Bin 44 Jahre alt und die Skoliose macht sich jetzt bemerkbar
Verfasst: Mo, 24.04.2006 - 15:00
Hallo,
das Skoli-Forum finde ich echt klasse, ich bin erst vor kurzem darauf gestoßen. Ich bin ganz erstaunt, wieviele Leuten Skoliose haben. Das aber die Welt von Skoliose noch nicht viel Ahnung hat, das überrascht mich doch sehr.
Nun zu mir (44, w). Vor ein paar Wochen hat mich mein Hausarzt zu einem Orthopäden geschickt. Der hat mich erst angeschaut und dann geröngt. Ich habe eine Wirbelsäulenverkrümmung von 35° und eine Rotation von 90°. Rechts konvexe Thoralskoliose heißt das.
Das mit der Skoliose hatte ich auch irgendwie im Hinterkopf. Eigentlich hat man die bei mir schon festgestellt, als ich so ungefähr 16 Jahre alt war. Ich ging damals in Krankengymnastik und habe ein Korsett bekommen (was ich nie getragen habe) und das wars dann. Damals hat da keiner richtig Druck gemacht oder einen informiert. Es wurde damals auch nichts gemessen.
Da ich ein sportlicher Mensch bin konnte ich die letzten Jahrzehnte einigermaßen problemlos durchs Leben gehen. Ab und zu gab es Probleme im Lendenwirbelsäulenbereich, die ich mit Krankengymnastik immer wieder in den Griff bekam.
Seit einem Jahr ungefähr habe ich Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen (vorne) und auch Schmerzen unter dem rechten Schulterblatt und immer wieder mal Schmerzen im Brustwirbelsäulenbereich zwischen den Schulterblättern und die Abstände der Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich werden auch kürzer.
Auf jeden Fall hat jetzt dieser Orthopäde diese Verkrümmung gemessen und ich muss sagen, nachdem was ich hier so alles gelesen habe, bin ich Gottfroh, dass der sich auch gleich auskannte. Er sagte mir, dass mich keiner mehr aufrichten kann. Ich kann nur zur Schroth-Therapie gehen, das ist das Einzige, was hilft.
Ich habe auch eine nette Schroth-Therapeutin gefunden, bei der ich mich gut aufgehoben fühle.
Das Schrothen ist aber ganz schön schwierig zu lernen und vor lauter Übungen habe ich jetzt erst recht Schmerzen im Brustwirbelsäulenbereich. Aber ich bleibe dran. Nun will ich versuchen, ob ich nach Bad Sobernheim kommen kann. Mein neuer Orthopäde hat mir schon seine Unterstützung zugesagt. Ich denke, wenn man drei Wochen ordentlich üben kann, hat man mal einen gewissen Grundstock und man tut sich leichter beim selber Üben.
Nun habe ich noch eine Frage. Ich habe einen als Wohnmobil ausgebauten VW-Bus und "zigeunere" mit meinem Mann immer durch die Lande. Aber schon seit ein paar Jahren kann ich nicht mehr richtig schlafen (zu Hause trifft das nicht zu, eben nur im WoMo). Ein paar Tage geht es, aber nach einem 2wöchigen Urlaub bin ich - wirbelsäulenmäßig - ein Wrack.
Hat jemand eine Idee für eine Matraze, die ich mir irgendwie ins WoMo auf die vorhadene legen kann?
Grüßle
das Skoli-Forum finde ich echt klasse, ich bin erst vor kurzem darauf gestoßen. Ich bin ganz erstaunt, wieviele Leuten Skoliose haben. Das aber die Welt von Skoliose noch nicht viel Ahnung hat, das überrascht mich doch sehr.
Nun zu mir (44, w). Vor ein paar Wochen hat mich mein Hausarzt zu einem Orthopäden geschickt. Der hat mich erst angeschaut und dann geröngt. Ich habe eine Wirbelsäulenverkrümmung von 35° und eine Rotation von 90°. Rechts konvexe Thoralskoliose heißt das.
Das mit der Skoliose hatte ich auch irgendwie im Hinterkopf. Eigentlich hat man die bei mir schon festgestellt, als ich so ungefähr 16 Jahre alt war. Ich ging damals in Krankengymnastik und habe ein Korsett bekommen (was ich nie getragen habe) und das wars dann. Damals hat da keiner richtig Druck gemacht oder einen informiert. Es wurde damals auch nichts gemessen.
Da ich ein sportlicher Mensch bin konnte ich die letzten Jahrzehnte einigermaßen problemlos durchs Leben gehen. Ab und zu gab es Probleme im Lendenwirbelsäulenbereich, die ich mit Krankengymnastik immer wieder in den Griff bekam.
Seit einem Jahr ungefähr habe ich Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen (vorne) und auch Schmerzen unter dem rechten Schulterblatt und immer wieder mal Schmerzen im Brustwirbelsäulenbereich zwischen den Schulterblättern und die Abstände der Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich werden auch kürzer.
Auf jeden Fall hat jetzt dieser Orthopäde diese Verkrümmung gemessen und ich muss sagen, nachdem was ich hier so alles gelesen habe, bin ich Gottfroh, dass der sich auch gleich auskannte. Er sagte mir, dass mich keiner mehr aufrichten kann. Ich kann nur zur Schroth-Therapie gehen, das ist das Einzige, was hilft.
Ich habe auch eine nette Schroth-Therapeutin gefunden, bei der ich mich gut aufgehoben fühle.
Das Schrothen ist aber ganz schön schwierig zu lernen und vor lauter Übungen habe ich jetzt erst recht Schmerzen im Brustwirbelsäulenbereich. Aber ich bleibe dran. Nun will ich versuchen, ob ich nach Bad Sobernheim kommen kann. Mein neuer Orthopäde hat mir schon seine Unterstützung zugesagt. Ich denke, wenn man drei Wochen ordentlich üben kann, hat man mal einen gewissen Grundstock und man tut sich leichter beim selber Üben.
Nun habe ich noch eine Frage. Ich habe einen als Wohnmobil ausgebauten VW-Bus und "zigeunere" mit meinem Mann immer durch die Lande. Aber schon seit ein paar Jahren kann ich nicht mehr richtig schlafen (zu Hause trifft das nicht zu, eben nur im WoMo). Ein paar Tage geht es, aber nach einem 2wöchigen Urlaub bin ich - wirbelsäulenmäßig - ein Wrack.
Hat jemand eine Idee für eine Matraze, die ich mir irgendwie ins WoMo auf die vorhadene legen kann?
Grüßle