[SAMMLUNG] Hannover

Regionale Informationen und Erfahrungen. Bitte beteiligt euch an der Sammlung für eure Region. KEINE Fragen oder Auskünfte über med. Behandlungsmethoden.
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Klaus
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Beitrag von Klaus » So, 11.11.2007 - 10:55

UPDATE 11.11.07

E-Mail Adresse von Dr. Hoffmann aktualisiert!

Gruss
Klaus

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sab
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Beitrag von sab » Mi, 14.11.2007 - 23:43

SCHMERZTHERAPIE
Ich kann folgende Empfehlung geben:


Domenica Kowalski in Großburgwedel, hinter Ikea
Raiffeisenstr. 6
30938 Burgwedel
05139/982340

Sie macht eine Mischung aus Cranio Sacrale und Osteopathie
Die Weltachse ist auch schief und hält trotzdem noch

orange
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Antwort zu den Beiträgen von "Pfau4" von Anfang 20

Beitrag von orange » Mo, 09.06.2008 - 19:28

Hallo,

als hier hier eben ein wenig herumgestöbert habe, bin ich an den Beiträgen von "Pfau4" hängen geblieben. Mich störten einige ihrer Kritiken doch sehr!

Ich war zwar noch nie in diesem Reha- Park und bin selber keine Therapeutin, doch ich habe schon mehrere Kuren hinter mir und beschäftige mich außerdem schon seit Jahren mit verschiedenen alternativen Therapien, weshalb ich meines Erachtens auch ein wenig Ahnung habe...

1) Der Atemreiz:
Mag sein, dass er zu schnell gegeben wurde- das empfindet sicherlich jeder anders...

2) Barfuß:
Ich war mehrfach sowohl in Bad Sobernheim als auch in Bad Salzungen, doch wir mussten die Übungen nie Barfuß ausführen (außer die Gangschule). Natürlich muss auf die gesamte Körperhaltung geachtet werden (Ich bin auch der Meinung, dass viele Therapeuten da leider nicht genug drauf achten!)! Ich denke die Therapeutin wollte einfach nicht, dass "Pfau4" sich erkältet!!

3) Die Übung "Bauchlage über den Tisch":
Diese Übung gibt es tatsächlich!! Und zwar ist es eine Übung, die eigentlich jeder, der in Bad Sobernheim war, kennen sollte, da sie zu den Übungen gehört, die den Patienten für Daheim gezeigt werden! Da die wenigsten die Geräte der Klinik zu Hause haben (...), werden Alternativen mit normalen Gegenstände, die sich in jedem Haushalt anfinden, vorgestellt (Türrahmen, Telefonbücher, Stühle, Tische,...!).

4) Auf Hüfte und Rippenbuckel gedrückt:
Auch dies wird durchaus gemacht! Bei der Ausatmung zur Unterstützung.

5)Atemreiz:
Jeder gibt ihn anders! Einfach sagen was am Besten gefällt...!

Abschließend möchte ich sagen, dass "Pfau4" anscheinend gar nicht weiß, was sich auf dem Gebiet der Schroth- Therapie in den letzten Jahren so getan hat! Und das trotz der "tollen" Therapeutin aus Düsseldorf!!?! Ich frage mich, ob diese Therapeutin überhaupt Fortbildungen in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen besucht?! Eine Therpieform bleibt mit Sicherheit nicht stehen, sondern entwickelt sich weiter!

Allgemein muss man einfach sehr sehr großes Glück mit seinem Therpeuten haben..!! Nur die wenigsten sind richtig gut, selbst in den Kurhäusern! Ist die nötige Motivation seitens des Therapeuten da, muss dies noch lange nicht bedeuten, dass dieser das gewisse "Händchen" hat! Also sollte man selber ganz genau aufpassen und lernen sich selbst optimal zu korrigieren!!! (Sollte man eigentlich eh...!)

Als ich noch in Hannover gewohnt habe, bin ich zum Schrothturnen immer nach Resse zur Praxis von Hans Mario Merkt gefahren. Er hat die gesamten Gerätschaften, auch mit Deckenspiegel, vor Ort und ich war immer sehr zufrieden mit ihm. Allerdings ist das auch schon wieder einige Jahre her.

