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BeitragVerfasst: Mo, 19.06.2017 - 10:40 
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Hallo,

ich war letzte Woche bei Dr. ... (den Namen möchte ich weglassen, um ihn nicht schlecht zu machen) im MVZ, nachdem ich hier die Empfehlung für ihn bekommen hatte. Bin seit vier Jahren (Beginn der "Veränderung meines Körpers") wirklich am Verzweifeln nach so vielen Orthopäden und Therapeuten.

Ich sollte alle Unterlagen meiner bisherigen Untersuchungen mitbringen. Dazu gehörten: zwei 3-D-Wirbelsäulenvermessungen, Röntgenbilder, zwei Laufbandanalysen und verschiedene Schuheinlagen. Ergebnis: Dr. ... hat sich bis auf die letzten Röntgenbilder NULL für diese Unterlagen interessiert, er hat nicht einen Blick darauf geworfen. Auch die Einlagen hat er nicht in Augenschein genommen. Er hat mich begutachtet und anschließend eine EOS-Röntgenaufnahme gemacht. Ergebnis: das rechte Bein ist um 1,3 cm kürzer, BWS-Skoliose von 13 Grad.

Positiv: Ich weiß jetzt wenigstens, daß ich definitiv ein kürzeres Bein habe und den Grad meiner Skoliose. Bislang hatte mich niemand so komplett vermessen. Ich solle nun eine Schroth-Therapie machen. Außerdem eine Erhöhung von 0,5 cm.

Ich bin gespannt, was die Therapie bringen wird. Ich verstehe nicht, warum sich Dr. ... nicht für die Unterlagen interessiert hat. Bei der Laufbandanalyse war festgestellt worden, daß ich ein O-Bein rechts habe. Ist das vielleicht die "Beinverkürzung"? Das wäre doch wichtig zu wissen, oder nicht?! Leider ist mir das alles erst zu Hause eingefallen. Ich kam mir etwas unter Druck vor (Es war kurz vor Mittagspause, und ich war der letzte Patient.). Zu Hause sind mir dann noch ein paar Fragen eingefallen, die ich gerne gestellt hätte. So z.B. auch, was ich im Sommer mit Badelatschen oder Flip Flops mache. Erhöhen oder nicht?

Naja, wollte das nur mal hier loswerden. Was meint ihr? Spielt mein O-Bein (von dem ich nie etwas wußte) eine Rolle? Der Therapeut wird mir mit Sicherheit auch die eine oder andere Frage beantworten können - hoffe ich!!!

Wichtig: Ich möchte Dr... nicht schlecht machen!!! Die Untersuchung war ja ok.


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BeitragVerfasst: Mo, 19.06.2017 - 12:15 
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Bei einer Laufbandanalyse wurde ein(!) O-Bein festgestellt? Das kommt mir seltsam vor.
Wer (Fachrichtung) hat das denn durchgeführt? Oder war das jemand in einem Laufschuhladen?
Zitat:
Ich sollte alle Unterlagen meiner bisherigen Untersuchungen mitbringen. Dazu gehörten: zwei 3-D-Wirbelsäulenvermessungen, Röntgenbilder, zwei Laufbandanalysen und verschiedene Schuheinlagen. Ergebnis: Dr. ... hat sich bis auf die letzten Röntgenbilder NULL für diese Unterlagen interessiert, er hat nicht einen Blick darauf geworfen. Auch die Einlagen hat er nicht in Augenschein genommen.

Vielleicht fand er die Untersuchungen ja nicht relevant? Das wäre meiner Meinung nach nicht ungewöhnlich.
Grüsse, Lady S


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BeitragVerfasst: Mo, 19.06.2017 - 18:04 
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Hallo axel,

wir wissen natürlich alle, welcher Arzt gemeint ist. :)
Das Problem ist aber, dass wir nicht wissen, was da konkret abgelaufen ist, weil wir nicht bei dem Gespräch dabei waren.
Ich finde es schon ungewöhnlich, wenn bei einem Erwachsenen aufgrund einer Skoliose von nur 13 Grad eine Schroth REHA empfohlen wird. Da wird es sicherlich noch andere Gründe geben.
Zitat:
Bislang hatte mich niemand so komplett vermessen.

