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BeitragVerfasst: Mo, 18.06.2018 - 14:51 
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Registriert: Mo, 18.06.2018 - 14:13
Beiträge: 1
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose
Therapie: Korsett, Schroth
Hallo an alle,

ich möchte mich mal kurz vorstellen. Das ist das erste Mal, dass ich überhaupt einem Forum beigetreten bin. Ich habe quasi keine Ahnung wie das hier abläuft:) Aber von Skoliose habe ich schon mehr Ahnung als mir eigentlich lieb ist. Deswegen möchte ich gerne mein Weg mit der Skoliose mit Betroffenen und Eltern betroffener Kinder teilen.

Erst einmal vorweg, ich bin jetzt 29 Jahre alt und meine Skoliose ist eigentlich gar kein großes Thema mehr. Zum größten Teil dank meiner Eltern, die ich früher dafür am liebsten verbannt hätte und denen ich heute unendlich dankbar bin, dass sie mir viele A****tritte verpasst haben und mich wirklich gezwungen haben was für meinen Rücken zu tun.

Ich hatte die Diagnose Skoliose schon seit meiner Geburt und im Teenie-Alter wurde Sie immer schlimmer (schlechtester Wert oben 20 Grad und unten 28 Grad). Hinzu kam auch ein Hohlkreuz. Ich musste zu sämtlichen Ärzten dieser Welt und war ständig auf Kur (das erste Mal mit 10 - ALLEIN - 6 WOCHEN - irgendwo ganz weit weg). Ich hatte dann mal ein Korsett, das war der Teufel und ich sollte operiert werden, mit 12 Jahren. Meine Mutter hat sich geweigert der OP zuzustimmen und dann wurden wir auf Dr. Steffan aufmerksam. Ich ging öfter zur Kur nach Bad Salzungen und bekam ein anderes Korsett (bzw. 4 oder 5) welches ich nachts tragen sollte. Ich habe Übungen nach Schroth gemacht, täglich, zu Hause, an meiner eigenen Sprossenwand. Ich reite seit dem ich fünf bin, reiten ist sehr gut für die Rückenmuskulatur, runterfallen nicht, Springreiten auch nicht:). Ich hab mein eigenes Pferd und reite daher auch heute noch immer täglich. Mit 17 kam dann die Erlösung von Dr. Steffan, dass ich endlich kein Korsett mehr tragen muss. (Grad der Skoliose oben 4 Grad und unten 8 Grad). Bis ich mit 19 ausgezogen bin habe ich weiterhin täglich meine Übungen gemacht.

Heute habe ich immer noch die Werte wie mit 17, was den Grad meiner Skoliose angeht, Rückenschmerzen habe ich nur nachm Springreiten und von meinem Dressursattel, den ich kaum benutze. Die Schmerzen sind irgendwo in den untersten Lendenwirbeln und rühren meiner Meinung nach eher vom Hohlkreuz als von meiner schiefen Wirbelsäule. Aber man wird ja auch nicht jünger :)

Alles in allem bin ich aber sehr froh das alles so eine gute Entwicklung genommen hat und das ich als Jugendlicher bei diesem Thema ausnahmsweise mal nicht meinen Dickschädel durchsetzen konnte.

Das einzige was ich im nachhinein nicht so gemacht hätte wie meine Eltern, ist mich bei jedem Arzt immer und immer wieder Röntgen zu lassen. Mein Röntgenpass ist eigentlich schon ein Röntgenbuch. So gesund ist die Strahlung ja jetzt auch nicht, deswegen wäre ich darauf heutzutage mehr bedacht als meine Eltern damals:)

Hui das war eine lange Vorstellung...

LG


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