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BeitragVerfasst: Mi, 12.07.2017 - 19:12 
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Hallo,

es waren Röntgenaufnahmen von vorne und hinten. Aber es nützt mir auch entsprechend nichts mehr. Ich bin trotzdem der Meinung, dass man das, was die Ärzte da machen, bestrafen muss. Die Diagnose und Übungen haben sich ansonsten bis zu der Therapie erledigt. Ich will allerdings nochmal etwas zu der Reha aufschreiben.

Ich hatte der Krankenkasse eine ausführliche Nachricht geschrieben. Ich habe nun eine Antwort erhalten. Zum einen die Begründung, wann ich eine Reha machen darf und zum anderen das hier:
Zitat:
Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt. Dieser stellt Ihnen ein Vordruck „Muster 61“ aus, damit Sie die Maßnahme beantragen können. Ihr Arzt hat das "Muster 61" vorrätig. Der Vordruck ist ein Muster der Kassenärztlichen Vereinigung.

Ihr Arzt wählt mit Ihnen in einem gemeinsamen Beratungsgespräch eine geeignete Maßnahme aus und dokumentiert das Ergebnis auf dem Mustervordruck. Diesen leiten Sie bitte an uns weiter. Alles Weitere regeln wir im Anschluss für Sie.


Das die Krankenkasse mir etwas zuschickt, stimmt also nicht immer. Ich bin bei der IKK versichert. Vielleicht ist es nur dort anders. Wen das Muster 61 auch interessiert: http://www.kbv.de/media/sp/Muster61_Ans ... emplar.pdf

Ansonsten passt mir das nicht, was geschrieben wird. Die einzige Person, die weiß, warum ich die Reha machen soll, ist Doktor Verres selbst. Die Praxis hat nun 2 Wochen Urlaub und ich will nicht nochmals für den Antrag dahin. Er will ihn aber auch gar nicht ausfüllen, sonst hätte er das sicherlich gemacht. Er hat schließlich regelmäßig solche Fälle. Wahrscheinlich geht er davon aus, dass jeder einen festen Orthopäden hat. Ich hatte zwar erwähnt, dass die Orthopäden, bei denen ich war, nichts wert sind und ich wegen dem Forum zu ihm gekommen bin ...

Und es gibt entsprechend keinen behandelnden Arzt bei mir. Das habe ich auch ausführlich in der E-Mail zu der Krankenkasse geschrieben und was ich deshalb machen soll. Ich habe keine Antwort erhalten.

Da dort nicht Orthopäde, sondern Arzt steht, gehe ich morgen einfach zu meinem Hausarzt und frage dort nach, ob das ausgefüllt wird. Ich nehme die Diagnose und die Antwort auf die E-Mail mit. Ich sage einfach, dass ich die Krankenkasse gefragt habe, was mit "behandelnder Arzt" gemeint ist und ich keine Antwort erhalten habe und das es deshalb wohl in Ordnung ist. Es kommt nämlich so vor, als wenn die Krankenkasse mich nicht ernst nimmt, weil da "Arzt" steht, und nicht "Orthopäde".

Der Antrag ist 8 Seiten lang. So viel Zeit hat der Arzt wahrscheinlich gar nicht für mich (haben die Orthopäden aber auch nicht). Wenn ich jetzt zu einem Orthopäden muss, dann dauert es wieder 2 Monate, bis ich einen Termin habe. Und dann findet die Reha nicht mehr dieses Jahr statt.

Das ist nicht einmal mit einer Frage verbunden. Ich muss es gerade allerdings loswerden. Und da ich es sonst nirgends mitteilen kann, seht es jetzt hier. Vielleicht ist es irgendwann für jemanden hilfreich, der das lesen sollte. Ich gebe dann morgen eine Rückmeldung dazu. Ich kann ja eh nichts dagegen unternehmen.


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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 13:40 
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Hallo Rehg,

Zitat:
es waren Röntgenaufnahmen von vorne und hinten.

