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BeitragVerfasst: Mi, 10.08.2016 - 17:29 
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Diagnose: Einseitige Skoliose und Rundrücken
Therapie: Leider noch keine
Hallo,

ich weiß, dass Skoliose sehr unterschiedlich ist. Bei mir ist es eine einseitige Biegung mit fast 25 Grad. Mich interessiert (und die Frage richtet sich an alle), ob ihr durch die Skoliose (die Art der Skoliose sieht man entsprechend in eurem Profil) auch Beschwerden beim Laufen/Gehen habt. Ich rede jetzt nicht von Fußschmerzen oder ähnlichem. Sondern ich meine ein Drücken im Becken und teilweise kein gleichmäßiges Gefühl in den Beinen. Bei mir ist es optisch so schlimm, dass ich schon mehrmals heimlich gefilmt wurde und das im Internet gelandet ist. Ich selbst kenne Leute, die auch eine einseitige Biegung haben, teilweise noch schlimmer, aber die haben überhaupt keine Probleme beim Laufen. Das die Wirbelsäule bei mir auch auf das Becken drückt und deshalb die Muskulatur ungleich beansprucht wird, weiß ich, aber das ist bei den anderen ebenfalls so, was ich nicht verstehe.

Wer nicht viel schreiben möchte, ein einfaches Ja oder Nein reicht im Grunde erstmal.

Sicherlich ist die Muskulatur viel zu schwach, aber ich hatte bereits Krankengymnastik für die Beckenmuskulatur, aber ich habe es nach mehreren Monaten wieder aufgegeben, da sich rein gar nichts getan/verbessert hat. Manchmal hatte ich das Gefühl, es wird nur noch schlimmer.



Ansonsten überlege ich, deshalb eine Ganganalyse zu machen. Ich hoffe, dass ich so Übungen gezeigt bekomme, die mir helfen und hoffe auf Erfahrungen zu folgenden Fragen von euch:

- Ist so etwas bei Skoliose sinnvoll?
- Konnte euch damit geholfen werden?
- Welche Fragen sollte man an die Praxis stellen bzw. welche Informationen geben?
- Und welche Art der Analyse sollte man wählen? Ist das schon eine Bewegungsanalyse?

Hierzu habe ich auch ein Bild verlinkt. Natürlich sind auch Verlinkungen von eurer Seite aus in Ordnung. Ich werde mich auch telefonisch bei der zuständigen Praxis dazu melden und die gleichen Fragen stellen, aber ich hoffe auch hier auf Antworten "zu meinen Fragen", da ich denke, dass die Praxis mir sicherlich nicht davon abraten wird.

http://up.picr.de/26462751zm.jpg

Danke im Voraus!


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BeitragVerfasst: Do, 11.08.2016 - 00:11 
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Diagnose: BWS Kyphose 27°
LWS Lordose 70°
Skoliose ca. 10° thk u. lb
Nicht im Lot stehend
Therapie: -Skoliose Korsett (8h/t) seot 2015
- Schroth KG seit 2015
- Reha abgelehnt
Hallo ;D

Ja ich habe leider auch Probleme beim Laufen aber nicht ganz so wie du es beschrieben hast.
Bei mir verdreht sich durch die Skoliose mein Becken und die Muskulatur und somit auch die Beinmuskulatur und somit auch die Beine. Diese Verdrehung ist zwar nicht groß aber trotz Igli Schuheinlagen von CCTEC und 2 Jahre lang Sportbefreiuung in Laufsportarten habe ich immernoch ein (beim laufen) schmerzendes und ansonsten seltsam knubbelnes Knie. Würde ich wieder so viel laufen wie früher hätte ich wieder Knieschmerzen was etwas ärgerlich ist da ich dachte das mein Korsett das gut Korrigiert. Eine Ganganalyse hatte ich noch nicht bei mir wurde lediglich mal mein Lauf auf einem Laufband aufgenommen bei dem man sieht wie ich immer ins Knie rein laufe.

Aber vielleicht würde dir das ja was bringen? Ich wünsche dir ganz viel Erfolg! Lass dich nicht entmutigen.
-Alasko

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Nothing is impossible, the word itself says 'I'm possible'!


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BeitragVerfasst: Do, 11.08.2016 - 11:22 
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Hallo BoneclinksFans,

bei solchen Fragen gucke ich immer sofort nach Angaben zur bisherigen Vorgehensweise. ;)
Da fällt mir sofort Dein Profil mit "Therapie: Leider noch keine " auf. Und natürlich die ungenaue Diagnose mit "Skoliose und Rundrücken".
Bevor es keine eindeutige konkrete Diagnose und entsprechende Therapievorschläge bezüglich Fehlstellung der Wirbelsäule gibt, macht eine Ganganalyse mit anschliessender Therapie (noch) keinen Sinn.

