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Versteifungs-OP und das andere Geschlecht

Verfasst: Di, 29.04.2003 - 20:54
von Verzweifelter
Hi,

bin grade frisch verknallt, weiß auch das meine Angebetete auf mich steht, nur was sie nicht weiß ist, dass meine WS zur Hälfte versteift wurde!
Bisher hatte ich noch keine Freundin, weil ich früher immer Angst hatte, vor der Reaktion auf die doch recht starke Skoliose und den Rippenbuckel. Beides wurde inzwischen Operativ entfernt, allerdings hat sich an meiner Angst deshalb nichts geändert.

Bisher bin ich deshalb allen flirts etc. aus dem Weg gegangen. Im Augenblick ist es jedoch so, dass ein Mädchen aus meiner Berufsschule, die rein optisch so ziemlich meiner Traumfrau entspricht, total auf mich steht, ich magdieses Mädchen wirklich gern jedoch hab ich echt total panik davor, was passiert, wenn sie das mit der OP und der durch Hacken und Metall versteiften WS erfährt - und sowas erfährt sie logischerweiße zwangslaufig relativ bald :(

Eine negative Reaktion von Ihr, doofe Sprüche oder wenn sie gar deshalb mit mir wieder schluss machen würde, ich glaube das könnte ich nicht verkraften. Die Skoliose und danach die Versteifungs-OP haben mich schon immer psychisch extrem stark belastet.

Deshalb frag ich mal hier so in die Runde, wie reagiert das andere Geschlecht in der Regel auf so eine Nachricht?
Bitte nur ernsthafte Antworten. Und keine Sprüche wie "wenn sie sich daran stört, ist sie eh die falsche" etc.

Verfasst: Di, 29.04.2003 - 21:20
von Spila
Hallo verzweifelter

Also ich persönlich hätte damit echt kein Problem. Wenn mein Freund (hab aber im Moment keinen) das hätte, würde mich das überhaupt nicht stören.

Du gehst ja schon in die Berufsschule, in dem Alter ist das äusserliche ja eh nicht mehr das einzige, was zählt.

Gruss
Spila

Verfasst: Di, 29.04.2003 - 21:20
von micros
hi!
Also, erstmal ich bin nicht operiert, so dass ich nicht weiß, wie es ist in dieser Situation zu sein.
Aber ich habe operierte Freundinnen und die sind ganz glücklich mit ihrem Partner ... und die WS-Op war kein Hindernis diese Partnerschaft einzugehen, weil sie offen damit umgegangen sind.
Ich weiß nicht, warum sollte sie dich dann nicht mehr mögen würden??
Ich denke, dass wichtigste ist es offen darüber reden zu können und auch sagen zu können, dass einen so etwas belastet.
nach meiner Erfahrung sind Leute, die z.B. eine WS-Op haben, die ja nunmal sehr kompliziert ist etc, meist reifer in vielen Dinge und wirken älter ( bei Jugendlichen;). Und wenn es zwischen euch gefunkt haben, dann wird sie doch höchstwahrscheinlich auch wissen, dass man Menschen nicht danach beurteilt, ob er Haken im Rücken hat oder nicht.


Keine Ahnung, ob dir das weiterhilft ...

genieß die Liebe

In diesem Sinne

Verfasst: Di, 29.04.2003 - 23:19
von SteffiH
Hi Verzweifelter,
verheimlichen kann man diese OP nicht, spätestens wenn du mal mit ihr im Schwimmbad warst.
Wenn du genügend Vertrauen zu ihr gefaßt hast; rede offen mit ihr darüber.
Mein Freund (seit 13 Jahren) wußte von Anfang an von dieser OP und ihn stören weder die 2 Narben noch den restl. krummen Rücken.
Ich selbst hatte deswegen noch keine Probleme mit euch Männern.

LG Steffi

Meine OP war im Okt. 1982

Verfasst: Mi, 30.04.2003 - 10:52
von Allegra
Ich weiss, Du magst keine dummen Sprüche hören, aber dumme Sprüche sind leider oft sehr wahr: Wenn Sie sich daran stört, vergiß sie!

