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 Betreff des Beitrags: Vom Arzt nicht ernst genug genommen?
BeitragVerfasst: So, 15.01.2017 - 13:31 
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Therapie: Versteifung Th3 bis L2 von hinten +
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Hellou everyone!

Würde gerne hören, ob jemand von euch Tipps für mich hat!

Meine Geschichte kurz: 1. OP mit 13 (50 Grad vor OP, ging durch Brustkorb), Fußball gespielt und dabei ist der Metalstab gebrochen, 2. OP mit 16 (70 Grad vor OP, OP am Rücken). Bin jetzt 25 Jahre alt.

Meine Probleme: mein Rücken fühlt sich nicht mehr so an wie es früher war. Knackt viel mehr und wenn ich meine Muskel anspanne, fühle ich ein unangenehmes Reiben -- als ob zwei Metalplatten aneinander geschleift werden. Diese ganzen Probleme hab ich erst seit dem letztem Sommer. Eines Morgens bin ich aufgestanden und hatte größere Schmerzen im unterem Teil meines Rückens. Die nächsten 2-3 Tage hatte mein Rücken *EXTREM* herumgeknackt und geknirscht. Mein ganzer Rücken war betroffen... von ganz unten bis zum Hals. Es war sehr unangenehm und wenig schmerhaft. Wie finger knacken x 100.
Ich war zu dieser Zeit nicht sofort zum Arzt gegangen, da ich in USA ein Praktikum bei Microsoft gemacht habe -- war Zeitlich etwas im Stress meine Arbeit fertig zu machen. 1-2 Monate nach dem Vorfall ging ich dann aber.

Der Arzt hat ein Röntgen gemacht und meinte alles sieht OK aus. Er meinte auch dass meine Probleme vielleicht durch Ligamentenbewegung verursacht werden... Komisch, dass ich sowas nicht die letzten 9 Jahre hatte....

Ich bin nun leider mit so einer Erklärung nicht zufrieden:
- "Vielleicht" erklärt mir nichts. Verstehe, dass es in seiner hinsicht nichts ernstes ist. Diese ganzen Probleme miterleben macht eine Person schon neugirig nach der Ursache.
- Mein Rücken fühlt sich anders an... Schlechter? Bin mir noch nicht sicher hierbei. Versuche zurzeit ein bisschen alles abzuwarten und zu sehen, ob ich mich mit meinem "neuem" Rücken anfreunden kann. Nach 7 Monaten ist dem schonmal nicht so. Ich kann das Schleifgefühl nicht ausstehen und bin etwas mehr erschöpft am Rücken.

Was mach ihr, wenn ihr denkt dass der Arzt etwas mehr untersuchen sollte und/oder ihr denkt dass er mehr zuhören sollte? Ich bin ehrlichgesagt etwas introvertiert und schaffe es nicht micht immer durchzusätzen/meine Gedanken gut rüberzubringen.

Offtopic: Das Gewebe um einer meiner Schrauben hat sich entzündet. Hilft da Eis? Ist auch neu bei mir.... Älter werden macht nicht Spaß :D

EDIT: Falls jemand OP machen muss und meine Geschichte etwas erschreckend ist: Alles andere ist OK bei mir. Neben den obigen Problemen, kann ich sonst alles ohne Probleme machen -- laufen und Sport gehört dazu. Mein Leben ist seit der OP besser. Dies alles wurde auch nicht in Deutschland gemacht -- ihr solltet hier eine wesentlich bessere Behandlung bekommen.


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BeitragVerfasst: Mo, 16.01.2017 - 18:18 
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War jetzt wieder beim Arzt. CT am Mittwoch. Möglicherweise ist ne Schraube locker...


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BeitragVerfasst: Di, 17.01.2017 - 22:15 
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Diagnose: Skoliose, vor OP BWS 68°, LWS 42 °;
chronische Schmerzen; Bandscheibenvorfall L5
Therapie: Chêneau-Korsett im Alter von 9 bis 14; 2002 OP (ventrale Kompressionsspondylodese Th 5-Th 12 mit Halm-Zielke-Instrumentarium); Cranyosacrale Therapie, Schmerztherapie
Hey. Im Zweifelsfall einfach zu einem anderen Arzt - idealer weise zu einem Spezialisten für Skoliose-OPs. Der hat da mehr Erfahrung und vlt nochmal einen anderen Blick.

