[SUCHE] Düsseldorf/Köln/Bonn- Orthopäden/Schroth-Therapeuten

Regionale Informationen und Erfahrungen. Bitte beteiligt euch an der Sammlung für eure Region. KEINE Fragen oder Auskünfte über med. Behandlungsmethoden.
Malchus
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Beitrag von Malchus » Fr, 13.07.2007 - 15:00

Ich war diese Woche auch in der Praxis am Stadtwald und bin hochzufrieden. ;D

Die vielfältigen Anregungen und Abklärungen, auch über die reine Skoliosebehandlung hinaus, lassen mich Vieles klarer sehen als zuvor und haben neue Impulse für meine KG-Behandlung gebracht. Auch von anderen Ärzten, falls ich eine Kassenleistung brauche, kann ich nun ganz andere Möglichkeiten "einfordern" bzw. ihnen vorschlagen.

Ich war sicherlich nicht zum letzten Mal bei Dr. Schmitt. Ab nächste Woche nutze ich die TCM-Sprechstunde; ich berichte mal wie es war.

Tialine
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Praxis am Stadtwald

Beitrag von Tialine » Fr, 13.07.2007 - 17:00

Ich war Anfang des Jahres nochmal in der Praxis am stadtwald bei Dr. Schmidt.
Hatte starke Schmerzen linke Seite, Bein bis in den Fuß.
Er sagte mir aber sofort, dass Sie kaum noch Skoliosepatienten behandeln. Diese würden Sie an die Orthop. Uniklinik überweisen.

Er hat mich aber trotzdem geröntgt und auch in die Röhre geschickt, damit ein Bandscheibenschaden ausgeschlossen wurde.

Da er ein Verengung 2er Wirbelkanäle festgestellt hat, musste ich leider mit weiteren Besuchen passen. Dies sollte in der Klinik in Siegburg behoben werden (Kostenpunkt: 4.000 Euro). Als pflichtversicherter Patient der Barmer kann ich mir das aber nicht leisten.

Tialine

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*Lilly*
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[SUCHE] Bonn - Orthopäde & Schroth-TherapeutIn

Beitrag von *Lilly* » Sa, 26.04.2008 - 18:00

Ich suche eine gute Schroth - Therapeutin in Bonn, die sich nicht nur mit Skoliose, sondern auch mit Kyphose auskennt.
Liste von Sobernheim habe ich schon bekommen, aber leider sind die meisten ja was Kyphosen betrifft nicht so gut ausgebildet :/

Außerdem einen guten Orthoäden, der sich ebenfalls auch mit Kyphosen auskennt und evtl auch weiß, was man in einem Rehaantrag für Bad Sobernheim schreiben muss, damit die Kasse zahlt.

Danke euch! :)

Peter_678

Orthopäde in Düsseldorf

Beitrag von Peter_678 » Fr, 30.05.2008 - 11:33

Hallo,

ich suche einen vernünfitgen Orthopäden in Düsseldorf. Mein damalige Arzt hat mit nur gesagt das ich eine leichte Skoliose hätte und einen Rundrücken der auch nicht so schlimm wäre.

Hat jemand Erfahrung mit Ärzten aus Düsseldorf??

Danke für eure Hilfe!

Peter!

Lena1977

Link

Beitrag von Lena1977 » Fr, 30.05.2008 - 12:22

Hallo Peter, schau' doch mal hier: viewtopic.php?p=87904

Gruß Lena

Peter_678

Beitrag von Peter_678 » Fr, 30.05.2008 - 14:16

Hallo,

danke für die Info!

