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BeitragVerfasst: Fr, 09.03.2018 - 13:34 
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Hallo Sumimasen,
die eindeutige Antwort auf deine Frage gibt es nicht.
Das liegt daran, dass jede Skoliose einzigartig ist, sowohl hinsichtlich Krümmung, Bögen oder Verdrehung. Und dazu kommt noch dass jeder "Skoliotiker" sich von der eigenen Entwicklung her anders weiterentwickelt, wenn man die Wachstumsphase betrachtet.
Es kann also sein, dass der/die eine sich im Wachstum verdreht oder der/die andere nur stärker verkrümmt (sich die Gradzahlen erhöhen) usw. Da gibt es Kombinationsmöglichkeiten wie in der Mathematik hoch irgendwas. Und außerdem gibt es "rebellische" Skoliosen = schwer zu korrigieren, da geht alles auf Anfang, wenn nicht gleich sehr stark korrigiert wird und rasant sich verschlechternde Verläufe trotz starker Korrektur, auch ohne starkes Wachstum.
Welche bei dir vorliegt und ob du mit einem "freieren" Korsett von CCTEC o.ä. richtig liegst, mußt du leider selbst abschätzen, dass unterliegt keinem Mehrheitsentscheid.
Das hat mit Vertrauen in den Techniker zu tun.
Ich habe für meine Tochter den "harten" Rhamouni-Weg beschritten und sie und ich sind voll zufrieden mit dem Ergebnis, denn ob das Korsett seine Arbeit tut, hängt nicht alleine von der Technik, sondern vom eigenen Trage-Engagement ab. Mit dem was am Schluss herauskommt aus dieser Zusammenarbeit muß jeder selbst leben.
Ich wäre eigentlich froh, wenn es noch mehr Korsettbauer-Techniken gäbe, die vielleicht auch neue Formen ausprobieren, nur leider bedeutet das Ausprobieren ja auch eine endgültige Festlegung eines menschlichen Körpers und diese Verantwortung dafür mußt du schon selber tragen...das kann man nicht auf den Techniker abschieben.
Geh dahin, wo du dich angenommen fühlst und wo du über deine Probleme reden kannst und man dir zuhört. Da ist dann auch ein Wechsel drin, wenn die Kommunikation nicht mehr stimmt oder das Konzept nicht mehr passt.


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BeitragVerfasst: Fr, 09.03.2018 - 18:29 
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Sumimasen hat geschrieben:
Die Frage wurde letztes Jahr schonmal gestellt... und nicht beantwortet:
Sind Sanomed Korsette schlechter als solche von Cctec?

Viele Grüße :)


Ich bin der Meinung, und ich kenne beide Korsettbauweisen zur Genüge, dass sich beide Korsetttypen in der Wirkweise in nichts nachstehen. Es gibt bei beiden Unterschiede und auch Skoliosemuster die der eine oder andere besser oder schlechter korrigiert, letztendlich sind beide Firmen und noch 1-2 andere, sehr gut. In der Endkonsequenz kommt es meiner Meinung nach auf das Team an. Arzt und OT müssen sich verstehen, wissen was der andere will und harmonieren, dann stimmt auch das Ergebnis. Nur so fühlt sich der Patient verstanden und wird nicht durch unterschiedliche Aussagen oder gar kontroverse Meinungen demotiviert und verunsichert.
Zur Trageakzeptanz kommt es natürlich auf die Bauweise, aber auch auf die Motivation durch Arzt und OT an, wobei wir wieder beim Team wären.

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Dr. K. Steffan
http://www.mvz-sobernheim.de
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BeitragVerfasst: Fr, 09.03.2018 - 19:27 
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Sumimasen hat geschrieben:
Sind Sanomed Korsette schlechter als solche von Cctec?
......
Aber irgendwie werde ich beim Mitlesen den Eindruck nicht los, dass hier von Sanomed wenig gehalten wird.
Warum?