Bei den Altenativen die in Bad Soberheim mit einbezogen wurden, gebe ich "Pfau4" recht- früher sah es damit wirklich ziemlich mau aus! Aber auch auf diesem Gebiet werden Fortschritte gemacht:)

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Beitrag von Klaus » Di, 10.06.2008 - 10:15

Hallo orange,

also für die Leser aus Hannover ist es schon wichtig, festzustellen, dass ich mich der Kritik von pfau4 insofern angeschlossen habe, dass bei meiner Hyperkyphose die Therapeutin in der Podbi REHA überfordert war.

Sie hat auch eine Schroth REHA nicht unbedingt für erforderlich gehalten und hätte ich sie nicht doch gemacht, hätte ich nicht gewusst, dass erst ganz andere und viel effektivere Übungen zum "Durchbruch" führen.

Deswegen sollte immer eine Schroth REHA gemacht und die gelernten Übungen (eigene Kompetenz) dann bestenfalls zur gelegentlichen Kontrolle bei der Schroth Therapeutin vor Ort vorgeführt werden.
Immerhin hat meine Therapeutin die Schroth Übungen aus Bad Salzungen sofort kopiert und nur noch geguckt, ob es "gut aussieht".

Die Kritik von pfau4 ist für mich lediglich eine persönliche Beurteilung von Kompetenz, die nur vor einer REHA eine gewisse Rolle spielt.

Gruss
Klaus

orange
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Beitrag von orange » Di, 10.06.2008 - 13:15

Hallo Klaus,

mit den Therapieempfehlungen habe ich auch schon so meine Erfahrungen machen müssen! Hätte ich zum Beispiel früher auf die Ärzte gehört, wäre mein Rücken schon lange steif! Dank meiner Mutter, die immer nach alternativen Ausschau hält, bin ich damals, entgegen der Meinung der Ärzte im Annastift, nicht operiert worden. Ich komme heute gut mit meinem Rücken zurecht und mein Orthopäde ist auch sehr zufrieden.

In jedem Fall bin ich auch dafür, eine Kur in Bad Salzungen oder Bad Sobernheim zu machen, um die passenden Übungen für sich zu erhalten und genau in die Durchführung eingewiesen zu werden!
Die Therpeuten beschäftigen sich dort den ganzen Tag mit nichts anderem... Geht man bei sich zu Hause zum Schrothturnen, sind das doch in den meisten Fällen Therapeuten die halt einmal für zwei Wochen eine Ausbildung dafür gemacht haben und anschließend nur ein paar "harmlose" Skoliosen behandeln, immer nur für die Dauer von 2oMin.o.ä. und dann auch noch immer das gleiche Programm herunterspulen... Genau genommen reicht diese Zeit ja nicht mal für zwei Übungen (wenn man die Gerätschaften auch noch aufbauen und wegräumen muss)!! Aber die armen Leute können ja auch nichts dafür, denn sie haben nicht die Zeit um intensiver mit den Patienten zu arbeiten..!

Außerdem denke ich, dass man, wenn es irgendwie Möglich ist, alle paar Jahre mal wieder in einer der Kliniken vorbeischauen sollte. So wie sich der Körper verändert, müssen auch die Übungen angepasst werden und eine Korrektur der Übungen durch die Profis ist meiner Ansicht nach das Beste...! In der Zwischenzeit finde ich es dann auch sinnvoll die Übungen regelmäßig von einem Therapeuten vor Ort korrigieren zu lassen.
Ein Punkt, warum ich auch dafür bin, ist, dass zwei Augen einfach mehr sehen... Genauso wie man den Wachstum eines Kindes eher bemerkt, wenn man das Kind nur gelegentlich sieht...
Allerdings ist die Skoliose bei mir auch sehr ausgeprägt, vielleicht kommt daher die große Vorsicht!



Die Kritik von "Pfau4" hat mir überhaupt nicht gefallen, weil sie, wie ich finde, die Therapeutin in diesem Rehazentrum recht schlecht gemacht hat! Sie hat ihr Sachen vorgeworfen, die, wie ich finde, einfach nicht gerechtfertigt waren!

