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BeitragVerfasst: So, 18.02.2018 - 18:46 
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Hallo an alle,
Mit zwölf Jahren wurde bei mir (52 J.) eine Skoliose diagnostiziert, wieviel grad und wo die Krümmung sitzt, weiß ich bis heute nicht. Es wurde ein Korsett angefertigt und Krankengymnastik verordnet. Das Korsett habe ich maximal ein halbes Jahr getragen und danach in den Keller verbannt. So vergingen die Jahre und ich blieb mehr oder weniger schmerzfrei. In den letzten 5 Jahren habe ich manchmal ein Stechen in der Wirbelsäule gespürt, was meistens dann auftrat wenn ich viel gelaufen oder gestanden bin. Daraufhin habe ich mich immer hingelegt und die Schmerzen verschwanden wieder. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich gar keine Gymnastik gemacht habe und auch ansonsten nicht sportlich aktiv war. Und dafür bekomme ich wahrscheinlich jetzt die Quittung! Seit ca 3 Wochen habe ich Schmerzen die ich nicht genau lokalisieren kann, mal ist es ein Stechen zwischen den Schulterblättern, oder an den Rippenbögen, dann wieder ein ziehender Schmerz über die Schulter in die Brust. Hinzu kommt ein Gefühl der Instabilität der Wirbelsäule. Dann wieder ein Engegefühl in der Brust und das Gefühl nicht genug Sauerstoff zu bekommen. Seit heute hat sich noch ein Ziehen von der Lws in die Leiste und ein Druckgefühl auf die rechte Niere hinzugesellt. Ich war auch schon beim Orthopäden (der mir tatsächlich aufgetragen hat ich soll doch die Röntgenbilder die vor ca. 15 Jahren gemacht wurden, auftreiben) er hat kein Röntgen erstellt und ich habe ein Rezept für Physiotherapie bekommen. Trotz Übungen die ich mittlerweile den halben Tag mache stellt sich einfach keine Besserung ein. Ich habe in zwei Tagen einen MRT Termin, den Überweisungsschein hat mir mein Hausarzt ausgestellt. Ich habe eine Riesenangst und seit Tagen Kopfkino! Ich denke ich habe etwas an den Lungen oder an den Nieren oder sonst irgendwas schlimmes! Ich kann an nichts anderes mehr denken, bin total deprimiert und bekomme Panikattacken. Gibt es irgendjemanden dem es ähnlich geht oder ging?
Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: So, 18.02.2018 - 20:28 
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Beiträge: 51
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Diagnose: Bsv c5/6; c6/7Steilstellung Hws
Vorwölbungen bunt verteilt, beginnende Osteochondrose
Kyphose 74 Grad Bws
Lordose 68 Grad Lws, Torsionsskoliose 26 grad, Becken verdreht
Therapie: Normale KG, ambulante Reha klassische WS-Gym, Schroth, Kypho-Skoliose-Korsett von Rahmouni seit 1.12.2017
Hallo,