Auch zum Rundrücken (Hyperkyphose) braucht man Gradzahlen, ebenso zu einem möglichen Hohlkreuz (Hyperlordose). Zusätzlich muss getestet werden, wie flexibel die Skoliose und der Rundrücken sind, sprich wie hoch der Anteil von Fehlhaltung ist. Bei einer Skoliose von 25 Grad kann man in dieser Situation wohl schon von einer Kypho-Skoliose sprechen, die in der üblichen konservativen Behandlung z. Bsp. mit Schroth (auch Korsett) anspruchsvoll sein kann.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 11.08.2016 - 14:13 
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Diagnose: juvenile idiopathische Skoliose
01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
02/15: lumbal 32° mit 12° Rotation, thorakal 28°
01/17: lumbal 26° mit 6-7° Rotation, thorakal 21°
Therapie: Korsett 2/08-5/16: 2/08-2/15 Rahmouni, 03/15-5/16 CCtec; KG, 8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen), Barfußschuhe
Hallo Boneclinksfan,

hat man bei dir mal nach den Füßen geschaut? Ich habe z.B., wie viele andere Leute mit Skoliose, Knick-, Senk- und Spreizfüße. Gerade, wenn die unterschiedlich stark ausgeprägt sind, kann da auch eine funktionelle Beinlängendifferenz bei raus kommen. Ich laufe auch etwas ungleichmäßig, allerdings nicht so stark, wirklich aufgefallen ist es bisher nur mir. Seit Kurzem trage ich keine normalen Schuhe mehr, laufe entweder komplett barfuß oder trage Barfußschuhe und gehe im Ballengang. Ich finde, dass ich seitdem gleichmäßiger laufe und es hilft mir, meine Füße aufzurichten, die Korrektur, die ich durch die Korsetttherapie erreicht habe, hat sich so auch weiter stabilisiert. Barfuß zu gehen (im Ballengang) kannst du ja mal ausprobieren, kostet ja nichts.
Ich würde dir allerdings gleichzeitig, wie auch Klaus, empfehlen, unbedingt einen Spezialisten aufzusuchen für eine richtige Diagnose und zur Behandlung. Ich habe selbst bereits eine langjährige Behandlung mit Korsett und Schroth hinter mir, weiß was mir hilft und was nicht und habe meine SItuation deutlich verbessert und stabilisiert. Das Barfußlaufen sehe ich als eine (für mich) wichtige Ergänzung der restlichen Therapie.

Liebe Grüße
Tammi

_________________
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe

Verlauf: http://www.skoliose-info-forum.de/viewt ... 27&t=31324
Rehatagebuch 2015: viewtopic.php?f=9&t=30726


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BeitragVerfasst: Do, 11.08.2016 - 17:51 
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Diagnose: Einseitige Skoliose und Rundrücken
Therapie: Leider noch keine
Danke für "die ersten" Antworten.

Klaus hat geschrieben:
Hallo BoneclinksFans,

bei solchen Fragen gucke ich immer sofort nach Angaben zur bisherigen Vorgehensweise. ;)
Da fällt mir sofort Dein Profil mit "Therapie: Leider noch keine " auf. Und natürlich die ungenaue Diagnose mit "Skoliose und Rundrücken".
Bevor es keine eindeutige konkrete Diagnose und entsprechende Therapievorschläge bezüglich Fehlstellung der Wirbelsäule gibt, macht eine Ganganalyse mit anschliessender Therapie (noch) keinen Sinn.

Auch zum Rundrücken (Hyperkyphose) braucht man Gradzahlen, ebenso zu einem möglichen Hohlkreuz (Hyperlordose). Zusätzlich muss getestet werden, wie flexibel die Skoliose und der Rundrücken sind, sprich wie hoch der Anteil von Fehlhaltung ist. Bei einer Skoliose von 25 Grad kann man in dieser Situation wohl schon von einer Kypho-Skoliose sprechen, die in der üblichen konservativen Behandlung z. Bsp. mit Schroth (auch Korsett) anspruchsvoll sein kann.

Gruß
Klaus


Du hast selbstverständlich recht. "Noch keine" hätte ich vielleicht auch nicht schreiben dürfen. Wie in der Frage beschrieben, hatte ich Krankengymnastik, die ich (nur) wenige Monate durchgezogen habe, bis ich überzeugt war, dass es mir nicht hilft, aber eine Therapie war auch das nicht. Unter Therapie verstehe ich Übungen, die speziell auf meine Probleme abgestimmt sind. Ein normaler Orthopäde kann mir an scheinbar aber nicht sagen, was genau ich habe. Oder man will mir nicht helfen.