Also wenn das die Antwort auf meine Bemerkung von der Art der Röntgenaufnahmen gewesen sein soll, bringt das nichts.
Es gibt die frontale und die sagittale (seitliche) Aufnahmemöglichkeit. Und da kommt es darauf an, ob man wirklich die gesamte Wirbelsäule erfasst oder eben nur einen Teilbereich.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 14:04 
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Hallo,

ich habe nachgefragt und es ist auch bei meinem Hausarzt machbar, den Antrag auszufüllen.

Daher mein Tipp an alle, die schnellstmöglich eine Reha machen möchten:

Wenn ihr euch sicher seit, dass ihr eine Reha von dem Skoliose-Spezialist empfohlen bekommt (das steht dann wahrscheinlich schriftlich bei der Diagnose - so ist es bei mir zumindest) und ihr habt schon einen Termin bei dem entsprechenden Orthopäden, dann holt euch auch gleich einen Termin bei eurem Hausarzt, der direkt nach dem Termin der Orthopädie sein soll und lasst da das Muster 61 ausfüllen. Am besten ihr fragt vorher auch nach, ob die Praxis das macht.

Mein Termin ist nämlich jetzt erster Ende August bei dem Hausarzt (zusätzlich so spät, da die Praxis jetzt auch 2 Wochen Urlaub hat). Das ich den Rat, den ich euch gebe, nicht befolgt habe, hat mich nun fast 2 Monate zusätzliche Zeit gekostet. Das sollte eigentlich in einem Extrathread aufgefasst werden. Es ärgert mich gerade sehr, da ich jetzt die Reha durch meine Unwissenheit wohl nicht mehr dieses Jahr machen kann.

Zusätzlich war ich gestern in der anderen Stadt, um das Rezept für die Schroth-Therapie abzugeben und erfahre dort in dem Zentrum, dass sie die Therapie nicht mehr machen, es aber auf ihrer Internetseite stehen haben. Das heißt, ich war umsonst dort. Es hat mich Geld und Zeit gekostet und ist deshalb sehr enttäuschend. Bis zum Ende der Woche werde ich es sowieso nicht mehr abgeben können. Und Doktor Verres hat ebenfalls 2 Wochen Urlaub. Sofern er mir kein Neues zukommen lassen kann, will ich aber auch deshalb nicht nochmal extra zu ihm. Ich habe auch bei der Orthopädie angerufen, bei der ich damals zuletzt war und ihnen das alles erklärt. Aber sie stellen mir kein Neues aus. Ich soll mich an ihn wenden.


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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 14:53 
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Rehg hat geschrieben:
..dann holt euch auch gleich einen Termin bei eurem Hausarzt, der direkt nach dem Termin der Orthopädie sein soll und lasst da das Muster 61 ausfüllen. Am besten ihr fragt vorher auch nach, ob die Praxis das macht...


Der Skoliosespezialist kann doch auch das Formular 61 ausfüllen und/oder gleich den Rehaantrag ausfüllen.

_________________
Dr. K. Steffan
http://www.mvz-sobernheim.de
http://www.spine-concept-sobernheim.de
Tel.06751-8560440


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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 15:18 
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Ich hol meine Rezepte für KG immer beim Hausarzt ab. Beim Orthopäden bin ich eigentlich immer nur zur Kontrolle.
Ich weiß zwar nicht, ob das jeder Hausarzt macht, aber du kannst ja mal bei deinem Hausarzt anfragen.


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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 15:55 
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Hallo

Ambiation hat geschrieben:
Ich hol meine Rezepte für KG immer beim Hausarzt ab. Beim Orthopäden bin ich eigentlich immer nur zur Kontrolle.
Ich weiß zwar nicht, ob das jeder Hausarzt macht, aber du kannst ja mal bei deinem Hausarzt anfragen.

Das macht mein Hausarzt wiederum nicht. Ich hatte nachgefragt. Es wurde gesagt, dass sie das gar nicht können. Die Schroth-Therapie müsse von einer Orthopädie neu ausgestellt werden.

