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 Betreff des Beitrags: schwere -vermeintliche-Herzprobleme
BeitragVerfasst: Mo, 01.01.2018 - 11:21 
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Diagnose: Morbus Scheuermann ,HWS,LWS,BWS,Bandscheibenvorfälle,
Osteopenie,
Spinalkanalverengung,
MGUS
Therapie: Keine,Schmerzmittel bei Bedarf.
Ab und zu mal KG
Hallo zusammen,
Zunächst ein frohes und gesundes Jahr 2018 für alle hier.

Nun zu mir. Hatte mich ja gerade vorgestellt und nun mein erstesThema:

Seit Geburt leide ich an Morbus Scheuermann, hat mich aber eigentlich Jahrzehntelang nicht sehr beeinträchtigt. Bis natürlich auf die ständigen Hinweise doch gerade zu gehen usw.
Habe immer Sport betrieben z.B. Volleyball als Leistungssport und Schnellkrafttraining (täglich).
Heute mit 70 bin ich noch immer durchtrainiert und versuche dies aufrecht zu erhalten.
Habe aber mittlerweile mit der LWS,HWS(2 Vorfälle mit Spinalkanalverengung) und der BWS( 1 BWK 7 Fraktur) erhebliche Probleme.
Außerdem ist die Brustwirbelsäule stark degeneriert usw.
Trotzdem kann ich meinen z.B.Kraftsport- mit täglichem Bauchtraining bis zur Schmerzgrenze) nicht lassen, ist seit Jahrzehnten schon fast eine Sucht !
Werde nun seit Jahren immer mehr mit entsprechenden Schmerzen "belohnt" vor allem im Herz/Brustbereich.
Diese Schmerzen machen mich auch psychisch fertig, weil ich ständig darauf warte -Angst-einen Herzinfarkt zu erleiden, weil die gefühlten Symptome ähnlich sind.
Habe in den letzten Jahren ungezählte EKGs,LZEKGs,BelastungsEKG mit Echo und sogar in den vergangegen 2 Jahren ein Herz-CT und einen Herz-Katheter machen lassen.
Alles Bestens, kein Hinweis auf eine Herzerkrankung.
Nun bin ich auf dieses Forum gestossen und finde mich hier oft wieder.
Mitterweile wurde mir eine sog. "Herzneurose" attestiert.
Ich konnte bisher tatsächlich nicht glauben, das die Herz/Brustschmerzen nicht vom Herzen kommen, weil diese auch fast immer in völliger Ruhe oder bei allen sonstigen Gelegenheiten überfallartig
einsetzen und teilweise bis in den linken Arm strahlen. Oft auch ein heftiger kurzer Schmerz im Brustbein oder eben länger anhaltend überwiegend die linke Seite (aber kein starker Schmerz).
Jedoch ohne Luftnot und Druck auf der Brust und bei körperlicher Belastung nichts davon.

Es war bereits eine große Hilfe hier über ähnliche Erfahrungen zu lesen würde mich noch über Antworten zu meinem Thema freuen.

LG
Wolfgang


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BeitragVerfasst: Mo, 01.01.2018 - 22:19 
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Diagnose: Atypischer, thorakolumbaler Scheuermann
Flachrücken, weitg. fixiert
BS-Vorfälle HWS u. LWS
Osteochondrose
Retrolysthese
multiple Blockaden
Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
Hallo Wolfgang,

zuerstmal willkommen im Forum!

Es sieht so aus, als hättest du schon einiges zu dem Thema gelesen.
Die Sache mit den vermeintlichen Herzschmerzen ist in der Tat gerade in letzter Zeit von vielen hier im Forum beschrieben worden.

Ich selbst hatte diese Symptome mit Mitte zwanzig das erste Mal. Damals hatte ich beruflich ziemlichen Stress und war auf einer Geschäftsreise im Ausland. Da lag die Vermutung nahe, dass die starken Schmerzen in der Brust etwas mit dem Herz zu tun hatten. Jeder Atemzug tat höllisch weh und ich war ziemlich beunruhigt deswegen.
Heute weiß ich, dass das meine erste BWS-Blockade war, bei der ein Rippengelenk mit blockiert war.