In euren Profilen lese ich lauter Fachbegriffe zu euer Skoliose. Mir wurde lediglich gesagt, dass die Wirbelsäule gebogen ist und ich Sport machen soll. Ich hätte nicht einmal die Grad-Zahl erfahren, wenn ich bei dem "dritten" Orthopäden nicht danach gefragt hätte! Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich selbst "halbwegs" schlau gemacht. Man scheint überhaupt nichts zu erfahren, wenn man diese an scheinbaren Doktoren nicht um jedes Wort bittet. Geholfen fühle ich mir nicht.

Ich hatte auch mal überlegt, eine Praxis zu besuchen, die sich auf Skoliose spezialisiert, aber da scheint es auch nur wenige Empfehlungen in Deutschland zu geben. Besonders in meinem finanziellen Zustand bin ich da vorsichtig. Auch aus Erfahrung mit damaligen Hautproblemen weiß ich, dass nicht alle gelobten Spezialisten Gold wert sind. Deshalb erhoffe ich mir im Voraus auch nicht sehr viel davon.


Wenn der erste Orthopäde damals eine vernünftige Diagnose gemacht hätte oder zumindest zu einem Experten geraten hätte, dann würde ich heute vielleicht ein anderes, besseres Leben führen. Ich frage mich ernsthaft, wieso sich die meisten Gestalten selbst Doktor oder Arzt in dem Bereich nennen dürfen.

Gibt es nicht irgendwo eine Liste mit Fragen, die man Orthopäden stellen sollte, wenn sie nicht den Mund aufbekommen, oder von ihrer Seite aus helfen wollen?


Trotzdem danke, dass du mir gesagt hast, dass ich die genau Diagnose wissen muss. Jetzt kann ich gerade schon wieder davon anfangen. Ich fragte von meiner Seite aus, wie es denn mit einer Laufananlyse aussehen würde. Da bekam ich einen Informationszettel und ein "Ja, können sie machen". Der hat nicht gesagt, dass ich irgendeine Diagnose bräuchte, oder sonst etwas.


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BeitragVerfasst: Do, 11.08.2016 - 18:05 
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Diagnose: Einseitige Skoliose und Rundrücken
Therapie: Leider noch keine
Tammi hat geschrieben:
Hallo Boneclinksfan,

hat man bei dir mal nach den Füßen geschaut? Ich habe z.B., wie viele andere Leute mit Skoliose, Knick-, Senk- und Spreizfüße. Gerade, wenn die unterschiedlich stark ausgeprägt sind, kann da auch eine funktionelle Beinlängendifferenz bei raus kommen. Ich laufe auch etwas ungleichmäßig, allerdings nicht so stark, wirklich aufgefallen ist es bisher nur mir. Seit Kurzem trage ich keine normalen Schuhe mehr, laufe entweder komplett barfuß oder trage Barfußschuhe und gehe im Ballengang. Ich finde, dass ich seitdem gleichmäßiger laufe und es hilft mir, meine Füße aufzurichten, die Korrektur, die ich durch die Korsetttherapie erreicht habe, hat sich so auch weiter stabilisiert. Barfuß zu gehen (im Ballengang) kannst du ja mal ausprobieren, kostet ja nichts.
Ich würde dir allerdings gleichzeitig, wie auch Klaus, empfehlen, unbedingt einen Spezialisten aufzusuchen für eine richtige Diagnose und zur Behandlung. Ich habe selbst bereits eine langjährige Behandlung mit Korsett und Schroth hinter mir, weiß was mir hilft und was nicht und habe meine SItuation deutlich verbessert und stabilisiert. Das Barfußlaufen sehe ich als eine (für mich) wichtige Ergänzung der restlichen Therapie.

Liebe Grüße
Tammi


Du bist ungefähr 5 Jahre jünger als ich und hast wohl schon längere Zeit Behandlungen hinter dir. Fraglich, wenn du erst in 5 Jahren damit angefangen hättest, ob das dann genauso ausgegangen wäre. Möglicherweise hattest du zusätzlich das Glück und besitzt Eltern, denen deine Gesundheit ebenfalls wichtig war.

