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BeitragVerfasst: Sa, 07.07.2018 - 13:16 
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Diagnose: Einseitige Skoliose 26°
Rundrücken
Abstehende Schulterblätter, besonders rechts
Hohlkreuz
2,5cm Beckenschiefstand
Hallo Forum,

ich, Mitte zwanzig, war vor einem halben Jahr das letzte Mal hier im Forum aktiv und hatte zu der Zeit erstmals die Schroth-Therapie in der Katharina-Schroth-Klinik in Bad Sobernheim gemacht.

Zu einem Skoliose-Spezialisten zu gehen und die Reha zu machen waren damals wohlgemerkt Überrundungen von euch (Das soll weder ein Vorwurf noch ein Lob sein). Ich hatte nichts zu verlieren bzw. was blieb mir anderes übrig?

Vorweg: Ich habe die Übungen kein einziges Mal nach dem Klinikaufenthalt mehr gemacht. Ich hatte keine Unterkunft mehr und bin immer noch in einer Notunterbringung, keine Anschaffungen und Platz, welche ich für die Übungen brauche, keine Arbeit, kein Schroth-Therapeut in der Nähe und ich war auch zwischenzeitlich in einer Psychiatrie aus ganz anderen Gründen.

Von dem Fortschritt, den ich damals gemacht hatte, ist entsprechend nichts mehr geblieben. Auch keine genauen Erinnerungen an die Therapie. Ich hatte mich nach den 3 Wochen von meinem Rücken her besser gefühlt, aber meine Situation hat das innerhalb von wenigen Wochen wieder alles zunichte gemacht. Einer der Therapeuten sagte damals, dass man nach 2 Jahren noch eine zweite Reha beantragen kann. Das ist eventuell eine Überlegung, sofern sich bis dahin alle anderen Schwierigkeiten erledigt haben sollten. Trotz allem war ich in der Klinik und ihr habt damals immer argumentiert, dass man erster diesen Aufenthalt machen soll und danach hier über gewisse Dinge weiterschreiben kann. Das habe ich gemacht und jetzt möchte ich nochmal auf Stellen aus alten Themen beziehen.


Gangbild
Hier ging es um mein Gangbild:
viewtopic.php?f=1&t=31803

Zitat:
Das wird Dir aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nur über einen Spezialisten gelingen, der nicht unbedingt in Berlin praktizieren

Ich habe ärgerlicherweise zwischenzeitlich mein E-Mail-Konto gelöscht, auf dem mir der Spezialist Doktor Verres in Bingen bezüglich der Laufanalyse geantwortet hatte. Ich weiß nur noch, dass er meinte, dass es auffällig ist und er mir weiter zu der Reha rät. Dort wollte die Aufnahmen aber niemand begutachten! Ein Therapeut hat mir empfohlen, es mit einer Gangschule zu versuchen. Aber ob das bei Skoliose sinnvoll ist?

Zitat:
Und generell möchte ich nochmal sagen, dass es bei Dir vermutlich nicht nur um Skoliose geht! (s.a.meinen Post vom 27.3.)

Während der Reha ging es bei mir nur um Skoliose. Ich bin deshalb weiterhin der Meinung, dass es so ist.


Übungen
Der zweite Thread handelte von Übungen außerhalb der Schroth-Therapie:
viewtopic.php?f=5&t=31815

Mir versicherte in der Klinik eine Therapeutin, dass man grundsätzlich alle Übungen (egal welche Sportart oder Gymnastik) machen darf, die nicht zu Schmerzen führen. Da musste ich direkt hier an das Forum denken, weil hier wurde eigentlich nur anderes erzählt(?) Wenn sie recht hatte, dann kann ich im Grunde die Übungen machen und sehen, ob ich Schmerzen im Rücken bekommen werde, oder ob ich sie vertrage.


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BeitragVerfasst: So, 08.07.2018 - 10:15 
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Hallo Rehg,

Zitat:
Klaus hat geschrieben:
Und generell möchte ich nochmal sagen, dass es bei Dir vermutlich nicht nur um Skoliose geht! (s.a.meinen Post vom 27.3.)

Während der Reha ging es bei mir nur um Skoliose. Ich bin deshalb weiterhin der Meinung, dass es so ist.

Mein Post vom 27.3.17:
Klaus hat geschrieben:
das Gangbild kann ich nicht beurteilen, aber eine offenbar einbogige Skoliose mit 26 Grad, sowie ein deutlich zu sehender Rundrücken mit beschriebenen Hohlkreuz ist schon eine Kypho-Skoliose, mit der sich ein Spezialist für Fehlstellungen beschäftigen sollte.

Zitat:
Mir versicherte in der Klinik eine Therapeutin, dass man grundsätzlich alle Übungen (egal welche Sportart oder Gymnastik) machen darf, die nicht zu Schmerzen führen. Da musste ich direkt hier an das Forum denken, weil hier wurde eigentlich nur anderes erzählt(?) Wenn sie recht hatte, dann kann ich im Grunde die Übungen machen und sehen, ob ich Schmerzen im Rücken bekommen werde, oder ob ich sie vertrage.

Ich bin tatsächlich immer noch der Meinung, dass man bei Fehlstellungen der Wirbelsäule nicht beliebige ungezielte Übungen machen kann, nur weil diese keine Schmerzen erzeugen. Das kann sich (individuell unterschiedlich) im Laufe der Zeit durchaus schlagartig ändern.
Die Therapeutin ist mit Sicherheit davon ausgegangen, dass man nach einer REHA die erlernten Übungen regelmässig weitermacht. Also ganz gezielte Therapie, bei der man auch selbst bemerken sollte, was man an sonstigen Übungen / sportlichen Aktivitäten / Fitness-Training durchführen kann, ohne dass es wieder zu einer Verschlechterung der Situation kommt.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: So, 08.07.2018 - 21:15 
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Hallo Klaus,

bei meiner Skoliose-Therapiewoche in Bad Salzungen im Januar waren meine Gruppenstunden bei einer der Ausbilderinnen für Schroththerapie. Sie haben wir in der Gruppe auch gefragt, was sie zu anderen sportlichen Betätigungen meint.