Ja, ich kenne diesen Schmerz, besonders den in der Leisten und Nierengegend. Bei mir ist das Becken verdreht und ich habe dort schmerzen seit ich 22 Jahre alt bin, dachte das erste mal ich hätte einen Blinddarmdurchbruch oder sowas, war beim Hausarzt damals und der sagte er denkt der Rücken... alles verkürzt und völlig überreizt. War das wohl auch denn ne Blinddarm op hatte ich nicht, wäre also vermutlich schon lange tot...
eigentlich habe ich überall schmerzen und natürlich werden die sich nicht in Luft auflösen wenn man mal ein paar Tage turnt und dehnt. Bei mir wird es sofort schlimm wenn ich mal einen Tag pausiere aus Faulheit oder so... und ich turne jeden Tag mind eine Stunde und schrothe seit 1 1/2 Jahren.... brauche dieses dehnen und warm werden der Muskeln über Anstrengung und verfluche es gleichzeitig. Du solltest den mrt Termin abwarten, du weißt du hast eine skoliose, und dann ist es auch wahrscheinlich dass deine Muskeln, Bänder und Faszien irgendwann die Grätsche machen. Leider. Der Schmerz gepaart mit totaler Angst macht oft gefühlte Luftnot weil man quasi unbewusst hyperventiliert. MSN kann versuchen 5 min mal in eine Tüte zu atmen um zu schauen ob es besser wird danach, falls man doch Panik vermutet. Falls du natürlich blau wirst an Fingern oder Lippen ist es eh klar, ab in eine Klinik, dann ist das was anderes... ich kann aus Erfahrung sagen dass ich oft schon monatelanges kribbeln, Taubheit und irre schmerzen überall hatte und es immer der Rücken war. Das ist die ersten Male wirklich angsteinflössend. Nimm vllt Magnesium, das entspannt die Muskulatur. Und bei tatsächlichen Ausfällen oder Atemnot unbedingt in eine Klinik... aber du warst ja schon beim Arzt, der hätte ja eine angestrengte Atmung festgestellt.... und nachts? Ist es beim schlafen besser mit der Luft? alles gute für dich, liebe Grüße


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BeitragVerfasst: So, 18.02.2018 - 20:32 
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Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
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Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
:welcome:
Bailey hat geschrieben:
Ich habe eine Riesenangst und seit Tagen Kopfkino! Ich denke ich habe etwas an den Lungen oder an den Nieren oder sonst irgendwas schlimmes! Ich kann an nichts anderes mehr denken, bin total deprimiert und bekomme Panikattacken. Gibt es irgendjemanden dem es ähnlich geht oder ging?

Ja, ich kenne das. Sowas hatte ich vor exakt 20 Jahren da war ich 45.
Skoliose bis dahin ignoriert, nie Beschwerden gehabt, und dann auf einmal Schmerzen ohne Ende im Rücken und diffus in die Flanke ziehend, Bluthochdruck, Übelkeit, nachts höchstens 2 Stunden geschlafen, den Rest der Nacht zusammengekauert im Sitzen gedöst oder in der Wohnung herumgegangen... Nach 3 Nächten war ich ein Wrack.
Der Wochenend-Bereitschaftsarzt sagte "irgendwann ist immer das erste Mal bei Rückenschmerzen", mein Hausarzt wusste nicht so recht was damit anzufangen, meinte aber, die Niere sei OK und konnte auch sonst nichts feststellen.
Zum Glück sorgte er für eine anständige Schmerztherapie.
Das ging in Wellen über einige Zeit und ich stellte mich geistig schon darauf ein, dass ich den Rest meines Lebens mit Schmerzen verbringen werde, Gedankenkarussell, Angstzustände...
Um einen "Prozess" im Bauch auszuschliessen wurde ich irgendwann zum CT geschickt - ich war ganz schön panisch. Da sah man aber genau garnichts ausser vielleicht einer etwas vorgewölbten Bandscheibe.
Als ich danach aus dem Taxi stieg, waren die extremen Schmerzen plötzlich weg, nur noch dumpfe "Normalschmerzen" zu spüren. Es blieb dann als Ausschlussdiagnose auch nur "extreme Muskelverspannungen" übrig; der Grund dafür wurde nie gefunden. Nach einem halben Jahr war ich wieder völlig schmerzfrei und das kam zum Glück nie wieder.

Natürlich muss sowas nicht von der Skoliose kommen, deshalb sollten andere mögliche Ursachen ausgeschlossen werden!
Danach oder parallel solltest Du Dich aber schon mal um Deine Skoliose kümmern, einschliesslich einer kompetenten Diagnose und Einschätzung. Zu irgendeinem Orthopäden gehen, ist i.a. ziemlich sinnlos.
Leider sind Skoliosespezialisten dünn gesät, schau mal hier: viewtopic.php?f=25&t=6472

