Alte Skoliose Diagnose aber neu für mich im Umgang damit/Arztodyssee
Verfasst: Fr, 20.12.2024 - 00:13
Hallo,
ich bin neu hier, habe schon viele Beiträge gelesen und schon viel was mir echt geholfen hat.
Dennoch würde ich gerne meine Geschichte erzählen um vielleicht noch ein paar Gleichgesinnte zu finden um sich auszutauschen. Für Ratschläge was ich sonst noch versuchen kann bin ich auch sehr dankbar.
Die Skoliose wurde als ich 13-14 war diagnostiziert, als ich häufiger über Rückenschmerzen klagte. Ich weiß leider nicht mehr wie stark sie damals war, jedoch hat der damalige Orthopäde dringend zu einem Korsett geraten und ich weiß auch noch das mich das Röntgenbild sehr erschreckt hat. Daraus folgend und auch der fehlenden Initiative meiner Eltern, Aufklärung des Arztes geschuldet habe ich als Teenager nie ein Korsett getragen, noch nicht mal KG o.ä. gemacht. Hier und da habe ich darauf geachtet wie ich sitze oder stehe, sonst habe ich es eher verdrängt (hier habe ich mich sehr in einem anderen Post von vor kurzem wiedergefunden). Nachdem ich noch einige cm gewachsen war, haben sich die Beschwerden etwas gebessert. Ich hatte nur noch ab und an Rückenschmerzen und die konnte ich durch kurze Bettruhe (Wasserbett meiner Eltern), einmal durchstrecken eigentlich immer gut wieder los werden.
Mit zunehmendem Alter wurden die Beschwerden schlimmer, irgendwann hab ich die Schmerzen aber gar nicht mehr so wahrgenommen es gehörte einfach zu meinem Normalen befinden dazu. Ich habe bis zum jetzigen Zeitpunkt immer wieder die Diagnose verdrängt, weil mir das sehr viel Angst bereitet hat und ich meinte damit gut Leben zu können.
Nun bin ich 32 Jahre alt, seit nun fast 1 1/2 Jahren sind die Beschwerden teilweise so schlimm das ich mich auch schon für mehrere Wochen krank melden musste. Ich habe Schmerzen im gesamten Wirbelsäulen Bereich besonders in der BWS und in der HWS, teilweise auch in der LWS. Die üblichen Streck-, Dehnübungen, die mir sonst immer etwas Erleichterung verschafft haben bringen gar nix mehr, auch Medikamente haben bisher nicht gut geholfen.
Als dann vor ein paar Monaten plötzlich immer wieder Schwankschwindel, Herzrasen, Engegefühl in der Brust, Kribbelnde Hände und Arme, Konzentrationsstörung, Benommenheit auftrat ging ich zum Hausarzt. Ich war längere Zeit sehr verspannt im Schulter-Nackenbereich und hatte wieder verstärkt Schmerzen und daher das Gefühl, das die plötzlichen Beschwerden vom Rücken kommen müssen. Trotzdem verunsichert und mit Angst ausgelöst durch die Symptome, bin ich letztendlich mit einer Panikattacke in die Praxis gekommen. Ich dachte ich muss vielleicht als Notfall ins Krankenhaus war mir aber nicht sicher ob ich ein Notfall bin, daher bin ich zum HA. Mein HA hat mich überhaupt nicht ernst genommen, auch als ich mich beruhigt hatte und nochmal von den Beschwerden berichtete, meinte er die Beschwerden kämen von der Panik, hat mir eine Tavor in die Hand gedrückt und meinte ich solle die nehmen, bevor ich das nächste Mal den Notarzt rufe. Ein EKG hat er noch geschrieben, bei dem im großen und Ganzen nix auffälliges zusehen war, bis auf gelegentliche Extraschläge. Auf Nachfrage und drängen von mir hat er mir eine Überweisung für den Orthopäden gegeben und Schmerzmittel verschrieben (Ibuprofen 600). Laut Hausarzt war das alles kein Grund zur Sorge denn ich bin ja noch jung und man kann sich Dinge auch einbilden, meinte er. Die beschriebenen Symptome hatte ich nicht durchgängig die kamen und gingen wie sie lustig waren, also ich konnte nichts davon triggern durch Bewegungen oder so, einzige Konstante waren die Verspannungen.
