Skoliofit Ferienspecial in Paderborn - 21.08 / 02.09
- Schu
- Schroth-Therapeut/in

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- Wohnort: Bad Kreuznach, seit Oktober 07 wieder Paderborn
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Skoliofit Ferienspecial in Paderborn - 21.08 / 02.09
Skoliofit Ferienspecial
3 Stunden Skoliosetraining nach Katharina Schroth
Ablauf:
9.00 – 10.30 Uhr Gruppenstunde
10.30 – 11.00 Uhr Müslipause
11.00 – 12.30 Uhr Gruppenstunde
Termine:
Dienstag, 08.07.08
Donnerstag, 24.07.08
Dienstag, 05.08.08
Donnerstag, 21.08.08
Dienstag, 02.09.08
Kosten:
39,- € pro Person
Anmeldung ab sofort unter:
Telefon 05251 6998389 oder info@skoliofit.de
3 Stunden Skoliosetraining nach Katharina Schroth
Ablauf:
9.00 – 10.30 Uhr Gruppenstunde
10.30 – 11.00 Uhr Müslipause
11.00 – 12.30 Uhr Gruppenstunde
Termine:
Dienstag, 08.07.08
Donnerstag, 24.07.08
Dienstag, 05.08.08
Donnerstag, 21.08.08
Dienstag, 02.09.08
Kosten:
39,- € pro Person
Anmeldung ab sofort unter:
Telefon 05251 6998389 oder info@skoliofit.de
www.skoliofit.de
- J-Maria
- Vielschreiber

- Beiträge: 694
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- Geschlecht: weiblich
- Wohnort: Berlin
Hallo Schu,
ich finde deine Initiative großartig.
Auch, dass ihr bei den ortsansässigen Orthopäden die entsprechenden Infos verteilt habt. Dadurch erfahren einige der Orthopäden zum ersten Mal, dass es für Skoliose eine spezielle Gymnastik gibt.
Bei einem Orthopäden hat es auf jeden Fall gefruchtet: Meine Schwester hat für ihre Tochter bei dem Erstdiagnosetermin euren Flyer in die Hand gedrückt bekommen. Mittlerweile hatten sie schon das Erstgespräch bei Skoliofit und nach einem sehr guten Eindruck wollen sie das Angebot ausprobieren.
Ich habe noch eine abrechnungstechnische Frage.
Im Moment richtet sich das Angebot nur an Selbstzahler weil ihr noch keine Kassenzulassung habt.
Ist für die Zukunft geplant (durch Weiterbildung/Ausbildung zum Physiotherapeuten oder Aufnahme vom Personal mit physiotherapeutischer Ausbildung), dass bei Euch auch Patienten mit einem Rezept „KG nach Schroth“ abrechnen können?
Paderborn ist ja groß genug, dass sich der Aufwand evtl. langfristig lohnen würde.
ich finde deine Initiative großartig.
Auch, dass ihr bei den ortsansässigen Orthopäden die entsprechenden Infos verteilt habt. Dadurch erfahren einige der Orthopäden zum ersten Mal, dass es für Skoliose eine spezielle Gymnastik gibt.
Bei einem Orthopäden hat es auf jeden Fall gefruchtet: Meine Schwester hat für ihre Tochter bei dem Erstdiagnosetermin euren Flyer in die Hand gedrückt bekommen. Mittlerweile hatten sie schon das Erstgespräch bei Skoliofit und nach einem sehr guten Eindruck wollen sie das Angebot ausprobieren.
Ich habe noch eine abrechnungstechnische Frage.
Im Moment richtet sich das Angebot nur an Selbstzahler weil ihr noch keine Kassenzulassung habt.
Ist für die Zukunft geplant (durch Weiterbildung/Ausbildung zum Physiotherapeuten oder Aufnahme vom Personal mit physiotherapeutischer Ausbildung), dass bei Euch auch Patienten mit einem Rezept „KG nach Schroth“ abrechnen können?