Also der Eindruck wird hier im Forum natürlich von den eingestellten Erfahrungsberichten bestimmt. Und das ist mit den entsprechenden "schreibwilligen" Usern verbunden, die umso mehr beachtet werden, je eindrucksvoller, detaillierter und ausdauernder geschrieben wird.
Das lässt sich leider nicht ändern.
Bezüglich Rahmouni und CCtec haben wir nach meiner Ansicht aber schon schon viele gute vergleichende Diskussionen gehabt. Bei Sanomed fehlt es einfach an entsprechenden Usern.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Sa, 10.03.2018 - 22:30 
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Vielen Dank für die Antworten.
Zum einen finde ich es äußerst wertvoll, wenn Sie, Dr. Steffan, etwas zu dem Thema sagen, da Sie ja auch als einer der wenigen Experten hier genannt werden. Wer, außer die Ärzte deren täglich Brot die Skoliose Patienten sind, sollte sich da besser auskennen!?
Zum anderen gebe ich Dir völlig Recht, Klaus. Erfahrungsberichte in Foren oder im Internet allgemein leben davon, dass die Menschen schreiben und sich mitteilen. Das ist meist subjektiv, manchmal bestimmten Trends unterworfen und vor allem stark persönlich motiviert.
Ich bin sehr dankbar für dieses Forum, weil ich mich Stück für Stück schlauer machen kann, Denkanstöße bekomme und Fragen beantwortet bekomme, die sonst ewig bohren würden.
Wir haben unsere Entscheidung bezüglich des OT Betriebes ja schon getroffen ... meine Tochter hat eines von Sanomed ;)
Wie gut das Team aus Tochter, Korsett, OT, Arzt und Eltern funktioniert werden wir erst Mitte April wissen, da hat sie ihr erstes Kontrollröntgen im Korsett. Aber ich bin zuversichtlich.
Ich musste die Frage trotzdem stellen, nicht aus Unsicherheit der eigenen Entscheidung gegenüber, sondern aus echtem Interesse.
Und es hat mir wirklich eine Erkenntnis gebracht...

Dr. Steffan schrieb: Es gibt bei beiden Unterschiede und auch Skoliosemuster die der eine oder andere besser oder schlechter korrigiert...

Also sollte man davon ausgehen, der erfahrene Arzt wird einem auch im Bezug auf die Wahl des Korsettbauers Entscheidungshilfen geben können, da er eben über die schon genannte wichtige Erfahrung verfügt. Ein beruhigender Gedanke, der dann doch wieder die langen Wege erleichtert :ja:

Viele liebe Grüße :)


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BeitragVerfasst: So, 11.03.2018 - 21:58 
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Hallo Sumimasen,

Zitat:
Wie gut das Team aus Tochter, Korsett, OT, Arzt und Eltern funktioniert werden wir erst Mitte April wissen, da hat sie ihr erstes Kontrollröntgen im Korsett. Aber ich bin zuversichtlich.

Ok, dann werden wir sicherlich etwas mehr zu Sanomed erfahren.
Zitat:
Also sollte man davon ausgehen, der erfahrene Arzt wird einem auch im Bezug auf die Wahl des Korsettbauers Entscheidungshilfen geben können, da er eben über die schon genannte wichtige Erfahrung verfügt. Ein beruhigender Gedanke, der dann doch wieder die langen Wege erleichtert :ja:

Na ja, das ist schon ein schwieriges Kapitel.
Meistens ist es ja so, dass es eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem Korsettbauer vor Ort oder in der Nähe gibt. Wohl auch durch das Wirken des Forums haben wir es ja trotzdem erreicht, dass auf Wunsch des Patienten auch andere Korsettbauer unterstützt werden. Beispiele Erwachsenenkorsette: Dr. Hoffmann - Rahmouni und CCtec, Dr. Verres - Scoliocare Orthomed und CCtec.

Ich sehe in der Aussage von Dr. Steffan nicht unbedingt die Möglichkeit einer individuellen OT Entscheidungshilfe, wenn man ihn besucht. (Ich lasse mich gern korrigieren.) :
Dr. Steffan hat geschrieben:
...letztendlich sind beide Firmen und noch 1-2 andere, sehr gut.