Gruß
Peter

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Dolphingirl94
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Therapie: 5 Jahre lang Korsett, jetzt nur noch KG nach Schroth
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Beitrag von Dolphingirl94 » Fr, 30.05.2008 - 16:34

Ich lebe in D-dorf. Ich bin (allerdings als Privatkrankenkassen-Patientin) bei Prof. Krauspe, der mich zu den Orthopädietechniker Koppetsch geschickt hat. Der ist hier imm Forum zwar nicht so beliebt, aber er baut eigentlich ganz gut korrigierende Korsette.
Was die Raupe das Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling. (Laozi)
Aktueller Thread: Kontrolle in Bad Sobernheim

patti
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Beitrag von patti » Fr, 30.05.2008 - 18:16

Hallo Peter!!!!!!!!
Such dir einen guten Orthopäden, der auch GUT ist auf dem Gebiet.
Sonst hast du nur Rennerei!!!
Ich komm aus Essen und es gibt hier keine Arzte die sich mit Skoliosen befassen.
Ich habe sehr viele GUTE Berichte über Dr Hoffmann gehört.
Und ich bin am überlegen, ob ich dahin fahre.
Können ja ne Fahrgemeinschaft machen ;D .
Es ist wichtig einen guten und zuverlässigen Arzt zu finden.
Hab schon viele durch.
Lg

Peter_678

Beitrag von Peter_678 » Mo, 02.06.2008 - 13:25

HalloDolphingirl94,

ich hatte eben mit der Uniklinik gesprochen und eine Privatsprechstunde mit Wirbelsäuleganzaufnahme würde ca. 300 Euro kosten. Das wäre für mich nicht so sehr das Thema.

Die Sprechstundendame meinte aber, dass ich bei leichter Skoliose die Kassensprechstunden von Oberarzt in Anspruch nehmen sollte, da der auch sehr erfahren wäre und bei Fragen den Prof ansprechen würde. Dafür brauche ich halt nur eine Überweisung vom Orthopäden.

Ich sollte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen und meinen Geldbeutel schönen.

Gruß

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Klaus
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Beitrag von Klaus » Di, 03.06.2008 - 19:29

Peter 678 hat geschrieben:ich hatte eben mit der Uniklinik gesprochen und eine Privatsprechstunde mit Wirbelsäuleganzaufnahme würde ca. 300 Euro kosten. Das wäre für mich nicht so sehr das Thema.
Die Fahrt nach Stuttgart incl. Röbi und 50€ für längere Beratungszeit ist mit Sicherheit bei entsprechender Bahnfahrt billiger und mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreicher.

Ob nun Professor oder Oberarzt, bei Skoliose/Kyphose sind die wenigsten wirklich kompetent.

Und ich hatte doch hier richtig gelesen, dass Du auch einen Rundrücken hast. Das hast Du im anderen Post nicht erwähnt. Die Aussage, dass "der nicht so schlimm sei" würde ich an Deiner Stelle erst mal nicht vertrauen!!

Melde Dich doch bitte hier mit Wohnort und Alter im Profil an, dann ist die Kommunikation besser!

Gruss
Klaus

Peter 678

Beitrag von Peter 678 » Di, 03.06.2008 - 22:11

Hallo Klaus,

ja ich habe einen Rundrücken, Hohlkreuz und soweit gesagt eine leichte Skoliose.

Für mich ist es nicht mal so eben möglich bis zum Dr. Hoffmann zu fahren.

Ich habe jetzt einen Termin bei Dr. med Olaf Hupfer in Düsseldorf/Belsenpaltz gemacht. Der ist nächste Woche Dienstag. Es hat sich auf Wirbelsäulenprobleme / Skoliose spezialisiert. Als für einen Termin angerufen und meine Probleme geschildert habe, sagte man mir direkt das man bei mir erstmal eine Gesamtwirbelsäulenaufnahme machen wird, die Radiologie die das kann, wäre direkt im Gebäude.

Der Dr. Hupfer muss wohl schon länger mit sowas vertraut sein, weil er auch in irgendeiner Klinik Skoliose Patienten operiert hat. Ich gehe davon aus, dass er zumindestens eine vernünftige Diagnose stellen kann. Dies musste er ja bei seinen frühere Patienten-bevor er sich operierte auch machen.

Nach der Diagnose schauen wir weiter.