Paderborn ist ja groß genug, dass sich der Aufwand evtl. langfristig lohnen würde.
Dann muss die Behandlung aber auch durch den Physiotherapeuten stattfinden und nicht durch Katja, sonst macht man sich strafbar.J-Maria hat geschrieben:Ist für die Zukunft geplant (durch Weiterbildung/Ausbildung zum Physiotherapeuten oder Aufnahme vom Personal mit physiotherapeutischer Ausbildung), dass bei Euch auch Patienten mit einem Rezept „KG nach Schroth“ abrechnen können?
Physiotherapeutenschule privat: 250 - 450 EUR / MonatPaderborn ist ja groß genug, dass sich der Aufwand evtl. langfristig lohnen würde.
Physiotherapeutenschule staatlich: 0 EUR / Monat
Lebenhaltungskosten inkl. Krankenversicherung (120 EUR / Monat): 750 EUR / Monat
3 Jahre Ganztagsausbildung und Verdienstausfall.
Kein BAföG, keine Sozialleistungen.
Macht 27.000 EUR bis 43.000 EUR Kosten für Ausbildung, 3 Jahre Leben (unter der Armutsgrenze), keine Rücklagen und keine Rentenbeiträge. Und das soll sich langfristig lohnen?
Und weißt du wieviel die Krankenkassen für Gruppenbehandlungen (2 - 5 Patienten) bezahlen: ~ 3,90 EUR pro halbe Stunde und Patient. 40% weniger!
Für Erwachsene ist der Preis auch gar nicht mal so viel teurer als Physiotherapie auf Rezept. Für ein Rezept à 6 Einheiten (also 2 Stunden Behandlung) zahlen Erwachsene ~ 18 EUR (+ Zeit und Nerven um ein Rezept zu bekommen), bei Katja kosten 2 Stunden umgerechnet auch nur 26 EUR.
ABER, ich habe schon von Krankenkassen gehört, die die Kosten für ambulantes Schrothen gerne übernehmen würden, sofern eine Rechnung ausgestellt wird.
Das kann dann zwar Nachteile bringen, wenn man später eine Reha beantragen will, weil sie das dann als solche ansehen. Wenn das aber für einen in Ordnung geht, dann kann man es durchaus versuchen eine Sondergenehmigung zu bekommen.
Meine Krankenkasse hat zum Beispiel einen Vertrag mit einem medizinsichen Fitnesstudio (FPZ). Nach einem Eingangstest, in dem man mir muskuläre Dysbalancen bestätigen müsste ("Kunststück"), könnte ich auf Rezeptbasis dort (skolioseschädlich) trainieren.
Es kommt auf die Kasse drauf an (wie flexibel sie ist um ordentlich wirtschaften zu können) und darauf, wie deine Schwester es den Sachbearbeitern und ggf. dem medizinischen Dienst präsentiert.
Bei einer Langzeitverordnung und bis zu 2 KG-Einheiten pro Woche (maximum was man verordnet bekommen kann), zahlt die Krankenkasse für 2 Stunden Einzeltherapie innerhalb von 3 Wochen 80 EUR.
Bei Katja, wenn ich von dem Preis da oben ausgehe, bekommt man die 3-fache Therapiezeit für die Kosten eines Rezepts und das ganze in ambulanter Reha-Qualität.
Günstig ist es vielleicht auch, wenn man erst mal ordentlich anfängt der Krankenkasse Kosten zu verursachen, sprich über einen längeren Zeitraum sich das Maximum an Physiotherapie verordnen zu lassen und ein mal pro Woche eine Doppelsession bei einer niedergelassenen Physiotherapeutin in Anspruch zu nehmen. Wenn das nach einer never-ending-story für die Krankenkasse aussieht, und Kosten um die sie nicht herumkommen, dann wird die KK vielleicht auch williger Alternativen zu genehmigen. Wenn sie dagagen davon ausgehen kann, dass anstelle der kassenfinanzierten Physiotherapie der Patient lieber seine Behandlung privat bezahlt und ihnen so keine Kosten entstehen, dann wirds wahrscheinlich schwierig.
