Aktuelle Zeit: Mi, 19.09.2018 - 23:24
| Unbeantwortete Themen | Aktive Themen


Alle Zeiten sind UTC [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Fr, 26.01.2018 - 03:36 
Newbie
Newbie

Registriert: Mo, 08.01.2018 - 09:33
Beiträge: 1
Geschlecht: männlich
Hallo, wie ich ja vor langer Zeit berichtet, ist meine Verschraubung (11 Schrauben) nun schon 25 und 23 Jahre her. Mit regelmäßiger Krankengymnastik bin ich damit auch recht gut zu recht gekommen. Blöderweise ist mein KG in Pension gegangen und ich habe mir einen anderen gesucht. Er hat mir auch versichert, er kennt sich mit so was aus (das klingt immer, als wäre man ein sehr seltener Fall, scheint auch so zu sein, zumindest die großen Versteifungen). Naja, ich hab ihm geglaubt.
Er also seine ersten 2 Behandlungen bei mir vorgenommen. Jetzt hab ich Schmerzen ohne Ende in dem Bereich, wo gerade die Versteifung aufhört. Jetzt meine Fragen:
1. Er hat da nicht drauf rum geklopft oder so, auch nicht zu feste gedrückt, aber kann durch normale KG da nach so langer Zeit was kaputt gehen?
2. Hat man mir gesagt, wer versteift wurde, bekommt in der Versteifung keinen Bandscheibenvorfall. Stimmt das?
3. Ist durch Überbelastung der anderen beweglichen Wirbel eine höhere Möglichkeit von Bandscheibenvorfällen?
Ich frage deshalb, weil, wenn ich mich im Internet querlese, idie Symptome im Moment alle auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten.
Vielen Dank für eure Hilfe
Micheal


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Fr, 26.01.2018 - 08:06 
aktives Mitglied
aktives Mitglied

Registriert: Mo, 20.06.2016 - 14:19
Beiträge: 53
Geschlecht: männlich
Hi Michael,

ich bin wahrlich kein Experte, aber einen Bandscheibenvorfall kannst im versteiften Bereich tatsächlich nicht mehr bekommen... da dir ja sämtliche Bandscheiben entfernt wurden. Da ist daher nichts mehr zum Vorfallen.
Tatsächlich ist aber eben der Grenzbereich zwischen versteift/flexibel höher belastet und daher finden sich in der Literatur häufig ausgerechnet in diesem Bereich die stärksten Verschleißerscheinungen.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Fr, 26.01.2018 - 10:29 
Moderator/in
Moderator/in
Benutzeravatar

Registriert: Mi, 23.06.2004 - 17:36
Beiträge: 13453
Wohnort: Hannover
Geschlecht: männlich
Hallo Micheal,

Zitat:
Hallo, wie ich ja vor langer Zeit berichtet, ist meine Verschraubung (11 Schrauben) nun schon 25 und 23 Jahre her.

Wo hast Du berichtet?

Gruß
Klaus


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: So, 28.01.2018 - 01:21 
Profi
Profi
Benutzeravatar

Registriert: Fr, 21.01.2011 - 21:33
Beiträge: 1311
Alter: 34
Geschlecht: weiblich
Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Hallo,
PhonieMcRingRing hat geschrieben:
ich bin wahrlich kein Experte, aber einen Bandscheibenvorfall kannst im versteiften Bereich tatsächlich nicht mehr bekommen... da dir ja sämtliche Bandscheiben entfernt wurden. Da ist daher nichts mehr zum Vorfallen.


die Bandscheiben wurden gerade bei früheren OP-Verfahren nicht zwingend entfernt. Meine OP etwa fand 1997 statt, die Bandscheiben wurden nicht entfernt (ich habe meine Röntgenbilder sowie den OP-Bericht, nirgendwo wäre eine Bandscheibenentfernung erkennbar und es wurde auch nie etwas in der Richtung erwähnt, im Gegenteil, man erkennt die Bandscheiben auf den Röntgenbildern). Da die OP des Fragestellers noch etwas länger her ist, vermute ich - außer, ihm ist Gegenteiliges bekannt - , dass die Bandscheiben belassen wurden.