Ein Monat später beim Orthopäden erzähle ich ebenfalls von meinen Beschwerden und der damals diagnostizierten Skoliose. Er machte ein Röntgenbild und diagnostizierte eine rechtskonvexe Skoliose mit 25° nach Cobb. Der Schwindel kann laut ihm nicht von den Verspannungen oder der Skoliose kommen auch alles andere nicht. Er hat mir zu den Ibu noch zusätzlich Novalgin verschrieben und mir ein KG Rezept (12 x) mitgegeben, was ich dann auch direkt durchführte. Nach der KG habe ich mich immer etwas besser gefühlt, das hielt aber nicht lange an. Der Schwindel, die Schmerzen und alles andere kamen immer wieder und manchmal auch stärker als zuvor zurück. Ab da hatte ich recht häufig Panikattacken, weil es mir einfach Angst machte, das es nicht besser wurde.
Ich bin dann nochmal zum Hausarzt weil ich sicher gehen wollte das der Schwindel etc. keine andere Ursache hat, wurde aber wieder nicht richtig ernst genommen Zitat "sie sind noch zu jung um irgendwas schlimmes zu haben" , "Das ist am ehesten psychosomatisch". Ich fand das richtig blöd, das der direkt wieder so auf "das ist psychosomatisch" geht ohne mich genau durch zu checken. Aber um auch das auszuschließen bin ich (leider immer noch) auf die Suche nach einem Psychologen gegangen.
Anschließend habe ich versucht mir selbst zu helfen, durch Eigenbeübung die ich in der KG gelernt hatte, ergänzend leichte Yoga Videos auf Youtube, Achtsamkeitsübungen gegen die Panikattacken und Muskelentspannung, Meditation, ging öfters Schwimmen und Rad fahren. Dadurch wurde alles mal besser, mal schlimmer, ich konnte absolut nicht rausfinden ob mir das jetzt hilft oder nicht. Natürlich hab ich dann wieder an Motivation verloren, habe aber immerhin die in die Mittagspause integrierten Übungen täglich weiter durchgeführt, ab und an auch noch Zuhause und hab mir eine Akkupressurmatte, sowie ein Massagegerät für den Nacken und eine Wärmflasche für den Nacken besorgt, da hier die Schmerzen nun am schlimmsten waren. Die neu zugelegten Dinge hab ich immer dann eingesetzt wenn ich gemerkt habe das die Verspannungen wieder mehr werden. Dadurch wurde es sehr viel besser, so dass ich sogar ein paar Wochen komplett Beschwerdefrei war. Aber auch dann kam es leider wieder (ich muss zugeben ich habe die Übungen und so dann auch etwas vernachlässigt). Auch Medikamente hab ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr genommen weil die kaum bis keine Wirkung mehr erzielten, in seltenen verzweifelten Fällen hab ich mal noch welche genommen.
Also waren die Schmerzen wieder stärker da, Schwindel da, Herzrasen, Konzentrationsstörung wurden schlimmer, Benommenheit hielt länger an und trat häufiger auf und ich merkte immer häufiger das mein Herz stolpert (das war neu). Seit ein paar Wochen machte ich alles wieder so, wie es mir mal gut geholfen hat nur das es jetzt nicht ganz so gut hilft.
Ich bin also wieder zum HA, diesmal wurde wieder ein EKG gemacht aber wegen des Herzstolperns, er konnte auch beim Pulsmessen spüren, dass mein Herz unregelmäßig schlägt. Beim EKG kam das selbe raus wie beim letzten Mal nur waren die Extraschläge häufiger zu sehen, ich bekam eine Überweisung zum Kardiologen. Da hab ich leider erst nächstes Jahr einen Termin bekommen, hatte aber das Glück schon vorher über die Klinik in der mein Verlobter arbeitet ein LZ-EKG machen zu lassen. Hier kam jetzt raus das ich eine subventrikuläre Tachykardie habe und der Arzt der das befundet hatte, hat empfohlen die Schilddrüsenparameter zu checken. Also wieder zum HA Blut abgegeben. Er hat TSH ( hoch fast am oberen Grenzwert) und MAK (hoch aber ebenfalls im Normbereich) bestimmt, keine anderen Antikörper auch kein Ft3, Ft4 wurden bestimmt. Konnte den Befund noch nicht mit ihm besprechen, wird vor Weihnachten denke ich auch nix mehr. Laut dem Kardiologen bei dem ich das LZ-EKG gemacht habe, könnte schon eine Schilddrüsenerkrankung vorliegen, man müsse jetzt bei den Werten aber nicht unbedingt nachforschen. Da bin ich nun auch ratlos was ich davon halten soll. Das alles setzt mir mittlerweile auch tatsächlich psychisch zu, hab das Gefühl nix läuft richtig und das man mich eben nicht ernst nimmt.