Ich kann nur sagen, dass an einem Fuß deutlich mehr Hornhaut ist. Bei zu dünnen Schuhen ist diese in der Vergangenheit extrem gerissen, geitert. Das hat sicherlich mit der Gangstörung zu tun, oder was es auch ist. Deshalb bin eigentlich jemand, der davon abraten würde, zu leichte Schuhe zu tragen.

http://up.picr.de/26472597qe.jpg

Ansonsten kann ich auch auf die Antwort hinweisen, die ich gerade Klaus gegeben habe.


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BeitragVerfasst: Do, 11.08.2016 - 19:02 
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Hallo BoneclinksFans,

Zitat:
Unter Therapie verstehe ich Übungen, die speziell auf meine Probleme abgestimmt sind. Ein normaler Orthopäde kann mir an scheinbar aber nicht sagen, was genau ich habe. Oder man will mir nicht helfen.......Man scheint überhaupt nichts zu erfahren, wenn man diese an scheinbaren Doktoren nicht um jedes Wort bittet. Geholfen fühle ich mir nicht.....Auch aus Erfahrung mit damaligen Hautproblemen weiß ich, dass nicht alle gelobten Spezialisten Gold wert sind. Deshalb erhoffe ich mir im Voraus auch nicht sehr viel davon.

Das sind leider immer wieder die gleichen negativen Erfahrungen, da bist Du nicht allein! Deswegen gibt es dieses Forum!
Zitat:
Ich hatte auch mal überlegt, eine Praxis zu besuchen, die sich auf Skoliose spezialisiert, aber da scheint es auch nur wenige Empfehlungen in Deutschland zu geben. Besonders in meinem finanziellen Zustand bin ich da vorsichtig. Auch aus Erfahrung mit damaligen Hautproblemen weiß ich, dass nicht alle gelobten Spezialisten Gold wert sind. Deshalb erhoffe ich mir im Voraus auch nicht sehr viel davon.

Ist zwar verständlich, aber dieses Forum lebt nun mal von den Erfahrungsberichten und insbesondere von den positiven. Ich bin hier 2004 eingestiegen und verfolge seitdem die Versorgungsmöglichkeiten sehr genau. Insofern ist die Liste der Spezialisten ein Ergebnis dieser positiven eingestellten Erfahrungen bis heute:
viewtopic.php?f=25&t=6472
Du solltest dabei bedenken, dass die konservative Versorgung von Fehlstellungen der Wirbelsäule eine sehr anspruchsvolle Sache ist, die vor allem eine lange praktische Erfahrung mit möglichst vielen unterschiedlichen Patienten erfordert. Das kann kein Orthopäde vor Ort leisten!
Zitat:
Gibt es nicht irgendwo eine Liste mit Fragen, die man Orthopäden stellen sollte, wenn sie nicht den Mund aufbekommen, oder von ihrer Seite aus helfen wollen?

Deshalb solltest Du Dir eher Fragen für einen Spezialisten notieren, die in der Regel nach ausgiebiger Diskussion hier im Forum übrig geblieben sind. Ja, auch bei einem Spezialisten!

Im übrigen bin ich es bei Newbies schon gewohnt, "penetrant" auf die Spezialisten hinzuweisen. :) Schon aus eigener leidvoller Erfahrung mit den Ärzten, aber auch durch die positiven Reaktionen nach einem Besuch.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 12.08.2016 - 21:17 
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Therapie: Korsett 2/08-5/16: 2/08-2/15 Rahmouni, 03/15-5/16 CCtec; KG, 8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen), Barfußschuhe
Hallo Boneclinksfan,

da würde ich an deiner Stelle langsam anfangen, barfuß zu gehen. Die Stelle an der die Hornhaut gerissen ist, dürfte beim richtigen Gehen im Ballengang kaum den Boden berühren, wenn ich z.B. barfuß mit der Ferse aufsetze, bekomme ich auch sehr schnell Fersenschmerzen, setze ich mit dem Fußballen und dann erst der Ferse auf, habe ich das Problem nicht. Generell spürt man barfuß sehr schnell, wenn man etwas falsch macht und kann demnach auch schnell korrigieren, das habe ich selbst vor 2 Wochen deutlich gemerkt als ich barfuß durch die Stadt gelaufen bin (Asphalt, glattes Pflaster, Kopfsteinpflaster, Fliesen). In Schuhen, seien sie auch noch so dünn, macht man viel schneller Fehler, z.B. tut mir in Schuhen regelmäßig mein linkes Sprunggelenk weh (wird meistens mit Bewegung besser), nachdem ich letztens den ganzen Tag barfuß gelaufen bin, waren die Schmerzen erstmal weg.
Ich war selbst sehr skeptisch am Anfang, dann aber erstaunt wie gut es mir tut. Jetzt ersetze ich alle meine Schuhe, weil ich nichts anderes mehr tragen will. Auf jeden Fall würde ich es an deiner Stelle erstmal komplett barfuß probieren, bevor du andere Schuhe kaufst.
Und ja, ich hatte Glück, dass meine Mama sich drum gekümmert hat, dass ich zu einem Spezialisten gekommen bin, auch wenn die ersten 7 Jahre "nur" eine Verschlechterung aufgehalten wurde. Danach habe ich angefangen, mich um meine Behandlung zu kümmern und in einem Jahr sehr viel erreicht. Sicher ist es immer besser, früher zu beginnen, aber besser spät als nie. Ich wurde auch erst bei einem Spezialisten richtig behandelt.

