Antrag auf Erwerbsminderung sinnvoll?
Antrag auf Erwerbsminderung sinnvoll?
Hallo Leuts,
nachdem ich nun den Befund meines MRT erhalten habe und die Gründe für meine Schmerzen und Taubheitsgefühle beim stehen, sitzen und sogar mitunter beim liegen kenne, wurde mir von meiner Mutter geraten einen Antrag auf Erwerbsminderung zu stellen. Ich haabe aber Angst davor, denn so einfach ist das sicherlich nicht. Macht das überhaupt Sinn bei meinen Befunden?
LG Ina
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Laut Rehaunterlagen von 2003 in Bad Salzungen habe ich folgenden Skoliosebefund:
Thorakal rechtskonvexe Seitverbiegung mit einem COBB-Winkel von 49 °, Scheitel in Höhe Th8
Lumbal linkskonvexe Seitverbiegung mit einem COBB-Winkel von 48 °, Scheitel in Höhe L2
Skoliose vom double major Typ
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MRT von 11/2009
S-förmige Skoliose, Osteochondrosis interverterbralis mit Höhen- und Signalminderung sämtlicher lumbaler Banscheiben. Spondylarthrose, partiell mit Reizergüssen. Es resultieren durch Bandscheibenprotrusion und Spondylarthrose Einengungen der Neuroforamina nahezu im gesamten LWS-Bereich. Zum NPP grenzwertige Protrusion in der Etage LWK5/SWK1 links mit hochgraiger Einengung des Neuroforamens.
Ausreichend weiter Spinalkanal, regelrecht stehender Conus medullaris, elongierte Caudafasern. Hämangiom im 5.LWK ca. 15 mm durchmessend und im 12. BWK. Sonst kein Anhalt für einen entzündlichen oder tumorösen Prozess.
Zystische Formation im rechten Adnexbereich, 25 mm messend.
Zusammenfassung: Als Korrelat zur klinischen Symptomatik hochgradige neuroforaminale Stenose LWK5/SWK1links mit Alteration der Nervenwurzel L5.
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Zusätzlich leide ich an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, Hashimoto Thyreoditis.
nachdem ich nun den Befund meines MRT erhalten habe und die Gründe für meine Schmerzen und Taubheitsgefühle beim stehen, sitzen und sogar mitunter beim liegen kenne, wurde mir von meiner Mutter geraten einen Antrag auf Erwerbsminderung zu stellen. Ich haabe aber Angst davor, denn so einfach ist das sicherlich nicht. Macht das überhaupt Sinn bei meinen Befunden?
LG Ina
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Laut Rehaunterlagen von 2003 in Bad Salzungen habe ich folgenden Skoliosebefund:
Thorakal rechtskonvexe Seitverbiegung mit einem COBB-Winkel von 49 °, Scheitel in Höhe Th8
Lumbal linkskonvexe Seitverbiegung mit einem COBB-Winkel von 48 °, Scheitel in Höhe L2
Skoliose vom double major Typ
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MRT von 11/2009
S-förmige Skoliose, Osteochondrosis interverterbralis mit Höhen- und Signalminderung sämtlicher lumbaler Banscheiben. Spondylarthrose, partiell mit Reizergüssen. Es resultieren durch Bandscheibenprotrusion und Spondylarthrose Einengungen der Neuroforamina nahezu im gesamten LWS-Bereich. Zum NPP grenzwertige Protrusion in der Etage LWK5/SWK1 links mit hochgraiger Einengung des Neuroforamens.
Ausreichend weiter Spinalkanal, regelrecht stehender Conus medullaris, elongierte Caudafasern. Hämangiom im 5.LWK ca. 15 mm durchmessend und im 12. BWK. Sonst kein Anhalt für einen entzündlichen oder tumorösen Prozess.
Zystische Formation im rechten Adnexbereich, 25 mm messend.
Zusammenfassung: Als Korrelat zur klinischen Symptomatik hochgradige neuroforaminale Stenose LWK5/SWK1links mit Alteration der Nervenwurzel L5.
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Zusätzlich leide ich an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, Hashimoto Thyreoditis.
- Thomas
- Tech-Admin

- Beiträge: 3578
- Registriert: So, 19.02.2006 - 10:23
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: Kyphose anfangs 59 Grad, inzwischen nur noch 49 Grad, Neuroforamen-Stenose (Einengung der Nervenwurzeln) in der HWS.
- Therapie: Rahmouni-Korsett seit Februar 2006, zeitweise mit Halsteil, Schroth-Reha Juni / Juli 2010
- Wohnort: Nähe Stuttgart
Hallo Stängli,
bei der Beantragung einer Erwerbsminderungsrente (um das geht es ja) ist es nicht so wichtig, wieviel Grad Du hast, sondern wieviel Stunden am Tag Du in der Lage bsit, zu arbeiten. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe bekommst Du 50% Erwerbsminderungsrente, wenn Du weniger als 6 Stunden am Tag arbeiten kannst. Wenn Du weniger als 3 Stunden am Tag arbeiten kannst, bekommst Du meines Wissens nach volle Erwerbsminderungsrente.
Es kommt also weniger auf die reine Diagnose an sondern eher, welche Beschwerden (Schmerzen, Funktionseinschränkungen) Du durch die Krankheit hast.
Details dazu findest Du in dieser Brochure vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Gruß Thomas
bei der Beantragung einer Erwerbsminderungsrente (um das geht es ja) ist es nicht so wichtig, wieviel Grad Du hast, sondern wieviel Stunden am Tag Du in der Lage bsit, zu arbeiten. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe bekommst Du 50% Erwerbsminderungsrente, wenn Du weniger als 6 Stunden am Tag arbeiten kannst. Wenn Du weniger als 3 Stunden am Tag arbeiten kannst, bekommst Du meines Wissens nach volle Erwerbsminderungsrente.
Es kommt also weniger auf die reine Diagnose an sondern eher, welche Beschwerden (Schmerzen, Funktionseinschränkungen) Du durch die Krankheit hast.
Details dazu findest Du in dieser Brochure vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Gruß Thomas


