele operierte Patienten, und in manchen Foren und Selbsthilfegruppen hat man nicht deutlich mit dem Effekt "die, denen es schlechter geht, melden sich wieder, sodass man denkt, vielen geht es schlecht" zu tun. (Sondern eher: man kennt sich schon vor der OP, und viele halten einen lange auf dem Laufenden, wie's ihnen so geht.)

Zitat:
Evtl. ringt ein Korsett nur etwas bei Jugendlichen, die aufgrund falschen Tischtragens eine leichte nicht sichtbare Skoliose entwickelt haben, aber selbst hier heist es, Ursachen und nicht Symptome zu bekämpfen.

Was meinst du mit "Tischtragen"? Ich vermute, die Autokorrektur deines Browsers hat dieses Wort reingemogelt? Möglicherweise meinst du etwas wie Sitzhaltung, Schultisch o.ä.?
Ursachen bekämpfen finde ich auch wichtig - gerade, weil diese sicherlich mit weniger Umständen verbunden ist (ich hätte gerne meinen Schultisch gegen einen anderen getauscht, um kein Korsett zu brauchen ;D ) - , aber was, wenn man die nicht kennt?

Viele Grüße
Raven

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BeitragVerfasst: Mi, 16.11.2016 - 14:48 
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Hallo zusammen,

wir als Eltern unseres Kindes sind sehr positiv angetan von der Klinik in Bad Sobernheim auch von dem Personal dort angefangen mit den Ärzten. Besonders haben wir gute Erfahrung mit der Korsett Therapie. Die Anfertigung war schnell und fachmännisch. Das Korsett ist auch sehr hilfreich und wir sind sehr dankbar und froh das wir diese Möglichkeit bekommen haben. Gott sein Dank!


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