Du hast im anderen Thread bei einer 3D Vermessung von:
Zitat:
...leicht abgeflachte lordose und leicht abgeflachte bws-kyphose.

gesprochen. Was ist denn beim EOS Röntgen bezüglich dieser Werte herausgekommen?

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 19.06.2017 - 18:28 
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Lady S: Das O-Bein wurde bei einer Laufbandanalyse und 3-D-Vermessung festgestellt, und zwar in einem Sensomotorikzentrum von einer Sportwissenschaftlerin. Und übrigens habe ich danach auch mal in dieses Kontrollheft geguckt, was man nach der Geburt bekommt. Und siehe da: Da steht das auch schon drin!!!! Also da gibt´s keinen Zweifel!

Und warum sollte ein Arzt vorhergehende Untersuchungen nicht relevant finden??? Natürlich ist das etwas ungewöhnliches!!! Und warum sollte ich dann die ganzen Unterlagen mitschleppen?

Hallo Klaus,

ich verstehe nicht, findest du etwa eine Schroth-Therapie in meinem Fall nicht richtig??? Oh je, das würde ja wieder etwas an der Kompetenz von Herrn Dr. ... kratzen. Und ich wäre wieder völlig am Boden, da ich mir nun Hoffnung gemacht habe, daß ich endlich geholfen bekomme! Tja, zu deiner zweiten Frage: Bei dem EOS-Röntgen hat Dr.... mir nix über Werte bezgl. Lordose und Kyphose gesagt. Siehst du, er hatte offensichtlich keine Zeit mehr...

Alles Sch*****!!!!!!!!!!!!


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BeitragVerfasst: Mo, 19.06.2017 - 19:00 
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Diagnose: Kyphose 73°,
Skoliose LWS 11°

Hashimoto Thyreoiditis
Therapie: KG nach Schroth, Dehnen

Reha Sobernheim 2012, Salzungen 2016
Ich würde an deiner Stelle nochmal einen Termin macvhen und das ansprechen, auch das du es schade fandest das dazu deiner bisherigen Geschichte nicht eingegangen wurde.

Danach würde ich entscheiden, wie du am besten weitevorgehst und evtl weitere Meinungen einholst.


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BeitragVerfasst: Di, 20.06.2017 - 08:44 
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Hallo axel,

Zitat:
ich verstehe nicht, findest du etwa eine Schroth-Therapie in meinem Fall nicht richtig???

Deinen Fall kenne ich nicht, ich habe mich nur auf Deine Angabe von 13 Grad Skoliose bezogen. Das allein würde nach meiner Ansicht für einen Antrag auf eine Schroth REHA möglicherweise nicht reichen und nur deswegen habe ich das als ungewöhnlich empfunden.

Ansonsten kann ich mich nur Zebrastreifen anschliessen und um ein klärendes Gespräch bitten. Wir können das hier nicht.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 20.06.2017 - 10:41 
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Hallo Klaus. Ich soll ja nicht in eine Reha sondern nur eine Therapie nach Schroth bei einem Physiotherapeuten. 10x KG...! Ja, ich weiß, auch das wird mir nicht helfen... und es wird immer schlechter...!!! Ich fahre nicht nochmal 1.5 Stunden dahin. Für was?! :(


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BeitragVerfasst: Di, 20.06.2017 - 18:33 
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Hallo axel,
es tut mir leid, dass der Termin für Dich nicht so optimal gelaufen ist. Bei mir war es so, dass der Arzt alle meine Fragen geduldig beantwortet hat, obwohl ich auch die letzte Patientin vor der Mittagspause war.
Versuche doch jetzt erstmal das mit der Schuherhöhung und der Schroth-Therapie beim Physiotherapeuten. 10xKG alleine werden wohl nicht ausreichen, so dass es wichtig ist, ,dass du die Übungen auch Zuhause machst. Vielleicht wirst du nach einiger Zeit schon eine Verbesserung feststellen. Dann war dein Termin doch nicht ganz überflüssig. Du kannst sicher noch offene Fragen auch telefonisch klären. Ein Versuch wäre es wert.
Viel Erfolg!


