Kieferasymetrie und Zusammenhang mit Skoiliose :)

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose

Hast du Skoiliose UND Kieferprobleme?

Umfrage endete am Sa, 21.10.2006 - 15:02

Ja habe/hatte unter/über - biss
16
35%
Ja aber nur Zahnfehlstellung
12
26%
Ja unter anderem Kiefer/Gesichts - Asymetrie
7
15%
Nein ich habe nur Skoiliose ohne Kieferkomplikationen
11
24%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 46

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MakKi
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Kieferasymetrie und Zusammenhang mit Skoiliose :)

Beitrag von MakKi »

Hi Leute!

Mein Name ist Marc, ich bin 20 Jahre jung und studiere derzeit in Cambridge - UK, ansonsten wohne ich im Umkreis Hannover :). Auf dieses geniale Forum hier bin ich gekommen als ich ein wenig Skoiliose Infos gegoogelt habe.
Ich bin sehr beeindruckt von der hier vorhandenen Wissenflut, in Sachen Skoiliose und die Atmosphere hier scheint mir sehr Familier zu sein!

Nun gut jetzt aber auch gleich mal zur Sache, bei mir selbst wurde vor anderthalb Jahren eine Skoiliose festgestellt, an dem Zeitpunkt wo eben Beschwerden auftraten. Ich habe mich damals auch physiotherapeutisch behandeln lassen aber bei einem Spezialisten war ich nie wirklich, hatte dann auch keine Zeit dafür weil es nach Großbritanien ging.
Zusätzlich zu der Skoiliose, (Gradzahl noch unbekannt) bin ich schon seit über 10 Jahren in einer Kieferothopädischen Behandlung und sicherlich nicht der einzige hier auf den beides zutrifft. ;)

Bei mir liegt seit zwei oder drei Jahren eine Asymetrie am Unterkiefer vor, bedeutet dass die linke Seitenlänge nach unten hin mehr ausgeprägt ist als die rechte, ist realtiv selten. Das fällt so keiner Menschenseele auf und mich störts auch nicht so sehr, jedoch belastet das auf dauer natürlich die Gelenke (tägliches Gelenkknacken).

Mich würde jetzt einfach mal interessieren ob hier noch andere Menschen sind die eine Kieferasymetrie haben und gleichzeitig unter Skoiliose leiden.
Vielleicht weiss hier auch Jemand wie genau skoiliose und Kieferasymetrien im Zusammenhang stehen, denn genau das würde ich gerne wissen.
Ich war schon bei so einigen Ärzten wegen der Geschichte, der eine Physio wird dir sagen dass die Kieferasymetrie auf die SKoiliose zurückzuführen ist, der nächste dann das Gegenteil ^^
Bevor ich erneut eine physiotherapeutische Behandlung wegens der Skoiliose angehe, währe es gut zu wissen ob man nicht erst die Sache mit dem Kiefer klären muss (Notfalls wohl OP) , damit der verbesserte Wirbelsäulenzustand sich auch hält.

In ein paar Wochen bin ich auf geheiß meines KO's, in Köln bei Dr. Biedermann der wird sich dann mal meine Nackenwirbel genau anschauen. Im Dezember hab ich nun auch einen Termin bei Dr. Steffan, wo ich meine erste richtige Skoiliose Diagnose bekommen werde (Hoffe dass ich um ein Korsett drum rum komme).
Stark belasten empfand ich die Skoiliose noch nicht, allerdings machen mir seit einer Weile Migräne und Nackenverspannungen zu schaffen
:lach:


Ahja jetzt ist das ganze ja zu einm halben Vorstellungsthread mutiert, dabei wollte ich eigentlich nur eine Frage stellen :P

Ich freue mich auf eure Antworten!

Gruß,
MaKki!

ps. Ich leg gleich mal eine Umfrage mit dran bezüglich kiefer und skoiliose!
S-U-S-I
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Beitrag von S-U-S-I »

Hallo!
Habe / hatte Punkt 1 und 3. Wollte Punkt 3 auch noch anklicken, aber geht nicht mehr. Also denke dir zu 2. auch noch eine Stimme, ok? ;-)
Interessante Umfrage! :)
Lg, Susi
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MakKi
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Beitrag von MakKi »

hallo Susi, freut mich dass dir die Umfrage gefällt, danke für deine Antwort! :)

In dem fall hättest du einfach 3. ankreuzen können dort steht nämlich utner anderem, da gebe ich der Asymetrie den Vorrang. Sag mal wie bist du die Asymetrie denn losgeworden?