Das hilft natürlich bei der Wahl der Orthopäden mit den dazugehörigen OT's, aber:
Zitat:
In der Endkonsequenz kommt es meiner Meinung nach auf das Team an. Arzt und OT müssen sich verstehen

Ich denke, bei dem zurecht angeführten Argument hilft auch eine räumliche Nähe und eine schon länger bestehender Zusammenarbeit mit sanomed.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018 - 08:16 
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Sumimasen hat geschrieben:
Dr. Steffan schrieb: Es gibt bei beiden Unterschiede und auch Skoliosemuster die der eine oder andere besser oder schlechter korrigiert...

Also sollte man davon ausgehen, der erfahrene Arzt wird einem auch im Bezug auf die Wahl des Korsettbauers Entscheidungshilfen geben können, da er eben über die schon genannte wichtige Erfahrung verfügt. Ein beruhigender Gedanke, der dann doch wieder die langen Wege erleichtert :ja:

Viele liebe Grüße :)


Das sollte er, aber wie gesagt, es gibt leide viel zu wenig gute OT's die eine durchgehend gute Qualität abliefern. Damit reduzieren sich die Möglichkeiten. Es gibt zwar auch bei bekannten Skoliosespezialisten die Meinung, dass unbedingt eine Heimatnahe Versorgung gewählt werden sollte. Ich habe allerdings in meiner Laufbahn sooo viel Schrott gesehen, dass ich diese Auffassung definitiv nicht teile.

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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018 - 08:39 
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Klaus hat geschrieben:
Ich sehe in der Aussage von Dr. Steffan nicht unbedingt die Möglichkeit einer individuellen OT Entscheidungshilfe, wenn man ihn besucht. (Ich lasse mich gern korrigieren.) :


Sehr spannende Sichtweise „Klaus“.
Daraus, dass ich schreibe
Dr. Steffan hat geschrieben:
...letztendlich sind beide Firmen und noch 1-2 andere, sehr gut.
schließen sie, dass „ nicht unbedingt die Möglichkeit einer individuellen OT Entscheidungshilfe“ besteht, wenn man mich besucht.
Solch eine Aussage ist mehr als grenzwertig.
Wie viele OT’s sollte ich denn ihrer Meinung nach empfehlen um den Patienten eine Alternative zu geben. Wie viele gute gibt es denn ihrer Meinung nach. Sollte ich nach ihrer Meinung lieber 10 empfehlen, auch wenn sie nicht gut sind?

Klaus hat geschrieben:
Ok, dann werden wir sicherlich etwas mehr zu Sanomed erfahren.

Die Frage ist, ob das ratsam ist. Aus den heutigen und vergangenen Diskreditierungen meiner Person und das regelrechte Spießrutenlaufen von Sanomed versorgten Patienten in der Vergangenheit, sollte man sich das gut überlegen.
Oder was denken sie warum hier kein Sanomed versorgter Patient mehr mitschreibt?

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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018 - 12:52 
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Hallo Herr Dr. Steffan,

leider ergeben sich online offenbar sehr schnell Mißverständnisse.
Daher meine Frage nochmal im Klartext:
Wenn ein Patient Sie besucht, empfehlen Sie je nach Situation die sehr guten OT A, OT B oder auch OT C?
(Es geht nicht um noch mehr OT's, die wir ja händeringend in den eingestellten Erfahrungsberichten suchen.)
Mit denen haben Sie auch gute Erfahrungen, was die Zusammenarbeit im Team angeht?
Zitat:
Aus den heutigen und vergangenen Diskreditierungen meiner Person und das regelrechte Spießrutenlaufen von Sanomed versorgten Patienten in der Vergangenheit, sollte man sich das gut überlegen.

Also mit der Klärung meiner Fragen ist das hoffentlich bezüglich Ihrer Person erledigt.
Ich trage ja kein Korsett, insofern nehme ich die entsprechenden Erfahrungsberichte relativ objektiv wahr. Zum "Spießrutenlauf" von Sanomed versorgten Patienten kann ich nur wiederholen, dass:
Klaus hat geschrieben:
Und das ist mit den entsprechenden "schreibwilligen" Usern verbunden, die umso mehr beachtet werden, je eindrucksvoller, detaillierter und ausdauernder geschrieben wird.
Das lässt sich leider nicht ändern.