Gruß
Peter

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Klaus
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Beitrag von Klaus » Mi, 04.06.2008 - 10:06

Der Dr. Hupfer muss wohl schon länger mit sowas vertraut sein, weil er auch in irgendeiner Klinik Skoliose Patienten operiert hat. Ich gehe davon aus, dass er zumindestens eine vernünftige Diagnose stellen kann.
Das ist sicherlich ein erster wichtiger Schritt.
Aber als offensichtlich chirurgisch orientierter Arzt muss man wohl seinen evtl. Behandlungsvorschlag sehr kitisch sehen.
Frag mal nach einer Schroth REHA z.Bsp. in Bad Salzungen, bin gespannt, was er dazu sagt.

Und Du solltest auch bedenken, dass viele Ärzte die Hyperkyphose (Rundrücken) nicht ausreichend ernst nehmen, die Skoliose steht da eher im Vordergrund.

Hyperkyphose mit geringer begleitender Skoliose kommt häufig vor, das Problem ist dann aber eher die Hyperkyphose und möglicherweise auch die Hyperlordose (Hohlkreuz).

Gruss
Klaus

Peter 678

Beitrag von Peter 678 » Mi, 04.06.2008 - 15:19

Hallo Klaus,

für mich ist erstmal eine vernünftige Diagnose wichtig. Wegen dem Rundrücken spreche ich ihn noch mal speziell darauf an.

Bei mir steht ja auch an der linken Seite -unter der Achsel- die Rippe was raus und der, damalige Orthopäde meinte das wäre eine Rotation die von der Skoliose kommt.

Ich bin mal gespannt, wie es am Dienstag bei Dr. Hupfer läuft. Werde ihn auch bitte sich für die Diagnose zeitzunehmen. Falls es sein muss, werde ich auch die längere Beratungszeit privat mit ihm abrechnen.

Gruß

Trixy
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Beitrag von Trixy » Di, 12.08.2008 - 23:21

Hallo,

ich bin sehr verunsichert. Durch intensive Recherche bin ich auf dieses Forum gestossen.
Meine Tochter, 14 Jahre, klagt seit längerer Zeit unter Rückenschmerzen.
Besonders nachts, wenn sie lange sitzen muss oder lange steht.
Anfang des Jahres waren wir bei einem Orthopäden, der hat sie geröntgt und stellte eine erstgradige Skoliose fest.
Er erklärte meiner Tochter aber nur, das es sich um eine Verformung der Wirbelsäule handele, die in ihrem Alter öfters vorkommt, aber durch Krankengymnastik behoben werden könnte.
Er verschrieb ihr 2 mal 10 Anwendungen und meine Tochter macht ihre Übungen zuhause auch weiter. Aber eine Besserung ihrer Beschwerden konnten wir nicht feststellen.
Nun meint meine Tochter, es läge auch an ihrer Matratze....
Ich bin sehr verunsichert, weil ich zwischenzeitlich sehr viel über Skoliose gelesen habe und möchte gerne eine zweite Meinung hören und mit meiner Tochter zu einem Spezialisten gehen.
Ich habe hier über die Uni-Klinik in Essen gelesen. Ist das die nächste Adresse für uns? Kann ich da so ohne weiteres einen Termin machen?
Oder ich schiesse ich da auf Spatzen? Aber meine Tochter klagt jeden Tag über die Schmerzen, wie gesagt, besonders abends wenn sie schlafen geht.Auch möchte meine Tochter nicht mehr zu dem selben Orthopäden gehen, da sie sagte, das er sehr unfreundlich war und nicht viel erklärt hat.
Danke euch für eure Antworten.

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Klaus
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Beitrag von Klaus » Mi, 13.08.2008 - 09:08

Trixy hat geschrieben:Ich habe hier über die Uni-Klinik in Essen gelesen. Ist das die nächste Adresse für uns? Kann ich da so ohne weiteres einen Termin machen?
Das solltest Du unbedingt tun. Die Bedingungen sind in der Sammlung Essen genau aufgeführt.