Was meinst du mit "Die Kritik von pfau4 ist für mich lediglich eine persönliche Beurteilung von Kompetenz, die nur vor einer REHA eine gewisse Rolle spielt"? Meinst du damit die Tatsache, das diese Therpeutin die Kur nicht für unbedingt notwendig gehalten hat? Du warst also bei derselben Therapeutin wie Pfau4? Gehst du immer noch zu der gleichen Therpeutin oder hast du nach der Kur gewechselt?


Schöne Grüße

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Beitrag von Klaus » Di, 10.06.2008 - 22:10

orange hat geschrieben:Was meinst du mit "Die Kritik von pfau4 ist für mich lediglich eine persönliche Beurteilung von Kompetenz, die nur vor einer REHA eine gewisse Rolle spielt"?
Damit meinte ich, dass man nach einer REHA sowieso eigene Kompetenz hat und lediglich die Kontrolle ansteht, an der man eigentlich wenig kritisieren kann.
Meinst du damit die Tatsache, das diese Therpeutin die Kur nicht für unbedingt notwendig gehalten hat? Du warst also bei derselben Therapeutin wie Pfau4?
Ich weiß nicht, ob es dieselbe Therapeutin war, entscheidend ist für mich, dass sie eine REHA für nicht notwendig hielt. Das ist eigentlich unverantwortlich und ich kann mir nicht vorstellen, dass die damals 3 Schroth Therapeuten nicht miteinander gesprochen haben.
Insofern ist das eine generelle Kritik, bei der ich schon Verständnis für die detaillierte Kritik von pfau4 habe, ohne jetzt im Detail das beurteilen zu können.
Gehst du immer noch zu der gleichen Therpeutin oder hast du nach der Kur gewechselt?
Wie schon geschrieben, sind nach der REHA die Schroth Unterlagen von der Therapeutin sofort kopiert worden, sie hat damit auch indirekt ihre Inkompetenz eingestanden.
Ich war dann als Kyphose Exot (es gab damals nur noch einen bekannten Jugendlichen, der gerade nicht aktiv war) zu einer Gruppen Kontrolle, bei ich selbstständig übte und für die Therapeutin eine Herausforderung, weil sie verständlicherweise nicht gleichzeitig unterschiedliche Übungen kontrollieren konnte. Ausserdem mussten noch einige Dinge nach der REHA kontrolliert und verändert werden.

Mittlerweile mache ich eine Mischung aus Schroth und Fitness Training und gehe nicht zu einer Kontrolle.

Gruss
Klaus

tkansgar

Re: [SAMMLUNG] Hannover

Beitrag von tkansgar » Mo, 07.07.2008 - 20:19

Hallo Klaus,
erstmal ein ganz dickes Lob und vielen Dank dafür, dass es dieses Forum gibt!

Eine Korrektur habe ich anzumerken:
Dr.Steffan
Asklepios Burgseekliniken REHA-Klinik für Skoliose/Kyphose Patienten (Klinik 3)
http://www.skolioseklinik.de/ und
http://www.asklepios.com/BadSalzungen/index.html
Unter www.skolioseklinik.de/ kommt nur Müll (zumindest bei mir). Falls damit die Klinik in Bad Sobernheim gemeint ist, so findet sich diese unter
http://www.asklepios.com/BadSobernheim/.

Übrigens kann ich noch eine bisher meines Wissens hier noch nicht genannte Physiotherapiepraxis sehr empfehlen:

Praxis Heiner Otten (keine Behandlung nach Schroth! Klaus)
im Olympiastützpunkt Niedersachsen
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 2
30169 Hannover
Tel. 0511-167474-60
eMail: otten@osp-niedersachsen.de

Ich hatte letztes Jahr eine derart schlimme Blockierung im LWS-Bereich, dass mein Ischias-Nerv bis zum Knie hinunter heftigst schmerzte. Ich konnte kaum noch ins Auto einsteigen. Die dortige Therapeutin hat mich innerhalb von drei Wochen bei zwei Behandlungen pro Woche mit Manueller Therapie absolut schmerzfrei bekommen. Und erst durch sie habe ich gelernt, dass die Blockierung durch meine Skoliose ausgelöst wurde, die mir bis dahin noch gar nicht bewusst war.