Grüsse, Lady S


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BeitragVerfasst: So, 18.02.2018 - 22:23 
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Hallo nochmal,
ich habe jetzt eine ibu 600 genommen und mir wieder die Wärmflasche umgeschnallt (die ist mir in den letzten Tagen zum treusten Begleiter geworden. Grade bin ich fast schmerzfrei. Nachts habe ich komischerweise kaum Schmerzen – hoffe es bleibt dabei! Beim letzten Physiotermin habe ich eine Faszienmassage bekommen, danach hatte ich eher so Schmerzen als hätte ich blaue Flecken zwischen den Schultern. Ob das was gebracht hat kann ich so im Nachhinein nicht beurteilen, weil sich die Schmerzen jedes Mal wo anders zeigen so wie heute um die Nierengegend, im unteren Rücken und wie gesagt das Ziehen in der Leiste. Was ich noch vergessen habe zu erwähnen ist, mein Blutdruck liegt in den letzten Tagen so im Bereich 110/160 und ich habe auch immer wieder so ein Druckgefühl an den Schläfen. Kann es daran liegen, dass der Rücken so verspannt ist oder aber durch meine wahnsinnige Angst?
Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: So, 18.02.2018 - 23:12 
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Diagnose: Tochter geb. 08/2010
Skoliose thorakal
09/2016 19°
01/2018 28°
C-Bogen
Therapie: Krankengymnastik ( Schroth) seit 09/2016
1. Korsett seit 01/2018
2. Korsett seit 05/2018
Hallo!
Ich hoffe, dass Dein Blutdruck systolisch zwischen 110 und 160 liegt und mit 160 nicht der diastolische Wert gemeint ist :eek: das wäre NICHT gut und sollte schnellstens zum Arzt! Handelt es sich um den systolischen also oberen Blutdruckwert, dann kann das schon wegen der Anspannung kommen.
Ich weiß leider aus eigener leidvoller Erfahrung, was die Psyche mit einem anstellen kann. Und auch, wo sich Muskelverspannung überall auswirken. Zeitweise habe ich völlig hypochondert und hatte die schlimmsten Krankheiten. Sobald mir der Arzt sagen konnte, dass nix ist, war es wieder gut :/
Nicht gerade rühmlich für mich, aber es gibt Zeiten im Leben, da rebelliert der Körper. Dann ist es wichtig zu schauen, gegen was er sich sträubt, was nicht richtig ist.
Ich habe große Schwierigkeiten im Bereich der HWS, die muskulär bedingt sind... meine Physio, die Kinesiologin ist erklärte mir mal, das das Zentrum für Herz und Kreislauf in der Medula Oblongata sitzt und das eingeklemmte Nerven und Verspannungen dort für Schwierigkeiten zb mit dem Blutdruck sorgen können. Das bringt mich wieder zu Deinem 160er Wert.
Lange Rede kurzer Sinn... warte in aller möglichen Ruhe das MRT ab. Du bist gerade hochsensibel für Deinen Körper, verhältst Dich womöglich vor lauter Anspannung und Verspannung noch zusätzlich.
Du tust das einzig wahre, Du lässt es abklären und ich wünsche Dir von Herzen, dass sich alles als nicht dramatisch herausstellt.
Und noch ein Satz zur Physio... normale Übungen haben mir erstmal gar nicht geholfen, da meine Muskeln derart verspannt waren, dass ich nur noch weiter in die Verspannungen geriet und Schwindel usw. bekam. Meine jetzige Physio hat erstmal gelockert und entlastet. Das allein hat zwei Verordnungen in Anspruch genommen :/ Erst danach konnte ich mit Muskelaufbau starten. Was sind denn das für Übungen, die Du so viel machst?
Ich drück Dir die Daumen und wünsche Dir gute Besserung,
liebe Grüße,
Johanna


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BeitragVerfasst: Mo, 19.02.2018 - 17:07 
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Therapie: Rahmouni mit HT ab 3/2011
Das MRT zeigt nur HWS und ein Stückchen BWS oder die ganze BWS oder auch nur die LWS.
Auf der Suche nach einem Bandscheibenvorfall, einer Spinakanalstenose oder Wirbelgelenksarthrose ja ganz hilfreich,
aber wenn da früher schon eine behandlungsbedürftige Skoliose (immerhin Korsettindikation) vorlag,
wird wohl noch eine komplette aktuelle Rö-Aufnahme der WS (ggf. auch EOS sofern verfügbar) vonnöten sein um mal die Cobb Winkel exakt zu messen.
Das MRT liefert keine zuverlässigen Skoliosewinkel, da im Liegen angefertigt.