Zitat:
Tatsächlich ist aber eben der Grenzbereich zwischen versteift/flexibel höher belastet und daher finden sich in der Literatur häufig ausgerechnet in diesem Bereich die stärksten Verschleißerscheinungen.

Dem stimme ich zu!

Viele Grüße
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
OP-Röntgenbilder


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: So, 28.01.2018 - 01:27 
Profi
Profi
Benutzeravatar

Registriert: Fr, 21.01.2011 - 21:33
Beiträge: 1311
Alter: 34
Geschlecht: weiblich
Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Hallo Michael,
moet36 hat geschrieben:
Er also seine ersten 2 Behandlungen bei mir vorgenommen. Jetzt hab ich Schmerzen ohne Ende in dem Bereich, wo gerade die Versteifung aufhört. Jetzt meine Fragen:
1. Er hat da nicht drauf rum geklopft oder so, auch nicht zu feste gedrückt, aber kann durch normale KG da nach so langer Zeit was kaputt gehen?

die Versteifung selbst ist sehr stabil (wennauch es gelegentlich zu Stabbrüchen kommt); Überlastungen in an die Versteifung anschließenden Bereichen der Wirbelsäule sind aber üblich. Es ist dir bestimmt auch schon aufgefallen, dass falsches Sitzen, das Ausprobieren von nicht gut geeignetem Sport etc. vor allem Schmerzen über und unter der Versteifung verursacht.
Es wäre sinnvoll zu wissen, was die von dir als "normale KG" bezeichnete Physiotherapie enthält. Viele Übungen aus "Rückenschule" und so weiter sind für Menschen mit langstreckiger Versteifung nicht geeignet, da sie natürlich eine bewegliche Wirbelsäule voraussetzen. Auch wenn manche Übungen knapp machbar sind, kann es dennoch zu einer Überlastung kommen.

Zitat:
2. Hat man mir gesagt, wer versteift wurde, bekommt in der Versteifung keinen Bandscheibenvorfall. Stimmt das?

Bandscheibenvorfälle können auftreten, sind aber seltener aufgrund der Verknöcherung (die sehr wahrscheinlich eingetreten ist, bei den meisten OP-Verfahren werden zusätzlich zu den Metall-Implantaten Knochenspäne an der Wirbelsäule angebracht, die die Wirbel zusammenwachsen lassen).
Zitat:
3. Ist durch Überbelastung der anderen beweglichen Wirbel eine höhere Möglichkeit von Bandscheibenvorfällen?
Ich frage deshalb, weil, wenn ich mich im Internet querlese, idie Symptome im Moment alle auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten.

Ja, aber auch: Lumbalischialgie, Überlastung der Muskulatur.

Viele Grüße
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
OP-Röntgenbilder


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: So, 28.01.2018 - 16:06 
aktives Mitglied
aktives Mitglied

Registriert: Fr, 22.01.2016 - 19:19
Beiträge: 58
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Vor Op: Lumbale Skoliose 55 Grad
Therapie: Op in 1995, Versteifung T12-L3
Hallo moet36,

Raven und Phoenie haben alles super erklärt.

Sag uns wie es dir weiter geht.
Was hast du genau in der KG. gemacht ?

Ich bin operiert worden, auch seit mehr als 2 Jahrzehnten. Ich habe auch schon Probleme gehabt. Man macht sich natürlich viele Sorgen, aber es heißt nicht, dass das schlimmste aufgetreten ist (Stabbruch, Bandscheibenvorfall... usw). Bei mir sind Schmerzen Anfang Januar entstanden, als ich mich im Bett gedreht habe (das vermute ich, da es Mitten in der Nacht war). Das war super schmerzhaft, und auch wie du in dem Versteifungsbereich. Ich habe mich gegen die Heizung (Wärme) gehalten. Nach einem Tag war es viel besser, der Schmerz hatte sich genau unter der Versteifung konzentriert.
Mit der Zeit geht es mir besser. Ich dachte, ich sollte vielleicht mal zu KG. gehen, aber wenn ich dich jetzt lese, bin ich nicht ganz überzeugt ;)

Alles gute


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de

Impressum