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BeitragVerfasst: Di, 20.06.2017 - 21:23 
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Hallo Axel,

hattest Du Deine mitgebrachten Unterlagen bereits am Empfang abgegeben oder erst beim Arzt weitergegeben?
Bei mir war es beim ersten Besuch im MVZ vor ca. 9 Monaten so, dass ich alle mitgebrachten Unterlagen am Empfang abgegeben hatte und sie dort gescannt wurden.
Beim Arzt hab ich dann für mich völlig ungewohnt erlebt, dass dieser bevor er mich ins Zimmer geholt hat, bereits die gescannten Unterlagen angesehen hatte. Dies war aus seinen Fragen an mich klar zu merken. Hatte ich bis dahin bei keinem anderen Arzt erlebt.

Bei der Untersuchung kam dann ein unerwarteter Wert für die Verdrehung der Wirbelsäule raus. Da ich die Messwerte vom vorherigen Arzt nicht sicher wusste, war die Bewertung im Termin schwierig - ist das jetzt eine Verschlechterung, die man berücksichtigen muss oder sind es noch Messtoleranzen?
Nachdem ich beim bisherigen Arzt mir nochmals alle Werte genau habe sagen lassen, hatte ich im MVZ um eine Beurteilung mit diesen Werten gebeten und auch rasch bekommen.

Daher würde ich Dich ermuntern wollen, Deine offenen Fragen zu notieren und nochmal zu fragen (z.B. telefonisch oder per E-Mail).

Was macht Dich so sicher, dass die Schroth-Therapie Dir nichts bringen wird?
Hast Du es schonmal probiert?
Wie alt bist Du?
Generell solltest Du einen versierten Schroth-Therapeuten bei Dir in der Nähe suchen (Adressen kannst Du z.B. in der Klinik in Bad Sobernheim sowie in Bad Salzungen erfragen). Dort lernst Du dann die für Dich passenden Übungen und führst sie regelmäßig zu Hause durch. Bei mir dauert das täglich ca. 30 Minuten. Ist nicht immer leicht durchzuhalten :rolleyes:

Viele Grüße, Kuddelmuddel


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BeitragVerfasst: Mi, 21.06.2017 - 08:58 
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Hallo axel,

Zitat:
Ich soll ja nicht in eine Reha sondern nur eine Therapie nach Schroth bei einem Physiotherapeuten.

Ach so, eine ambulante Schroth Therapie ist bei nur 13 Grad Skoliose verständlich.
Zitat:
10x KG...! Ja, ich weiß, auch das wird mir nicht helfen... und es wird immer schlechter...!!!

Also die 10x werden Dir möglicherweise nicht helfen, um zuhause die Übungen fehlerfrei ständig konsequent weitermachen zu können. Es geht hier wirklich um die eigenständigen Übungen, die nur gelegentlich kontrolliert werden sollten.

Wie kommen eigentlich die 10x zustande? Normalerweise gibt es 3x 6 Verordnungen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 21.06.2017 - 18:12 
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hallo knuddelmuddel,

auch dir erstmal danke für deinen kommentar.

ich sollte die unterlagen selbst mit zum arzt reinnehmen, hat die dame an rezeption gesagt. die habe ich ihm dann hingelegt, aber er hat sich - bis auf das letzte röntgenbild - nicht dafür interessiert. auch ich habe bei meinen zwei 3-d-vermessungen stets einen beckenschiefstand von 2cm gesagt bekommen. und im mvz sinds dann nach dortigem eos-röntgen auf einmal 1,3cm beinverkürzung. ich hatte eindringlich gefragt, ob ich mich jetzt darauf verlassen könne, und herr dr.... sagte ja! aber du siehst: jeder mißt etwas anderes...!