Dr. Steffan hat geschrieben:
Rehg hat geschrieben:
..dann holt euch auch gleich einen Termin bei eurem Hausarzt, der direkt nach dem Termin der Orthopädie sein soll und lasst da das Muster 61 ausfüllen. Am besten ihr fragt vorher auch nach, ob die Praxis das macht...


Der Skoliosespezialist kann doch auch das Formular 61 ausfüllen und/oder gleich den Rehaantrag ausfüllen.


Doktor Verres kann das anscheinbar schon mal (zumindest aus meiner Sicht zeitlich) nicht. Ich war wie in den ersten Beiträgen beschrieben von meiner Seite aus ohnehin noch nicht fertig, ihm Dinge zu erzählen und wurde aber mehr oder weniger rausgeschickt bzw. er sagte ich solle mitkommen, wegen dem Rezept und dann war der nächste Patient in seinem Raum. Und wenn er trotzdem behauptet, dass er es gekonnt hätte, dann finde ich es etwas frech, dass er nichts von seiner Seite aus gesagt/gemacht hat.


Zuletzt geändert von Rehg am Do, 13.07.2017 - 19:41, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 18:58 
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Hallo Rehg,

Zitat:
Zusätzlich war ich gestern in der anderen Stadt, um das Rezept für die Schroth-Therapie abzugeben und erfahre dort in dem Zentrum, dass sie die Therapie nicht mehr machen, es aber auf ihrer Internetseite stehen haben. Das heißt, ich war umsonst dort.

Deswegen sollte man vor einer Behandlung immer telefonisch nachfragen, ob sie Schroth wirklich anbieten.
s.a. die Antwort von mick
viewtopic.php?p=1098864#p1098864
Zitat:
Das macht mein Hausarzt wiederum nicht. ich hatte nachgefragt. Es wurde gesagt, dass sie das gar nicht können. Die Schroth-Therapie müsse von einer Orthopädie neu ausgestellt werden.

Also wenn sich da nichts geändert hat, ist für die Schroth Therapie eine ganz normale KG Verordnung notwendig, mit der man einen Schroth Therapeuten aufsucht. Möglicherweise will der sich nicht allein vom Patienten leiten lassen und verlangt eine entsprechende Bemerkung auf der Verordnung.
Das eigentliche Problem beim "normalen" Hausarzt ist, dass er ein viel niedriges Budget als ein Orthopäde hat und mit solchen Verordnungen sehr aufpassen muss.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 20:30 
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Hallo

Klaus hat geschrieben:
Deswegen sollte man vor einer Behandlung immer telefonisch nachfragen, ob sie Schroth wirklich anbieten.
s.a. die Antwort von mick
viewtopic.php?p=1098864#p1098864


Ich kann seine Antwort gerade nicht mit dem hier in Verbindung bringen. Er hatte ja recht, aber ich sehe keinen Zusammenhang.

Ich werde entsprechend ab sofort vorher anrufen, da man den Angaben der Praxen nicht vertrauen kann.




Ich möchte noch etwas von der Antwort der Krankenkasse erwähnen. Ich hatte gefragt, ob bei mir die Zuzahlung der 10 Euro pro Tag anfällt. Das bekam ich verbindlich als (keine) Antwort:
Zitat:
Eine Zuzahlung ist ebenfalls in Höhe von 10 Euro pro Tag zu leisten.


Als Antwort auf meine Frage nach einer Schroth-Therapie-Liste hat man mir eine Praxis herausgesucht, die 100km weit entfernt ist und hinter die Postleitzahl meine Stadt geschrieben.


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BeitragVerfasst: Sa, 29.07.2017 - 16:37 
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Es wurden einige Beiträge gelöscht.

Ich wollte noch zu den letzten Nachrichten etwas beitragen, aber das hat sich dann erledigt.

