Während ich gestern noch schrieb, dass ich heute nur meine Befunde bei Dr. Hoffmann abholen wöllte, hat sich heute doch sehr spontan ein Kontrolltermin ergeben.
Als ich dort war und fragte, ob sie doch zeitnah einen Termin hätten hieß es, ich könne gleich da bleiben, weil einige Leutchen nicht gekommen wären. Ziemlich überrascht nahm ich das Angebot an.
Das Ergebnis:
Die leichte Skoliose von damals ( da war ich 15) ist gleich geblieben bei 12°-sehr gut
Allerdings hat sich inzwischen eine Hyperkyphose entwickelt von 50° und eine entsprechende "Gegenkrümmung" eine Hyperlordose, da weiß ich die Gradzahl nicht.
Er hat mir empfohlen eine Reha in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen an zu streben.
Und da kommen dann meine Fragen auf.
Ich habe nicht nur Rückenprobleme sondern eine Bindegewebsstörung, das Ehlers-Danlos-Syndrom. Eigentlich hatte ich im Sommer vor eine Reha in einer Rheumaklinik zu machen, da ich mit nahezu allen Gelenken Probleme habe ( Ausrenken, Instabilitäten, beginnende Arthrose, Schmerzen). Nun sind die beiden Kliniken ja auf Wirbelsäulenprobleme spezialisiert. In wie weit können die da auch auf meine Gesamterkrankung eingehen?
Dr Hoffmann meinte, dass es Sinn macht zunächst mal das Augenmerk auf den Rücken zu legen, denn wenn da die Statik nicht stimmt beeinflusst das natürlich auch den Rest negativ. Das leuchtet mir auch ein.
Das Problem ist eben dass man in der Regel nur alle 4 Jahre eine Reha machen kann und diese Möglichkeit will ich natürlich bestmöglich nutzen. Ok bei chronischen Geschichten kann man es auch alle zwei Jahre versuchen,... naja, weiss eben auch nicht.
Dann wollte ich fragen wie lange da so die Wartezeiten in den beiden Kliniken sind? Worin unterscheiden sie sich? Kann ich da schon einen Platz reservieren, bevor der Antrag durch ist. Ich habe eben im Sommer nur einen begrenzen Zeitraum für eine Reha.
Was macht man da so in der Reha? ich habe Bilder gesehen, wo man sich an so Reckstangen hängt. Gibt es da viele solche Übungen? Die könnte ich dann gar nicht machen, weil meine Hände das durch das Syndrom nicht mitmachen würden. Habe die Sorge, dass das bei vielem so sein könnte.
Könnt ihr mir einfach mal so ein bisschen berichten?
Was schreibt man da dann am besten auf den Antrag so drauf, damit der dann auch wirklich genehmigt wird?
Wie ist denn bei Kyphosen die Indikationstaffel? Ab wann ist eine Kyphose eine Hyperkyphose und ab wann ist sie demnach behandlungsbedürftig?
Bisschen schade, dass ich keine Gradzahlen für die Lordose habe, ich persönlich schätze die stärker ein als die Kyphose, ich denke das eigentlich die Kyphose die Gegenkürmmung ist, wenn man so will ( auch wenn mir klar ist dass die WS ja natürlicher Weise Kyphose und Lordose ist)
Viele viele Fragen