Durch dieses Forum bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass eine REHA in Bad Salzungen oder Bad Sobernheim wohl das Beste ist, was ich für mich tun kann. Wenn ich das richtig sehe, werden die Kosten zumindest teilweise von der Krankenkasse übernommen, oder? Aber dazu brauche ich doch eine Verordnung durch einen Orthopäden, oder nicht? Mein Problem ist, welcher Orthopäde in Hannover verordnet mir die REHA? Bisher ist hier nur Dr. Mankow empfohlen worden, an den aber offenbar schwer ranzukommen ist. Gibt's denn in Hannover keinen anderen?

Viele Grüße und weiter so,
Torsten

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Beitrag von Klaus » Di, 08.07.2008 - 16:03

UPDATE 8.7.08

Internetadresse REHA Bad Salzungen korrigiert

http://www.skoliose-badsalzungen.de/

Gruss
Klaus

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Beitrag von Klaus » Di, 08.07.2008 - 16:29

Hallo Torsten,

danke für den Hinweis mit der Internetadresse.
Bad Salzungen hat da in der Vergangenheit leider oft gewechselt und
www.skoliose.eu
ist auch eine Adresse, die auf dieselbe Seite führt.
Wenn ich das richtig sehe, werden die Kosten zumindest teilweise von der Krankenkasse übernommen, oder?
Wenn Du Beiträge an die Deutsche Rentenversicherung zahlst, ist die der Kostenträger. Du zahlst dann nur den geringen Eigenanteil, bei Geringverdienern ist man auch von dem befreit.
Mein Problem ist, welcher Orthopäde in Hannover verordnet mir die REHA? Bisher ist hier nur Dr. Mankow empfohlen worden, an den aber offenbar schwer ranzukommen ist. Gibt's denn in Hannover keinen anderen?
Das Problem ist, dass der Orthopäde wenigstens Schroth kennen sollte, damit der Antrag erfolgreich wird. Und ich kenne aktuell keinen weiteren Orthopäden in Hannover.

Ansonsten kann jeder Arzt eine REHA unterstützen, es müssen nur gezielte Angaben gemacht werden, damit das auch eine Schroth REHA wird. Hier im Forum gibt es einige Formulierungen.

Übrigens behandelt die genannte Praxis nicht nach Schroth, das ist hier im Forum schon wichtig zu wissen. Deshalb meine Anmerkung direkt in Deinem Post.

Gruss
Klaus

tkansgar

Beitrag von tkansgar » Di, 08.07.2008 - 23:27

Wenn ich das richtig sehe, werden die Kosten zumindest teilweise von der Krankenkasse übernommen, oder?
Wenn Du Beiträge an die Deutsche Rentenversicherung zahlst, ist die der Kostenträger. Du zahlst dann nur den geringen Eigenanteil, bei Geringverdienern ist man auch von dem befreit.
Ich hätte gedacht, dass es zumindest bei mir die Krankenkasse sein müsste, weil Skoliose ja immerhin eine Krankheit ist. Ich habe eine entsprechende Anfrage bei meiner KK laufen. Mal abwarten, was die sagen.
Das Problem ist, dass der Orthopäde wenigstens Schroth kennen sollte, damit der Antrag erfolgreich wird. Und ich kenne aktuell keinen weiteren Orthopäden in Hannover.
Ich bin bisher bei Andreas Japtok (Chirurg, übrigens auch im Podbi-Park, Lister Str. 15). Der kannte Schroth nicht, wollte sich aber darüber schlau machen. Wenn er nicht will, versuch ich bei Dr. Mankow einen Termin zu bekommen.
Übrigens behandelt die genannte Praxis nicht nach Schroth, das ist hier im Forum schon wichtig zu wissen. Deshalb meine Anmerkung direkt in Deinem Post.
Ich kenne mich mit Schroth noch nicht so aus. Habe zum ersten Mal in der Podbi-REHA davon gehört, als ich dort zur Massage war. Falls sich mit Schroth auch solche akuten Blockierungen wie meine lösen lassen, um so besser. Ansonsten wie gesagt, kann ich Heiner Otten nur empfehlen.