Es wundert mich immer wieder, dass so viele Leute diese oder ähnliche Symptome haben, ohne dass einer der Ärzte, die konsultiert werden, jemals auf die Idee mit den Blockaden kommt. :rolleyes:

Wolfi47 hat geschrieben:
würde mich noch über Antworten zu meinem Thema freuen.


Was genau wolltest du denn dazu wissen?

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Di, 02.01.2018 - 15:02 
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Hallo Wolfgang,

Lego hat geschrieben:
Wolfi47 hat geschrieben:
würde mich noch über Antworten zu meinem Thema freuen.

Was genau wolltest du denn dazu wissen?

Das würde mich auch interessieren, auch wenn ich mir im neuen Jahr vorgenommen habe, mehr auf Fragen zu antworten und nicht selbst Fragen zu stellen. :)
Klappt aber leider nicht ;) , denn Deine Bemerkung in der Vorstellungsrubrik:
Wolfi47 hat geschrieben:
Meine Diagnosen habe ich-was bzgl. einer Skoliose relevant ist- aufgelistet. Ich hoffe es ist einsehbar.

muss ich zwangsläufig kommentieren.
Wir sind zwar das Skoliose-Info-forum, aber beschäftigen uns auch mit der Hyperkyphose (Rundrücken) und der Hyperlordose (Hohlkreuz), die genauso ernst genommen werden müssen. Insofern ist unklar, was mit "Morbus Scheuermann ,HWS,LWS,BWS..." gemeint sein soll.

Ein Morbus Scheuermann ist nur ein längst abgelaufener Auslöser für Veränderungen an der Wirbelsäule. Deswegen muss man ganz konkret wissen, was sich in welcher Form verändert hat!
Hier im Forum wird bei Männern meistens von einem Rundrücken/Hohlkreuz berichtet, der in der Regel von einer relativ geringen Skoliose begleitet wird. Zumindest mit Deinem angegebenen Rundrücken könnte das der Fall sein. Sinnvolle gezielte Tipps bzw. Anmerkungen, bedürfen zumindest der eigenen Einschätzung über die Fehlstellungen der Wirbelsäule.
Wie Gaby schon gesagt hat, Blockaden können durchaus den Eindruck eines Herzinfarkts vortäuschen. Im übrigen steckt in Deiner noch ungeklärten Situation und Deinem Kraftsport jede Menge Zündstoff!!