Wir haben vor sehr langer Zeit auch so eine ähnliche Diskussion bezüglich Rahmouni gehabt, das "Rahmouni Forum" oder die "Rahmouni Fraktion". Das hatte sich gottseidank mit Wirken von CCtec geändert und es gab genügend Korsett-User, die ihre positive Sichtweise bezüglich CCtec auch durchgesetzt haben. Und auch heute noch sehr sachlich streiten. Warum sollte es nicht Sanomed Korsett User geben, die das auch können. Einfach nicht zu schreiben ändert die Situation nicht.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018 - 15:04 
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Klaus hat geschrieben:
Hallo Herr Dr. Steffan,

leider ergeben sich online offenbar sehr schnell Mißverständnisse.

Offensichtlich, wenn es denn welche sind.

Klaus hat geschrieben:
Daher meine Frage nochmal im Klartext:
Wenn ein Patient Sie besucht, empfehlen Sie je nach Situation die sehr guten OT A, OT B oder auch OT C?

Grundsätzlich hat der Patient immer die freie Wahl wohin er geht, er bekommt das Rezept in die Hand und kann es dort einreichen wo auch immer er das möchte. Natürlich berate ich auf Wunsch und empfehle die für den Patienten, aus meiner Sicht und Erfahrung, beste Versorgung.
Ganz neben bei sei bemerkt, dass ich auch eine Vielzahl an Rhamouni und CCTec versorgten Patienten habe. Dazu auch einige andere OT's.

Das die meisten Patienten Sanomed wählen hat diverse Gründe. Zum einen bin ich von der Qualität der Korsette der Firma Sanomed absolut überzeugt, sonst würde ich ja wohl kaum seit Jahren mit ihnen zusammenarbeiten (Wie übrigens auch Dr. Hoffmann oder Dr. Wilke es mit ihren Versorgern tun). Weiterhin bietet natürlich die räumliche Nähe durchaus Vorteile für den Patienten. Änderungen, Probleme etc. können direkt bearbeitet und von mir kontrolliert werden. Bei Problemfällen erfolgt durch direkten Austausch eine optimale Versorgung. Sitz der OT z.B in München muß der Patient ständig hin und her pendeln. Aber auch das unterstütze ich natürlich, wenn es der Patient wünscht.
Ein weiterer Pluspunkt ist die professionelle, faire Zusammenarbeit, die in der Vergangenheit mit anderen Firmen nicht immer wirklich harmonisch verlief. Wenn ich z.B. einen Änderungswunsch habe und der Techniker dem Patienten wortwörtlich sagt "...der hat sowieso keine Ahnung..." fördert das nicht gerade das gute Miteinander. Aber selbst wenn ein Patient die Versorgung von dieser Firma wünscht, akzeptiere ich das und verordne auch weiterhin deren Korsette.
Ein weiterer Pluspunkt wie ich finde ist unser Spine concept, also die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen OT, Physiotherapeut (Herr Hennes, ehemaliger Leiter der Physiotherapie der Katharina Schroth Klinik) und mir als Arzt. Gerade durch die unterschiedlichen Sichtweisen der einzelnen Fachrichtungen schaut man auch mal über seinen Tellerrand hinaus und lernt dazu. Den Vorteil haben die Patienten. So ist z.B. ein neues Korsettdesign entstanden das viele Einflüsse der Schroththerapie berücksichtigt. Herr Hennes hat intensiv daran mitgearbeitet und entwickelt. Bisher wurden Korsette ausschließlich von OT's, manchmal in Zusammenarbeit mit einem Arzt entwickelt. Dr Nachteil ist, dass ein OT eine andere Ausbildung hat und anders denkt als ein Arzt und ein Physiotherapeut. Viele Therapeuten beschweren sich daher zu Recht, dass die Korsette der Therapie zum Teil entgegenwirken. dies passiert nun nicht mehr, Schroth und Korsett ziehen gemeinsam an einem Strang.


Klaus hat geschrieben:
Mit denen haben Sie auch gute Erfahrungen, was die Zusammenarbeit im Team angeht?

Bedingt, oft scheitert es an der räumlichen Entfernung. Manchmal, wie oben geschrieben am Charakter des OT.