Gruss
Klaus

Trixy
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Beitrag von Trixy » Mo, 08.09.2008 - 10:05

Jetzt war ich bei dem Orthopäden, bei dem meine Tochter Anfang des Jahres war und der sie auch geröntgt hat, weil ich eine Überweisung in die Uni Essen haben wollte, wo ich am 25.9.08 einen Termin habe und auch dafür die Röntgenaufnahmen brauche.
Der stellt sich aber blöd an, er meinte, da es eine leichte übergradige Skoliose bei meiner Tochter sei, die oft in dem Alter vorkommt, bräuchte ich damit nicht an die Uni. Das könnte man auch in seiner Praxis und mit weiteren Krankengymnastischen Übungen hinbekommen.
Meine Tochter macht diese Übungen aber immer zuhause und ihre Rückenschmerzen werden nicht besser, im Gegenteil... immer schlimmer. Sie klagt jeden Tag, besonders bei längerem Stehen, Gehen oder Liegen.
Kann ich auf eine Überweisung bestehen und auf die Herausgabe der Röntgenaufnahmen?
Oder soll ich meine Tochter weiter bei dem Orthopäden behandeln lassen?
Danke für eure Antworten
Trixi

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Beitrag von Klaus » Mo, 08.09.2008 - 10:41

Trixy hat geschrieben:Kann ich auf eine Überweisung bestehen...
Das solltest Du unbedingt versuchen, es ist leider traurige Realität, das Orthopäden ihre Grenzen nicht sehen.
Notfalls kannst Du auch den Korsettbauer Püttmann ansprechen, der kennt Orthopäden, die eine Überweisung ausstellen.
Auch die Uniklinik kann Dir u.U. Orthopäden nennen, das ist sicherlich auch eine Frage, wie dramatisch man das darstellt.
Ärzte-Empfehlungen durch Ärzte sind ja generell eine kritische Sache.
..und auf die Herausgabe der Röntgenaufnahmen?
Das muss der Orthopäde!
Allerdings stellt sich die Frage, ob die ausreichend sind. Es sollen schon Ganz-Aufnahmen sein, die auch in der Uniklinik gemacht werden können!
Oder soll ich meine Tochter weiter bei dem Orthopäden behandeln lassen?
Die Frage ist doch schon mit dieser Verhaltensweise beantwortet.
NEIN!

Gruss
Klaus

Peter 678

Beitrag von Peter 678 » Mi, 17.09.2008 - 09:42

Guten Morgen,

nach langer zeit melde ich mich auch wieder. Ich war nach meinem Urlaub -im Juni/Juli- bei Dr. Hupfer für eine genauere Abklärung meines Rückens. Bei diesem Termin sollte auch meine Wirbelsäule geröntgt werden. Als ich in die Praxis kam und mit der Sprechstundenhilfe sprach, sagte sie mir das Sie jetzt 6 röntgen wollten. Jeweils von vorne und von der Seite. Sprich Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule.

Auf die Frage warum sie nicht eine Ganzwirbelsäulenaufnahme machen würden, sagte sie mir, es gäbe ja nicht so große Platten.

Lange Rede kurzer Sinne, ich habe das natürlich nicht machen lassen und habe nach längerem Überlegen mir einen Termin bei Dr. Hoffmann geben lassen.

So bin ich dann gestern von Düsseldorf nach Leonberg zu Dr. Hoffmann gefahren (ca. 5 Stunden mit Pausen). Gott sei Dank bin ich in keinen Stau geraten. huiiiiiii

Um drei Uhr dann war ich endlich in der Praxis. Die Sprechstundenhilfen sind alle sehr nett und haben mich direkt zum Röntgen geschickt.

Dort wurde ich gleich zweimal von vorne und von der Seite geröntgt. Danach musste ich 15 Minuten im Wartezimmer mich gedulden.

Dr. Hoffmann begrüßte mich sehr freundlich und machte in der ganzen Zeit einen sehr engagierten und freundlichen Eindruck. Als Erstes sollte ich mich bis auf die Unterhose komplett ausziehen, dann hat er meinen Rücken begutachtet. Danach kamen die Röntgenbilder dran.

Diagnose:
Meine gesamte Rückenmuskulatur ist verkürzt (den Fachbegriff habe ich vergessen).

Meine Bandscheiben sind in Ordnung.

Ich habe eine Hyperlordose habe keinen Scheuermamn (wie der andere Orthopäde behauptet hatte). Der Winkel der Kyphose beträgt 36° Grad.