Gruß,
Makki
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Hallo Marc, gar keine schlechte Idee, diese Umfrage. Ich wollte mich mit diesem Thema ja schon länger befassen, jetzt hast du mich sozusagen wieder daran erinnert ;) .
Ich habe auch sowohl einen Unterbiss als auch eine ganz leichte Schrägstellung. Eine Rubrik für beides währe sicher nicht schlecht gewesen. Aber wenn man den Punkt 3 dafür nimmt, dann sollte das gehen. Ich werde hier übrigens das Stichwort "Kiefer" mal in die Suchfunktion eingeben. Hier ist nämlich schon das ein oder andere dazu geschreiben worden.
Grüße, Ula
~ ehemals Ulaschatz ~
S-U-S-I
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Beitrag von S-U-S-I »

Hallo Makki!
Also dank Zahnspange (mit allem was dazugehört, also Innenbügel, Außenbügel, lockere, feste und haste nicht gesehn... ;-) ) wurde meine Gesichtsassymetrie in 6 Jahren weitgehend beseitigt. *freu*
Was würdest du denn bei der Umfrage ankreuzen?
LG, Susi
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MakKi
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Beitrag von MakKi »

Hi
Also ich hab Nummer 3 angekreuzt, habe selber eine 10 jährige KfO Behandlung hinter mir aber die Asymetrie ist leider nicht verschwunden. Naja es wird noch dran gearbeitet :P
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Emily
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Beitrag von Emily »

Bei mir war dieses Thema gerade heute wieder sehr aktuell.

Im Grundschulalter hatte ich wie wohl die meisten Kinder einige Jahre eine lose Spange, die ich immer nachts und manchmal auch tagsüber trug.

Im Alter von 13 Jahren stellte man meine Skoliose fest, ohne im Zusammenhang mit Kieferorthopädie. Mit 14 / 15 hätte ich eigentlich eine feste Spange bekommen sollen aber erst wollte ich nicht da ich genug Probleme mit meiner Skoliose hatte, und dann kurz vor meiner Skoliose OP mit 15 wollte meine Mutter nicht dass ich eine feste Spange bekomme wegen den Schläuchen im Mund usw. Die Ärzte fanden es auch besser wenn da nichts behindert. Nach der Skoliose OP wollte ich erst recht nichts wissen von meinen Zähnen, bis es dann im Alter von 19 Jahren einfach schrecklich aussah, also ich fühlte mich eben nicht wohl optisch und hatte auch grosse Probleme mit dem Abbeissen. So bekam ich also mit 19 noch eine feste Spange und ich war wirklich am Boden zerstört. Hatte schon unter meine Skoliose gelitten, und nun kommt noch diese Spange dazu.... Traute mich anfangs nichtmal in die Schule. Hatte diese feste Spange 1 1/2 Jahre obwohl mir andere Kieferorthopäden schon prophezeiten dass dies wohl nur kurzfristige Besserung bringen würde. Aber mein behandelnder Kieferortho war überzeugt davon dass er das richtige tut. Als die Spange rauskam waren meine Zähne relativ gerade und die Vorderzähne kamen zum ersten mal übereinander. Aber in den letzten 3 Jahren hat es sich nach und nach wieder verschlechtert. Ich denke mittlerweile auch dass es mit der Skoliose zu tun hat und der Kiefer wohl einfach nicht merkt dass die Skoliose ja eigentlich nicht mehr wirklich gravierend da operiert ist.

Heute war ich beim Zahnarzt und selbst die Ärztin dort sprach mich schon drauf an auf meine Zahnstellung. Werde mir nun wohl mal wieder einen Kieferortho suchen müssen. Auch wenn für mich feststeht dass ich jetzt mit 23 sicher keine feste Spange mehr tragen möchte. Auf keinen Fall. Bin mir aber nicht sicher ob da noch was anderes hilft....
Grüssle
--Emily
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MakKi
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Beitrag von MakKi »

hi emily!
Du hast mein Mitldeid auf jeden Fall, dak ann ich mich echt glücklich schätzen mit meinen kleinen Problemchen! Ich hatte eine feste von 15 bis ich 19 Jahre alt war und es hat sich gelohnt, bereuen tu ich nichts.
Und mit 23 eine feste Spange ist doch nicht schlimm, ich kenne Leute die sind über 30 und haben feste Spangen ^^
Ich finde soetwas zeigt nur dass sich die Menschen Gedanken um ihre Gesundheit und ihr Äußeres machen. Heutzutage gibt es doch feste spangen die garn icht sichtbar sind. Durchsichtig, hinter den Zähnen, Lingualtechnik da kann man so viel machen!