Liebe Grüße und viel Erfolg morgen beim CT
Antje

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BeitragVerfasst: Mi, 18.01.2017 - 15:55 
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Ja... Bei mir erskaliert es jetzt ziemlich schnell mit meinem Rücken. Habe jetzt eine ambulante Überweisung nach Klinikum Karlsbad Langensteinbach zu Dr. med. Gregor Ostrowski und co (http://www.klinikum-karlsbad.de/medizin ... rofil.html). Alles soll jetzt entfernt werden am Rücken -- OP ahoy! Angeblich ist nichts mehr dort wo es sein soll...

1. Hat jemand mit Karlsbad Erfahrung? Internet nach scheinen sie dort ziemlich gut zu sein?
2. Ich soll jetzt alle Implantate rausbekommen vom Rücken (posterior). Jemand Erfahrung damit oder "kennt jemanden"? Würde gerne nicht wieder 6 Monate gehen lernen. :(

Also Leute: starkes knacken im Rücken nach Versteifung ist *nicht* gut und sollte sehr ernst genommen werden -- speziell, wenn es mit schmerzen verbunden ist. Dumm wie mancher Arzt einen garnicht ernst nimmt bis es offensichtlich ist, dass alles kapput ist.

& Danke affi! Dir auch liebe Grüße zurück!


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BeitragVerfasst: Mi, 18.01.2017 - 16:26 
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Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
random_soul hat geschrieben:
Alles soll jetzt entfernt werden am Rücken -- OP ahoy! Angeblich ist nichts mehr dort wo es sein soll...

Das ist wahrscheinlich nicht das, was Du hören wolltest...
Allerdings würde ich mir vor der Entscheidung schon noch 1 oder 2 Meinungen von entsprechenden Spezialisten(!) dazu anhören.
Ich selbst habe keine Erfahrungen mit Ops und Op-Kliniken, aber von Karlsbad war hier schon des öfteren die Rede - einfach mal rechts oben die Forensuche benutzen!
Grüsse, Lady S


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BeitragVerfasst: Mi, 18.01.2017 - 22:55 
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Vielen Dank für den Tipp!

Stimme zu, dass ich dies noch untersuchen sollte. Ich will ungern einfach alles raus nehmen, falls die Versteifung brüche hat -- eher reparieren dann. Würde auch gerne wissen woran es liegt, dass sich auf einmal alle Implantate selber verstellen können.

Eine restrospektive Geschichte zur möglichen Ursache meines Problems:
Bin mir sicher dass der Zünder für alle meine jetzigen Problemen vom letztem Sommer stammen. Weiß auch genau zum welchem Zeitpunkt ich es kapput gemacht habe: Es war Abend und ich war in einer sehr guten Laune -- bis zu einem gewissen Grad mit Euphorie gefüllt. Musste dann bis zu einem Gebäude gehen und entschied mich zu rennen. Ich bin sehr schnell gerannt und habe garnicht auf meine Form dabei geachtet. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich wie im unterem Teil meines Rückens etwas knochenartiges zermalmt wurde -- als ob Keks in meinem Rücken gegessen wurde. Da hatte ich keine schmerzen gespürt.... ging dann aber ziemlich ab am nächstem Morgen.

Naja... Werde mal mit den Dr. Ostrowski reden und sehen was er von der Kunst in meinem Rücken hält. Eine 3. OP ist für mich wahrscheinlich unvermeindlich.


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BeitragVerfasst: So, 22.01.2017 - 21:46 
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Diagnose: Skoliose, 4BH li,
bei Gradzahlen große Messabweichungen,
ca. th. 28°, lu. 35°
LL (L4/L5)
Therapie: Korsett als Jugendliche, damals auch allg. KG; jetzt Schroth und Spiraldynamik;
Reha: Aug/Sep 2011 in Bad Sobernheim, Mai/Jun 2016 in Bad Salzungen
Korsett: 2011-2014 Sanomed
seit 2015 CCtec
Hallo random-soul,

ich würde mir auch noch mehr Meinungen von OP-Spezialisten anhören. Selbst wenn eine dritte OP unvermeidlich sein sollte, gibt es vielleicht unterschiedliche Methoden/Herangehensweisen. Leider kenne ich mich mit OP-Spezialisten nicht so gut aus, Prof. Halm wird wohl viel gelobt, Dr. Trobisch ist hier im Forum aktiv und jemand hat zuletzt einen sehr positiven Erfahrungsbericht geschrieben. Generell wirst Du wahrscheinlich mehr Infos in einem Skoliose-OP-Forum finden, hier sind nur wenige Operierte.