Klaus hat geschrieben:
Also mit der Klärung meiner Fragen ist das hoffentlich bezüglich Ihrer Person erledigt.

Leider bin ich aber schon oft eines Besseren belehrt worden, auch gerade hier im Forum. Aber schaun wir mal, ich lasse mich überraschen.



Klaus hat geschrieben:
Wir haben vor sehr langer Zeit auch so eine ähnliche Diskussion bezüglich Rahmouni gehabt, das "Rahmouni Forum" oder die "Rahmouni Fraktion". Das hatte sich gottseidank mit Wirken von CCtec geändert und es gab genügend Korsett-User, die ihre positive Sichtweise bezüglich CCtec auch durchgesetzt haben. Und auch heute noch sehr sachlich streiten. Warum sollte es nicht Sanomed Korsett User geben, die das auch können. Einfach nicht zu schreiben ändert die Situation nicht.


Ich kann mich gut erinnern und verfolge das Forum ja nun schon fast von Anbeginn. Ich kenne auch genug Patienten die sich gerade wegen dieser "Fraktionen" vom Forum abgewendet haben weil sie einfach die Nase voll hatten wenn ihre Erfahrungen und Ergebnisse schlecht geredet wurden.

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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018 - 19:43 
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Hallo Herr Dr. Steffan,

vielen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme.

Zitat:
Klaus hat geschrieben:
Also mit der Klärung meiner Fragen ist das hoffentlich bezüglich Ihrer Person erledigt.


Leider bin ich aber schon oft eines Besseren belehrt worden, auch gerade hier im Forum. Aber schaun wir mal, ich lasse mich überraschen.

Ich habe das allein auf meine mißverständliche Äusserung bezogen, die Sie als grenzwertig bezeichnet hatten. Das ist jetzt aber geklärt.

Angesichts dieses Threads und der Irritiationen bei vielen Usern ging es mir in erster Linie um die Aussage von Sumimasen. Es gibt bei Ihnen also eine Entscheidungshilfe bezüglich mehrerer OT's , wenn die Patienten nicht schon mit einem bestimmten OT Wunsch kommen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 20.03.2018 - 08:42 
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Diagnose: Skoliose, 4BH li,
bei Gradzahlen große Messabweichungen,
ca. th. 28°, lu. 35°
LL (L4/L5)
Therapie: Korsett als Jugendliche, damals auch allg. KG; jetzt Schroth und Spiraldynamik;
Reha: Aug/Sep 2011 in Bad Sobernheim, Mai/Jun 2016 in Bad Salzungen
Korsett: 2011-2014 Sanomed
seit 2015 CCtec
Hallo Sumimasen,

Sumimasen hat geschrieben:
Die Frage wurde letztes Jahr schonmal gestellt... und nicht beantwortet:
Sind Sanomed Korsette schlechter als solche von Cctec?


sorry, dass ich erst jetzt antworte. Ich hatte von beiden Firmen Korsette und trotzdem kann ich nicht sagen, dass die einen schlechter wären als die anderen. Es ist bei mir ein anderer Fall als bei einem Kind, wo man noch möglichst viel Korrektur herausholen will, bei mir ging es eher um Schmerzen. Das Sanomedkorsett war mein erstes und hat mir nach meinem subjektiven Empfinden gut geholfen. Es war recht kurz (kürzer als CCtec), was dann wohl dazu geführt hat, dass ich oben in der BWS, wo das Korsett aufgehört hat, häufiger Blockaden hatte. Dieses Problem hatte ich im CCtec nicht, dafür hatte ich dauernd Probleme (Blockaden/Verspannungen) im Beckenbereich, bis ich irgendwann eine andere Korsettform bekam, damit wurde es besser. CCtec legt außerdem großen Wert auch auf das seitliche Profil, auf das Lot und die Haltung insgesamt (also angefangen bei der Fußstellung). Also, im Ergebnis hatten beide Vorzüge und Probleme.
Das ist ja auch immer eine sehr individuelle Sache - es gibt hier mehr Forumsnutzer, die CCtec und Rahmouni probiert haben (also nicht CCtec und Sanomed) und auch da gibt es ganz unterschiedliche Meinungen, wer "besser" ist.