Las den Kopf nicht hängen!


Gruß,
makki
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eric
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Zahnspange im Alter

Beitrag von eric »

Hi,
ich bin 39 und habe den schritt gewagt - und seither habe ich duetlich weniger Verspannungen im HWS-Bereich.
http://album.gofeminin.de/album/see_156 ... padie.html
Hier seht ihr die Bilder von meiner KFO-Behandlung.
Gruß Eric
Jana75
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Beitrag von Jana75 »

Hier seht ihr die Bilder von meiner KFO-Behandlung.
Das ist doch aber eine Knirscherschiene :cool:

Eigentlich keine Spange :nein:

Du hast dir hoffentlich nicht die Zähne einschleifen lassen :nein:
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mama41
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Beitrag von mama41 »

Hallo Marc,

ich bin sehr erstaunt, daß so viele Skoliose-Patienten auch in Kieferothop. Behandlung sind.
Auch meine Tochter gehört dazu. Ende des Monats haben wir wieder einen Kontrolltermin. Ich bin mir nicht sicher, ob es bei ihr nur um eine Zahnfehlstellung handelt oder ob sie auch eine Asymetrie hat. Werde das bei diesem Termin abklären und dann an der Umfrage teilnehmen.
Leider hat meine Tochter die Zahnspange nie so getragen wie sie es sollte.
Die KO hat ihr deshalb bei ihrem letzten Besuch gesagt, sie soll sich überlegen ob sie jetzt richtig weitermachen will oder ob wir abbrechen.

Nachdem ja sehr viele Kinder heutzutage eine Spange tragen müssen (sollen) wäre mir wichtig zu wissen, ob es zwischen der Skoliose und Kieferbehandlung Verbindungen gibt.
Gibt es denn schon Erkenntnisse darüber ?

Möchte die KO auf keinen Fall abbrechen, wenn es eine Verbindung gibt.

Gruß,
Andrea
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Mischidel
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Beitrag von Mischidel »

Hallo,

auch ich kann mich dem nur anschließen.

Unsere Tochter hatte eine Zahnfehlstellung, wie man sie sich kaum schlimmer vorstellen konnte. Mit elf Jahren waren wir bereits zum ersten Mal beim KO. Da sie aber noch etliche Milchzähne hatte, bekam sie lediglich für die Nacht eine lose Spange.

Als sich dann immer noch nichts tat, sie aber immer älter wurde, mussten ein paar Milchzähne entfernt werden. Das bewilligte der KO zwar schweren Herzens, aber es ging nicht anders. Dann kamen endlich die bleibenden Zähne und mit denen das Dilemma.

Die Eckzähne wuchsen aus dem Kiefer heraus, oberhalb der bereits vorhandenen Zähne. Dazu ein Überbiss, des seinesgleichen suchte. Und zu allem Übel war ihr Kiefer so klein, dass ihr sage und schreibe 1,4 cm an Platz fehlten.

Nun kam die nächste Diagnose: Zähne ziehen. Wieder schweren Herzens. Ihr wurden dann im Ober- und Unterkiefer jeweils der 4. Zahn entfernt. Das fällt am wenigsten auf.

Nachdem die Wunden gut verheilt waren, bekam sie eine feste Zahnspange. Dazu einen Innenbogen, der den Kiefer weitete. Dieser ist nun entfernt, dafür trägt sie sog. Gummis, die den Überbiss korrigieren.

Alles in allem das volle Programm. Und auch wir bekamen von den behandelnden Ärtzen, Therapeuten und Ot's immer wieder gesagt, es bestünde wohl ein Zusammenhang zw. Skoliose und Zahnfehlstellungen. Wobei uns auch gesagt wurde, dass am besten nur das Eine behandelt werden soll und das Andere später. Aber das ist wohl in der Praxis kaum umzusetzen.