Zuletzt geändert von BZebra am Mi, 20.08.2008 - 19:26, insgesamt 1-mal geändert.
- Schu
- Schroth-Therapeut/in

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Hallo J Maria,
wenn ich mich irgendwann erweitere, werde ich auf jeden Fall einen Physiotherapeuten einstellen. So, dass als Alternative auch Physiotherapie auf Rezept angeboten werden kann. Aber meiner (ganz persönlichen) Meinung nach, ist gerade bei Skoliose die Gruppentherapie das entscheidende. Den Austausch mit Betroffenen und den psychologisch stärkenden Effekt hat man eben nur in der Gruppe. Und mal ehrlich: Was macht mehr Spaß? Mit gleichaltrigen "Leidensgenossen" zu schwitzen oder alleine?
Leider gibt es noch keine Möglichkeit die Physiotherapieausbildung berufsbegleitend zu machen. Glaub mir, ich wäre die erste, die das machen würde. Aber so (wie von BZebra beschrieben) kann ich es mir finanziell nicht leisten.
Ich habe auch schon versucht eine Kassenzulassung zu bekommen (oder auch eine ähnliche, andere Form der Anerkennung, finanziellen Unterstützung für die Patienten). Ich habe eine Mappe mit folgenden Inhalten erstellt: Meine Qualifikationen, eine mehrseitige Beschreibung meines Konzeptes (auch im Vergleich zur "normalen" KG), Patientenberichte / -erfahrungen von Skoliofit-Patienten, und allgemeine Informationen über Schroth und Skoliose. Leider haben sich die Krankenkassen dieses Konzept nicht einmal angeschaut. O-Ton: Kein Physiotherapeut, keine Gesetzesgrundlage, keine Anerkennung!
Aber wie BZebra oben schon geschrieben hat: Bei mir kosten 90 Minuten erstklassiges Skoliosetraining 22,-€. Zudem besteht keine Abo-Verpflichtung, so dass jeder selbst entscheiden kann, wie oft er kommt und damit die Kosten sehr gut überblicken kann. Und gerade für Mädchen mit Korsett oder Eltern, die vor dieser Entscheidung stehen ist Skoliofit die richtige Anlaufstelle. Denn was habe ich von einer "gratis" KG (die ja auch nicht gratis ist), wenn der Rest darum herum nicht stimmt? Wer bringt den Kindern Alltagsverhalten bei? Was bringen 2x 20 MInuten KG in der Woche, wenn ich die restlichen 6720 Minuten in der Fehlhaltung verbringe ohne zu wissen, dass es eine bewusste Alltagshaltung oder eine Ruhehaltung gibt, die meinen Rücken entlastet? Wer berät in der Korsettentscheidung? Was bringt ein Korsett, das gerade mal 5° korrigiert? Wer sagt den Eltern auf was es ankommt? Ich denke es gibt genug Beispiele, bei denen genau das passiert ist. Und die jetzt (im Erwachsenenalter) mit den Folgen zu kämpfen haben.
Und aufgrund dieser Flexibilität meiner Angebote (wo kann man schon einzelne Stunden buchen?) denke ich hat jeder die Möglichkeit zu entscheiden ob ihm seine Gesundheit nicht ein oder zweimal im Monat eine Trainingsstunde (mit darüber hinaus gehender kostenloser Beratung) bei Skoliofit wert ist. Für ein Abendessen werden schnell mal 40-50 € ausgegeben, was sind da 20-40 € für die Gesundheit?
Ich hoffe ich bin jetzt keinem auf den Schlips getreten, ist ja auch nicht böse gemeint, aber 5 Jahre Arbeit als Therapeut in Bad Sobernheim bringen viel viel Erfahrung.