Liebe Grüße
Tammi

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BeitragVerfasst: So, 14.08.2016 - 14:38 
Vielschreiber
Vielschreiber

Registriert: Do, 13.10.2011 - 08:04
Beiträge: 508
Alter: 30
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose, 4BH li,
bei Gradzahlen große Messabweichungen,
ca. th. 28°, lu. 35°
LL (L4/L5)
Therapie: Korsett als Jugendliche, damals auch allg. KG; jetzt Schroth und Spiraldynamik;
Reha: Aug/Sep 2011 in Bad Sobernheim, Mai/Jun 2016 in Bad Salzungen
Korsett: 2011-2014 Sanomed
seit 2015 CCtec
Hallo Boneclinksfans,

ich habe auch Probleme mit dem Laufen, wenngleich etwas anders als du. Aufgrund ungleicher Belastungen und Fehlstellungen (ich habe insbesodnere links einen Knicksenkfuß, aber auch eine deutliche prominente Hüfte und Beckenverdrehung) ist eigentlich meine ganze Beinmuskulatur komplett verspannt, ich habe Triggerpunkte, mein Sprunggelenk blockiert häufig (links mehr als rechts) und ich kriege Probleme mit dem Knie beim Laufen (eher rechts als links). Ich schwinge mit der linken Hüfte deutlich mehr als rechts und knicke da auch beim Laufen mehr ein.

Eine Ganganalyse wie in dem Link, den du gesendet hast, habe ich noch nicht gemacht. Allerdings probiere ich gerade eine bestimmte Art der Physiotherapie aus (Spiraldynamik) und dort wird stark auf den Gang eingegangen, man soll insbesondere lernen, skoliosegerechter zu gehen. Mein Physiotherapeut hat mich auch schon beim Laufen gefilmt mit Slowmotion-Analyse. Aus dem Zusammenhang weiß ich ungefähr, wie ich laufe bzw. was meine Probleme dort sind.

Schaden wird die Ganganalyse, die du machen willst, sicher nicht, aber es klingt so, als würdest du aufs Geld achten (müssen) und dann würde ich persönlich es eher in den Weg zu einem der hier im Forum empfohlenen Spezialisten (die Liste wurde ja schon genannt) stecken. Ich bin auch bei einem in Behandlung, war vorher bei einem anderen aus der Liste und bei beiden muss ich sagen, er Unterschied zu denen, die bei mir in der Stadt ansässig sind, ist wie Tag und Nacht.
Das Wichtige wäre ja nicht nur die Analyse, sondern die daran anschließende Therapie. Und ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass man dir bei dieser Analyse Übungen zeigen kann, die dir nicht auch ein guter Physiotherapeut im Rahmen der (von der Kasse gezahlten) Krankengymnastik zeigen kann. Allerdings scheinst du mit deinem bisherigen Physiotherapeuten nicht glücklich zu sein - auch bei Physiotherapeuten gibt es gut und schlechte.
In der Asklepios Katharina-Schroth-Klinik in Bad Sobernheim kannst du für jede Gegend in Deutschland eine Liste mit Therapeuten bekommen, die nach Schroth arbeiten. Du rufst einfach dort an oder schreibst eine Mail und nennst deine Stadt/deine PLZ. Leider sind auch davon nicht alle gut, aber manche sind super und die Wahrscheinlichkeit, dass sich derjenige gut mit Wirbelsäulenverkrümmungen auskennt, ist deutlich höher, als wenn du zu einem x-beliebigen Physiotherapeuten gehst.