Während diesem ganzen Gedöns habe ich noch einen Termin bei einer anderen Orthopädin gemacht um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Da war ich heute. Sie hat erstmal festgestellt, dass mein Cobb Winkel wohl falsch gemessen wurde (hatte das Röntgen vom ersten Orthopäden dabei) habe wohl keine 25° sondern 40°. Sie meinte der Schwindel und so kann von den Verspannungen kommen. Sie hat mir nun ein Rezept für ein Muskelrelaxans, nochmal ein KG Rezept und eine Überweisung mitgegeben. Lustigerweise hat sie mir Frau Dr. von Richthofen in Leonberg empfohlen, deren Namen ich erst vor ein paar Tagen hier öfter als Empfehlung gelesen hatte. Hoffe das sie mir helfen kann.
Ich habe mich auch für ein Programm der DRV (RV fit) angemeldet was ich ab Mitte Januar dann beginne. Das wird als Präventionsprogramm verkauft, ich denke aber davon kann ich eventuell auch profitieren, da das ein bisschen länger geht und auch umfassender ist als ein normales KG Rezept.
Danke fürs bis hier hin lesen und sorry für den halben Roman.
Würde mich freuen wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet was ich noch so versuchen könnte. Und was meint ihr, könnte das alles von den Verspannungen/der Skoliose kommen?
Ich will mich mit meiner Skoliose endlich auseinandersetzen, bin auch dankbar für Literatur Tipps zu dem Thema, für den Umgang damit u.ä.
Freu mich auf jede Antwort
ich bin neu hier, habe schon viele Beiträge gelesen und schon viel was mir echt geholfen hat.
Dennoch würde ich gerne meine Geschichte erzählen um vielleicht noch ein paar Gleichgesinnte zu finden um sich auszutauschen. Für Ratschläge was ich sonst noch versuchen kann bin ich auch sehr dankbar.
Die Skoliose wurde als ich 13-14 war diagnostiziert, als ich häufiger über Rückenschmerzen klagte. Ich weiß leider nicht mehr wie stark sie damals war, jedoch hat der damalige Orthopäde dringend zu einem Korsett geraten und ich weiß auch noch das mich das Röntgenbild sehr erschreckt hat. Daraus folgend und auch der fehlenden Initiative meiner Eltern, Aufklärung des Arztes geschuldet habe ich als Teenager nie ein Korsett getragen, noch nicht mal KG o.ä. gemacht. Hier und da habe ich darauf geachtet wie ich sitze oder stehe, sonst habe ich es eher verdrängt (hier habe ich mich sehr in einem anderen Post von vor kurzem wiedergefunden). Nachdem ich noch einige cm gewachsen war, haben sich die Beschwerden etwas gebessert. Ich hatte nur noch ab und an Rückenschmerzen und die konnte ich durch kurze Bettruhe (Wasserbett meiner Eltern), einmal durchstrecken eigentlich immer gut wieder los werden.
Mit zunehmendem Alter wurden die Beschwerden schlimmer, irgendwann hab ich die Schmerzen aber gar nicht mehr so wahrgenommen es gehörte einfach zu meinem Normalen befinden dazu. Ich habe bis zum jetzigen Zeitpunkt immer wieder die Diagnose verdrängt, weil mir das sehr viel Angst bereitet hat und ich meinte damit gut Leben zu können.