Zum Abschluss: Leider gibt es keine Schroth-Therapeuten in meinem Nähe. Ich bekam eine Liste von der Klinik per E-Mail. Naheliegende Einträge sind veraltet. Die nächste Praxis wäre über 2 Stunden Fahrt- und Gehweg entfernt, nur um dort hinzukommen. Andersrum kann man auch denken, dass wenn alte Beiträge nicht entfernt werden, dass neue vielleicht auch nicht direkt in der Liste aufgenommen werden. Aber da kann ich nichts machen. Das heißt, dass ich mit meinen Fragen und ersten "Maßnahmen" bis zu der Reha warten muss, die wahrscheinlich erster nächstes Jahr ist. Ansonsten hat sich noch kurzfristig für mich eine Art Ausbildung ergeben. Das heißt, ich muss wieder 9 Stunden am Tag sitzen. Eher quält man sich, es zu schaffen, so lange zu sitzen, anstatt etwas zu lernen. Deshalb hätte ich gerne so schnell wie möglich mit der Therapie angefangen. Wieder hoffe ich, die Zeit so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.


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BeitragVerfasst: Sa, 29.07.2017 - 19:20 
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hallo rehg,

also wenn`s per mail nichts wird, dann mal die ganzen praxen per inet durchforsten und dann ran ans telefon. vielleicht bringt das mehr erfolg...?


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BeitragVerfasst: Sa, 29.07.2017 - 20:32 
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Hallo,

Du könntest parallel zur Internetrecherche auch noch in der Skolioseklinik in Bad Salzungen nach einer Therapeutenliste aus Deiner Gegend fragen. Dort wird wie in Bad Sobernheim ausgebildet.
Vor 2 Jahren war es zumindest noch so, dass es keine gemeinsame Liste gab. Also falls sich das nicht geändert hat, wäre das noch einen Versuch wert.

Viele Grüße, Kuddelmuddel


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BeitragVerfasst: Di, 01.08.2017 - 22:50 
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Im Internet habe ich ja selbst schon gesucht. Da bin ich leider nicht fündig geworden. Dann frage ich nochmal bei der anderen Klinik und gebe dazu dann später nochmal eine Rückmeldung. Danke.

Ansonsten steht übrigens noch eine Rückmeldung von Doktor Verres zur Laufanalyse aus. Die hatten ja Urlaub und vor 8 Tagen bekam ich eine Rückmeldung. Ich hatte ebenfalls nach einer Bescheinigung gefragt (die wohl etwas kostet) und darauf wurde mir geantwortet. Zu der Analyse kam keine weitere Äußerung. Mit einer Extraantwort rechne ich nicht mehr. Ich warte noch bis Anfang nächster Woche und schreibe dann nochmal eine E-Mail.


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BeitragVerfasst: Mi, 16.08.2017 - 12:54 
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Hallo,

ich hatte endlich nach 1,5 Monaten den Termin bei meinem Hausarzt für die Antragsstellung. Es konnte noch ein paar Tage vorgeschoben werden. Allerdings stand ich währenddessen vor dem nächsten Problem, auf das ich nicht vorbereitet war. Die Diagnose usw. hatte ich alles dabei. Aber nicht eine Auflistung aller Orthopädenbesuche, Krankengymnastiken, meine persönlichen Beschwerden. Also der gesamte Verlauf von allem. Besonders in meiner derzeitigen Verfassung fällt es mir schwer, das aus dem Kopf heraus zu machen. Die Ärztin hat gesagt, dass bei dem, was ich ihr nun sagen konnte, der Antrag abgelehnt wird und das ihr nur maximal 3 Wochen von der Dauer her bekannt wären. Ansonsten musste ich mich auch dafür rechtfertigen, warum der Skoliose Spezialist das nicht direkt gemacht hat ... was hier auch schon kritisiert wurde. Heute Abend, spätestens morgen früh möchte ich der Praxis das, was benötigt wird, schriftlich zukommen lassen.

Deshalb würde mich interessieren, was ihr genannt habt bzw. was für die Genehmigung wichtig war.