Übrigens zur Info: Ich wurde auch in meiner Jugend bei weitem nicht optimal behandelt und habe vor ca. 5-6 Jahren angefangen, mich intensiver darum zu kümmern. Klar wäre es besser, hätte man schon in der Jugend/im Wachstum eine bessere Therapie (Krankengymnastik nach Schroth, Reha, ein vernünftiges Korsett) bekommen und ich bedaure das auch. Aber man kann auch jetzt noch einiges machen, die Wirbelsäule ist ja auch im Alter von 20-30 oft noch gut beweglich (ist individuell unterschiedlich) und die "richtigen" Stellen kräftigen und dehnen kann man auch jetzt noch. Meine Schmerzen sind definitiv besser geworden und es sieht auch optisch besser/gleichmäßiger aus als vorher.

Viele Grüße,
mick


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BeitragVerfasst: Di, 16.08.2016 - 10:44 
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Registriert: Mo, 27.06.2016 - 13:07
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Für eine evtl. Ganganalyse möchte ich dir ein paar Sätze mit auf den Weg geben:

Vor einiger Zeit habe ich die Reportage "X-Ray Run - Das Geheimnis des Laufens" (Google-Suche) gesehen. Leider ist das Video nicht mehr verfügbar. Kurz zusammengefasst hat man jedoch versucht Tiere (Vögel) mit Menschen zu vergleichen. Diese Experten haben jedoch scheinbar nicht gemerkt, dass die Vögel über den Vorfuß gehen und die Frau ist in ihren festen Turnschuhen über den Rückfuß/Ferse gejoggt ist. Joggen über die Ferse gibt es aber erst seit dem Ende der 1960er-Jahre und war eine Erfindung von Nike (Buch: Born to Run) Was kann so ein Vergleich bringen, wenn vollkommen unterschiedliche Bewegungsmuster verglichen werden? Warum ist die Frau nicht barfuß gelaufen? Sie wäre nie auf die Idee gekommen über die Ferse zu joggen. Hätten die Menschen nie Schuhe angezogen würden sie auch nicht über die Ferse gehen und somit orthopädisch abrollen.

Mit etwas Pech wirst du an Ganganalyse-Experten geraten, die das orthopädische Abrollen für rein natürlich halten bzw. sich gar nicht vorstellen können, dass der Mensch evtl. ein Ballengänger ist. Du kannst dir somit überlegen leichte Änderungen in deinen Bewegungen durchzuführen mit Beibehaltung des Fersengangs oder selbst den Ballengang im Internet studieren. Probleme mit dem Quer- und Längsgewölbe basieren meist darauf, dass diese beim Fersengang nicht benutzt werden. Knieprobleme kommen oft vom Entengang bzw. Außengang, den es beim Ballengang auch nicht gibt.

Statt Geld in eine Ganganalyse zu stecken gehe mal barfuß über irgenwelchen unebenen Untergrund (Wiese) und nutze abwechselnd den Fersengang und den Ballengang. Den Ballengang kann man auch auf ebenen Strecken lernen. Mit Minimalschuhen bzw. Barfußschuhen ist er auch in Schuhen möglich. Unter Umständen minimiert es deine Probleme. Beachte, dass die Umstellung vorsichtig erfolgen sollte.


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BeitragVerfasst: Di, 16.08.2016 - 12:48 
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Registriert: Mo, 17.11.2014 - 18:10
Beiträge: 199
Wohnort: Hannover
Geschlecht: weiblich
Diagnose: mein 16 jähriger Sohn hat eine Skoliose (am Ende fast 90° in der BWS, 70° in der LWS) und ist jetzt seit dem 23.3.17 operiert und hat jetzt 54° thorakal und 30° lumbal
Therapie: wir hatten ein Korsett von CCTec, haben Spiraldynamik, Vojta, Osteopathie, Schroth gemacht und machen mit Spiraldynamik auch nach der OP weiter
Hallo miteinander,

ich kenne mich im Ballengang nicht sonderlich aus, bin allerdings ein großer Fan von Five-fingers Schuhen, mit denen ich schon seit vielen Jahren in den Alpen und jetzt auch in den USA National parks wandere. Ich gehe dabei allerdings so, wie ich sonst auch gehe und habe bisher keinerlei Schwierigkeiten, wenn ich auf meine Beinachsen aufpasse.

Wenn ich Zeit habe, werde ich mich mal näher mit dem Ballengang beschäftigen.
Was für ein Argument ich allerdings neulich entkräftet fand, war für mich super interessant. Nämlich, dass unglaubliche Kräfte bei dem harten Aufkommen schädigend auf die Gelenke wirken.
In Berlin wurde ein künstliches Gelenk getestet auf seine Stabilität, ich glaube es war ein Hüftgelenk. Und dabei wurde festgestellt, zum Erstaunen der Tester, dass die Belastung in Kilo auf das Gelenk relativ gleich ist, ob man geht, steht oder gar joggt.
Und dann machte derjenige mit dem neuen Hüftgelenk zufällig einen Stolperer und auf einmal schoss die Belastung in unglaubliche Höhen für einen kurzen Moment. (er hatte ein Messgerät mit implantiert) Trotz viel Trainierens war es nicht möglich, diesen "falschen" Schritt zu wiederholen und diese Belastung wieder herzustellen.