Viele Grüße,
Katja
wenn ich mich irgendwann erweitere, werde ich auf jeden Fall einen Physiotherapeuten einstellen. So, dass als Alternative auch Physiotherapie auf Rezept angeboten werden kann. Aber meiner (ganz persönlichen) Meinung nach, ist gerade bei Skoliose die Gruppentherapie das entscheidende. Den Austausch mit Betroffenen und den psychologisch stärkenden Effekt hat man eben nur in der Gruppe. Und mal ehrlich: Was macht mehr Spaß? Mit gleichaltrigen "Leidensgenossen" zu schwitzen oder alleine?
Leider gibt es noch keine Möglichkeit die Physiotherapieausbildung berufsbegleitend zu machen. Glaub mir, ich wäre die erste, die das machen würde. Aber so (wie von BZebra beschrieben) kann ich es mir finanziell nicht leisten.
Ich habe auch schon versucht eine Kassenzulassung zu bekommen (oder auch eine ähnliche, andere Form der Anerkennung, finanziellen Unterstützung für die Patienten). Ich habe eine Mappe mit folgenden Inhalten erstellt: Meine Qualifikationen, eine mehrseitige Beschreibung meines Konzeptes (auch im Vergleich zur "normalen" KG), Patientenberichte / -erfahrungen von Skoliofit-Patienten, und allgemeine Informationen über Schroth und Skoliose. Leider haben sich die Krankenkassen dieses Konzept nicht einmal angeschaut. O-Ton: Kein Physiotherapeut, keine Gesetzesgrundlage, keine Anerkennung!
Aber wie BZebra oben schon geschrieben hat: Bei mir kosten 90 Minuten erstklassiges Skoliosetraining 22,-€. Zudem besteht keine Abo-Verpflichtung, so dass jeder selbst entscheiden kann, wie oft er kommt und damit die Kosten sehr gut überblicken kann. Und gerade für Mädchen mit Korsett oder Eltern, die vor dieser Entscheidung stehen ist Skoliofit die richtige Anlaufstelle. Denn was habe ich von einer "gratis" KG (die ja auch nicht gratis ist), wenn der Rest darum herum nicht stimmt? Wer bringt den Kindern Alltagsverhalten bei? Was bringen 2x 20 MInuten KG in der Woche, wenn ich die restlichen 6720 Minuten in der Fehlhaltung verbringe ohne zu wissen, dass es eine bewusste Alltagshaltung oder eine Ruhehaltung gibt, die meinen Rücken entlastet? Wer berät in der Korsettentscheidung? Was bringt ein Korsett, das gerade mal 5° korrigiert? Wer sagt den Eltern auf was es ankommt? Ich denke es gibt genug Beispiele, bei denen genau das passiert ist. Und die jetzt (im Erwachsenenalter) mit den Folgen zu kämpfen haben.
Und aufgrund dieser Flexibilität meiner Angebote (wo kann man schon einzelne Stunden buchen?) denke ich hat jeder die Möglichkeit zu entscheiden ob ihm seine Gesundheit nicht ein oder zweimal im Monat eine Trainingsstunde (mit darüber hinaus gehender kostenloser Beratung) bei Skoliofit wert ist. Für ein Abendessen werden schnell mal 40-50 € ausgegeben, was sind da 20-40 € für die Gesundheit?
Ich hoffe ich bin jetzt keinem auf den Schlips getreten, ist ja auch nicht böse gemeint, aber 5 Jahre Arbeit als Therapeut in Bad Sobernheim bringen viel viel Erfahrung.
Viele Grüße,
Katja
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Hallo Katja,
also MIR (meinst Du Schroth-Therapeuten, die weniger lang in Sobi in Ausbildung waren?
)bist Du NICHT auf den Slips getreten, ich verstehe deine Argumentation.
Ich glaube auch, dass das mit der Kassenzulassung auf absehbare Zeit ohne Physiotherapeutische Ausbildung nicht möglich ist, LEIDER. Und so wie das System aufgebaut ist, gibt es auch keine Chance eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen.