Kann man die Länge irgendwie beeinflussen? Ich würde natürlich dringend 5-6 Wochen machen wollen und nicht nur 3, was man vielleicht durch meine bisherigen Beiträge verstehen kann. Als ich bei der Klinik nach den Adressen fragte, war im Anhang auch ein Dokument dabei, in welchem unter anderem stand, das zu 5-6 Wochen geraten wird.

Sollte auch angegeben werden, dass ich durch das Geläster bezüglich meines Gangschadens und den dadurch entstehenden Stress ebenfalls andere körperliche Schäden davongetragen habe? Einen nächtlich wiederkehrenden Tinitus, unregelmäßige nächtliche Schweißausbrüche, nächtliches Knirschen (oder allgemein Schlafstörungen?) und Neurodermitis (viele andere Ursachen wurden ausgeschlossen, es kommt sehr wahrscheinlich ebenfalls durch den Stress). Benötige ich für das alles zusätzlich ärztliche Nachweise? Die "Rückenbeschwerden" sind die Grundursachen für viele meiner anderen Probleme. Im Antrag ist auch nur so wenig Platz, dass alles aufzulisten.


Vielen Dank für mögliche Ratschläge.


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BeitragVerfasst: Fr, 18.08.2017 - 21:22 
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Hallo Rehg,
ich weiß jetzt nicht über welchen Träger du die Kur beantragst. Bei mir ist es die Rentenversicherung.
Die haben die Kur problemlos genehmigt ohne große Auflistung.
Diagnose: Skoliose + Gradzahlen, dazu kurze Beschreibung der Schmerzen und Vermeidung einer OP und eventuell Notwendigkeit eines Korsetts. Das waren die 3 Zeilen vom Arzt.
Meine Begründung erhalt Arbeitkraft und Lebensqualität.
Vielleicht ist es einfacher in der Kur eine Verlängerung zu beantragen um mehr als 3Wochen zu bekommen, dort sind ja Ärzte vor Ort, die das sicher besser beurteilen können als deine Hausärztin.

VG Kats

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Wenn wir bedenken, das wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt. (Mark Twain)


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BeitragVerfasst: Fr, 18.08.2017 - 21:34 
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Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
lumbal 64°, thorakal 56°
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Wenn Du eine Schroth-Reha machen willst, musst Du dafür sorgen, dass der Sachbearbeiter beim Kostenträger aus Deinen Angaben im Antrag zu dem Schluss kommt, dass eine Schroth-Reha das Beste für Dich ist ;)
Wenn Du viele Beschwerden aufführst, die nicht zwingend unmittelbar mit der Skoliose zusammenhängen, läufst Du Gefahr, dass Dir eine Klinik mit ganz anderer Ausrichtung (z.B. psychosomatisch) zugewiesen wird.
Grüsse, Lady S


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BeitragVerfasst: Mo, 21.08.2017 - 12:26 
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Danke für die Antworten.

Es ist so, dass ich den Termin wieder verlassen hatte und mit der Ärztin ausmachte, ihr alles per E-Mail als Dokument zukommen zu lassen. Da bin auf ganze 4 DIN A4 Seiten gekommen mit der gesamten Auflistung der letzten 10 Jahre (Physiotherapien, Orthopädenbesuche, Beschwerden, Folgen usw.).

Ich habe allerdings das Gefühl, dass sie es nur überfliegen wird. Eigentlich müsste es alles so weitergegeben werden, wie ich es aufgeschrieben habe. Ich gebe euch ansonsten eine Rückmeldung, wenn ich den Antrag habe oder schon abgegeben habe.

Lady S hat geschrieben:
Wenn Du eine Schroth-Reha machen willst, musst Du dafür sorgen, dass der Sachbearbeiter beim Kostenträger aus Deinen Angaben im Antrag zu dem Schluss kommt, dass eine Schroth-Reha das Beste für Dich ist ;)


Aus meiner Sicht ist das die Aufgabe des Orthopäden, der mir dazu geraten hat. Doktor Verres sagte und hat es auch in dem Diagnose-Dokument schriftlich hinterlegt, dass mir nur mit einer Reha in der Klinik auf Dauer geholfen werden kann. Davon hat meine Ärztin ja auch eine Kopie, aber sie wird es wahrscheinlich nicht so vermerken.

