Wirbelsäule-OP

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lilibet
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Wirbelsäule-OP

Beitrag von lilibet »

Hallo zusammen,
wer hat sich in Vogtareuth an der Wirbelsäule operieren lassen?
wie waren die Ergebniss?
Bitte meldet Euch, ich suche gerade dringend vertrauenswürdige Klinik
für Versteifungsop!
Grüße lilibet
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BlümchenRose
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Diagnose: Rechtskonv. thorakale Skoliose (66°) Thorakolumbaler linkskonv. Gegenschwung (23°)
Therapie: KG
OP '08: dorsale Korrekturspondylodese TH5-TH12, Restkrümmung: 26°
Wohnort: Bayern

Re: Wirbelsäule-OP

Beitrag von BlümchenRose »

Hallo Lilibet!

Ich habe mich im BHZ Vogtareuth operieren lassen. Meine OP war letztes Jahr im Juli.
Mit dem Ergebniss bin ich total zufrieden! Auch die Kontrollen sind durchweg positiv, ich wurde von 66° auf 26° korrigiert und es ist alles super gelaufen. Ich kann Vogtareuth nur empfehlen!
Wo kommst du denn her? Bist du momentan in Vogtareuth in Behandlung? Wenn nein - wo dann? Wie kommst du auf Vogtareuth?

vlg
Bettina

PS.: Meinen OP-Bericht kannst du hier lesen.
PPS.: Vielleicht kann dir auch das SOPF weiter helfen? Dieses Forum ist mehr auf OPs "spezialisiert".
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lilibet
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Votareuth

Beitrag von lilibet »

Hallo Blümchen-Rose,

danke für Deine Antwort! So eine Versteifungs-Op ist dann doch ein ziemlicher Hammer! Hätte ich nicht gedacht, auf der Internetseite wird immer so routinemäßig getan.
Ich komme aus dem Raum um Ulm, bin also ca. 200 km von Vogtareuth entfernt. Meine Diagnose: Wirbelgleiten mit Wirbelverschleiß der LWS:
das sich im letztennhalben Jahr verschlimmert hat.
Viele Grüße
Lilibet
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BlümchenRose
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Re: Vogtareuth

Beitrag von BlümchenRose »

Hallo!

Darf ich fragen, wie du auf Vogtareuth kommst, wenn du aus Ulm bist? Da wäre ja Tübingen näher...

Zu Tübingen:
Internetseite


Aber ja, diese OP ist schon nicht die harmloseste und einfachste. Aber wenn du sie brauchst, sie für dich das einzig richtige ist und (das wichtigste (fast)) du kompetente Ärzte hast, kann nix schief gehen :D

vlg
Bettina
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Fubar81
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Beitrag von Fubar81 »

Bei mir wäre die OP ja *eigentlich* auch schon längst fällig.. Was mir halt Angst macht, sind eigentlich zwei Sachen:
Erstens die Langzeitfolgen, also hab zB schon mal gelesen, dass die Bandscheiben in den versteiften Wirbeln ja dann die Last nicht mehr tragen, und somit die anderen Bandscheiben umso mehr Belastungen aushalten müssen, so daß also auch hier auf lange Sicht Probleme zu erwarten sind. Oder dass die Stäbe brechen, knacksen usw...
Und das zweite ist, dass ich sportlich recht aktiv bin (kiten, Ski fahren, Mountainbike fahren, Inlinern, Bergwandern), und dass mir das schon sehr wichtig ist. Ich bin einfach kein Stubenhocker und bewege mich gern sportlich in der Natur. Die Angst ist halt, dass es heißt: "Das werden Sie jetzt wohl nicht mehr machen können".
Natürlich hab ich auch Angst, dass sich meine Skoliose noch weiter verschlechtern könnte, obwohl das eigentlich kaum noch geht :( Schmerzen hab ich ja an sich (noch) keine.
Aber bis jetzt hat es einfach noch keiner geschafft, mich von einer OP zu überzeugen...

;( :/
Mel-LeaJane
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Mel - 65° rechtskonvex (Gegenschwung ?°), thorakal
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Mel - dorsale Spondylodese Th3-L2 (Isola) 1997/Korrektur auf ca. 35°
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Beitrag von Mel-LeaJane »

Fubar81 hat geschrieben:Bei mir wäre die OP ja *eigentlich* auch schon längst fällig.. Was mir halt Angst macht, sind eigentlich zwei Sachen:
Erstens die Langzeitfolgen, also hab zB schon mal gelesen, dass die Bandscheiben in den versteiften Wirbeln ja dann die Last nicht mehr tragen, und somit die anderen Bandscheiben umso mehr Belastungen aushalten müssen, so daß also auch hier auf lange Sicht Probleme zu erwarten sind. Oder dass die Stäbe brechen, knacksen usw...
Und das zweite ist, dass ich sportlich recht aktiv bin (kiten, Ski fahren, Mountainbike fahren, Inlinern, Bergwandern), und dass mir das schon sehr wichtig ist. Ich bin einfach kein Stubenhocker und bewege mich gern sportlich in der Natur. Die Angst ist halt, dass es heißt: "Das werden Sie jetzt wohl nicht mehr machen können".
Natürlich hab ich auch Angst, dass sich meine Skoliose noch weiter verschlechtern könnte, obwohl das eigentlich kaum noch geht :( Schmerzen hab ich ja an sich (noch) keine.
Aber bis jetzt hat es einfach noch keiner geschafft, mich von einer OP zu überzeugen...

;( :/
Hey,

Ja, die Langzeitfolgen sind nicht zu verachten, aus genau den Punkten, die du beschreibst.

Wie das mit Materialermüdung bei den neumodischen Methoden ist, weiss ich nicht.

Früher, bei Harrington, ist schon so einiges passiert. Bei mir ist ein Stab 2mal gebrochen. Es hatte keine Langzeitfolgen nach sich, ausser 2 weitere (kleinere OPs) und jetzt ein Stück Stab, was mir unter der Haut vorpiekt. Aber wie gesagt, die Methoden sind heute andere.

Aber die Langzeitfolgen einer Versteifung bleiben die gleichen.
Und die sind - vorallem für Frauen - eben doch schwerwiegender, als ich mir bis vor 2 Jahren (also ca während der 10 Jahre nach der OP) hätte vorstellen können.

Es gilt grundsätzlich abzuwägen!
Auch schrieb hier letztens in einem Thread ein Mann, der nach einer OP (weiss jetzt nicht genau welche) querschnittgelähmt war.

Man sollte sich ALLE Seiten der Medaille genauestens ansehen!

LG Mel
ladiesroom
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Wirbelsäulen-Op

Beitrag von ladiesroom »

Hallo!
Ich bin neu im Forum und habe mich hier mit sehr viel Interesse umgesehen. Meine Frau (42) hat eine idiopathische Skoliose von knapp 60° BWS. Sie hat seit einiger Zeit sehr starke Schmerzen und der Orthopäde meinte das sie sich operieren lassen sollte. Es helfen keine Tabletten und auch keine KG mehr. Er hat meiner Frau die Klinik in Neustadt/Holstein empfohlen. Kann sie danach wieder schmerzfrei Leben und auch wieder arbeiten gehen? Zur Zeit ist sie krankgeschrieben, denn die Arbeit als Reinigungskraft konnte sie nicht mehr ausüben. Wer kann dazu etwas schreiben?

Gruß Ladiesroom
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