Ich hatte aber auch immer das Gefühl, dass zumindest einige Forumsnutzer von Sanomed weniger gehalten haben, was wohl insbesondere an der vermeintlich oder tatsächlich geringeren Korrektur bei Kindern/Jugendlichen lag. Ob das so stimmt, weiß ich nicht, so einen Überblick habe ich über die Patienten nicht, weil es hier tatsächlich nicht so viele Berichte gibt - wenn Dr. Steffan sie empfiehlt, würde ich aber davon ausgehen, dass die Korrekturwirkung nicht so schlecht ist. Und wenn ihr da seid, dann könnt ihr ja selbst darauf achten, wie in eurem konkreten Fall die Korrekturwirkung im Kontrollröntgen ist, unabhängig davon, wie hier im Forum einzelne Nutzer Meinungen geäußert haben.

Viele Grüße,
mick


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BeitragVerfasst: Di, 20.03.2018 - 15:07 
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Hallo mick,

Zitat:
Ich hatte aber auch immer das Gefühl, dass zumindest einige Forumsnutzer von Sanomed weniger gehalten haben, was wohl insbesondere an der vermeintlich oder tatsächlich geringeren Korrektur bei Kindern/Jugendlichen lag.

Du bringst einen wichtigen Punkt ein, was auch die Wahrnehmung über die eingestellten Berichte betrifft.
Bei CCtec und Rahmouni sind es in erster Linie Erwachsene, die über die Erfahrung mit ihrem korrigierenden Korsett berichten und dementsprechend auch sehr engagiert und emotional berichten, also am auffälligsten sind!

Bei Sanomed weiß ich nicht, wieviele Erwachsene ein korrigierendes Korsett tragen. Es kommt darauf an, welche Ärzte ein solches Korsett in ähnlicher Weise wie z. Bsp. Dr. Hoffmann oder Dr. Wilke verordnen.
Insofern wird die Diskussion ganz davon bestimmt, aber es sollten auch Erwachsene mit einem korrigierenden Sanomed Korsett keine Scheu haben, auch davon engagiert/emotional zu berichten. Übrigens auch zu Orthomed und anderen Korsettbauern.

Was die Korsette von Kindern und Jugendlichen betrifft, sind es in erster Linie auch Erwachsene, die davon berichten. Ich bin bei der Diskussion nicht so beobachtend dabei, deswegen weiß nicht, ob man dort in der Diskussion auch bei Kindern und Jugendlichen bleibt.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 20.03.2018 - 16:03 
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Man sollte sich vielleicht eher einmal die Frage stellen welchen Anspruch und welches Ziel man mit der Korsettversorgung und deren Korrektur verfolgt.

Möchte ich auf Teufel komm raus ein gutes Röntgenbild (ap.) produzieren, oder bei hoher Akzeptanz und Tragezeit, eine gute physiologische, in allen Ebenen langanhaltende Korrektur, ohne korsettindizierte Zusatzkrümmungen erreichen.

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BeitragVerfasst: Di, 20.03.2018 - 17:30 
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Hallo Herr Dr. Steffan,

> Man sollte sich vielleicht eher einmal die Frage stellen welchen Anspruch und welches Ziel man mit der Korsettversorgung und deren Korrektur verfolgt.
> Möchte ich auf Teufel komm raus ein gutes Röntgenbild (ap.) produzieren, oder bei hoher Akzeptanz und Tragezeit, eine gute physiologische, in allen Ebenen langanhaltende Korrektur, ohne korsettindizierte Zusatzkrümmungen erreichen.