Ich habe ein schlechtes Gefühl, aber das wird sich dann zeigen.

Gruß Rehg


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BeitragVerfasst: Mo, 21.08.2017 - 22:21 
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Hallo Rehg,
Normalerweise hast du lt. Paragraph 9 SGB IV die Möglichkeit eine Wunschklinik anzugeben. Also Katharina-Schroth-Klinik Bad Salzungen oder Bad Sobernheim. Einfach mal googeln, das Formular dazu ist im Netz in neutraler Version zu finden und du musst die von dir gewünschte Klinik eintragen und das dem Antrag beilegen.

LG Kats

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BeitragVerfasst: Di, 22.08.2017 - 12:54 
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Danke für den Tipp.

Auf die Schnelle habe ich kein "Leeres" gefunden, aber ich kann die Klinik aus dem Muster entsprechend wegradieren.
Welches haltet ihr von der Formulierung her besser?

http://www.mediclin.de/Portaldata/24/Re ... lrecht.pdf
https://www.rehazentrum-bb.de/images/pd ... infach.pdf

Wiederum bin auch auf Argumentationshilfen gestoßen. Aber ich gehe davon aus, dass dies nicht nötig ist und die oben verlinkten Muster reichen(?)

http://dbkg.de/downloads/pdf/BDPK_Argum ... lrecht.pdf

Auf der Seite von Bad Sobernheim hatte ich schon vor mehreren Wochen gelesen:

Zitat:
WAHLRECHT

Bei der Klinikwahl können Sie als Rehabilitand Ihre persönlichen Wünsche einbringen. Im Sozialgesetzbuch IX (§9) ist eindeutig geregelt, dass der Kostenträger Ihren Wünschen entsprechen muss, solange diese berechtigt sind. Schon bei der Beantragung Ihrer Rehabilitationsmaßnahme können Sie bzw. Ihr behandelnder Arzt eine Empfehlung angeben.


Entsprechend dachte ich eigentlich, dass mein Hausarzt das so angibt bzw. aus der Diagnose übernimmt, wo auch zu der Klinik geraten wird.


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BeitragVerfasst: Do, 05.10.2017 - 18:46 
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1,5 Monate später

Hallo nach einer kurzen "Pause",

meine (inzwischen ehemalige) Hausärztin hatte den Antrag nach längerem "Es nicht ernst nehmen" gegen Absprache einfach an die Krankenkasse gereicht. Den Klinikwunsch konnte ich noch Nachreichen, nachdem ich die Krankenkasse schnell informiert hatte. Wenigstens wurde er genehmigt.

Jetzt habe ich aber wegen der langen Wartezeit (ich hätte bereits vor über 2 Monaten eine Antwort auf einen fertigen Antrag erhalten können) den Aufenthalt genau zwischen den Jahren erhalten ... Und genau das wollte ich nicht.

Daher jetzt die wichtige Frage: Wird an allen Tagen: 24ster, 25ster, 26ster Dezember, Erster Januar - Wird da normal die Reha gemacht, ohne Abweichungen? Ich meine, warum sollte ich dort meine Zeit und die Feiertage verschwenden, wenn dann dabei gleichzeitig die Reha kürzer/geringer ausfallen würde, als sie nicht zwischen den Jahren zu machen. Es sind bis jetzt die 3 Wochen angegeben. Kein Tag mehr. Deshalb setze ich es voraus, dass es zwischen den Jahren keine Abweichungen bei der Reha gibt.

An der Stelle hoffe ich auf eure Antwort. Vielleicht hat das jemand anfang dieses Jahr genauso gemacht und kann mir das deshalb beantworten?
Ansonsten würde ich die Klinik fragen. Nur dann hätte ich ein Problem, wenn es so wäre und ich danach dann plötzlich absage, dass der Zusammenhang auffallen könnte.

Danke


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