Nun bin ich 32 Jahre alt, seit nun fast 1 1/2 Jahren sind die Beschwerden teilweise so schlimm das ich mich auch schon für mehrere Wochen krank melden musste. Ich habe Schmerzen im gesamten Wirbelsäulen Bereich besonders in der BWS und in der HWS, teilweise auch in der LWS. Die üblichen Streck-, Dehnübungen, die mir sonst immer etwas Erleichterung verschafft haben bringen gar nix mehr, auch Medikamente haben bisher nicht gut geholfen.
Als dann vor ein paar Monaten plötzlich immer wieder Schwankschwindel, Herzrasen, Engegefühl in der Brust, Kribbelnde Hände und Arme, Konzentrationsstörung, Benommenheit auftrat ging ich zum Hausarzt. Ich war längere Zeit sehr verspannt im Schulter-Nackenbereich und hatte wieder verstärkt Schmerzen und daher das Gefühl, das die plötzlichen Beschwerden vom Rücken kommen müssen. Trotzdem verunsichert und mit Angst ausgelöst durch die Symptome, bin ich letztendlich mit einer Panikattacke in die Praxis gekommen. Ich dachte ich muss vielleicht als Notfall ins Krankenhaus war mir aber nicht sicher ob ich ein Notfall bin, daher bin ich zum HA. Mein HA hat mich überhaupt nicht ernst genommen, auch als ich mich beruhigt hatte und nochmal von den Beschwerden berichtete, meinte er die Beschwerden kämen von der Panik, hat mir eine Tavor in die Hand gedrückt und meinte ich solle die nehmen, bevor ich das nächste Mal den Notarzt rufe. Ein EKG hat er noch geschrieben, bei dem im großen und Ganzen nix auffälliges zusehen war, bis auf gelegentliche Extraschläge. Auf Nachfrage und drängen von mir hat er mir eine Überweisung für den Orthopäden gegeben und Schmerzmittel verschrieben (Ibuprofen 600). Laut Hausarzt war das alles kein Grund zur Sorge denn ich bin ja noch jung und man kann sich Dinge auch einbilden, meinte er. Die beschriebenen Symptome hatte ich nicht durchgängig die kamen und gingen wie sie lustig waren, also ich konnte nichts davon triggern durch Bewegungen oder so, einzige Konstante waren die Verspannungen.
Ein Monat später beim Orthopäden erzähle ich ebenfalls von meinen Beschwerden und der damals diagnostizierten Skoliose. Er machte ein Röntgenbild und diagnostizierte eine rechtskonvexe Skoliose mit 25° nach Cobb. Der Schwindel kann laut ihm nicht von den Verspannungen oder der Skoliose kommen auch alles andere nicht. Er hat mir zu den Ibu noch zusätzlich Novalgin verschrieben und mir ein KG Rezept (12 x) mitgegeben, was ich dann auch direkt durchführte. Nach der KG habe ich mich immer etwas besser gefühlt, das hielt aber nicht lange an. Der Schwindel, die Schmerzen und alles andere kamen immer wieder und manchmal auch stärker als zuvor zurück. Ab da hatte ich recht häufig Panikattacken, weil es mir einfach Angst machte, das es nicht besser wurde.
Ich bin dann nochmal zum Hausarzt weil ich sicher gehen wollte das der Schwindel etc. keine andere Ursache hat, wurde aber wieder nicht richtig ernst genommen Zitat "sie sind noch zu jung um irgendwas schlimmes zu haben" , "Das ist am ehesten psychosomatisch". Ich fand das richtig blöd, das der direkt wieder so auf "das ist psychosomatisch" geht ohne mich genau durch zu checken. Aber um auch das auszuschließen bin ich (leider immer noch) auf die Suche nach einem Psychologen gegangen.