Das ist für mich als Patient eine sehr zentrale Frage. Mich und viele andere hat das Rahmouni-Erwachsenenkorsett massiv überfordert. Die Beschwerden, die das Teil produziert hat waren so massiv, dass es für mich undenkbar war, das Teil auch nach langer Eingewöhnungszeit zu meinem Nutzen (=Verringerung der Schmerzen) zu tragen. Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass der Patientennutzen absolut im Vordergrund stehen muß und messbare Verbesserungen im Krümmungswinkel keine Rolle spielen dürfen. Ich freue mich für jeden, dem ein Rahmouni-Korsett hilft, aber mindestens für die Versorgung von Erwachsenen ist das Prinzip von Rahmouni, auf maximal mögliche Korrektur zu setzen, nicht das optimale, da sie eine hohe Zahl von Therapieabbrechern (für mich ist das "gefühlt" die Mehrheit aller Rahmouni-User) generiert. Sanomed geht da einen deutlich anderen Weg. Ich kenne eine Sanomed-Userin (eine Patientin von Ihnen :-)) in meinem Alter (>50), die sehr zufrieden mit ihrem Korsett und der Betreuung durch Sanomed ist.


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BeitragVerfasst: Di, 20.03.2018 - 19:44 
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Hallo Bernd,

es geht jetzt um Erwachsenen-Korsette.
Zitat:
Sanomed geht da einen deutlich anderen Weg. Ich kenne eine Sanomed-Userin (eine Patientin von Ihnen :-)) in meinem Alter (>50), die sehr zufrieden mit ihrem Korsett und der Betreuung durch Sanomed ist.

Wäre schön, wenn sie davon mal konkret berichten würde.
Zitat:
Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass der Patientennutzen absolut im Vordergrund stehen muß und messbare Verbesserungen im Krümmungswinkel keine Rolle spielen dürfen.

Was mich (und auch andere aktive User angeht), betone ich ständig schon monoton, dass es ganz auf den persönlichen Erfolg ankommt. Und dazu gehört nach meiner Ansicht neben dem Korsett auch der Aufbau eines Muskelkorsetts, was manchmal vergessen wird, aber im Einzelfall auch nicht möglich sein kann.
Es lässt sich hier leider nicht vermeiden, dass individuelle Erfahrungsberichte doch als pauschale Motivationshilfe aufgefasst werden und dann eben auch zum Abbruch der Korsett-Therapie führen kann. Insbesondere wenn nicht genug dazu gelesen wird.

Natürlich sollte es nicht allein auf die Korrektur im Röntgenbild ankommen, die Zeiten mit Rahmouni's "brutalst möglicher Korrektur" sind gottsdeidank schon lange vorbei. Es soll den Patienten deutlich helfen und keine neuen mittel- bis langfristigen Probleme erzeugen. Nur den Umkehrschluss, dass eine meßbare Verbesserung im Krümmungswinkel keine Rolle spielen soll, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Wenn es nicht gerade um eine Kubin-Orthese geht, die durch Extraktionswirkung im Einzelfall die einzige Möglichkeit ist oder wenn ein Stützkorsett temporär helfen soll.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 20.03.2018 - 20:44 
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Bernd hat geschrieben:
Hallo Herr Dr. Steffan,

> Man sollte sich vielleicht eher einmal die Frage stellen welchen Anspruch und welches Ziel man mit der Korsettversorgung und deren Korrektur verfolgt.
> Möchte ich auf Teufel komm raus ein gutes Röntgenbild (ap.) produzieren, oder bei hoher Akzeptanz und Tragezeit, eine gute physiologische, in allen Ebenen langanhaltende Korrektur, ohne korsettindizierte Zusatzkrümmungen erreichen.

Das ist für mich als Patient eine sehr zentrale Frage. Mich und viele andere hat das Rahmouni-Erwachsenenkorsett massiv überfordert. Die Beschwerden, die das Teil produziert hat waren so massiv, dass es für mich undenkbar war, das Teil auch nach langer Eingewöhnungszeit zu meinem Nutzen (=Verringerung der Schmerzen) zu tragen. Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass der Patientennutzen absolut im Vordergrund stehen muß und messbare Verbesserungen im Krümmungswinkel keine Rolle spielen dürfen. Ich freue mich für jeden, dem ein Rahmouni-Korsett hilft, aber mindestens für die Versorgung von Erwachsenen ist das Prinzip von Rahmouni, auf maximal mögliche Korrektur zu setzen, nicht das optimale, da sie eine hohe Zahl von Therapieabbrechern (für mich ist das "gefühlt" die Mehrheit aller Rahmouni-User) generiert.


Genau so ist es. So ist jedenfalls meine Einstellung.