Was ich mir diesbezüglich vorstellen kann, ist die Variante, dass Patienten für Behandlungen bei Dir von der zuständigen Krankenkasse Zuschuss oder evtl. Kostenübernahme erwirken können. Ich kenne Einzelfälle, wo Ähnliches geklappt hat.
Ich glaube, Du hast mich bezüglich der Finanzierung falsch verstanden. Ich finde deine Preise angemessen. Und bei der Abrechnung mit Erwachsenen ist der finanzielle Mehraufwand nicht groß.
Speziell zur Kindertherapie möchte ich dennoch etwas anmerken:
Im Moment haben wir in Deutschland immer noch den Vorteil, dass ein Kind (bei Eltern gesetzlich versichert) alle therapiebezogene Leistungen, die bei Skoliose angebracht sind (Korsett, Physiotherapie, OP, Reha) von der Krankenkasse voll übernommen werden. Die Zuzahlung fängt mit Volljährigkeit an.
User Beispiel:
Meine Tochter, war z. Zeit ihrer Diagnose (38°) 13 ½, gleich im ersten Termin haben wir KG nach Schroth verschrieben bekommen, 24 Einheiten. Sie hat im ersten Monat mit 2 - 3 x wöchentlich (Doppelstunde) Schroth-Therapie begonnen. Danach wöchentlich eine Doppelstunde fast 5 Jahre lang, nur direkt jeweils nach einer Schroth-Reha, hat sie ca. 3 Wochen pausiert. Nur wenn die KK das nicht finanziert hätte, hätten wir auf ein Angebot wie deinen, außerhalb der Krakenkassenleistung, zurückgreifen müssen, wahrscheinlich aber nicht in dieser Größenordnung von ca. 45 Doppelstunden im Jahr.
Katja, ich glaube, Du hast mein Posting von vorgestern nicht ganz verstanden bzw. habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Meine Frage von gestern nach der Kassenzulassung war, nicht als negative Kritik gemeint, sondern als Anregung zur Expansion.
Folgender Hintergrund: Wir haben hier in Berlin einige Physio-Praxen (mit jeweils 2-4 Schroththerapeuten), deren Kalender sind laufend ausgebucht – ½ Warteliste etc. Ich glaube nicht dass, das so wäre, wenn die Leistung privat zu bezahlen wäre. Eine der Praxes macht ein vergleichbares Angebot wie Du – eine Terminreihe von glaube ich 10 Terminen für EUR 100 (oder 150, weis es jetzt nicht so genau); Das ist eine Gruppe mit Erwachsenen.
Für Kinder/Jugendliche läuft alles über die Kassenrezepte, auch wenn dort manchmal auf dieser Basis kleine Gruppen gebildet werden.
Wie ich vorgestern geschrieben habe, dein Angebot ist für Skoliose-Patienten, vor allem Jugendliche, großartig, eine Kassenzulassung hätte es perfekt gemacht.
Das kann man schwer verstehen, dass Du Kinder nicht auf Rezept aufnehmen kannst, obwohl rein theoretisch, Du die gleichen Kinder (mit gleichem Kostenträge) in Sobernheim mit dem gleichem Programm behandelt hast.
also MIR (meinst Du Schroth-Therapeuten, die weniger lang in Sobi in Ausbildung waren?
Ich glaube auch, dass das mit der Kassenzulassung auf absehbare Zeit ohne Physiotherapeutische Ausbildung nicht möglich ist, LEIDER. Und so wie das System aufgebaut ist, gibt es auch keine Chance eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen.
Was ich mir diesbezüglich vorstellen kann, ist die Variante, dass Patienten für Behandlungen bei Dir von der zuständigen Krankenkasse Zuschuss oder evtl. Kostenübernahme erwirken können. Ich kenne Einzelfälle, wo Ähnliches geklappt hat.