Anschließend habe ich versucht mir selbst zu helfen, durch Eigenbeübung die ich in der KG gelernt hatte, ergänzend leichte Yoga Videos auf Youtube, Achtsamkeitsübungen gegen die Panikattacken und Muskelentspannung, Meditation, ging öfters Schwimmen und Rad fahren. Dadurch wurde alles mal besser, mal schlimmer, ich konnte absolut nicht rausfinden ob mir das jetzt hilft oder nicht. Natürlich hab ich dann wieder an Motivation verloren, habe aber immerhin die in die Mittagspause integrierten Übungen täglich weiter durchgeführt, ab und an auch noch Zuhause und hab mir eine Akkupressurmatte, sowie ein Massagegerät für den Nacken und eine Wärmflasche für den Nacken besorgt, da hier die Schmerzen nun am schlimmsten waren. Die neu zugelegten Dinge hab ich immer dann eingesetzt wenn ich gemerkt habe das die Verspannungen wieder mehr werden. Dadurch wurde es sehr viel besser, so dass ich sogar ein paar Wochen komplett Beschwerdefrei war. Aber auch dann kam es leider wieder (ich muss zugeben ich habe die Übungen und so dann auch etwas vernachlässigt). Auch Medikamente hab ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr genommen weil die kaum bis keine Wirkung mehr erzielten, in seltenen verzweifelten Fällen hab ich mal noch welche genommen.
Also waren die Schmerzen wieder stärker da, Schwindel da, Herzrasen, Konzentrationsstörung wurden schlimmer, Benommenheit hielt länger an und trat häufiger auf und ich merkte immer häufiger das mein Herz stolpert (das war neu). Seit ein paar Wochen machte ich alles wieder so, wie es mir mal gut geholfen hat nur das es jetzt nicht ganz so gut hilft.
Ich bin also wieder zum HA, diesmal wurde wieder ein EKG gemacht aber wegen des Herzstolperns, er konnte auch beim Pulsmessen spüren, dass mein Herz unregelmäßig schlägt. Beim EKG kam das selbe raus wie beim letzten Mal nur waren die Extraschläge häufiger zu sehen, ich bekam eine Überweisung zum Kardiologen. Da hab ich leider erst nächstes Jahr einen Termin bekommen, hatte aber das Glück schon vorher über die Klinik in der mein Verlobter arbeitet ein LZ-EKG machen zu lassen. Hier kam jetzt raus das ich eine subventrikuläre Tachykardie habe und der Arzt der das befundet hatte, hat empfohlen die Schilddrüsenparameter zu checken. Also wieder zum HA Blut abgegeben. Er hat TSH ( hoch fast am oberen Grenzwert) und MAK (hoch aber ebenfalls im Normbereich) bestimmt, keine anderen Antikörper auch kein Ft3, Ft4 wurden bestimmt. Konnte den Befund noch nicht mit ihm besprechen, wird vor Weihnachten denke ich auch nix mehr. Laut dem Kardiologen bei dem ich das LZ-EKG gemacht habe, könnte schon eine Schilddrüsenerkrankung vorliegen, man müsse jetzt bei den Werten aber nicht unbedingt nachforschen. Da bin ich nun auch ratlos was ich davon halten soll. Das alles setzt mir mittlerweile auch tatsächlich psychisch zu, hab das Gefühl nix läuft richtig und das man mich eben nicht ernst nimmt.
Während diesem ganzen Gedöns habe ich noch einen Termin bei einer anderen Orthopädin gemacht um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Da war ich heute. Sie hat erstmal festgestellt, dass mein Cobb Winkel wohl falsch gemessen wurde (hatte das Röntgen vom ersten Orthopäden dabei) habe wohl keine 25° sondern 40°. Sie meinte der Schwindel und so kann von den Verspannungen kommen. Sie hat mir nun ein Rezept für ein Muskelrelaxans, nochmal ein KG Rezept und eine Überweisung mitgegeben. Lustigerweise hat sie mir Frau Dr. von Richthofen in Leonberg empfohlen, deren Namen ich erst vor ein paar Tagen hier öfter als Empfehlung gelesen hatte. Hoffe das sie mir helfen kann.
Ich habe mich auch für ein Programm der DRV (RV fit) angemeldet was ich ab Mitte Januar dann beginne. Das wird als Präventionsprogramm verkauft, ich denke aber davon kann ich eventuell auch profitieren, da das ein bisschen länger geht und auch umfassender ist als ein normales KG Rezept.
Danke fürs bis hier hin lesen und sorry für den halben Roman.
Würde mich freuen wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet was ich noch so versuchen könnte. Und was meint ihr, könnte das alles von den Verspannungen/der Skoliose kommen?
Ich will mich mit meiner Skoliose endlich auseinandersetzen, bin auch dankbar für Literatur Tipps zu dem Thema, für den Umgang damit u.ä.
Freu mich auf jede Antwort