Ihre klare Aussage war, dass sie keine Sportart verbietet oder für ungeeignet hält (sofern es sich nicht um Leistungssport handelt).
Wir sollen ruhig machen, was uns Spaß macht - Bewegung wäre gut und wichtig.
Ich gehe davon aus, dass sie schon das als Ergänzung zu regelmäßigem Schroth gemeint hat.

Auch meine örtliche Physiotherapeutin ist der Meinung, dass sie ihren Skoliosepatienten keinen Sportart verbietet.
Sie will auch die Bewegung fördern und Couchpotatoes verhindern.

Ich persönlich kann bei Pilates und Co. nicht an irgendwelche Schrothkorrekturen denken. Das passt nicht zusammen.
Auf der anderen Seite besteht unser Körper ja nicht nur aus den zu schwachen Muskeln am Rücken, auch die Gegenspieler wie z.B. die Bauchmuskulatur wollen trainiert werden. Der Beckenboden ist auch (und das nciht nur bei Frauen) eine Muskelgruppe, die bearbeitet sein will. Auch beim Radeln, was ich häufig mache (z.B. auf dem Weg in die Arbeit) spielt Schroth keine Rolle.

Viele Grüße, Kuddelmuddel


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BeitragVerfasst: Mo, 09.07.2018 - 14:49 
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Hallo kuddelmuddel,

Zitat:
Ihre klare Aussage war, dass sie keine Sportart verbietet oder für ungeeignet hält (sofern es sich nicht um Leistungssport handelt).
Wir sollen ruhig machen, was uns Spaß macht - Bewegung wäre gut und wichtig.
Ich gehe davon aus, dass sie schon das als Ergänzung zu regelmäßigem Schroth gemeint hat.

Na ja, ich hatte vor meiner REHA auch viel Spass mit Bewegung im Fitness-Studio, ohne durch Schmerzen zu bemerken, dass sich meine Situation immer mehr verschlimmert hat. Ich habe das nicht als Leistungssport gesehen, sondern als allgemeinen Muskelaufbau, so wie der damalige (inkompetente) Orthopäde das auch empfohlen hat. Dann kamen aber die Beschwerden.
Erst nach meiner REHA und zunächst regelmässigem Schroth konnte ich die entscheidenden Übungen (Rücken, Bauch) richtig umsetzen und habe auch die Vorteile des gerätegeführten Trainings in einer solchen Situation erkannt. (ich weiß, das freie Training ist eigentlich besser). Solch ein Training war ja lange Zeit verpönt, als es mehr um Stabilsation ging und die Mobilisation erst allmählich in das REHA Konzept eingeflossen ist.

Es ist also schon ein sehr gezieltes Training, was natürlich möglichst viele andere Muskelgruppen einschließt. Das Radfahren im Studio halte ich übrigens nicht lange durch, weil mein besonderer Rücken jetzt mit Schmerzen reagiert. Auch andere Bewegungen im Alltag sagen jetzt, (teilweise leider mit Verspätung), dass ich sie besser nicht machen sollte.

Insofern denke ich schon, dass man mit dem erlernten richtigen individuellen Gefühl an die Sportarten/Fitness-Training/Bewegungen gehen sollte, weil einfach nicht garantiert ist, dass Beschwerdelosigkeit/Spaß ein Indiz für richtiges Verhalten ist. Natürlich könnte man auch sagen, dass man mit regelmässigen Schroth oder gezieltem regelmässigen Training die evtl. Bewegungs-Fehler wieder ausbügelt. ;)

Im übrigen geht es hier um Rehg, dem offenbar die Grundlage für eine richtige Bewertung von "Übungen" fehlt.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 25.07.2018 - 12:36 
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2,5cm Beckenschiefstand
Hallo,

seit Montag bis jetzt habe ich stärkere Rückenschmerzen. Das hat mich geschockt, da ich tatsächlich noch nie chronische Rückenschmerzen (außer mal in der Pubertät) hatte, aber das jetzt so noch nicht passiert.

Ich habe zufälligerweise auch am Montag mit Übungen angefangen. Mit der Käferübung für den Bauch und die Oberschenkeldehnung mit dem Theraband. Die sind eigentlich nicht mal für den Rücken. Sollte ich die Übungen jetzt auch wieder einstellen, oder können bei so etwas anfangs Schmerzen auftreten? Wie lange sollte ich die Übungen weiter machen, um zu schauen, ob die Schmerzen von alleine wieder verschwinden? Ich weiß halt nicht genau, ob es davon kommt. Zwischenzeitlich hatte ich die auch mal Monate zuvor gemacht und hatte da keine Probleme. Ich will auf keinen Fall, dass es mit den Schmerzen nun so bleibt. Da habe ich mich ohne Gymnastik deutlich besser gefühlt.


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BeitragVerfasst: Sa, 04.08.2018 - 17:57 
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Die Rückenschmerzen sind zum Glück vorerst wieder verschwunden, ohne das ich einen weiteren Zusammenhang zu den Übungen bemerkt habe. Ich werde das erstmal so fortsetzen und jetzt auch mit ein paar der Übungen anfangen, die gegen die hängenden Schulterblätter/Rundrücken sein sollen. Ob das wirklich etwas hilft? Ansonsten werde ich Neuigkeiten dazu wahrscheinlich hier dokumentieren.


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