Hallo,
ich habe auch ein kleines Job-Problem. Ich bin Erzieherin(30J.) in einer Krippe, also mit 10 Kindern unter drei Jahren, was ja bedeutet ziehmlich schwer zu heben, in gebückter Haltung zu sein und auf kleinen Stühlchen zu sitzen. Ich arbeite dort seit Februar und in der letzten Woche (komischerweise im Urlaub) haben sich da so ganz blöde Rückenschmerzen entwickelt.
Meine Skoliose wurde von mir selbst mit 12 Jahren entdeckt.Ich bekam dann ein Korsett. Das habe ich zwei Jahre getragen, dann brauchte ich es nach Aussage der Ärzte nicht mehr. Die wollten mich übrigens sofort operieren. Gott sei Dank haben meine Eltern da nicht mitgemacht. Ich hatte KG, leider kein Schroth. Und nach zwei Jahren war das dann auch gegessen. Ich habe jahrelang sehr intensiv Bauchtanz gemacht und war so sehr beweglich und beschwerdefrei. das war ganz praktisch um das ganze zu verdrängen. Das habe ich nämlich erfolgreich getan. Klar hats mal hier und da geziept und schön aussehen tut es auch nicht, aber es ging ja irgendwie.
Und jetzt tut der ganze Rücken weh, alles ist tierisch verspannt. Im Nacken knirscht es so komisch wenn ich nach rechts gucke, in der BWS (letzter Stand vor ca. 5 JAhren: 52°) sticht es richtig heftig, darunter knackt es und in der LWS fühlt es sich wund an. Ausserdem habe ich im rechten Oberschenkel so ein taubes Hautgefühl und es sticht auch wenn ich ein Kind hochnehme. Ganz zu schweigen von den Kopfschmerzen.
Jetzt habe ich einen Termin beim Orthopäden (den kenne ich noch nicht, hier in Lübeck) und einen für ein MRT der ganzen Wirbelsäule.
Ich glaube es ist an der Zeit mir Gedanken zu machen einen neuen Beruf zu suchen, was meint ihr? Und ich will auch gerne eine REHA beantragen in Bad Salzungen. Ich ärgere mich so über mich, dass ich so lange nichts getan habe und immer so getan habe als wär ich gesund und total belastbar. Ist eben nicht so. Sich das einzugestehen ist gar nicht so einfach.
Ich bin froh dieses Forum entdeckt zu haben, vielleicht habt ihr Lust mir ein paar Tipps zu geben?
Arani
auch neu und leicht verzweifelt
Hallo Arani,
als erstes brauchst Du eine aktuelle Diagnose in der auch Deine Skoliose neu bewertet wird, sprich ob sie sich verschlechtert hat. Das MRT der Wirbelsäule ist sicher auch sinnvoll, da bedingt durch die häufige Fehlhaltung und der fehlenden Möglichkeit des rückengerechten Verhaltens bei der Arbeit Veränderungen an den Bandscheiben oder Facettengelenksarthrose entstanden sein könnten. Danach wird die Therapie festgelegt, wobei Du sicherlich unabhängig vom Ergebnis auch etwas für Deinen Rücken und Deine Skoliose tun musst.
Durch die andauernden Fehlhaltungen und das Heben ist Dein derzeitiger Beruf sicher nicht sehr geeignet für Dich, somit ist es auch nicht falsch wenn Du Dich nach Alternativen umsiehst und auch eine Umschulung ins Auge fasst.
Gruß
Ramses
als erstes brauchst Du eine aktuelle Diagnose in der auch Deine Skoliose neu bewertet wird, sprich ob sie sich verschlechtert hat. Das MRT der Wirbelsäule ist sicher auch sinnvoll, da bedingt durch die häufige Fehlhaltung und der fehlenden Möglichkeit des rückengerechten Verhaltens bei der Arbeit Veränderungen an den Bandscheiben oder Facettengelenksarthrose entstanden sein könnten. Danach wird die Therapie festgelegt, wobei Du sicherlich unabhängig vom Ergebnis auch etwas für Deinen Rücken und Deine Skoliose tun musst.
Durch die andauernden Fehlhaltungen und das Heben ist Dein derzeitiger Beruf sicher nicht sehr geeignet für Dich, somit ist es auch nicht falsch wenn Du Dich nach Alternativen umsiehst und auch eine Umschulung ins Auge fasst.