ich habe schon zig physiotherapeuten (ohne schroth) und orthopäden durch, auch privatärztliche, und keiner wußte, mir zu helfen. alle sagten sogar, ich hätte einen funktionellen beckenschiefstand und sollte keine einlagen tragen!!! was für ein durcheinander...! und deswegen habe ich die hoffnung verloren und traue eigentlich keiner therapie und therapeuten mehr. aber ich werde das mit schroth halt nochmal versuchen.

ich bin 43 jahre alt.

lieben gruß,
axel


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BeitragVerfasst: Mi, 21.06.2017 - 18:23 
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hallo klaus,

wie die 10x kg zustande kommen, kann dir nur herr dr... erklären. ich werde jetzt erstmal die 10 machen und auch hören, was die therapeutin sagt. vielleicht denkt herr dr.... ja auch, daß bei 13 grad 10x kg ausreichen...!?

das ist jetzt definitiv das letzte mal, daß ich zu einem arzt, orthopäde, physiotherapeuten o.ä. gehen werde. danach ist schluß und ich ergebe mich meinem schicksal. es ist wie überall: alle wollen nur ihr geld und so wenig wie möglich dafür tun. und ich kann fast täglich dabei zusehen, wie sich mein körper verändert (höhere schulter, muskuläre dysbalancen, kraftverlust links, schmerzen...)!!! und dabei kann es im alter doch angeblich nicht mehr schlimmer werden!? habe ich zumindest gelesen...

zum kotzen...!

lieben gruß,
axel


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BeitragVerfasst: Do, 22.06.2017 - 07:43 
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Hallo axel,

Zitat:
ich habe schon zig physiotherapeuten (ohne schroth) und orthopäden durch,........wie die 10x kg zustande kommen, kann dir nur herr dr... erklären. ich werde jetzt erstmal die 10 machen und auch hören, was die therapeutin sagt.

Grundsätzlich ist es so, dass man sich bei Fehlstellungen der Wirbelsäule leider intensiv selbst um die Behandlung kümmern muss und dazu gehören auch Formalien, wie die Heilmittelverordnung für KG.
Ich frage auch deshalb, weil es durchaus wichtige Details geben kann, die man als Newbie erst einmal nicht erkennt und in der Beschreibung der Situation (insbesondere Arztbesuche) deswegen nicht auftauchen. Und in einem online Forum wird das weiter erschwert, weil man nicht im direkten Gespräch ist.

1. Du kannst mal auf die Heilmittelverordnung gucken und berichten, was da konkret draufsteht
2. Du solltest Dir einen tatsächlichen Schroth Therapeuten suchen, das können nicht alle!
3. Du solltest bezüglich Dr....auf keinen Fall aufgeben, auch wenn er möglichweise aktuell Urlaub haben könnte. Dr....ist seit langer Zeit Forumsmitglied und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Deine Situation nicht ausreichend klären lässt.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 22.06.2017 - 18:27 
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hallo klaus,

auf der verordnung steht 10 x KG nach schroth, 1-2x wöchentlich, diagnose: sonstige idiopathische skoliose: mehrere lokalisationen der wirbelsäule; muskeldysbalance, -insuffizienz, -verkürzung.

eine tatsächliche schroth-therapeutin werde ich wohl gefunden haben, da auf ihrer homepage steht, daß sie nach schroth behandelt.

ich habe dr. ... selbst gefargt, ob ich nochmal kommen solle bzw. müsse, da hat er gesagt "nein". und ja genau, er ist nach meiner behandlung in urlaub gegangen. und nun muß ich drei wochen auf den bericht warten. weiteres problem: für die röntgenaufnahme hat man mir schnell mal 148 euro abgenommen und eine quittung gegeben. meine kasse akzeptiert die quittung aber nicht, denn es muß eine rechnung nach goä sein. dann bekomme ich das geld komplett erstattet. ein anruf im mvz ergab, daß die dame da erst mit dem arzt sprechen müsse - der allerdings in urlaub ist.

das sind alles so dinge, die mich nicht ermutigen.

gruß,
axel


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BeitragVerfasst: Fr, 23.06.2017 - 11:49 
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Hallo Axel,

wie Klaus geschrieben hat, bei Skoliose ist man als Patient sehr gefragt, sich selbst schlau zu machen und dran zu bleiben. Dazu gehört - neben intensivem Training zu Hause und Berücksichtigung der Verkrümmung im Alltag - auch, sich die kompetenten Ärzte und Therapeuten zu suchen. Das habe ich selbst erlebt.