Gruß
Torsten
Zuletzt geändert von tkansgar am Fr, 11.07.2008 - 11:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Klaus » Mi, 09.07.2008 - 10:24

Hallo Torsten,

wenn Du schon mal in der Podbi REHA warst, kannst Du dort mal nachfragen, wer denn aktuell Patienten zur Schroth KG schickt.

In 2005 war es nämlich auch Dr. Kregehr, in dessen Praxis Andreas Japtok arbeitet. :)

Gruss
Klaus

tkansgar

Beitrag von tkansgar » Fr, 11.07.2008 - 11:48

Hallo Klaus,

das harauszufinden scheint gar nicht so einfach zu sein. Die Damen in der Podbi-REHA wissen das nicht auswendig und wollen nicht sämtliche Rezepte durchsuchen (kann man verstehen). Und die Damen in der Praxis Kregehr & Japtok wissen das natürlich auch nicht. Dr. Kregehr ist noch in Urlaub und beide Ärzte sind eh kaum ansprechbar. Ohne Termin geht da gar nichts. Mein nächster Termin bei Herrn Japtok ist noch ein bisschen hin. Aber vielleicht weiß ich dann mehr. Weißt du denn, wen Dr. Kregehr zur Schroth-KG geschickt hat? Vielleicht kann ich denjenigen mal fragen.

Noch was anderes: Mir wurde gestern Dr. Röper in der Praxis Ostermann als Orthopäde empfohlen. Zumindest diagnostikmäßig scheint die Praxis ganz gut gerüstet zu sein. Weißt du oder sonst jemand über den etwas?

Gruß
Torsten

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Beitrag von Klaus » Sa, 12.07.2008 - 10:55

Weißt du denn, wen Dr. Kregehr zur Schroth-KG geschickt hat? Vielleicht kann ich denjenigen mal fragen.
Das weiß ich nur, weil ich eben in der Anmeldung gefragt hatte, wo ich notfalls noch Verordnungen bekommen könnte. Möglichwerweise nur in diesem Sinne, ohne dass Dr. Kregehr sich mit Schroth auskennt.
Es sind ja nur normale KG Verordnungen notwendig ohne Angabe von Schroth!

Eigentlich müssten doch die Schroth Therapeuten wissen, wer zu denen kommt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles Insider sind, die gezielt Schroth wollen. Oder wir haben hier viele heimliche Mitleser :)

Vielleicht solltest Du Dir auch mal Gedanken über eine Fahrt nach Stuttgart machen? Oder Du hast Glück und erwischt einen Termin bei Dr. Steffan, weil jemand abgesagt hat?
Noch was anderes: Mir wurde gestern Dr. Röper in der Praxis Ostermann als Orthopäde empfohlen. Zumindest diagnostikmäßig scheint die Praxis ganz gut gerüstet zu sein. Weißt du oder sonst jemand über den etwas?
Kannst Du vergessen, da müsste sich schon grundsätzlich sehr, sehr viel geändert haben. Die Einlagen aufgrund einer 3 D Aufnahme habe ich gottseidank nie getragen. :)
War damals ein Kooperationsarzt mit Kieser, eine Zeit, wo ich leider noch ganz wenig Erfahrungen hatte und mich von der agressiven Kieser-Werbung habe blenden lassen, allerdings ohne dort jemals trainiert zu haben! Gottseidank.