Der Schluss, den einige daraus zogen war, dass die Kräfte, die in unserem Körper wirken viel mehr sich an der Tensegrität orientieren als nach dem alten Bild, dass Kräfte linear von oben nach unten mit immer mehr Druck also als Kompressionskraft übertragen werden.
Das ist für das Gehen interessant, denn dann scheinen Schädigungen im Knie und Rücken nicht daher zu kommen, dass Kompressionskräfte von oben hart wirken, sondern durch andere Ursachen hervorgerufen zu werden.

Das erklärt vielleicht auch, warum manche Orthopäden sagen, joggen ist des Teufels für Skoliotiker und andere sagen, sie könnten keinen negativen Einfluss feststellen.

Andere Dinge mögen beim Ballengang positiv sein, aber wie gesagt, das kann ich noch nicht beurteilen, weil ich noch nicht tiefer in der Materie stecke. Aber barfuß gehen tut mir auf alle Fälle enorm gut, am liebsten in freier Natur. Das Gehen aus Asphalt tut mir nie gut, das stelle ich immer wieder fest. Ist aber leider als Stadtkind nicht zu vermeiden

Grüße an alle Gehenden und Laufenden :-)
Sängerin


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BeitragVerfasst: Di, 16.08.2016 - 13:40 
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Ich denke auch die Tatsache, dass viele Menschen über ganzes Leben keine Probleme mit ihrem Bewegungsapparat bekommen ist ein Zeichen dafür, dass man auch im Fersengang recht gesund gehen kann. Ich kann nur jeden hier im Forum mal einladen die Leute beim Gehen zu beobachten. Selbst beim Fersengang sind die Unterschiede massiv. Sehr verbreitet ist z.B. der Außengang. Ich glaube man kann schon Jahrzehnte vorher sehen ob der jeweilige Mensch im höheren Alter noch gut zu Fuß ist oder nicht. Selbst wenn man nicht bereit ist auf den Ballengang zu wechseln wäre vielleicht eine Optimierung des Fersengangs sinnvoll.

Dass Joggen im Gegensatz zum Natural Running ungesund ist wurde im übrigen vom Evolutionsbiologen Dr. Daniel Lieberman mittlerweile sogar bewiesen. Sehr interessant im übrigen. Er läuft/rennt barfuß über den Vorfuß zur Universität. Aber er hält nichts vom Ballengang beim normalen Gehen (Videobeweis bei Youtube wo er zum Laufband geht). Komisch dass der Mensch den Fersengang nur beim normalen Gehen und sonst nie verwendet. Bei Interesse kann man bei Youtube unter "Bedienungsanleitung Fuß (2014)" ein sehr schönes Video zum Thema finden wenn auch die Bildqualität sehr schlecht ist. Für jemand der sich mit Ganganalyse beschäftigt bestimmt sehr interessant.

Nachtrag:
Zitat:
die in unserem Körper wirken viel mehr sich an der Tensegrität orientieren

Beim Fersengang geht man über die Knochenkette. Beim Ballengang über die Muskelkette bzw. Faszien. Wird in dem oben genannten Video auch genauer beschrieben am Beispiel des MANHATTAN TOY Spielzeug "SKWISH". Aber es gibt natürlich auch Menschen, die im Fersengang fast wie auf Wolken gehen.


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BeitragVerfasst: Di, 16.08.2016 - 21:15 
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Geschlecht: weiblich
Diagnose: juvenile idiopathische Skoliose
01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
02/15: lumbal 32° mit 12° Rotation, thorakal 28°
01/17: lumbal 26° mit 6-7° Rotation, thorakal 21°
Therapie: Korsett 2/08-5/16: 2/08-2/15 Rahmouni, 03/15-5/16 CCtec; KG, 8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen), Barfußschuhe
Was für mich der ausschlaggebende Punkt ist, zu sagen ich möchte möglichst ausschließlich im Ballengang gehen und denke, dass das am natürlichsten ist, ist dass ich, wenn ich barfuß auf hartem Untergrund über die Ferse gehe, Schmerzen in dieser bekomme. Achte ich darauf, auf dem Vorfuß aufzukommen, habe ich das Problem nicht und kann auch wunderbar auf Asphalt und Stein (weitestgehend) schmerzfrei laufen (Kopfsteinpflaster hat meinen untrainierten Füßen etwas weh getan, ansonsten hatte ich keine Schmerzen).