Meine Skoliose wurde erst mit 48 Jahren diagnostiziert - und die Verdrehung von 20 Grad hat sich erst im Alter zwischen 35 und 48 irgendwann gebildet - glaubt auch kaum einer, ist aber so. Es gibt auch Fotos von mir, die dies bestätigen...
Wann sich die seitliche Verschiebung ergeben hat, kann ich nicht sicher sagen. Da gibt es keine Hinweise, aus denen es ablesbar wäre.

Ich habe erst im 4. Anlauf eine Therapeutin gefunden, die sowohl von Skoliose als auch von Schroth was versteht.
Bei der ersten Dame war von Schroth keine Ahnung vorhanden.
Bei der zweiten Dame wurde mein Rücken trotz Röntgenbild falsch eingeschätzt - ich habe dann die Übungen so angeleitet bekommen, dass ich die Krümmung eher verstärkt habe. Gemerkt habe ich das dann durch meine Reha in Bad Sobernheim. Dort sollte ich alles anders rum machen. Inzwischen ist mir klar warum und nach der Reha bin ich nicht mehr zu ihr.
Offiziell hatte sie eine Schrothausbildung in Bad Sobernheim gemacht.
Bei der dritten Dame habe ich erstmal nur eine Probestunde auf eigene Rechnung gemacht, um zu sehen, was sie kann. Auch dort wurde mein Rücken falsch eingeschätzt, ich merkte auch im Gespräch, dass sie kaum bis keine praktische Erfahrung mit Skoliosen hat.
Jetzt bei der vierten Dame bin ich rundum zufrieden. Sie schaut genau hin und leitet gut an. Sie hat auch mehrere Skoliosepatienten. Daher bleibe ich jetzt bis auf weiteres dort.
--> ich würde bei der Therapeutin mal nachfragen, wann und wo sie ihre Schrothausbildung gemacht hat und wieviele Erwachsene mit Skoliose sie als Patienten hat. Es wäre schade, wenn Du mit dem Rezept an jemanden gerätst, der sich nicht auskennt.

Seit etwa ein Jahr nach der Reha sehe ich, dass sich die mit Schroth trainierten Muskeln kräftigen. Eine tatsächliche Änderung der Krümmung ist aufgrund des Alters nicht mehr zu erwarten - auch wenn ich es insgeheim nicht glauben mag. Zumindest hat sich jetzt keine weiter Zunahme der Krümmung und der Verdrehung mehr gezeigt.
Ich merke allerdings, dass sich durch die Übungen auch mehr Verspannungen im Rücken bilden. Die Therapeutin schafft es allerdings ganz gut, diese in erträglichem Rahmen zu halten.

Dass sich die Skoliose nach der Jugend nicht mehr ändert, wenn man unter 30 Grad hat, habe ich so oder so ähnlich auch gelesen.
Allerdings sind das eben statistische Aussagen. Das heißt, dass es bei den meisten Leuten so ist. Bei einer einzelnen Person kann es aber eben auch anders sein - siehe meine Zunahme der Verdrehung. Wenn Du für Dich eine Verschlechterung beobachtet hast und sich gar Schmerzen vermehren, dann würde ich dran bleiben und den Schrothübungen eine echte Chance auf wirken geben.

Viele Grüße, Kuddelmuddel


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BeitragVerfasst: Fr, 23.06.2017 - 13:40 
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Hallo Axel,

Zitat:
auf der verordnung steht 10 x KG nach schroth, 1-2x wöchentlich,

Wenn ein Arzt das zum ersten mal verordnet, kann es sich nur um eine sogenannte D1 Verordnung (im Regelfall) handeln oder um eine private Verordnung. Ansonsten gibt es das nur bei den Verordnungen ausserhalb des Regelfalles. Dazu müssen aber erst einmal 3x6 Behandlungen gelaufen sein.
D1 Verordnungen werden auch gern benutzt, um eine verlängerte Behandlungszeit (pro Termin) für die Therapie zu haben. Deine Therapeutin sollte Dir das erklären können.