Eine richtige Skoliose habe ich nicht sagte er.
BWS: 9° und LWS 8°
Die Wirbelsäule weist aber eine Rotation von 7° auf. Hat auch so Teil auf meinen Rücken gelegt. ???

Mein linkes Bein 0,5 cm kürzer als das Andere.

Therapievorschlag:
Ich soll erstmal meine Rückenmuskulatur dehne und strecken, aber kein Muskelaufbau.
Die Rotation soll weggeschrothtet werden. Das wäre bei meiner geringen Rotation kein Problem.

Dann hat er mir noch eine Einlage verschrieben.

Herr Hoffmann sagte, sowohl die Rotation als auch skoliotische Fehlhaltung würde sich nicht mehr verschlechtern, es könnte nur noch besser werden (Krankengymnastik).

Insgesamt muss ich sagen ist Herr Hoffmann ein sehr netter, kompetenter Arzt.

Da ich aus Düsseldorf komme, haben wir uns noch eine Weile über Düsseldorf unterhalten, weil er ja in Düsseldorf studiert und gewohnt hatte. Er sagte noch scherzenshalber das man sich bald vielleicht öfters sieht, weil seine Tochter in Düsseldorf Design studieren möchte. Ich antwortete darauf, meine Adresse haben sie ja.

Gruß
Peter :cool:

Trixy
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Beitrag von Trixy » Mi, 17.09.2008 - 09:53

Hallo Peter,

ich habe demnächst auch das Problem, in der Nähe von Düsseldorf einen guten Orthopäden zu finden.
Nächste Woche muss ich ja erst mal nach Essen mit meiner Tochter, aber ich denke, das sie auf jeden Fall Krankengymnastik verschrieben bekommt, und dazu zu einem ortsansässigen Arzt muss.
Leonberg ist mir ehrlich gesagt zu weit.
Wäre schön wenn jemand eine Empfehlung hätte, die nicht so weit von Düsseldorf bzw. Hilden entfernt ist.
LG
Trixi

Janchen
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Beitrag von Janchen » Mo, 22.09.2008 - 15:38

Ich mag dann auch mal einen kleinen Erfahrungsbericht von der Uniklinik Köln loswerden:

Nachdem mich mein Orthopäde mit meinem Scheuermann (65° Kyphose) nach Köln in die Uniklinik schickte, da dort "ganz gute" Experten seien und ich unter die Rubrik "Da hilft nur eine OP" zählen sollte. Meinen Vorstellungstermin hatte ich eigentlich am 19.9. , welcher dann kurzfristig auf heute (22.9.) verlegt wurde. Nach 1 1/2 Std. Autofahrt war ich endlich da. Nach 2 weiteren langen Stunden im Wartezimmer war ich endlich mal an der Reihe.

Und so lief es dann ab: Der Assistenzarzt nahm den Scheuermann schriftlich auf, klopfte meine WS ab und schielte mal kurz auf das Röntgenbild von meiner Wirbelsäule. 2 Minuten Später war Prof. Eysel anwesend, welcher noch einen Neigetest mit mir durchführte und auch noch einmal aufs RöBi schaute. "Sie haben schon einen sehr starken Rundrücken!" stellte er fest. Eine OP kam für ihn nicht in Frage, da ich keinerlei sonderlichen Schmerzen habe. "Korsett und Reha nach Schroth brauchen Sie nicht. Sie müssen nur mal öfter ins Fitness-Studio gehen, um die Rückenmuskeln zu stärken. Und schön die Schultern nach hinten." Dann nahm er alles auf Band auf und ich bekomm die Diagnose nochmal schriftlich zugesandt.

Nach wiederum 1 1/2 Std. Heimweg war ich dann doch -mehr oder weniger- angefressen zu Hause... Den halben Tag unterwegs für etwas, was mir auch mein Hausarzt hätte sagen können.

Mit Verlaub gesagt, aber dort werd ich in Zukunft einen weiten Bogen drum herum machen. Das hatte eher was von Schaulaufen, statt einer Untersuchung.

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