Ich glaube, Du hast mich bezüglich der Finanzierung falsch verstanden. Ich finde deine Preise angemessen. Und bei der Abrechnung mit Erwachsenen ist der finanzielle Mehraufwand nicht groß.
Speziell zur Kindertherapie möchte ich dennoch etwas anmerken:
Im Moment haben wir in Deutschland immer noch den Vorteil, dass ein Kind (bei Eltern gesetzlich versichert) alle therapiebezogene Leistungen, die bei Skoliose angebracht sind (Korsett, Physiotherapie, OP, Reha) von der Krankenkasse voll übernommen werden. Die Zuzahlung fängt mit Volljährigkeit an.
User Beispiel:
Meine Tochter, war z. Zeit ihrer Diagnose (38°) 13 ½, gleich im ersten Termin haben wir KG nach Schroth verschrieben bekommen, 24 Einheiten. Sie hat im ersten Monat mit 2 - 3 x wöchentlich (Doppelstunde) Schroth-Therapie begonnen. Danach wöchentlich eine Doppelstunde fast 5 Jahre lang, nur direkt jeweils nach einer Schroth-Reha, hat sie ca. 3 Wochen pausiert. Nur wenn die KK das nicht finanziert hätte, hätten wir auf ein Angebot wie deinen, außerhalb der Krakenkassenleistung, zurückgreifen müssen, wahrscheinlich aber nicht in dieser Größenordnung von ca. 45 Doppelstunden im Jahr.
Katja, ich glaube, Du hast mein Posting von vorgestern nicht ganz verstanden bzw. habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Meine Frage von gestern nach der Kassenzulassung war, nicht als negative Kritik gemeint, sondern als Anregung zur Expansion.
Folgender Hintergrund: Wir haben hier in Berlin einige Physio-Praxen (mit jeweils 2-4 Schroththerapeuten), deren Kalender sind laufend ausgebucht – ½ Warteliste etc. Ich glaube nicht dass, das so wäre, wenn die Leistung privat zu bezahlen wäre. Eine der Praxes macht ein vergleichbares Angebot wie Du – eine Terminreihe von glaube ich 10 Terminen für EUR 100 (oder 150, weis es jetzt nicht so genau); Das ist eine Gruppe mit Erwachsenen.
Für Kinder/Jugendliche läuft alles über die Kassenrezepte, auch wenn dort manchmal auf dieser Basis kleine Gruppen gebildet werden.
Wie ich vorgestern geschrieben habe, dein Angebot ist für Skoliose-Patienten, vor allem Jugendliche, großartig, eine Kassenzulassung hätte es perfekt gemacht.
Das kann man schwer verstehen, dass Du Kinder nicht auf Rezept aufnehmen kannst, obwohl rein theoretisch, Du die gleichen Kinder (mit gleichem Kostenträge) in Sobernheim mit dem gleichem Programm behandelt hast.
- Schu
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Hallo J Maria,
bist Du Physio? In Einzelfällen habe ich auch Patienten, die von der Kasse einen Zuschuss bekommen haben. Aber ich kann eben keine Garantie geben, da mein Programm ja nicht in den Rahmen der Primärprävention fällt. Aber ich habe eine Patientin, da hat die Kasse nicht nachgefragt und ihr gleich 3 Kurse finanziert. Aber das klappt nicht immer. Eine andere Patientin hat bei der gleichen Kasse gar nichts wieder bekommen. Manche Privatpatienten haben auch schon ihr Rezept bezahlt bekommen, aber auch nicht alle... Wie schon gesagt, es ist Schade, dass meine Ausbildung nicht anerkannt wird. Aber davon darf man sich nicht unterkriegen lassen.