Gruß Mischidel
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MakKi
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Beitrag von MakKi »

hallo mama41 :)

Ja man kann definitive sagen dass es zwischen Kieferkomplikationen und Skoiliose einen Zusammenhang gibt, der springende Punkt jedoch: Wie genau verhält sich dieser Zusammenhang?
Du wirst von verschiedenen Ärzten verschiedene Meinungen hören, die eine mehr qualifiziert die andere weniger. Wenn ich in Köln bei herrn Dr. Biedermann zu besuch bin, ist das eine der Frage die ich ihn auf jeden Fall stellen werde und mal sehen was er so dazu denkt/weiss.
Ich lege dir übrigens ans Herz die KFO Behandlung mit deiner Tochter zusammen auf jeden Fall fortzusetzen.
Ich bin heute meinen Eltern sehr dankbar dass siem ich mit 10 Jahren zum KFO gebracht haben sonst hätte ich heute alles andere als ein schönes lächeln ;)

@ Mischidel da hatte deine Tochter ja richtig zu kämpfen!
Wobei uns auch gesagt wurde, dass am besten nur das Eine behandelt werden soll und das Andere später. Aber das ist wohl in der Praxis kaum umzusetzen.
Diese Meinung ist für mich nicht nachvollziehbar, beide Skoiliose und KF-Probleme sind je leichter behandelbar-desto eher sie behandelt wurden und das ist ja Tatsache. Warum man also sagt dass man erst das eine behandelt und das andere sich verschlimmern läßt macht für mich keinen Sinn. Weiterführend würde ich sogar behaupten, dass gerade weil man doch nicht weiss wie die beiden Dinge im Zusammenhang stehen, man beides gleichzeitig behandeln sollte :rolleyes:

Ich freue mich sehr über die Teilnahme an diesem Thread und hoffe das noch mehr kommt! Die Umfrageergebnisse sind sehr interessant aber noch gebe ich kein eindeutiges Urteil.


Gruß,
Makki
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Makki,

vielen Dank für deine Antwort.

Schade, daß es noch keine genauen Angaben über den Zusammenhang von KFO und Skoliose gibt.

Eigentlich habe ich überlegt, die KFO-Behandlung vllt. erst mal zu unterbrechen bis sich meine Tochter mit dem Korsett arrangiert hat.(Am Mittwoch haben wir Termin bei Dr. Hoffmann und Rahmouni). Rein vom Aussehen her finde ich die Zähne meiner Tochter i.O.
Wenn aber zwischen beiden ein Zusammenhang besteht, werde ich alles dran setzen, die Behandlung fortzuführen. Hoffe dabei allerdings auch auf ein Entgegenkommen bzw. Verständnis der KFO. Mal sehen was mein Gespräch mit ihr bringt.

Gruß,
Andrea
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mama41
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Beitrag von mama41 »

Hallo Makki,

hatte gerade nen kleinen Computerausfall. Daher ist mein Beitrag als Gast erschienen.

Gruß,
Andrea
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MakKi
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Beitrag von MakKi »

Hey mama41

Ich bin kein Arzt und kann dir daher nur Wissen weiter geben dass ich mir selber angeeignet habe und welches ich vorallem durch Erfahrung mit den Themen besitze.
Ich könnte es dir keines Wegs übel nehmen wenn du auf die Meinung eiens Arztes hörst anstatt auf die einer anonymen Person aus dem Internet ;)
Ich war eben bei schon so vielen verschiedenen Ärzten, fast alle mit einem guten Ruf und trottzdem gehen die Meinungen weit auseinander. Darum denke ich einfach dass es ratsam ist den sicheren Weg zu gehen und sich um beide Probleme zu kümmern. Naja und die Ergebnisse der Umfrage sprechen ja auch nicht gerade gegen diese Meinung :P

Ich würde mich freuen wenn du mich in diesem Thread über die Behandlung deiner Tochter ein wenig auf dem Laufenden halten würdest, mich intressiert das schon.

Viele Grüße
Makki
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eric
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Hallo Jana

Beitrag von eric »

Wenn du in meinem album einige Bilder weiterschaust, wirst du sehen, dass ich nun auch eine feste Spange trage. Die Schiene war nur dazu da, die Sache auszutesten und den Keifer "voreinzustellen".
Gruß eric
Eva-Verena
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Beitrag von Eva-Verena »

