Entschuldigung, dass ich mich nicht zuerst vorgestellt habe.
Ich bin 38 Jahre alt und es geht hier um meinen Sohn, er wird im April 17 Jahre alt.
Mein Sohn kam, im April 1990, mit "einer Zange" zur Welt. Sein Verhalten ist bis heute noch nach diesem Motto. Nur nicht zuviel bewegen, keine Schritt umsonst machen und nach dem Motto, "komm ich heute nicht, komm ich vielleicht morgen, aber übermorgen bestimmt"....
Und es wird sich schon alles von allein richten...
Seine Kindheit verlief bis auf „einige“ Zwischenfälle, Blinddarm- Entfernung, Polypen-Entfernung, Mandeln- Entfernung, fast taub, wg. der zu großen Mandeln, ganz ruhig. (und ich habe die OP bestimmt nicht gewollt, habe die meisten bis auf´s allerletzte rausgezogen)
Dann bekam er mit 7 Jahren eine Brille, ist erst mal nix ungewöhnliche, aber hängt wohl damit zusammen.
Als er 12 Jahre war, ist mir aufgefallen, dass seine Nase plötzlich leicht schief ist, dann kam die Zahnspange und dann die Entdeckung der Skoliose...
Wir war bei vielen Therapeuten und solche, die es auch gern wären. Ich war zur "Göttlichen Aufrichtung" (das mich um einiges finanziell leichter machte) sagen Sie jetzt bitte nicht, wie kann man auf so etwas reinfallen... Für mich war das ein Strohhalm und mir wurde erzählt, er müsste ein Korsett tragen, man hat mir Skoliose-Internet-Seiten empfohlen (mir läuft heute noch ein Schauer über den Rücken)
und man bot mir zu guter letzt eine WIRBELSÄULENVERSTEIFUNG an...
Nach ganzen 4 Jahren hörte ich von KISS, für mich war das eine super Musikgruppe aus meiner Jugendzeit. Ich beschäftigte mich auch damit nächtelang und mein Sohn „musste“ verschiedene Therapieformen „ausprobieren“. Da wäre, die Dorntherapie (von der nach wie vor überzeugt bin, die aber leider zu teuer ist) Ich habe einen Breuß-Massage-Kurs belegt, ging nach hinten los, da sich ein 16-Jähriger nicht so gern von der Mütter massieren lässt ;o)
Ich hoffe, ich bin jetzt nicht zu sehr vom eigentlichem Thema abgekommen, aber es tut auch als Mutter gut, sich das mal von der Seele zu schreiben.
Mein Sohn besucht nun regelmäßig KG, geht zweimal die Woche zum Sport (Krafttraining) und einmal in der Woche geht er seiner größten Leidenschaft (und auch einzigen)dem Boxen nach.
Da wir, wegen Umzug auch den Arzt gewechselt haben, hat er uns nun zu einer Reha- Klinik in Bad Wildungen geraten.
Ich möchte jetzt zeitgleich, dass er eine osteopathische Behandlung anfängt.
Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?
Ich hoffe, dass war jetzt nicht zu viel und ich hab nix vergessen.
LG, Indy