Gruss
Klaus

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Beitrag von Rosenfee » Sa, 12.07.2008 - 20:16

Ich bin vor einiger Zeit nach Hannover gezogen und habe hier, da meine Reha mit Schroth schon zwei Jahre her ist und ich einfach mal wieder einen Fachmann über meinen Rücken schauen lassen wollte, einen Termin in der Praxis von Dr. Mankow gemacht. Der hatte leider keine Termine frei und so bin ich zu seinem Kollegen gekommen, der scheinbar kein Skoliosespezialist ist (ich dachte, alle Ärzte der Praxis wären das...)Ich habe Ihn dann auf Schroth-Therapie angesprochen (kannte er auch nur im entferntesten Sinne), er meinte aber, dass das die KK nicht über einen längeren Zeitraum zahlt und bot mir ein Training bei einer speziellen Physio-Praxis an, was die KK ein Jahr lang bezahlt (habe leider den Namen vergessen). Ich bin dann trotzdem zur Podbi-Reha gegangen, weil ich ja schrothen will und fühle mich da ganz gut aufgehoben. Mir wurden dort Übungen gezeigt, die ich in BaSa nicht gelernt habe und die auch recht einfach zu machen sind. Also ich muß sagen, dass ich dort sehr zufrieden bin.
Eigentlich möchte ich gern in die Schroth-Gruppe, die dort wöchentlich auch zu guten Zeiten angeboten wird - nur leider wird das wohl wegen der nicht möglichen Verordnung außerhalb des Regelfalls nicht gehn... Oder hat da jemand andere Erfahrungen? Der Orthopäde hat mir da eine Absage erteilt...
Gesunde haben viele Wünsche, Kranke nur einen...

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Beitrag von Klaus » So, 13.07.2008 - 11:38

Rosenfee hat geschrieben:..einen Termin in der Praxis von Dr. Mankow gemacht. Der hatte leider keine Termine frei und so bin ich zu seinem Kollegen gekommen, der scheinbar kein Skoliosespezialist ist (ich dachte, alle Ärzte der Praxis wären das...
Es ist wirklich so, dass man nur Dr. Mankow in dieser Praxis aufsuchen sollte. Und auch er ist ist kein Skoliosespezialist!
Er kennt aber wenigstens Schroth und würde nach seinen Worten auch eine Schroth REHA befürworten.
Diese Aussage ist bereits sehr alt und es hat leider bislang noch keiner wirklich getestet, was konkret passiert, wenn man ganz neu zu ihm kommt.
Eigentlich möchte ich gern in die Schroth-Gruppe, die dort wöchentlich auch zu guten Zeiten angeboten wird - nur leider wird das wohl wegen der nicht möglichen Verordnung außerhalb des Regelfalls nicht gehn... Oder hat da jemand andere Erfahrungen? Der Orthopäde hat mir da eine Absage erteilt...
Da frage ich mich immer, warum die Schroth Therapeuten nicht sagen können, wie es die anderen machen. Auch wenn diese Therapeuten als reine Ausführer mit engen Zeitplan in dieser Praxis arbeiten.

Aber ist es nicht so, dass es bei Dir mehr um Kontrolle nach einer REHA geht?
Da sollte doch die Diagnosegruppe WS 2 ausreichen, bei der doch so einiges in der Gruppe möglich ist. Wie die Verordnung aussehen sollte, können Dir die Therapeuten bzw. die Anmeldung sagen.

Ausserhalb des Regelfalles hat damals Dr. Mankow bei mir auch nur einge Zeit gemacht (bis zur REHA)und ich denke, wegen der Budgetgeschichte wird das bei den meisten Ärzten sowieso immer schwieriger.

Gruss
Klaus

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Beitrag von Rosenfee » Mi, 16.07.2008 - 23:58

Nun gehe ich erst einmal mit einem "normalem" KG am Gerät in die Schroth-Gruppe. Man kann ja drei mal im Quartal ein neues Rezept bekommen und muß dann pausieren. Da ich die Gruppe einmal pro Woche besuche, reicht dann ja ein Rezept für 6 Wochen. Sodass ich kaum pausieren muß. Ich brauche die Gruppe eh hauptsächlich zur Auffrischung, damit jemand drüber schaut, ob ich mich optimal korrigiere. Ich übe natürlich zu Hause weiter. Wichtig ist mir die Gruppe auch deshalb, weil es mittlerweile auch neue Übungen gibt. Meine Therapeutin war im Herbst in SoBi und hat einige für mich neue Sachen mitgebracht.

Ich bin gepannt, wie die Gruppe ist, ich geh übernächste Woche das erste mal hin und werde berichten.

