Reicht Vojta bei 4-Jähriger mit Skoliose aus???
Verfasst: Mo, 02.10.2006 - 11:38
Hallo zusammen,
hier schreibt Euch Nina mit ihrer 4-jährigen Tochter, bei der vor vier Woche Skoliose festgestellt wurde. (Ich hatte uns letzte Woche schon einmal kurz unter der Rubrik "Erfahrungsaustausch" vorgestellt.)
Mittlerweile habe ich es geschafft, viele interessante Beiträge in diesem Forum durchzulesen, um mir einen groben Überblick zu verschaffen. Vorher ist keiner in unserer Familie jemals mit Skoliose in Berührung gekommen, daher war unser Kenntnisstand anfangs gleich null.
Wir waren vor vier Wochen in der Uniklinik in Bochum, in der die Skoliose diagnostiziert wurde. Nun turnen wir seitdem täglich Vojta mit unserer Tochter (was wir im Babyalter schon einmal machen mußten, die Technik finde ich schrecklich kompliziert!), und ich frage mich, ob das reicht. Der Arzt in Bochum gab an, ihre Skoliose läge bei "um die 10°". Auf meine Nachfrage hin, warum er uns denn nicht die genaue Gradzahl mitteilen könnte, meinte er, der Ausschnitt der Wirbelsäule, von dem das Röntgenbild gemacht wurde, sei zu klein, um eine genaue Vermessung vorzunehmen. Merkwürdig! Da frage ich mich doch, warum man dann nicht gleich oder später noch mal ein größeres Röntgenbild angefertigt hat! Die Gradzahl ist doch nun mal der wichtigste Indikator für das Fortschreiten einer Skoliose, oder sehe ich das falsch?
Außerdem habe ich im Forum gelesen, daß es sehr wichtig sei, die Röntgenaufnahme im Stehen aufzunehmen. Bei unserer Tochter wurde sie im Liegen gemacht .....
Ich habe jetzt schon so viel im Internet gesurft und bin dabei auf viele Röntgenbilder mit den entsprechenden Gradangaben gestoßen. Die Röntgenaufnahme unserer Tochter, die ich in Bochum gesehen habe, ähnelt, wie ich finde, viel mehr einer 30°-Skoliose als einer mit nur 10°. Sicherlich bin ich nur Laie, aber nun doch ein wenig verunsichert.
Nach all dem, was ich nun gelesen habe, ist unsere Maus für eine Therapie nach Schroth sicherlich noch zu klein. Also bleibt ja fast nur das Turnen nach Vojta. In einem halben Jahr sollen wir uns dann wieder in Bochum vorstellen, und dann will man sehen, wie sich alles entwickelt hat.
Ich möchte jedoch nicht, daß Zeit verschwendet wird und man längst hätte mit etwas Effektiverem beginnen können! Daher meine Frage: Ist es üblich, daß so jungen Kindern mit einer (angeblich (!) leichten) Skoliose nur Vojta-Turnen verordnet wird und sonst nichts? Oder können wir noch mehr machen?
Über Tips und Erfahrungswerte von Euch würde ich mich wirklich sehr freuen.
Viele liebe Grüße sendet Euch Nina mit Familie
hier schreibt Euch Nina mit ihrer 4-jährigen Tochter, bei der vor vier Woche Skoliose festgestellt wurde. (Ich hatte uns letzte Woche schon einmal kurz unter der Rubrik "Erfahrungsaustausch" vorgestellt.)
Mittlerweile habe ich es geschafft, viele interessante Beiträge in diesem Forum durchzulesen, um mir einen groben Überblick zu verschaffen. Vorher ist keiner in unserer Familie jemals mit Skoliose in Berührung gekommen, daher war unser Kenntnisstand anfangs gleich null.
Wir waren vor vier Wochen in der Uniklinik in Bochum, in der die Skoliose diagnostiziert wurde. Nun turnen wir seitdem täglich Vojta mit unserer Tochter (was wir im Babyalter schon einmal machen mußten, die Technik finde ich schrecklich kompliziert!), und ich frage mich, ob das reicht. Der Arzt in Bochum gab an, ihre Skoliose läge bei "um die 10°". Auf meine Nachfrage hin, warum er uns denn nicht die genaue Gradzahl mitteilen könnte, meinte er, der Ausschnitt der Wirbelsäule, von dem das Röntgenbild gemacht wurde, sei zu klein, um eine genaue Vermessung vorzunehmen. Merkwürdig! Da frage ich mich doch, warum man dann nicht gleich oder später noch mal ein größeres Röntgenbild angefertigt hat! Die Gradzahl ist doch nun mal der wichtigste Indikator für das Fortschreiten einer Skoliose, oder sehe ich das falsch?
Ich habe jetzt schon so viel im Internet gesurft und bin dabei auf viele Röntgenbilder mit den entsprechenden Gradangaben gestoßen. Die Röntgenaufnahme unserer Tochter, die ich in Bochum gesehen habe, ähnelt, wie ich finde, viel mehr einer 30°-Skoliose als einer mit nur 10°. Sicherlich bin ich nur Laie, aber nun doch ein wenig verunsichert.
Nach all dem, was ich nun gelesen habe, ist unsere Maus für eine Therapie nach Schroth sicherlich noch zu klein. Also bleibt ja fast nur das Turnen nach Vojta. In einem halben Jahr sollen wir uns dann wieder in Bochum vorstellen, und dann will man sehen, wie sich alles entwickelt hat.
Ich möchte jedoch nicht, daß Zeit verschwendet wird und man längst hätte mit etwas Effektiverem beginnen können! Daher meine Frage: Ist es üblich, daß so jungen Kindern mit einer (angeblich (!) leichten) Skoliose nur Vojta-Turnen verordnet wird und sonst nichts? Oder können wir noch mehr machen?
Über Tips und Erfahrungswerte von Euch würde ich mich wirklich sehr freuen.
Viele liebe Grüße sendet Euch Nina mit Familie