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BeitragVerfasst: Mo, 19.02.2018 - 20:30 
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Hallo an alle,
Heute war ich den ganzen Tag unterwegs und war fast schmerzfrei (klopf klopf!). Vielleicht lag es einfach daran, dass ich so beschäftigt war und wenig in mich hinein horchen konnte. Allerdings hat sich dann am Abend der Blutdruck wieder zurückgemeldet, er war zwar nicht so hoch wie gestern Abend aber deutlich spürbar in meinem Kopf. Naja jedenfalls war das der beste Tag seit Wochen und ich will nicht rumjammern. Ich melde mich morgen nach dem MRT........
Einen schönen Abend an alle :)


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BeitragVerfasst: Do, 22.02.2018 - 16:47 
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Hallo an alle
Hier ein kurzes Update: die MRT Untersuchung am Dienstag blieb gottseidank ohne Befund oder um es mit den Worten des Arztes auszudrücken „ dass sie einen schiefen Rücken haben wissen Sie ja organisch ist nichts zu erkennen“ Zunächst einmal bin ich natürlich erleichtert, dass ich offensichtlich nicht sterbenskrank bin. Allerdings hat sich an meiner Schmerz Situation nichts verändert der Schmerz beherrscht nach wie vor meinen ganzen Alltag. Ich habe mir jetzt einen Termin am 12.3. bei Dr. Gaulrapp in München geben lassen der offenbar ein Skoliosespezialist sein soll. Was kann ich gegen die Schmerzen machen? Bis zum Termin sind es ja fast noch 3 Wochen und ich will mich nicht ständig mit Schmerzmitteln zudröhnen!
Grüße aus München


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BeitragVerfasst: Do, 22.02.2018 - 17:12 
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Das ist ja fein, dass nichts an den inneren Organen festgestellt wurde!
Gegen die Schmerzen musst Du ausprobieren, was Dir guttut: Ablenkung, Wärme, Bewegung, Ruhe, Dehnen, Entspannung...
Wenn Du starke und/oder andauernde Schmerzen hast, solltest Du aber Deinen Hausarzt aber um eine entsprechende Medikation bitten, da Schmerz sich gern verselbständigt. So ein bisschen Ibu oder sowas reicht da nicht.
Wie kommst Du darauf, dass Dr. Gaulrapp ein Skoliosespezialist sei? Seine Homepage gibt darüber jedenfalls keine Auskunft.
Grüsse, Lady S


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BeitragVerfasst: Do, 22.02.2018 - 22:30 
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Registriert: Mi, 02.04.2014 - 13:11
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Diagnose: Ich habe selber Skoliose thorakolumbal 70º.
Meine Tochter (15J.) hat Skoliose thorakolumbal 35º sowie eine noch nicht eindeutig klassifizierte Muskelerkrankung.
Therapie: ich: Schroth, Schmerzkorsett, Manuelle Therapie, Spiraldynamik
Tochter: Schroth, Korsett, Manuelle Therapie
Dr. Gaulrapp wird im deutschen Skoliose Netzwerk genannt, ich denke v.a. weil er Kinderorthopäde ist. Mir persönlich ist sein Name hier zum Thema Skoliose noch nicht begegnet. Aber das muss ja nichts heißen.