Liebe Grüße

Rosenfee
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Beitrag von Klaus » Do, 17.07.2008 - 08:52

rosenfee hat geschrieben:Meine Therapeutin war im Herbst in SoBi und hat einige für mich neue Sachen
Welche Therapeutin ist das?
Und wahrscheinlich sind das neue Sachen nur bei Skoliose?
Ich bin gepannt, wie die Gruppe ist, ich geh übernächste Woche das erste mal hin und werde berichten.
Ja unbedingt. :ja:

Gruss
Klaus

tkansgar

Beitrag von tkansgar » Do, 17.07.2008 - 15:42

Hallo Klaus,
Klaus hat geschrieben:Vielleicht solltest Du Dir auch mal Gedanken über eine Fahrt nach Stuttgart machen? Oder Du hast Glück und erwischt einen Termin bei Dr. Steffan, weil jemand abgesagt hat?
Ich warte erstmal ab, was Andreas Japtok sagt. Mir gehts ja erstmal um die REHA-Kur in einer der Kliniken. Immerhin habe ich inzwischen die Kurantragsformulare von meiner Krankenkasse bekommen. Die brauch ich ihm also nur noch vorzulegen. Ist allerdings 'n ziemlicher Papierstapel. Wenn er noch mauert, versuch ich als nächstes einen Termin bei Dr. Mankow zu bekommen.
Klaus hat geschrieben:
Noch was anderes: Mir wurde gestern Dr. Röper in der Praxis Ostermann als Orthopäde empfohlen. Zumindest diagnostikmäßig scheint die Praxis ganz gut gerüstet zu sein. Weißt du oder sonst jemand über den etwas?
Kannst Du vergessen, da müsste sich schon grundsätzlich sehr, sehr viel geändert haben. Die Einlagen aufgrund einer 3 D Aufnahme habe ich gottseidank nie getragen. :)
War damals ein Kooperationsarzt mit Kieser, eine Zeit, wo ich leider noch ganz wenig Erfahrungen hatte und mich von der agressiven Kieser-Werbung habe blenden lassen, allerdings ohne dort jemals trainiert zu haben! Gottseidank.
Interessant zu hören! Kieser wurde mir nämlich von dem selben Menschen empfohlen wie Dr. Röper

Gruß
Torsten

tkansgar

Beitrag von tkansgar » Do, 17.07.2008 - 15:55

Hallo Rosenfee,
Rosenfee hat geschrieben:... und bot mir ein Training bei einer speziellen Physio-Praxis an, was die KK ein Jahr lang bezahlt (habe leider den Namen vergessen).
Nannte sich das vielleicht Funktionstraining? Das habe ich nämlich ein Jahr in der REHA Lister Meile gemacht. War ganz nett. Aber eine spürbare Verbesserung konnte ich nicht feststellen.

Gruß
Torsten

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Beitrag von Klaus » Fr, 18.07.2008 - 10:23

tkansgar hat geschrieben:Mir gehts ja erstmal um die REHA-Kur in einer der Kliniken
Das muss man aber ganz gezielt im Antrag ausdrücken:

aufgrund des ausgeprägten Befundes und der auch im Erwachsenalter bestehenden Progredienz der Skoliose ist eine stationäre Wirbelsäulenintensivrehabilation nach Kath. Schroth in der Klinik X dringend erforderlich, um eine zunehmende Invalidisierung und drohende Operation abzuwenden. :)

Ich würde Dir Bad Salzungen empfehlen und die Klinik X durch:
Skoliosezentrum der Asklepios Burgseekliniken (Klinik 3 Seeklinik), Bad Salzungen
ersetzen.
Nannte sich das vielleicht Funktionstraining? Das habe ich nämlich ein Jahr in der REHA Lister Meile gemacht. War ganz nett. Aber eine spürbare Verbesserung konnte ich nicht feststellen.
Es wäre schon reiner Zufall, wenn diese Maßnahmen in einer Praxis mit Schroth Therapeuten durchgeführt wird.
Funktionstraining oder REHA Sport sind grundsätzlich auf die Probleme eines "normalen" Rückens ausgelegt!
Deine Erfahrung bestätigt das eindrucksvoll!

Gruss
Klaus

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