HEy habe voller interesse eure beiträge gelesen,.. Auch bei mir sind einige Kiefer- bzw ZAhnfehlstellung,.. Habe u.a einen beidseitigen Kreuzbiss einen überbiss und bei oberer Gaumen ist nicht gleichmäßig geformt und mir fehlen die zwei unteren aüßeren schneidezähne. Allerdeings habe ich keine Skoliose sondern "nur" einen Scheuemann mit einer Kyphose von soweit ich noch weiß 55° Gibt es da auch einen zusammenhang? Wurde als ich jünger war Kieferorthopädisch behandelt,... Vor drei Jahren habe ich mal meien Zahnarzt wegen einer Behandlung dieser Symptome angesprochen- und war auch schon bei spezialisten wie der ZAhnklinik in Bonn doch da diese "Symptome" außerhalb des Kataloges der KK ist bekomme ich keine Behandlung. Wie ist das wenn ein Zusammenhang zwische WS und Kiefer hergestellt wird,.. Zahlt dann die KK? Hätte zu not noch die Option das ich mich Begutachten lasse von der KK und dann eine Kombination aus Kieferchirurgie und -Orthopädie bekäme- So wie die Ärzte aus der Zahnklinik auch gesagt haben. (habe das mit der Begutachtung aus einem Buch erfahren,...)

Gruß EVA
Gast

Beitrag von Gast »

MakKi hat geschrieben:Hey mama41

Ich bin kein Arzt und kann dir daher nur Wissen weiter geben dass ich mir selber angeeignet habe und welches ich vorallem durch Erfahrung mit den Themen besitze.
Ich könnte es dir keines Wegs übel nehmen wenn du auf die Meinung eiens Arztes hörst anstatt auf die einer anonymen Person aus dem Internet ;)
Ich war eben bei schon so vielen verschiedenen Ärzten, fast alle mit einem guten Ruf und trottzdem gehen die Meinungen weit auseinander. Darum denke ich einfach dass es ratsam ist den sicheren Weg zu gehen und sich um beide Probleme zu kümmern. Naja und die Ergebnisse der Umfrage sprechen ja auch nicht gerade gegen diese Meinung :P

Ich würde mich freuen wenn du mich in diesem Thread über die Behandlung deiner Tochter ein wenig auf dem Laufenden halten würdest, mich intressiert das schon.

Viele Grüße
Makki
Hallo Makki,

heute war unser Termin bei der Kieferorthopädin.
Bevor meine Tochter ins Behandlungszimmer geholt wurde, konnte ich mit der KO sprechen. Sie war sehr verständnisvoll und hat sofort gemeint, daß man auch pausieren könne, da man der Krankenkasse das ja medizinisch erklären könne.
Nachdem sie sich dann meine Tochter bzw. deren Zähne angesehen hat würde sie aufgrund deren Alter (11) aber gerne weitermachen. Sie hat uns dann von einem "Apparat" berichtet, der ganzheitlich therapiert. (Konnte mir den Namen mal wieder nicht merken.)
Zuerst bin ich über die Bezeichnung Apparat ganz schön erschrocken und ließ mir das Ding dann mal zeigen. Es ist einfach eine Zahnspange für oben und unten gleichzeitig. Diese müßte meine Tochter dann bei Nacht und zuhause bei den Hausaufgaben oder so tragen. Ihre jetztige Spange sollte eigentlich nur zum Essen und Sport herausgenommen werden. Getragen hat meine Tochter sie aber nur nachts.

Am meisten überrascht bin ich darüber, daß für die KO der Begriff Skoliose kein Fremdwort ist und sie auch über den Sinn eines Korsetts bescheid weiß.
Sie möchte sich jetzt auch mit unserem Orth. (Dr. Hoffmann) in Verbindung setzen.
In 6 Wochen haben wir Termin für den Abdruck und in 7 Wochen gibts die Spange.

Bin total happy, daß das alles so toll und ich denke auch kompetent klappt.

Ach ja, meine Tochter hat eine leichte Kieferasymetrie. An der Umfrage habe ich bereits teilgenommen.

Gruß,
Andrea
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Hallo Andrea,

ich glaube, der "Apparat" ist das gleiche Teil, das ich als Jugendliche getragen habe. Es war einfach eine ganz normale lockere Zahnspange, die aber eben wie in der Mitte zusammengeklebt war. Reden ging damit zwar schlecht, war aber trotzdem machbar, außerdem habe ich sie ja auch nur nachts und abends getragen. Als Kind gewöhnt man sich da schnell dran. Hauptsache, die Spange ist schön bunt :D .

Ach ja, ich wünschte mir übrigends, ich hätte die Spange wie empfohlen noch zwei Jahre länger getragen. Hab ich leider nicht gemacht. Ich hab also immer noch ein leicht fliehendes Kinn. Heute ärgert mich das (rein optisch). Also tu deiner Tochter einen Gefallen und pass auf, dass sie den "Apparat" regelmäßig trägt ;) .

Grüße, Ula
~ ehemals Ulaschatz ~
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