Das mit der Kassenzulassung habe ich vielleicht wirklich falsch verstanden. Den Gedanken, einen Physio einzustellen, habe ich schon von Anfang an gehabt (gleich nachdem ich vor 1,5 Jahren gelesen habe, dass ich keine Zulassung bekomme). Allerdings war mein Gedanke, dass ich lieber klein anfange und mich dann erweitere. Denn eine Bekannte von mir (auch Spowis) hat sich mit einem Partner im Tanzbereich selbständig gemacht. Große Räume, Personal, etc. Das Ganze ist völlig nach hinten los gegangen und sie mussten Insolvenz anmelden. Da ihr Vater viel Geld hat konnte sie nochmal alleine, in kleineren Räumen, ohne Personal starten. Da mein Vater nicht viel Geld hat und ich das alles hier alleine finanzieren muss, wollte ich lieber gleich klein anfangen und dann groß werden... Aber von Anfang an hatte / habe ich ein großes Ziel. Ich möchte langfristig hier in Paderborn ein ambulantes Skoliosezentrum errichten. Dazu gehören skoliosemusterspezifische Gruppen (falls möglich auch noch nach Alter sortiert (erste Juniorgruppe von 5-10 Jahren habe ich schon)), Personal mit verschiedenen Ausbildungshintergründen etc. Denn jede Ausbildung hat andere Schwerpunkte und je mehr Sichtweisen man hat, desto optimaler kann auf jeden Patienten eingegangen werden. Daher gehört der Physiotherapeut auf jeden Fall ganz oben auf meine Liste, sobald ich mir neue Räumlichkeiten suche und mich erweitere. Ob das alles realisierbar sein wird, wird sich rausstellen, aber meiner Meinung nach muss man Ziele und Träume haben.
bist Du Physio? In Einzelfällen habe ich auch Patienten, die von der Kasse einen Zuschuss bekommen haben. Aber ich kann eben keine Garantie geben, da mein Programm ja nicht in den Rahmen der Primärprävention fällt. Aber ich habe eine Patientin, da hat die Kasse nicht nachgefragt und ihr gleich 3 Kurse finanziert. Aber das klappt nicht immer. Eine andere Patientin hat bei der gleichen Kasse gar nichts wieder bekommen. Manche Privatpatienten haben auch schon ihr Rezept bezahlt bekommen, aber auch nicht alle... Wie schon gesagt, es ist Schade, dass meine Ausbildung nicht anerkannt wird. Aber davon darf man sich nicht unterkriegen lassen.
Das mit der Kassenzulassung habe ich vielleicht wirklich falsch verstanden. Den Gedanken, einen Physio einzustellen, habe ich schon von Anfang an gehabt (gleich nachdem ich vor 1,5 Jahren gelesen habe, dass ich keine Zulassung bekomme). Allerdings war mein Gedanke, dass ich lieber klein anfange und mich dann erweitere. Denn eine Bekannte von mir (auch Spowis) hat sich mit einem Partner im Tanzbereich selbständig gemacht. Große Räume, Personal, etc. Das Ganze ist völlig nach hinten los gegangen und sie mussten Insolvenz anmelden. Da ihr Vater viel Geld hat konnte sie nochmal alleine, in kleineren Räumen, ohne Personal starten. Da mein Vater nicht viel Geld hat und ich das alles hier alleine finanzieren muss, wollte ich lieber gleich klein anfangen und dann groß werden... Aber von Anfang an hatte / habe ich ein großes Ziel. Ich möchte langfristig hier in Paderborn ein ambulantes Skoliosezentrum errichten. Dazu gehören skoliosemusterspezifische Gruppen (falls möglich auch noch nach Alter sortiert (erste Juniorgruppe von 5-10 Jahren habe ich schon)), Personal mit verschiedenen Ausbildungshintergründen etc. Denn jede Ausbildung hat andere Schwerpunkte und je mehr Sichtweisen man hat, desto optimaler kann auf jeden Patienten eingegangen werden. Daher gehört der Physiotherapeut auf jeden Fall ganz oben auf meine Liste, sobald ich mir neue Räumlichkeiten suche und mich erweitere. Ob das alles realisierbar sein wird, wird sich rausstellen, aber meiner Meinung nach muss man Ziele und Träume haben.
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