Wie kuddelmuddel schon geschrieben hat, ist eine ambulante Schroth Therapie sehr von der Kompetenz der Therapeutin/Therapeut abhängig. Wenn man eine Auswahl hat, sollte man immer auch nach den Erfahrungen mit Erwachsenen fragen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 23.06.2017 - 17:10 
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ja ja, ihr lieben, genau das ist ja das problem! ich muß erstmal zu einem therapeuten hingehen, um festzustellen, ob er was kann oder nicht! und ich als nichtwissender muß dem therapeuten doch glauben und vertrauen! was soll ich sagen... ich mache das jetzt nochmal mit und dann wars das. hab echt keine lust mehr.

und knuddel: du hast nach deinen übungen jetzt noch mehr verspannungen im rücken??? das kann ich mir bei mir schon gar nicht mehr vorstellen! verspannungen von einer therapie zu bekommen hört sich ja nicht gerade gut an - besonders, wenn man ja schon verspannt ist!?

ich weiß, über meine 13 grad könnt ihr alle nur lachen. aber mir reicht das schon und ich glaube nicht, daß ich mit 20 oder mehr noch da wär!!! respekt!!!

danke für eure kommentare!!!!!!

liebe grüße,
axel


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BeitragVerfasst: Fr, 23.06.2017 - 17:21 
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so, ich habe gerade in der praxis angerufen, wo ich hingehen werde und nachgefragt. die dame war sehr freundlich und verständnisvoll! ausbildung für schroth 2012. sie geht regelmäßig nach sobernheim zur weiterbildung! NA DAS IST JA SCHON MAL EIN KLASSE ZUFALL, ODER!? :) außerdem arbeiten sie mit der uniklinik frankfurt zusammen.

hört sich doch alles nicht schlecht an, oder?


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BeitragVerfasst: Sa, 24.06.2017 - 06:38 
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Beiträge: 134
Wohnort: Neu-Anspach
Alter: 39
Geschlecht: männlich
Diagnose: Leichte bewiesene Skoliose 11 Grad, Gleitwirbel L5/S1, Kyphose 53 Grad festgestellt in Bad Sobernheim nach Röntgen
Therapie: Bisher nur leichte Stützbandagen und Physiotherapie, Rehasport. Reha in Bad Sobernheim 11/16
Hallo axel,

das hört sich zumindest erst einmal nicht schlecht an. Bei welcher therapeutin bist du denn wenn ich fragen darf und

wo Wohnst du denn wenn du schreibst das die Praxis mit der Uniklinik Frankfurt zusammen Arbeitet?

Ich Arbeite in Frankfurt und suche dort eventuell noch jemanden, fahre zur Zeit immer etwas um die 20 km zur

Therapie und könnte mir eventuell vorstellen auch nach meiner Arbeit ohne großen Umweg turnen zu gehen :lach: :lach:

Gruß Jörg

_________________
Mein erster Kontakt:
viewtopic.php?f=5&t=31126


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BeitragVerfasst: Sa, 24.06.2017 - 08:11 
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Registriert: Fr, 17.03.2017 - 16:54
Beiträge: 17
Geschlecht: männlich
hallo killer,

ich wohne in frankfurt und werde in die physiopraxis claudia heine in f-bockenheim gehen. beginn 10.07.

du hast 11 grad skoliose? das ist weniger als ich, und du warst in einer reha ??? ich dachte, da kommen nur schwerere fälle hin?!

welche symptome hast du? hast du auch muskuläre dysbalancen? hast du auch das gefühl, daß dein shirt auf der einen seite anders (enger) sitzt als auf der anderen? ist bei dir auch ein arm/schulter dicker als der andere? machst du sport (außer die therapie)? hast du einen beckenschiefstand? wieviel? kürzeres bein oder funktionell? einlagen?

gruß,
axel


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