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 02.01.2018 - 18:01 
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vielen Dank für die Antworten bzw. auch die Hinweise auf evtl. Unstimmigkeiten.
Also , meinen Morbus Scheuermann -Rundrücken- habe ich seit Geburt, denn ich habe die ersten Lebensjahre mit einer fest angepassten Gipsschale verbracht.
Ich kann ich noch an die Schmerzen erinnern, als das Dingen entfernt wurde.
Hat aber nichts gebracht, es wurde seiner Zeit -Ende der 40iger Anfang der 50iger- so hingenommen . Aber immer wieder -bis heute- der Aussspruch " halte Dich bzw. geh doch mal gerade".
Therapiert wurde niemals mehr nach der Schale.
Im Laufe der folgenden Jahrzehnte bis in die Gegenwart sehe ich jedesmal mit Schrecken auf Fotos von mir, wie der Rundrücken auffällt und die Schultern nach vorne absinken.
Habe das immer verdängt und durch meinen Sport irgendwie ausgeklammert. Wenn es sein musste, kann und konnte ich mich ja auch fast gerade halten, war aber nicht lange auszuhalten.
Mir fällt z.B. immer wieder auf, das ich es nicht fertig bringe -wie bei anderen völlig normal-auf der Sportmatte gerade zu liegen bzw. den Kopf abzulegen.
Geht einfach nicht.Auch gibt es erhebliche Probleme bei CT-MRT Untersuchungen mit dem Nacken bzw. Kopf, da ein gestreckstes liegen in der Röhre nicht möglich ist und wenn es sein muss nur unter schlimmen Schmerzen.
Im Zuge der nun seit längerer Zeit vorhandenen bereits genannten Herz/Brustbeschwerden habe ich bzgl. des Scheuermanns angefangen zu recherieren und bin dabei auch auf dieses Forum gestoßen.
Mittlerweile ist mir klar, was so ein Rundrücken im Laufe der Jahre -auch an den Organen- anrichten kann.
Ich glaube aber nicht, das mein jahrelanger z.B. Kraftsport an der negativen Entwicklung des Rundrückens beteiligt sein soll.
Der Sport, welcher auch immer, hat mich auch immer psychisch sehr gestärkt und tut es noch heute, wenn ich auch in damit in letzter Zeit erheblicher kürzer trete.
Auch wenn ich auf das mittlerweile leichte Training (Erhaltungstraining) länger verzichte, lassen die besagten Probleme nicht nach.
Mein Arzt meinte mal, ich könne -trotz meiner Wirbelsäulenerkrankungen- bis zur Schmerzgrenze trainieren und die Muskeln würden ebenso vor evtl. Brüchen zgl. meiner leider auch vorhandenen stärkeren Osteoporose schützen.
Jetzt schweife ich zu sehr ab....
Sollte noch interesse an meinen sonstigen Diagnosen bestehen:
Plattenepithelkarzinom auf der Kopfhaut
Monoklonale Gammopathie (MGUS)
Lungenemphysem (habe nie geraucht !)
Gefäßstenosen bei den hirnzuführenden Gefäßen im Nacken
Und die bereits angegeben LWS/BWS mit Bruch und Vorfällen i.d. HWS einschl. Spinaleinengung.

Über all diesem Mist (den keiner brauchen kann) ,bin ich mittlerweile 70 geworden und ich hoffe noch auf ein paar Jahre mehr....
Meine ursprüngliche Frage lautete, wenn die auch nicht soooo verständlich war :

Ich weiß ja, das mein Herz nachgewiesen gesund ist und ich wollte wissen ob meine Probleme tatsächlich mit dem Rundrücken bzw. auch mit den anderen vorhandenen Säulenproblemen zu tun
haben könnten und habe da auf ähnliche Erfahrungen gehofft.
Da ich ja bereits sowas vermutet habe, wollte ich über dieses Forum eine Bestätigung erhalten.
Das in meinem Kraftsport eine Menge Disskussions-Zündstoff steckt ist mir schon klar.

Danke für Euer Interesse.

LG Wolfgang


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BeitragVerfasst: Di, 02.01.2018 - 19:57 
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Hallo Wolfi,

Zitat:
Wenn es sein musste, kann und konnte ich mich ja auch fast gerade halten, war aber nicht lange auszuhalten

Eigentlich eine typische Situation bei verkürzten Strukturen (Muskeln, Bänder und Sehnen).
Zitat:
Mir fällt z.B. immer wieder auf, das ich es nicht fertig bringe -wie bei anderen völlig normal-auf der Sportmatte gerade zu liegen bzw. den Kopf abzulegen

Auch das kann von verkürzten Strukturen kommen, ich habe bei meiner REHA (spezielle KG nach Katharina Schroth) eine Person gesehen, die so etwas ähnliches hatte und es mit Hilfsmitteln während der REHA allmählich doch geschafft hat.
Zitat:
Ich glaube aber nicht, das mein jahrelanger z.B. Kraftsport an der negativen Entwicklung des Rundrückens beteiligt sein soll.