Ich als Freundin würde mich aber ärgern, wenn mein (potenzieller?) Freund zu lange warten würde, bis er mir von so einer doch ziemlich wichtigen Sache erzählt - für Dich war und ist es ja ein wichtiger Aspekt in Deinem Leben. Ich würde denken: Warum vertraut er mir nicht? Also: Trau Dich und erzähle es ihr. Ich glaube, je weniger Probleme man selbst mit seiner eigenen Geschichte hat, umso weniger Probleme hat der Partner damit. Geh einfach ganz selbstverständlich und unkompliziert damit um.

Jenny

Verfasst: Mi, 30.04.2003 - 14:53
von NettiAngel
Hallo,

Also ich weiß ja nun nicht was das Mädel für ein Typ ist. Aber ich denke man kann Menschen, rein von seinem Auftreten her schon einschätzen. Ohne jetzt von Vorurteilen zu reden...aber es gibt halt den Typ Mensch den man alles anvertrauen kann und dem anderen "Oberflächliche Typ" steht man erstmal mit skepzis gegenüber.
Was auf jedenfall falsch wäre...es ihr nicht zu erzählen! Egal welcher Typ Mensch sie ist, wenn sie Aufgrund deine OP nicht's mehr von dir will...ist sie einfach nicht die Richtige für dich! So hart das auch klingen mag, aber du kannst ihr deine OP nicht verheimlichen. Sie wird es früher oder später erfahren! Da führt kein Weg dran vorbei!

Wenn sie dich wirklich mag, dann ist ihr dein Rücken wirklich egal. Da zählt doch was ganz anderes!

Ich für meinen Teil hatte noch nie Probleme bei der Liebe, durch meinen Rücken. Bin zwar nicht operiert, aber man sieht die Skoliose trotzdem. Eigentlich ist bei einer Beziehung doch auch nicht der Rücken das Wichtige, da gibt es doch viel schönere Dinge.

Und wer weiß schon, welche "Makel" sie hat!?

Verfasst: Fr, 02.05.2003 - 13:04
von Gast
Lieber verzweifelter Gast,
deine Ängste kann ich gut verstehen.
aber lass dir von einer Frau mit Erfahrung :D sagen:
Die meisten Mädchen mögen gerade solche Männer , die nicht immer nur stark und perfekt sind, sondern finden gerade diejenigen besonders sympathisch und liebenswert, die auch Fehler und Schwächen haben und diese vor allem auch zeigen bzw. zugeben!
Ich glaube, dass dieses Mädchen, da sie dich ja offenbar mag, sicher froh darüber wäre, wenn du ihr von deiner OP erzählst und dass sie dies als echten Vertrauensbeweis sicher schätzen würde.
Falls du in sexueller Hinsicht Bedenken hast (das wird aus deinem Beitrag nicht ganz deutlich), so ist die Missionarsstellung ja wohl ohnehin eher langweilig und ziemlich out. Gerade die jungen Mädchen von heute übernehmen da gerne auch selbst eine aktivere Rolle.
Wenn du endlich die Richtige gefunden hast: Nur Mut! :cool:
Ich wünsche dir viel Glück
Lisabet

Verfasst: Fr, 02.05.2003 - 14:22
von Gast
Ich hatte auch immer Angst vor Beziehungen. Aber das ist - so weiß ich mittlerweile - totaler Quatsch. Oftmals ist es auch "Schwellenangst" des Patners. Wenn man ihnen genau erklärt, was man hat und offen darüber redet, vergehen diese Berührungsängste, denn es ist doch für den Partner auch was "neues" was "fremdes". Auch er braucht eine Anpassungszeit. Und dein Partner wird feststellen, dass du eine sensible und starke Persönlichkeit bist.

Verfasst: Fr, 02.05.2003 - 15:04
von Toni
Hallo Verzweifelter
Meine erste Freundin Hilde habe ich kennengelernt, als ich gerade ein Korsett (ähnlich wie eine Tübinger Kyphosen-Orthese) getragen habe. Wir waren sehr verliebt! Es ging fast 18 Monate. Dann dankte sie mir für die schöne Zeit, ging ins Kloster und wurde Nonne. Dort ist sie heute noch glücklich.