Gruß
Ramses
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Hallo Ramses,
danke für deine Antwort! Habe ich mir auch schon gedacht, dass die Skoliose neu eingeschätzt werden muss. Deswegen auch der Termin beim Orthopäden. Ich hoffe der hat Ahnung, immerhin hat er auf der Homepage einen Link zur Katharina-Schroth-Klinik.
Ja, der Rest hört sich ja nicht so gut an: Bandscheibenvorfall und Dings-Bums-Arthrose, mmmh....
Du schreibst was von Umschulung. Hast du eine Ahnung ob mir in dem Fall eine zusteht und wie man das angeht? Schreibt der Orthopäde ein Attest, oder sowas?
Und dann noch die Frage: Was soll ich bloss werden wenn ich groß bin???
Naja, das kann ich nur selbst herausfinden, aber wie?
Eine Sache noch: Ich finde es echt heftig, dass man trotz Schmerzen und anderer Symptome solange warten muss bis man einen Termin hat. Oder geht man bei sowas in die Notaufnahme?
Gruß Arani
danke für deine Antwort! Habe ich mir auch schon gedacht, dass die Skoliose neu eingeschätzt werden muss. Deswegen auch der Termin beim Orthopäden. Ich hoffe der hat Ahnung, immerhin hat er auf der Homepage einen Link zur Katharina-Schroth-Klinik.
Ja, der Rest hört sich ja nicht so gut an: Bandscheibenvorfall und Dings-Bums-Arthrose, mmmh....
Du schreibst was von Umschulung. Hast du eine Ahnung ob mir in dem Fall eine zusteht und wie man das angeht? Schreibt der Orthopäde ein Attest, oder sowas?
Und dann noch die Frage: Was soll ich bloss werden wenn ich groß bin???
Naja, das kann ich nur selbst herausfinden, aber wie?
Eine Sache noch: Ich finde es echt heftig, dass man trotz Schmerzen und anderer Symptome solange warten muss bis man einen Termin hat. Oder geht man bei sowas in die Notaufnahme?
Gruß Arani
Hallo Arani,
wenn Du Deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst, bekommst Du finanzielle Unterstützung vom Arbeitsamt für eine Umschulung. Prinzipiell kann jeder der einen Beruf erlernt hat eine Umschulung machen, nur der Förderung durch das Abeitsamt sind vom Gesetzgeberenge Grenzen gesetzt.
Um die Förderung durch das Arbeitsamt zu bekommen, musst Du die Berufsunfähigkeit nachweisen, da genügt sicher kein Attest. Am besten gehst Du mal zum Arbeitsamt, da gibt es eine Abteilung für solche Dinge. Dann Kannst Du auch zur Berufsberatung gehen (ebenfalls beim Arbeitsamt) die können Dir bestimmt einige Berufe vorschlagen, welche Du mit Deinen Einschränkungen ausüben kannst.
Mit akuten Schmerzen kannst Du jedezeit auch in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehen, nur musst Du damit rechnen dort mit einer Packung Schmerztabletten wieder nach Hause geschickt zu werden, weil deren Aufgabe ist es die akute Schmerzsituation zu lindern aber nicht die langfristige Behandlung.
Gruß
Ramses
wenn Du Deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst, bekommst Du finanzielle Unterstützung vom Arbeitsamt für eine Umschulung. Prinzipiell kann jeder der einen Beruf erlernt hat eine Umschulung machen, nur der Förderung durch das Abeitsamt sind vom Gesetzgeberenge Grenzen gesetzt.
Um die Förderung durch das Arbeitsamt zu bekommen, musst Du die Berufsunfähigkeit nachweisen, da genügt sicher kein Attest. Am besten gehst Du mal zum Arbeitsamt, da gibt es eine Abteilung für solche Dinge. Dann Kannst Du auch zur Berufsberatung gehen (ebenfalls beim Arbeitsamt) die können Dir bestimmt einige Berufe vorschlagen, welche Du mit Deinen Einschränkungen ausüben kannst.
Mit akuten Schmerzen kannst Du jedezeit auch in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehen, nur musst Du damit rechnen dort mit einer Packung Schmerztabletten wieder nach Hause geschickt zu werden, weil deren Aufgabe ist es die akute Schmerzsituation zu lindern aber nicht die langfristige Behandlung.
Gruß
Ramses
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