Bericht über siamesische Zwillinge mit Skoliose bei RTL
Verfasst: Mo, 05.05.2003 - 16:35
Hallo,
hat jemand zufällig gestern Abend (04.05.2003 gegen 23 Uhr auf RTL) den Bericht "Ein Leben zu zweit" oder so ähnlich gesehen? Es ging dabei um das Leben eines (amerikanischen o. englichen ?) siamesischen Zwillingspaar, die auch eine Skoliose hatten. Die Mädels hatten zwei Beine, zwei Arme, zwei Köpfe und somit auch zwei Wirbelsäulen. Die eine mit einer linkskonvexen, die andere mit einer rechtskonvexen Skoliose. Als diese festgestellt wurden, hatten die beiden Verkrümmungen von 43° und 62°.
Es war in keinster Weise die Rede von konservativer Behandlung, KG, Korsett, etc.. Ich hab keine Ahnung, ob man bei siamesischen Zwillingen die Skoliosen konservativ behandeln KÖNNTE, aber man hätte es wenigstens in dem Bericht erwähnen können. NICHTS! Stattdessen die Aussage des Orthopäden: "Wir mussten hoffen, dass die Verkrümmung nicht schlechter wird, sonst müssen wir operieren". Nach vier Jahren (!!!) wurden die Mädels das nächste Mal kontrolliert und geröngt- die Verkrümmungen waren natürlich (wie sollte es auch anders sein?!) fortgeschritten. Die eine von 43° auf 67° und die andere von 62° auf 104° und so kam es, dass die zwei Mädels operiert wurden. Leider wurden in de Bericht die Abschlußgradzahlen nicht genannt, aber ich fand es schon echt interessant, dass absolut nichts konservatives erwähnt wurde. Man hätte wenigstens sagen können "Normalerweise kann man Skoliosen auch mit Krankengymnastik & Korsett versorgen, was aber bei aneinandergewachsenen Zwillingen nicht funktioniert". Nichts, aber auch rein gar nichts in diese Richtung. Paßt genau in das Bild, welches uns Dr. Steffan schon mal beschrieben hat- Skoliose feststellen, abwarten und operieren.... Einzige Aussage zur Operation war noch "Die Operation der Zwillinge war natürlich komplexer als die Operation von einer normalen Skoliose"
Sowas regt mich auf
hat jemand zufällig gestern Abend (04.05.2003 gegen 23 Uhr auf RTL) den Bericht "Ein Leben zu zweit" oder so ähnlich gesehen? Es ging dabei um das Leben eines (amerikanischen o. englichen ?) siamesischen Zwillingspaar, die auch eine Skoliose hatten. Die Mädels hatten zwei Beine, zwei Arme, zwei Köpfe und somit auch zwei Wirbelsäulen. Die eine mit einer linkskonvexen, die andere mit einer rechtskonvexen Skoliose. Als diese festgestellt wurden, hatten die beiden Verkrümmungen von 43° und 62°.
Es war in keinster Weise die Rede von konservativer Behandlung, KG, Korsett, etc.. Ich hab keine Ahnung, ob man bei siamesischen Zwillingen die Skoliosen konservativ behandeln KÖNNTE, aber man hätte es wenigstens in dem Bericht erwähnen können. NICHTS! Stattdessen die Aussage des Orthopäden: "Wir mussten hoffen, dass die Verkrümmung nicht schlechter wird, sonst müssen wir operieren". Nach vier Jahren (!!!) wurden die Mädels das nächste Mal kontrolliert und geröngt- die Verkrümmungen waren natürlich (wie sollte es auch anders sein?!) fortgeschritten. Die eine von 43° auf 67° und die andere von 62° auf 104° und so kam es, dass die zwei Mädels operiert wurden. Leider wurden in de Bericht die Abschlußgradzahlen nicht genannt, aber ich fand es schon echt interessant, dass absolut nichts konservatives erwähnt wurde. Man hätte wenigstens sagen können "Normalerweise kann man Skoliosen auch mit Krankengymnastik & Korsett versorgen, was aber bei aneinandergewachsenen Zwillingen nicht funktioniert". Nichts, aber auch rein gar nichts in diese Richtung. Paßt genau in das Bild, welches uns Dr. Steffan schon mal beschrieben hat- Skoliose feststellen, abwarten und operieren.... Einzige Aussage zur Operation war noch "Die Operation der Zwillinge war natürlich komplexer als die Operation von einer normalen Skoliose"
Sowas regt mich auf