Viele Grüße und alles Gute,
mick


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BeitragVerfasst: Mo, 23.01.2017 - 11:58 
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Diagnose: Skoliose, vor OP BWS 68°, LWS 42 °;
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Therapie: Chêneau-Korsett im Alter von 9 bis 14; 2002 OP (ventrale Kompressionsspondylodese Th 5-Th 12 mit Halm-Zielke-Instrumentarium); Cranyosacrale Therapie, Schmerztherapie
Ich hab auch 2 Stabbrüche im OP-Material von 2002. Letztes Jahr hab ich auch nach ner Lösung gesucht. Der eine Arzt wollte die alte Narbe aufschneiden, das alte Metall rausnehmen und dann von hinten neu schneiden und neu verschrauben. Ich bin dann nach Dimmerath zu Dr. Trobisch. Der hat einen weniger massiven Eingriff vorgeschlagen und geduldig meine Fragen erklärt, sodass ich mich dann auch dort habe operieren lassen.

Überstürz die Entscheidung nicht, auch wenn die Schmerzen an die Substanz gehen :-)

Liebe Grüße

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BeitragVerfasst: Mo, 13.03.2017 - 23:18 
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Diagnose: Kyphoskoliose in verbindung mit Scheuermann. Versteift von th3 bis l3 und neu dazu Vorfall L5/S1
Therapie: Nehme, Schmerz bedingt 4x40mg Oxycodon und nach Bedarf Morphium 2%
Hallo,
Stangenbruch ist doch nicht so unnormal. Ich selber hatte auch zwei, davon war einer der Gebrochenen 12mm Stark. In der Wirbelsäule bewegen sich Tonnenkräfte.
Übrigens ich hatte nach den Einbau der Letzten Stangen, Schmerzen, die in der Menge immer mehr zu nahmen. Nach 6 Rücken Op´s hab ich immer noch starke Schmerzen, die nach der Erklärung einer Ärztin wohl Normal und Verständlich wären.

Ciao
Peter


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BeitragVerfasst: Mi, 05.04.2017 - 11:57 
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Therapie: Versteifung Th3 bis L2 von hinten +
Versteifung Th11 bis Th5 von vorne
Ich finde, dass die Patienten bei mänchen Ärzten nicht wirklich gut aufgeklärt werden. Mir wurde gesagt, dass die Chancen für eine erneute OP unter 1% liegen. Nach zwei OPs müsste ich demnach 1 in 10000 sein (und du 1 in 1 000 000 000 000 :D ). Ehrlich gesagt habe ich garkein Vertrauen mehr in dem Arzt der meine ersten zwei OPs gemacht hat. Ich will jetzt in einem anderem Arzt mein Vertrauen setzen.

Ich war nun auch bei Ostrowski und er hat mir abgeraten die Implantate nur rauszumachen, weil die Stabilität meines Rückens damit gefährdet sein soll -- hinten sollen die Stäbe und paar Schrauben raus gemacht werden, ein paar neue Schrauben rein kommen, UND die Fusion soll wahrscheinlich an einigen Stellen erneut gemacht werden (mein Rücken ist angeblich viel besser korrigierbar und die ersten zwei OPs sind nicht so gut gemacht worden).

fischotter hat geschrieben:
Hallo,
Stangenbruch ist doch nicht so unnormal. Ich selber hatte auch zwei, davon war einer der Gebrochenen 12mm Stark. In der Wirbelsäule bewegen sich Tonnenkräfte.
Übrigens ich hatte nach den Einbau der Letzten Stangen, Schmerzen, die in der Menge immer mehr zu nahmen. Nach 6 Rücken Op´s hab ich immer noch starke Schmerzen, die nach der Erklärung einer Ärztin wohl Normal und Verständlich wären.

Ciao
Peter


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BeitragVerfasst: So, 28.05.2017 - 20:41 
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Diagnose: Kyphoskoliose in verbindung mit Scheuermann. Versteift von th3 bis l3 und neu dazu Vorfall L5/S1
Therapie: Nehme, Schmerz bedingt 4x40mg Oxycodon und nach Bedarf Morphium 2%
Hallo,
meine Implantate mussten raus, da sich die Statik in den letzten Jahren sich verschoben hatte. Auf meine Frage, wegen der fehlenden Stabilität sagte man mir nur, zehn Jahre würden wohl reichen um die Wirbelsäule stabil zu halten. Einige Leute haben festgestellt, dass ich wieder Krumm werde. So viel zu der Entfernung der Implantate.
ciao
Peter


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