Wenn Du Kraftsport in verkürzten Strukturen machst, änderst Du nichts an dieser schlechten Situation! Durch den Muskelaubau in dieser Situation fixierst Du im besten Fall das ganze noch zusätzlich. Es kann aber durchaus auch eine weitere Verschlechterung eintreten, ohne dass sich das gleich durch Beschwerden bemerkbar machen muss.

Ich würde an Deiner Stelle darüber nachdenken, ob Du nicht einen Spezialisten aufsuchen solltest, der Dir über mögliche Verbesserungen auch in Deinem Alter bzw. in Deiner ganz individuellen Situation etwas sagen kann:
viewtopic.php?f=25&t=6472
Zitat:
Ich weiß ja, das mein Herz nachgewiesen gesund ist und ich wollte wissen ob meine Probleme tatsächlich mit dem Rundrücken bzw. auch mit den anderen vorhandenen Säulenproblemen zu tun
haben könnten und habe da auf ähnliche Erfahrungen gehofft.

Ausgerechnet am Tag meiner Anreise zur REHA hatte ich eine schmerzhafte Blockade, wo der Stationsarzt nur auf meinen ausdrücklichen Wunsch ein EKG hat anfertigen lassen, was dann aber keinen Herzinfarkt ergeben hatte. Man kannte das da schon, mit einem gezielten Griff war die Blockade fast weg und eine Therapeutin hat später noch an einem bestimmten Punkt auf dem Rücken gedrückt.
Es ist nun mal so, dass überlastete Strukturen durch Fehlstellungen der Wirbelsäule zu Blockaden führen können.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 02.01.2018 - 23:26 
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Hallo Klaus,

danke für Deine Zeilen und den Link. Werde mich damit mal beschäftigen.
Auch wird hier im Forum immer wieder die sog. Therapie nach K. Schroth erwähnt ,was nun auch für mich immer interessanter wird.

Physiotherapie als KG hat mir nie so richtig was gebracht und wenn doch, auch nur kurzfristig.
Eine Reha bzgl. der Wirbelsäulengeschichten und des Rundrückens habe ich bisher noch nicht genossen, auch nicht als ich noch im Beruf stand.
Aber nun als Rentner ? Ob das meine PKV übernimmt ist fraglich.
Die haben schon genug Kosten wegen meiner anderen "Baustellen" zu tragen und würden mich wahrscheinlich gerne feuern.
Aber dann halten sich wenigstens - nach evtl. erfolgreicher Behandlung und weiterer Erkenntnisse das es nicht das Herz ist- die z.Zt. häufigeren Besuche beim Kardiologen in Grenzen.....
LG
Wolfgang


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BeitragVerfasst: Mi, 03.01.2018 - 19:14 
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Hallo Wolfgang,

Zitat:
Physiotherapie als KG hat mir nie so richtig was gebracht und wenn doch, auch nur kurzfristig.

Es geht hier um spezielle KG, die ganz individuell auf Dich ausgerichtet ist. Dabei geht es um Korrektur und Muskelumbau in den korrigierten Strukturen. Eine normale KG kann das nicht leisten.
Zitat:
Eine Reha bzgl. der Wirbelsäulengeschichten und des Rundrückens habe ich bisher noch nicht genossen, auch nicht als ich noch im Beruf stand.
Aber nun als Rentner ? Ob das meine PKV übernimmt ist fraglich.

Na ja, es kommt auf den Kostenträger einer REHA an, da bin ich bei privat Versicherten etwas überfragt. Ich weiß nur, dass oft nur Teilbeträge übernommen werden. Bei gesetzlich Versicherten ist es meistens die Deutsche Rentenversicherung, wo es allerdings bei Rentnern sehr schwer wird. Wie ist es denn mit KG bei Deiner PKV? Ambulante Schroth KG zählt als normale KG.

In jedem Fall sollte aber als Grundlage für eine Behandlung eine konkrete und kompetente Diagnose erstellt werden, die insbesondere eine Einschätzung über die Möglichkeiten enthalten sollte. Da ist ein Spezialist gefragt.

Gruß
Klaus


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