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BeitragVerfasst: Di, 20.03.2018 - 20:47 
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Klaus hat geschrieben:
. Nur den Umkehrschluss, dass eine meßbare Verbesserung im Krümmungswinkel keine Rolle spielen soll, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.


Klar, wenn es der Patient nicht anders erträgt und/oder die Skoliose nicht hergibt....aus welchen Gründen auch immer, würde mir das Halten der Krümmung auch ausreichen. Wobei das ein krasses Beispiel ist, etwas Korrektur geht immer.

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BeitragVerfasst: Mi, 21.03.2018 - 11:47 
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Das einfache Halten der Krümmung (bzw. der Situation) ist tatsächlich ein krasses Beispiel, was ich vergessen habe, aufzuzählen. Damit verbessert man die Sicherheit, aber nicht unbedingt aktuelle Beschwerden, weswegen wohl die meisten Patienten einen Arzt aufsuchen.

Mit welcher Korrektur man was erreichen kann, ist ja nun eine ganz individuelle Sache. Wer da Sicherheit haben will oder auch zusätzlich die Optik verbessern möchte, achtet da schon auf möglichst hohe machbare und sinnvolle Korrekturen, wenn das gleichzeitig die Lebensqualität nicht wesentlich einschränkt. Die Gefahr ist natürlich groß, dass hier eingestellte entsprechende Erfahrungsberichte eine Motivation (bzw. Überredung) bei anderen bewirken kann, die in der Ausführung dann weder zur persönlichern Lebensqualität noch zur Rückensituation passt. Aber bei einem Versuch weiß man hinterher immer mehr, als vorher. Es liegt allein in der Verantwortung des erwachsenen Users, was er mit welchen Empfehlungen von anderen Usern, von verschiedenen Ärzten, Therapeuten und OT's macht.

Wir sind hier zwar schon einige Zeit indirekt Offtopic, was den Thread Titel angeht, aber ich habe da noch eine spezifische Frage an Sie, Herr Dr. Steffan:
Dr. Steffan hat geschrieben:
...eine gute physiologische, in allen Ebenen langanhaltende Korrektur, ohne korsettindizierte Zusatzkrümmungen..

Was meinen Sie damit konkret, wie groß ist die Gefahr und wie verbreitet ist dies aus Ihrer Erfahrung?

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 21.03.2018 - 14:25 
Arzt / Ärztin
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Klaus hat geschrieben:
Wir sind hier zwar schon einige Zeit indirekt Offtopic, was den Thread Titel angeht, aber ich habe da noch eine spezifische Frage an Sie, Herr Dr. Steffan:
Dr. Steffan hat geschrieben:
...eine gute physiologische, in allen Ebenen langanhaltende Korrektur, ohne korsettindizierte Zusatzkrümmungen..

Was meinen Sie damit konkret, wie groß ist die Gefahr und wie verbreitet ist dies aus Ihrer Erfahrung?
Gruß
Klaus


Läßt man mal die von vorneherein falsch (z.B. seitenverkehrt) gebauten Korsette außer acht, kommt das je nach Korsettbauweise/Hersteller gar nicht so selten vor. Im Vordergrund stehen da die Entstehungen von nicht wieder korrigierbaren hochthorakalen Krümmungen und, ebenfalls häufig, die Ausbildung bzw. Verstärkung von Flachrücken durch das Korsett.

Beachtet man die Tatsache, dass hochthorakale Krümmungen nicht mehr zu korrigieren sind und in der Regel sehr viele Probleme bereiten und dass ausgeprägte Flachrücken bei Skoliosen eine sehr schlechte Prognose haben, sollte eine Verstärkung beider Phänomene unbedingt vermieden werden.

_________________
Dr. K. Steffan
http://www.mvz-sobernheim.de
http://www.spine-concept-sobernheim.de
Tel.06751-8560440


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BeitragVerfasst: Mi, 21.03.2018 - 19:08 
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Registriert: Mi, 23.06.2004 - 17:36
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Danke für die INFO.
Ich erinnere mich an das Thema mit der Flachrücken-Problematik beim Skoliose Workshop in 2008.

Gruß
Klaus


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