Sieglinde meine Frau lernte ich in der Uni Hohenheim kennen, als ich noch an Krücken ging, den Haxen voller Edelstahlimplantate hatte und eine beschissene Taylor-Brace, Gehschienenapperat und Kompressionsstrümpfe der Klasse 3 (alles nicht besondes sexy am Mann!) trug, da die lange Krankenhausliegezeit ( 6 Monate auf dem Rücken ohne KG!) hatte meine ohnehin desolate Rücken- und Beinmuskulatur vollends ruiniert.
Wir lieben uns bis heute ( 25 Jahre! Leider ohne Kinder).
Hab keine Hemmungen.
Rede mit Ihr drüber und zeige Dich!
Laß Sie Deine Narben fühlen und streicheln!
Liebende haben heilende Hände!
Deine "Verletzungen" machen Dich zu einem wertvollen, einmaligen und attraktiven Menschen. Du musst nur offen damit umgehen.
Gruß Toni

Wie sage ich es ihr?

Verfasst: So, 18.05.2003 - 13:00
von Verzweifelter
Hi,

danke für die vielen tollen Antworten :D

Hab mich leider immer nochnicht getraut, sie zu fragen, die Sache mit der WS geht mir einfach nicht aus dem Kopf :(

Aber gut, nun mal angenommen, es würde doch etwas werden, wann wäre der richtige Zeitpunkt, zu "gestehen"? Soll ich gleich mit der Tür ins Haus fallen oder lieber ein paar Wochen abwarten? Soll ich warten bis sie es selbst rausfindet? Soll ich es lieber etwas herunterspielen ("so schlimm isses ja nicht") oder eher etwas dramatisieren ("war die schlimmste Zeit in meinem Leben...")?

Sind vielleicht sehr dumme Fragen, tut mir Leid, ist aber für mich wirklich sehr sehr wichtig.

Danke für eure Antworten ;D

Verfasst: So, 18.05.2003 - 14:18
von SteffiH
Hallo du verzweifelter Gast,
für deine Fragen kann ich dir leider keine pauschale Antwort geben.
In meinem Bekannten- und Freundeskreis wußten alle von meiner OP, weil ich offen mit denen darüber geredet hab. Von daher gab's keine probleme.
Aber gut, nun mal angenommen, es würde doch etwas werden, wann wäre der richtige Zeitpunkt, zu "gestehen"?
Den richtigen Zeitpunkt kannst nur du mit deinem Einfühlungsvermögen selbst herrausfinden.
Soll ich warten bis sie es selbst rausfindet?
Ich würd es nicht tun, sonst denkt sie vielleicht daß du ihr was verheimlichen willst
Soll ich es lieber etwas herunterspielen ("so schlimm isses ja nicht") oder eher etwas dramatisieren ("war die schlimmste Zeit in meinem Leben...")?
Am besten erzählst du ihr das Ganze wie es in Wirklichkeit ist; dazu braucht man keine Schauspielerei wie herunterspielen oder dramatisieren.

LG Steffi

Re: Wie sage ich es ihr?

Verfasst: So, 18.05.2003 - 22:59
von Gast
Hi Verzweifelter!

1. Mach Dich nicht fertig und mach vor allem nicht folgenden Fehler: Pilot 1 fliegt seine Cesna recht tief -in der Höhe von Fabriksschloten. Er hätte zwar genug Platz daran vorbei zu fliegen - durch seine panische Angst vor einem Zusammenstoß kann er aber die Augen nicht von den Schloten nehmen und kracht genau rein. Pilot 2 ist in derselben Situation er sieht die Schlote, registriert sie, konzentriert sich aber auf seinen Weg und nicht auf die Schlote. Natürlich kommt der 2. vorbei.
Bitte mach nicht den Fehler Dich nur auf Deine Wirbelsäule zu reduzieren - daneben ist noch sooo viel Platz.
2. Das Risiko eine Abfuhr zu bekommen hat jeder gleich viel oder gleich wenig. Nur Mut! :ja:

Verfasst: Mo, 19.05.2003 - 11:13
von Allegra
Hallo!
Hast Du mal darüber nachgedacht, dass Deine Traumfrau vielleicht auch so ihre kleinen Sorgen und "Problemzonen" haben könnte und verzweifelt darüber nachdenkt, wann sie Dir z.B. von ihrer schlimmen Kindheit, ihrer langen Narbe am Oberschenkel oder ihrer Lese-Rechtschreib-Schwäche erzählen sollte? (Dies nur als Beispiel.) Sich einem anderen Menschen zu öffnen, ihm die eigene "Geschichte" (und jeder hat so seine "Geschichten") anzuvertrauen, ist nie ganz einfach - aber wie offen man miteinander umgeht, bestimmt ganz eindeutig die Qualität einer Beziehung.

Jenny

Re: Wie sage ich es ihr?

Verfasst: Di, 20.05.2003 - 18:41
von kessi
Lieber Verzweifelter,

Für mich finde ich es wichtig es für sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren (ist nicht so einfach...ich weiß ja).
Dann ist es ein ganz normaler Teil von Dir und kreisende Gedanken sind überflüssig. Allerdings verstehe ich nicht, was das Problem dabei ist...an so etwas scheitert Liebe nicht.
Es ist für mich kein alltäglicherer Gesprächsstoff, heißt aber nicht, das dieses Thema tabu ist, oder wenn angesprochen dramatisiert wird. So, wie Du von etwas anderem "normalen" sprichst. Dann, wenn es Dich im Moment bewegt und wenn wenn nicht, dann ist es gerade vergessen.
Ich habe meinen Freund nie (auf einmal) "aufklären" müssen. Denn ein bißchen hat jeder am Rande mitbekommen müssen und wenn es eben Zeit ist, und es im Moment meine Gedanken fesselt, wird dieses Gefühl ausgesprochen (und wenn nötig erklärt).

Und noch ein kleiner Tipp:
TRAU DICH !!! mal... ;D
(und wenn es dann noch ein Problem damit gibt ist es immer noch Zeit sich darüber Sorgen zu machen...).

Gruß,
kessi

Verfasst: Mi, 21.05.2003 - 13:19
von lisabet
Lieber Verzweifelter,
ich verstehe vielleicht noch immer nicht ganz klar, was du eigentlich am meisten befürchtest.
In welcher Hinsicht glaubst du, deine Versteifungs-OP könne in einer Beziehung ein Hindernis oder Problem sein?
Geht es um die daraus folgende Unbeweglichkeit (in der körperlichen Begegnung) oder empfindest du die Narbe als Makel oder fühlst du dich "behindert"?
Ich habe ein bisschen den Eindruck, wir reden alle an dir vorbei, weil uns hier genauere Aufklärung über den eigentlichen Kern des Problems fehlt. Wärst du nicht bitte so nett, dich noch etwas deutlicher zu erklären?
herzliche Grüße
Elisabeth

Verfasst: Mi, 21.05.2003 - 14:01
von BZebra
lisabet hat geschrieben:In welcher Hinsicht glaubst du, deine Versteifungs-OP könne in einer Beziehung ein Hindernis oder Problem sein?
Geht es um die daraus folgende Unbeweglichkeit (in der körperlichen Begegnung) oder empfindest du die Narbe als Makel oder fühlst du dich "behindert"?
Ich glaube an genau der Stelle liegt der Hund begraben.

Ich schätze mal, daß die ganze Sache für Dich viel schlimmer erscheint, weil es vor der OP schlimm für Dich war. Steckt halt noch so drin obwohl es eigentlich vorbei ist. Man ändert halt seine Gewohnheiten und Gefühle nicht so schnell.

Vielleicht hilft es Dir ja, zu versuchen, Dich mal aus den Augen anderer zu betrachten. Was ist für jemanden unbedarftes, der sich mit Skoliose nicht auskennt schon eine Narbe oder ein Stahlgestell im Rücken?
Es würde niemand auf die Idee kommen das als etwas peinliches oder abstoßendes anzusehen.
Stell Dir vor es wäre Dein Bein, welches z.B. nach einem Unfall zig Schrauben in sich herumtragen würde. Würde Dich das in irgendeiner Weise interessieren? hättest Du dabei negative Gefühle? Bestimmt nicht.
Genauso wird Deine Freundin von Deiner Rücken-OP denken. Sie kann sich darunter nichts weiter vorstellen und hat auf keinen Fall die Gefühle und Erinnerungen, die Du hast, wenn Du daran denkst oder vielleicht davon sprichst.