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BeitragVerfasst: Do, 22.02.2018 - 22:30 
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Beiträge: 6
Geschlecht: weiblich
Hallo Lady S,
Ich arbeite viel mit Wärme, d.h. die Wärmflasche ist mein ständiger Begleiter. Nachts bin ich weitestgehend schmerzfrei und auch nach dem Aufstehen geht es ganz gut, ich mache dann gleich ca. 15 Minuten Dehnübungen, danach geh ich mit meinem Hund spazieren. Gegen Mittag setzten dann die Schmerzen ein, mal ist es ein Ziehen an der Wirbelsäule, mal an den Rippenbögen, aber am schlimmsten ist dieser bohrende Schmerz zwischen den Schulterblättern. Ich habe auch das Gefühl, als würde sich mein kompletter Rücken verkrampfen. Dann hilft nur noch eine dicolofenac und Wärme. Eigentlich bin ich dann den restlichen Tag ausgeknockt und ich sitze mit der Wärmflasche im Rücken auf der Couch oder liege im Bett. Zur Zeit arbeite ich nicht, demzufolge bin ich nicht abgelenkt und fokussiere mich vielleicht zu sehr auf den Schmerz.
An Dr. Gaulrapp wurde ich verwiesen, weil Dr. René Paulus nur noch Kinder behandelt und ganz schwere Formen der Skoliose (das sagte mir die Sprechstundenhilfe). Was denn besonders schwere Fälle sind, konnte sie nicht wirklich definieren. Jedenfalls empfahl Sie mir Dr. von Liebe und Dr. Gaulrapp. Bei letzterem habe ich einen relativ zeitnahen Termin bekommen, deshalb fiel die Entscheidung auch entsprechend für ihn aus. Ich glaube ich muss jetzt erst einmal Röntgenbilder machen lassen und zumindest von einem Arzt untersucht werden, der etwas Ahnung von Skoliose hat. Zeitgleich habe ich mir auch eine Physiotherapiepraxis gesucht die Schroth Therapie anbietet. Ich hoffe, dass ich bis zum Termin die Schmerzen ein wenig in den Griff bekomme.
Schönen Abend noch


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BeitragVerfasst: Do, 22.02.2018 - 23:55 
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Skoliose thorakal
09/2016 19°
01/2018 28°
C-Bogen
Therapie: Krankengymnastik ( Schroth) seit 09/2016
1. Korsett seit 01/2018
2. Korsett seit 05/2018
Darf ich doch nochmal auch die HWS ins Spiel bringen?
Wenn Du zB direkt am Ansatz des Hinterkopfes verspannt bist, kann das bis in den Rücken zwischen die Schulterblätter runterziehen. Das ist der Trapezius. Und das wirkt sich auf die intercostalen Muskeln aus usw.
Oftmals merkt man den verspannten Nacken erst spät, dafür aber das Stechen zwischen den Schulterblättern, ein Gefühl der Blockade etc schon vorher.
Natürlich kann es auch die Skoliose sein, da diese eine grundsätzliche Fehlhaltung zur Folge hat. Dennoch wäre es einen Versuch wert, mal mit Kirschkernkissen oder (Kohle) Wärmpflastern den Nacken und Hals zu versorgen. Darüberhinaus evtl das ganze mal physiotherapeutisch zu dehnen und die HWS zu entlasten.
Viele Grüße :o)


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BeitragVerfasst: Fr, 23.02.2018 - 12:37 
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Hallo Surinamen,
das mit der HWS kann ich im Moment nicht wirklich deuten. Wie gesagt, die Wärmflasche ist immer präsent und hilft mir auch allerdings habe ich festgestellt, dass sich mein Blutdruck erhöht wenn die Wärme im Nacken spürbar ist. Ich platziere sie wenn möglich in der Mitte der Schulterblätter.
Leider habe ich von meinem ersten Orthopäden kein weiteres Rezept für Physiotherapie bekommen, er will mich noch einmal sehen. Nun habe ich aber mittlerweile einen Termin bei einem anderen Orthopäden, der wenigstens etwas Ahnung von Skoliose zu haben scheint, der ist allerdings erst in 3 Wochen und bis dahin muss ich ohne Physio auskommen.


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