Liebe Grüße
Tammi

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"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe

Verlauf: http://www.skoliose-info-forum.de/viewt ... 27&t=31324
Rehatagebuch 2015: viewtopic.php?f=9&t=30726


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Diagnose: Einseitige Skoliose und Rundrücken
Therapie: Leider noch keine
Danke für die Antworten. Es tut mir leid, dass ich derzeit noch nicht auf alles eine Rückmeldung geben kann, aus verschiedenen Gründen.

Ich bin seit ein paar Monaten durch dieses Laufproblem seelisch hinüber. Es macht mir sehr zu schaffen.

Ich habe bereits angerufen und sie meinten, dass ich besser erster die Analyse machen soll und dann das Ergebnis an einen Orthopäden weiterreiche. Was meint ihr dazu?

Ich denke, dass es bei mir nicht nur am Abtreten liegt, sondern von den Halswirbeln bis in die Fußgelenke geht. Ich habe keine Ahnung was es ist. Gibt es denn ansonsten (zusätzlich) eine Seite, wo es um das richtige Laufen bei Skoliose und Abtreten usw. geht? Ansonsten werde ich es auch bald in der Physiotherapie alles ansprechen, aber das ist wohl auch nicht 100% der richtige Ort.


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BeitragVerfasst: So, 25.09.2016 - 18:18 
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Registriert: Do, 04.08.2016 - 20:01
Beiträge: 10
Geschlecht: männlich
Diagnose: Einseitige Skoliose und Rundrücken
Therapie: Leider noch keine
Dieser Beitrag ist nochmal an die gerichtet, die ebenfalls darüber nachdenken, so etwas machen zu lassen.

Mein Ergebnis ist folgendes:

- Laut der Analyse stellen meine Beine/Füße kein ernstes Problem im Bezug auf meine beschriebenen Beschwerden da.
- Durch meine Biegung und das dadurch entstehende Ungleichgewicht hat sich meine Muskulatur im Beckenbereich/unteren Rücken sehr stark verhärtet, was das komische Gefühl beim Laufen hervorruft.
- Meine Arme bewegen sich bei Laufen fast überhaupt nicht. Dazu wurde mir kein Grund mitgeteilt. Vermutlich auch die Skoliose.
- Auch mein gesamter Oberkörper bewegt sich beim Laufen nicht, da er versucht, das Gleichgewicht beim laufen zu halten, was sich optisch bemerkbar macht.


Was ich nun machen soll:

- Für das Beckenproblem habe ich Übungen bekommen. Diese werden größtenteils nur schriftlich formuliert. Das was ich auf den wenigen Bildern sehe, ähnelt bestimmten Übungen aus einer älteren Physiotherapie. Wegen dieses Problems war ich aber auch aktuell wieder 6 mal bei der Physiotherapie und habe dort erstmals eine Behandlung gemacht, die das Problem eigentlich nach 3-5 Terminen hätte auflösen sollen. Das haben wohl eigentlich ansonsten nur Patienten, die mindestens 10 Jahre älter sind und bei den meisten blieb die harte Muskulatur danach auch weg, bzw. sie sind für längere Zeit beschwerdenfrei. Bei wenigen soll das aber nicht genützt haben. Jeder Fortschritt war bereits bei dem darauffolgenden Termin bei mir ebenfalls verschwunden.
- Die Arme bewusst beim Laufen bewegen, verleiht mir kein natürlicheres Gangbild. Außerdem fällt es dann deutlich schwerer, gleichzeitig aufrecht zu gehen, auch wenn es sich ungläubig anhört. In den kommenden kälteren Monaten habe ich meine Hände aber sowieso in der Jackentasche.
- Den Oberkörper soll ich ebenfalls bewusst mit bewegen. Ich habe aber keine Ahnung, wie das funktionieren soll. Das muss aus meiner Sicht von alleine passieren. Das wäre genauso, wenn mein Herz kaputt ist und man zu mir sagt, dass ich es bewusst richtig schlagen lassen soll.

Für 50 Euro habe ich schließlich keine vielversprechenden Lösungsansätze bekommen (die hatte ich auch nicht erwartet), aber ich weiß zumindest jetzt, welche Probleme ich habe und so kann ich nicht nachträglich das Gefühl bekommen, etwas verpasst zu haben, wenn ich die Analyse nicht gemacht hätte.


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