Deiner Freundin wird es genauso gehen wie Lisabeth. Sie erkennt das Problem garnicht, aus dem einfachen Grund, weil es für Außenstehende real garnicht existent ist. Nur für Dich selbst.

Gruß,
BZebra

Verfasst: Fr, 23.05.2003 - 13:49
von loewin16
Lieber Verzweifelter,
noch ein paar Gedanken mehr dazu sind hoffentlich nicht zuviel:
Wie bei jedem anderen Problem kannst du dich fragen, was eigentlich deine grösste Befürchtung ist, was geschehen könnte, wenn du dich offenbarst. Oft sind die Phantasien, die wir um die Dinge haben, viel schlimmer als die Realität.
Ich phantasiere mal: Möglicherweise ist für dich das schlimmste, dass das Mädchen dich zurückweist, was dir aber auch passieren könnte, WEIL du ihr nichts gesagt hast. Beziehungen eingehen, Vertrauen aufbauen ist auch immer mit dem Risiko verbunden sich verletzlich zu machen. Vielleicht kannst du ihr auch einfach vorweg erklären, wie schwierig die Situation für dich ist, wie du dich damit , wie unsicher du bist, wieviel Angst du hast, etwas "falsch" zu machen. Frauen können mit dem Äußern von Gefühlen im allgemeinen recht gut umgehen.Damit könntest du schon mal den Weg für ein vertrauensvolles Gespräch bereiten.
Mut, Zuversicht und Kraft für dich-
loewin16

Verfasst: Fr, 30.05.2003 - 19:09
von Verzweifelter
lisabet hat geschrieben:
Geht es um die daraus folgende Unbeweglichkeit (in der körperlichen Begegnung) oder empfindest du die Narbe als Makel oder fühlst du dich "behindert"?
Elisabeth
Ich trau mich das in einem Forum wie diesem ja fast nicht sagen, weil ich weis, dass hier ja quasi alle an Skoliose leiden, aber JA, GENAU das ist der entscheidende Punkt!

Die Narbe stört mich nicht, die sieht man auch kaum (da haben die Ärzte mal wirklich verdammt gut gearbeitet), aber die Sache mit der schlechten Beweglichkeit (nicht nur bei körperlicher Berührung) und vor allem das Gefühl des "behindert seins", das sind genau die Knackpunkte die mir nicht aus dem Kopf gehen. Die schlimmste Situation die ich mir vorstellen kann wäre in etwa "na toll, der Typ is behindert", oder "der kann sich ja kaum bewegen..." - deshalb erzähle ich auch niemandem von der OP, bis auf meine Familie weis keiner davon, und die wissen auch nur das halt ne OP war, mehr auch nicht.

Deshalb hat mich das auch interessiert, wie die meisten Menschen auf sowas reagieren, weil ich mir echt ned vorstellen kann das einfach jemand sagt "ja, macht ja nix, kein Problem" - und ich hab echt total schiss davor, es zu probieren und meine befürchtungen bestätigt zu bekommen.

Verfasst: Fr, 30.05.2003 - 19:15
von sloopy
Verzweifelter hat geschrieben:Ich trau mich das in einem Forum wie diesem ja fast nicht sagen, ...
Lieber Verzweifelter,

wenn nicht hier unter Gleichgesinnten und "Mitleidenden"- wo dann???

Verfasst: Fr, 30.05.2003 - 19:30
von Gast
sloopy hat geschrieben:
Verzweifelter hat geschrieben:Ich trau mich das in einem Forum wie diesem ja fast nicht sagen, ...
wenn nicht hier unter Gleichgesinnten und "Mitleidenden"- wo dann???
Was ich damit meinte war, ich möchte nicht, dass jetzt alle denken, ich wäre der Meinung, Skoliotiker seien behindert oder so. Ich denke, bzw. befürchte lediglich das Andere, nicht selbst betroffene das denken.